Die Verwendung von illegal erlangten Daten zu solchen Zwecken ist illegal. Ich denke nicht, dass eine Versicherung das Risiko eingeht und solche Daten ankauft oder nutzt und darauf ihr Business aufbaut; die Chance, dass das heraus kommt, ist sehr hoch und wir haben Compliance-mäßig auch nicht mehr 1980.
Wie sähe denn eine Diskriminierung oder Kündigung am Arbeitsplatz aus? "Hallo Herr Huber, beim Stöbern im Darknet haben wir gesehen, dass sie sich vor 8 Jahren einen Herzbypass haben legen lassen. So einen Schmutz wollen wir hier nicht, deshalb sind Sie jetzt gekündigt. Hopp, raus hier!"?
Und wie sieht die soziale Stigmatisierung aus? Googlest du dann fix die Person, die sich in der Bar neben dich gesetzt hat?
Bei Ländern mit Einreisebestimmungen muss ich diese doch sowieso beachten. So ist das Problem?
Und womit soll ich mich erpressen lassen? Mit sowieso bereits gestohlenen Daten?

Siehe oben. Was soll mit den Daten denn passieren? Erinnert mich an dieses "zahle XYZ oder wir erzählen deiner Familie, dass du Pornos schaust!". Ähm - jeder schaut Pornos. Mir doch scheißegal was irgendjemand meiner Familie erzählt.
Meine Aussage bleibt: Ich sehe kein tatsächliches Problem.