Wer nutzt Computerspiele - empirische Studie

Hey,
Zuerst einmal danke für die zahlreiche Teilnehmer :)

@Tobi41090
Die Mehrfachnennung ist aus einem Grund nicht möglich. Für die Auswertung nehme ich einen Index bzw. eine Faktoranalyse vor, die auf eine Studie aufbaut. Jeder Spielertyp hat ein eigenes Spielmotiv. Und anhand dieser Kriterien (eindeutiges Spielmotiv) ist bei einem gleichwertigen Index, sprich wenn zwei Spielertypen in Frage kommen (durch die Faktorgewichtung) eine Aussage, um welchen Spielertypen es sich letztendlich handelt einfacher… ;) ein „Trick“ quasi (was unheimlich viel Zeit erspart!)

@liz02mo
Deine Frage ist sehr gut... Bei der (Gamer-)Studie von GOMM (unter http://www.gomm-online.de kostenlos erhältlich und empfehlenswert! Außerdem kann ich noch die Studie von EA mit der Uni Bonn(?) empfehlen, zu finden unter: http://www.spielplatzdeutschland.de ) werden diverse Portale nach Besuchern, Reichweiten etc. unterschieden. Aber es kann/wurde kein Durchschnittsalter ermittelt. Ich nehme an, dass auf diesen Portalen die Jugendliche im Alter von 14-19 und Heranwachsende 19-24 Jahre den Großteil der Mitglieder bilden. Eine weiteren größeren Anteil machen die 24-30 Jährigen aus. Die 30+ Generation macht hier sicherlich eher einen 10-15%igen Anteil aus. Daher habe ich durch meinen Professor Zeitschriften wie c´t, Computerwoche und Chip.de angeschrieben. Wir vermuten einfach, dass hier eher die 30+ Generation anzutreffen ist. Aber es ist also nicht im Vorfeld eindeutig festzulegen. Eine Vermutung kann aber auch ein Irttum sein :) Bisher ist ein geringer Anteil er Befragten weiblich. Wobei weltweit ja 33% aller Gamer weiblich sind :)

@Mopetentreiber:
Die Auswertung werde ich dann sicherlich zugänglich machen, sofern sie letztendlich brauchbar ist. Könnte allerdings bis Mitte/Ende August dauern. Habe ja meine Addy angegeben, bitte einfach mal daran erinnern! :)

@Airbag:
Diesen Einwand habe ich Heute oft gelesen. Ich hab diesen Aspekt „wenn Werbung spiele realitätsnäher wirken lässt“ dann in der nachfolgenden Frage berücksichtigt (als Werbeform). Als „Bedingung der Werbeakzeptanz“ habe ich das nicht berücksichtigt. Nun will ich die Umfrage auch nicht ändern, da so viele Response nicht verwendbar wären :/

@1337 g33k:
Glaube mir, wenn man die Antwort „Freunde treffen“ angibt, ist eindeutig dieser auf Platz 1 zu treffen! Jeder Mensch pflegt gerne soziale Kontakte und diese sind auch wichtig! Allerdings haben die Antwortmöglichkeit einen „Hintergedanken“. Schließlich geht es darum, dass bspw. jemand, der DVD schaut aber Fernsehen meidet auf „werbefreie Unterhaltung“ aufbaut ;) ist nur ein „Trick“ gewesen ;)

Abgesehen davon, hätte man viele weitere Hobbies auflisten können. Diese Sache mit "persönlicher Eingabe" habe ich nicht berücksichtigt, da die Kategorisierung solcher immer schwierig und zeitaufwändig ist!

Gruß :)
 
Jetzt haste einen 30+ Fragebogen mehr :lol:

Bisher ist ein geringer Anteil er Befragten weiblich. Wobei weltweit ja 33% aller Gamer weiblich sind
Auf einem Computerforum ist das vieleicht auch eher schwieriger, vieleicht SIMS3 Foren oder ähnliches.
 
Yep, das werde ich am Wochenende probieren :) vielleicht auch in eMagazinen, deren Zielgruppe "weibliche" Leser sind.. :)

Danke nochmals für eure Teilnahme! :)
 
darf ich denn fragen wie viele bis jetzt teilgenommen haben ?
 
Habe auch teilgenommen, eine wichtige und interessante Sache wie ich finde.
Nur schade dass es die, die es sehen sollten, und dem zocken kritisch gegenüberstehen,
nicht sehen.... Oder besteht evt. die Möglichkeit sowas in der Lokalzeitung drucken zu lassen?
 
FatihG8 schrieb:
@1337 g33k:
Glaube mir, wenn man die Antwort „Freunde treffen“ angibt, ist eindeutig dieser auf Platz 1 zu treffen! Jeder Mensch pflegt gerne soziale Kontakte und diese sind auch wichtig! Allerdings haben die Antwortmöglichkeit einen „Hintergedanken“. Schließlich geht es darum, dass bspw. jemand, der DVD schaut aber Fernsehen meidet auf „werbefreie Unterhaltung“ aufbaut ;) ist nur ein „Trick“ gewesen ;)
Das ist aber wirklich ausgeklügelt! So findest du vor allem auch genau das raus, was du wissen willst.

Es gab ja diese beiden Umfragen zum Thema DNS-Sperren bei Kinderpornos. Beide vom selben Institut, beide representativ. Ergebnis 1: 90% dafür, Ergebnis 2: 90% dagegen. Das kam aber von der Fragestellung, da beide voreingenommen waren und eine vorgefertigte Meinung/Antwort enthielten. Schon krass, was die Fragestellung bei einer Umfrage bewirken kann...
 
habs auch gerade ausgefüllt
allerdings frage ich mich, was die letzten fragen mit der zielgruppenanalyse zu tun haben ... da gings um tv/kino/sonstwas-werbung, werbung in spielen, wo man gerne werbung in spielen haben möchte, ob man eher auf werbung in der zeitung oder im tv anspringt ... oO
 
@Airbag: Bisher ca. 500 Personen... :)
@Donnerwelle: Es gibt einige "Studien" hinsichtlich dieser Thematik (bspw. http://www.gomm-online.de und http://www.spielplatzdeutschland.de). Leider ist das Interesse an solchen Studien eher "uninteressant"...Man hat davon entweder nie gehört oder die Politik bspw. darüber diskuiert. man beschäftigt sich lieber gleich mit einem "Verbot von Killerspielen"... will meinen => gehypte Wahlkampfpolitik! Ich hab noch niemals in öffentlichem Bereich die Diskussion von Computerspielen/-spielern im Positiven gehört/gelesen. Wenn dieses Thema aufgegriffen wird, dann im negativen Kontext. Und gerade daher gehen solche guten Studien wie bspw. die von EA (Spielplatz Deutschland) unter und bleiben unberücksichtigt!

@1337 g33k: Bei geschlossenen Fragen haste immer einen gewissen Einflussfaktor! Wenn du gefragt wirst, ob du eine bestimmte Marke kennst, haste nur zwei Optionen: JA/NEIN. Offene Fragen haben eine genauere Aussage (bspw. "welche Sportmarken kennen Sie?"). Aber hier ist die Auswertung nicht einfach bzw. gibt es in gewissen Themen zu viele Unterpunkte! Generell kann der Fragetyp, die Frageformulierung, die Fragestellung (direkt/indirekt) sehr unterschiedliche Ergebnisse zu einem gleichen Thema ausweise!

Daher sagt man auch, dass Experimente/Tests/Beobachtungen die "besten" (ist strittig!) Resultate liefern. Spontant fällt mir eine Institution in Frankfurt ein, die Konsumentenverhalten zu Neuprodukteinführungen untersucht. Ein "Supermarkt" wird nachgebaut (Hintergrundsmusik, Kasse, weitere Einkäufer usw.) und der "Tester" geht Güter des alltäglichen Lebens einkaufen. Dabei werden verschiedene Reize gesendet, um zu sehen, ob Tester neue Produkte wahrnehmen, sich von Reizen beeinflussen lassen usw.

@Heretic:
Dem In-Game-Advertising werden ja rosige Zeiten prognostiziert. Hier wollten wir schauen, ob es einen Zusammenhang zwischen Spielertyp und Werbeakzeptanz/-ablehnung gibt. Es wird nämlich vermutet, dass
Intensivspieler bspw. niemals Werbung tolerieren (genauso Fantasiespieler, da Werbung unrealistisch sei) aber Freizeit- und Gewohnheitsspieler unter gewissen Umständen dafür wären.

Danke für eure Teilnahme :) Schönes Wochenende!
 
Bei geschlossenen Fragen haste immer einen gewissen Einflussfaktor!

Dabei kann man Gespräche immer schön in eine Zielrichtung lenken :D So wie man es gerade benötigt.

Dem In-Game-Advertising werden ja rosige Zeiten prognostiziert.

Hoffentlich kommt es nie dazu das sie dann wirklich die Videospiele noch ausnutzen um die Werbekampagnen zu fahren. Teilweise ist es ja schon so, und die Spiele werden auch nicht günstiger. In Sportspielen gehts ja vieleicht noch oder in Rennspielen.
 
na denn haste einen 47+ Fragebogen, bin ich jetzt der älteste ? :D

Zocke schon seit Ende der 80er Jahre angefangen von ZakMcKracken über die Monkey Island Serie bis hin zu aktuellen Titeln.

Eines merke ich allerdings mal an, Du wirst Dich sicher wundern, warum man denn gerne spielt und trotzdem keine ganz aktuellen Titel mehr gekauft hat (letztes Jahr kein Spiel gekauft).

Warum? Weil Spiele immer mehr auf Wiederholungen setzen, und irgendwann sind alle Themen durch und nur durch schöne Grafik wird ein Spiel nicht besser, ein zweiter Punkt warum ich wohl keine Spiele mehr kaufen werde ist der restriktive Kopierschutz, verbunden mit dem Zwang zur Onlineaktivierung, der Reglementierung wie oft ein Spiel installiert werden darf, oder das ich einen Account mit Klardaten anlegen muss, oder das sich der Publischer das Recht raus nimmt Nutzungsdaten seiner Software (und welcher noch) zu speichern oder oder.

Aktuell kaufe ich aus diesem Grund Sims3 nicht und auch Anno 1704, beides Titel die ich früher gespielt habe. Aber ich hab keine Lust diesen Firmen eine Latte persönlicher Daten sozusagen frei haus zu liefen.

Hat sich schon mal jemand die EULA von Sims3 durchgelesen. Den Aufschrei möchte ich mal hören, wenn Microsoft das mit einem Betriebssystem machen würde.

Es kristallisiert sich bei mir raus, das ich zukünftig andere Hobbys wieder aktivieren werden.

Ein Vorteil hat das ganze, ich brauche wohl kaum noch in neue Hardware investieren. Über die Jahre hab ich sicher einen Kompaktwagen der Fiesta Klasse für Computerteile verballert, das wird wohl deutlich weniger werden, solange die Publischer meinen, dass sie ihre Kunden so behandeln müssen.

Mich würde mal interessieren, ob das nur mich stört, oder ob es hier einen Unterschied der Generationen gibt. Denn die Generation 20+ ist mit der Digitalisierten Welt aufgewachsen, ich hingegen kenne noch eine Welt ohne Computer und Taschenrechner, Handys und Co. Insofern stört es mich wenn dritte meine Gewohnheiten verfolgen um mich mit personalisierter Werbung vollzuballern.

Ein Grund, warum ich auch keinen Fuß in Portale wie Twitter und Co setzte. Warum soll ich vor der ganzen Welt die Hosen runterlassen?

Gruß *michi*
 
Zuletzt bearbeitet: (fipppffffehler beseitigt)
Sei unbesorgt, du bist nicht einsam in dieser Altersklasse ;) Diese Thematik mit "häufiges Spiel" und "weniger gekaufte Spieltitel" hat sich im Rahmen der Seminararbeit bestätigt. An der HS habe ich eine ähnliche Umfrage gestaltet. Tatsächlich spielen viele gerne Spiele, aber kaufen weniger Spiele... greifen halt zu Free-Games zurück. In meiner Umfrage im Rahmen der Diplomarbeit habe ich den Faktor "Leihe mir Spiele bei Freunden, in den Videoladen etc. aus" nicht berücksichtigt. Aber die Anzahl der Personen, die hier mit "JA" antworteten war sehr hoch!

Vielen spielten auch noch Spiele, die älter sind.. aber immernoch spielenswert sind... (ist bei mir auch so, Blade Runner, Monkey Island bspw.)

Der Kopierschutz-Effekt und die Online-Aktivierung war zwar nicht Untersuchungsgegenstand, aber generell wird das in Foren/Communities als "Ärger" wahrgenommen!

Ich bin jetzt gerade mal 25 Jahre, aber in meiner Jugend (13-16) verbrachte ich bspw. die meiste Zeit auf dem "Bolzplatz"... war sportlich aktiv... aber damals war die Digitalisierung und Fragmentierung von Medieninhalten noch nicht sooo ausgeprägt. Vielleicht ist der Vergleich von Früher und Heute eher wie´n Vergleich "Apfel" und "Bierne"... will heißen, die jetzige und frühere Generation hatte unterschiedliche Ausgangslagen. Heute wachsen ja Kinder direkt mit dem Computer auf (sogar in der Schule verstärkter im Einsatz) und ganz kleine Kinder haben bspw. sogar ein Gameboy (hatte ich bspw. nicht, erst mit 17!) und Nintendo DS...

Bezügl. Portale a la Twitter.. Heute ist der Drang, der Bedarf sich der Welt mitzuteilen höher den je! Siehe ganze Promis, die plötzlich per Twitter der Welt ihre Privatsphäre näher bringen... Leute interessieren sich vertärkter für das Leben der anderen (auch der Grund, wieso so viele TV-Programme a la "Bauer sucht Frau", "U20 - Deutschland deine Teenies" usw. so beliebt sind!)... früher hatte man seine Stammkneipe... Heute ist es das Internet ;)

Gruß,
Fatih
 
was hatn das mit dem ingame advertising in der umfrage zu suchen, wenn es um das bild des durchschnittlichen spielers geht?
und im groben... das klingt für mich eher wie ne marktforschungsumfrage
 
Habe ebenfalls teilgenommen. Man hilft doch immer wieder gerne... ;)

MfG,
Dominion1.
 
Mal eine kritische Anmerkung, ohne dass ich mir die Fragen jetzt angeschaut habe. Repräsentativ wird die Umfrage ja sowieso nicht sein, weil du nur Teile der Grundgesamtheit gezielt ansprichst. Das ist denke ich auch kein Problem, denn eine ordentliche Erhebung ist dann doch zu aufwendig. Allerdings ist es dann wirklich unangebracht die Umfrageteilnehmer schon mit dem was offensichtlich deine Hypothese ist zu konfrontieren. Zum einen verringerst du damit deutlich die Qualität deiner Daten, weil sich wiederum bestimmte Personengruppen eher angesprochen fühlen und deshalb teilnehmen dürften. Zum anderen wird dein besonderes Intersse deutlich die Hypothese von vorneherein zu belegen. Das lässt befürchten, dass die Datenerhebung in Form deiner Fragestellungen und die Datenauswertung in Form deiner Interpretation nicht unvoreingenommen durchgeführt werden, was den Erkenntniswert deiner Arbeit stark negativ beeinflussen dürfte.
 
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