Wie am besten Stabilitätstest / Stresstest für neuen PC durchführen?

maku

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Für meinen neuen Rechner würde ich gerne einen Stabilitätstest/Stresstest durchführen, um sicherzustellen, dass mit der verbauten Hardware (soweit erkennbar) soweit alles in Ordnung ist und das System stabil bzw. zuverlässig läuft/funktioniert.

Wie würdet ihr hier vorgehen?

Ich habe gelesen, dass OCCT heute die erste Wahl für solche Stabilitätstests ist. Seht ihr das auch so?

Vorgehensweise wäre dann vermutlich HWiNFO64 laufen lassen und dann den Test/die Tests mit OCCT starten, oder?


Für den Check habe ich mir mal ein paar Fragen überlegt:

1. Worauf sollte man hier ein besonderes Augenmerk haben?

2. Welche Temperaturen sollten nicht überschritten werden?

3. Welche Spannungen sollten nicht überschritten werden?

4. Auf welchem Takt sollte die CPU im idle laufen?

5. Was wären gute idle-Temperaturen?

Die drei Fragen beziehen sich eher aufs BIOS:

6. Sollte man das "Boosten" der CPU unterbinden?

7. Sollte man sonst irgendwie die Spannung "limitieren", damit keine "auf Dauer schädlichen" Werte erreicht bzw. überschritten werden?

8. Für die CPU würde ich noch ein Power-Limit von 125 W setzen wollen - das sollte man dann sinnvollerweise davor machen, oder?


Ich würde mich sehr über Hilfe/Erfahrungswerte hierzu freuen :)
Vielen Dank im Voraus.



Folgende Komponenten habe ich verbaut:

[CPU]:

Intel Core Ultra 7 265K

[CPU-Kühler]:

Phantom Spirit 120 EVO

[Mainboard]:

MSI MAG Z890 Tomahawk WIFI

[RAM]:

Crucial Pro DDR5 RAM 64GB Kit (2x32GB) 6000MHz CL40

[SSDs]:

4 x WD_BLACK SN850X 4TB (2 davon gespiegelt als Storage Spaces-Verbund eingebunden)

[Grafikkarte]:

ASUS TUF Gaming GeForce RTX 5070 Ti

[Netzteil]:

C850 Gold ATX 3.1

[Gehäuse]:

Lian Li LANCOOL 217, weiß, Glasfenster

[Gehäuselüfter]:

Würde das mit den, im Lian Li LANCOOL 217, verbauten Lüftern erstmal so testen. Falls mich das dann nerven sollte, werde ich Noctuas nachkaufen.
 
Der wirklich eigentlich sinnvollste Stress-Test ist der mit deinen wirklichen Anwendungen und Spielen. Klar kann man FurMark und Cinebench mit ihren Loop-Optionen nehmen und per hwinfo, CoreTemp oder Aida64 Dinge im Auge halten...aber bringt dir die Erkenntnis nur recht wenig, wenn der Rechner sich bei Spiel xyz verabschiedet.

Dauerläufe von solchen Tools habe ich nie nach einem PC Neubau gemacht. Weder bei mir selbst noch wenn ich mit Freunden was zusammengestellt habe.

Wenn du wegen Bios Sachen schon so fragst wie du es tust: lass die Finger von eigenem OC. Lade für den Arbeitsspeicher das XMP Profil. Dann rBar und 4G above aktivieren und den Rest an sich so lassen, wie er ist.
 
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Du machst Dir zu viele Gedanken imho.
Der beste Stresstest ist immer noch, das System so zu nutzen wie vorgesehen. Wenn was nicht läuft oder instabil ist, dann kann man anfangen zu suchen.
Allles andere ist ion meinen Augen verlorene Zeit ...
 
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maku schrieb:
Welche Temperaturen sollten nicht überschritten werden?
solche die zu thermal throttling oder schlimmerem führen.

Auf welchem Takt sollte die CPU im idle laufen?
niedrigster takt den mir HWiNFO für meinen 265K ausspuckt sind 400MHz. zumindest einzelne kerne takten aber nahezu durchgehend deutlich höher, gibt halt immer irgendwelche kleinigkeiten zu erledigen. hier würde ich auch eher auf den verbrauch als auf den takt einzelner kerne achten. der sollte im wirklichen idle bei ~10W liegen. unter 8,xW habe ich bei mir noch nie gesehen.

Was wären gute idle-Temperaturen?
wenn die temps unter last stimmen im grunde egal. bei mir sinds ~35°C.

Sollte man das "Boosten" der CPU unterbinden?
du meinst den turbo ausschalten? nein, warum?

Sollte man sonst irgendwie die Spannung "limitieren"
sehe ich hier keinen bedarf zu.

Für die CPU würde ich noch ein Power-Limit von 125 W setzen wollen - das sollte man dann sinnvollerweise davor machen, oder?
wenn du die stabilität mit 125W-PL testen willst ja, sonst nein.


ich persönlich habe keinen einzigen derartigen test gemacht und die kiste einfach benutzt.


Crucial Pro DDR5 RAM 64GB Kit (2x32GB) 6000MHz CL40
steckt im zweiten und vierten slot vom CPU-sockel aus? XMP geladen?
 
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Normalerweise muss man kein Stresstest machen, auch die Überprüfung der Temperatur und co ist optional.
In der Regel muss man auch keine Spannungen und co überwachen.
Am besten mal ein Spiel starten, es handelt sich ja um ein Gaming Pc.
 
Stabilitätstest beinhaltet auch, gemütlich auf Webseiten zu lesen, nebenbei discord offen zu haben und da ab und zu mal den Spamm der "Community" wegzuscrollen sowie auf dem Zweit- oder Drittbildschirm Youtube laufen zu lassen. Ggf. letzteres auch als Ersatz fürs Lesen auf Webseiten.

Also, mach es wie @Demon_666 in #3 rät.
 
Viel Spaß mit der neuen Kiste!
maku schrieb:
1. Worauf sollte man hier ein besonderes Augenmerk haben?
2. Welche Temperaturen sollten nicht überschritten werden?
3. Welche Spannungen sollten nicht überschritten werden?
4. Auf welchem Takt sollte die CPU im idle laufen?
5. Was wären gute idle-Temperaturen?
6. Sollte man das "Boosten" der CPU unterbinden?
7. Sollte man sonst irgendwie die Spannung "limitieren", damit keine "auf Dauer schädlichen" Werte erreicht bzw. überschritten werden?
8. Für die CPU würde ich noch ein Power-Limit von 125 W setzen wollen - das sollte man dann sinnvollerweise davor machen, oder?
Läuft der PC bei deinen Aufgaben stabil? Gratulation, du bist fertig. :D
1. -
2. Evtl. die bei den der Knüppel drosselt.
3. Alles stock lassen. *
4. Der minimale laut offiziellen Specs was echten Leerlauf angeht, aber was ist für dich Idle?
5. Irrelevant: -
6. Nein, warum?
7. Nein, Stock gibt es da keine Probleme, ist kein Raptor Core Cove 13000/14000 Brutzel-Lake, unabhängig davon würde ich einem neuen PC sofort ein BIOS bzw. UEFI-Update gönnen. ^^
* 8. ? Kann man machen. ? Ob du das nach oder vor der Einrichtung des PCs OS machst, ist egal, aber vorher macht evtl. mehr Sinn. 🤷‍♂️
Nochmal viel Spaß mit der neuen Kiste. :D E: Clarified :P
 
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Ich würde zumindest einmal kurz bei Cinebench schauen, ob die Leistung passt und dabei auch die Temperatur im Blick behalten. Dann kannst du direkt ausschließen, dass du bei der Montage des Kühlers etwas falsch gemacht hast.

Ansonsten würde ich den Rechner ganz normal benutzen und nebenbei hwinfo laufen lassen. Da kannst du dann nach einer längeren Nutzung mal schauen, wie die maximalen Temperaturen von CPU, SSD, GPU und VRAM sind. Häufig kannst du auch sehen, ob wegen zu hoher Temperatur gedrosselt wurde oder ob Fehler beim RAM aufgetreten sind. Wenn da überall no bzw. 0 steht, ist alles in Ordnung.

Außerdem würde ich im BIOS einmal die Einstellungen checken. Bei meinem MSI Board war mit der ersten BIOS -Version standardmäßig der Gameboost aktiv. Mehr Stromverbrauch, Lautstärke und Verschleiß für kaum bis keine Mehrleistung finde ich nicht sinnvoll.
 
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y-cruncher stresstest ausführen für vllt. ne halbe stunde.
damit sind die cpu und arbeitsspeicher gut auf fehler geprüft
 
Ich habe früher immer mit Furmark und Prime95 gebaute PCs getestet. Die belasten einen PC aber vom Stromverbrauch her stärker als normale Anwendungs- und Spieleszenarien. Beim aktuellen Rechner meines Sohnes wurde die CPU dabei 90 Grad heiß trotz Lüftern, ich dachte das Konzept muss ich jetzt ändern. Dann haben wir es testweise so gelassen, und der Rechner zeigte bei Spielen und Anwendungen einfach kein Problem. Dabei ließen wir es dann - läuft seit zwei Jahren.

Wenn Du aber am Powerlimit drehst, würde ich auch den Rechner ne halbe Stunde mit OCCT oder Furmark und Cinebench laufen lassen.
 
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Heilige Jungfrau Maria ... Eine CPU boostet von sich aus NICHT. Sie macht nur das, was ihr das Bios erlaubt. Bios defaults laden, laufen lassen, passiert nichts, wir überleben alle.

Wenn du Vcore runterloten magst kannst du R23 verwenden MC + SC min 1 Lauf.

Was auch eminent gut ist zum Ausloten, ist Geekbench, das beinhaltet SC+MC-Tests, viele Lastwehsel, sehr gut für real stabil.

Mit prime kann man sehr viel speziell, selektiv machen, mag dich net überfordern. Wenn du was magst, meld dich.
Ergänzung ()

kein Plan was Y-Crunsher sein soll. Last 61 years no needed. Mehr wie R23 + Geekbench ist nicht benötigt für Stabilität.
Dazu kommen natürlich Betrachtungen im Alltag. Danke.

aikjdiaosjdoias schrieb:
y-cruncher stresstest ausführen für vllt. ne halbe stunde.
damit sind die cpu und arbeitsspeicher gut auf fehler geprüft
für was soll man das machen?
meiner Ansicht nacht ist ist das unnötiger Stuss
 
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Ich nutze immer Cinebench und Prime95 für die CPU und Furmark für die Grafikkarte. Erst einzeln für etwa 10 Minuten und dann Furmark mit einem der beiden für CPU Tests zusammen für 10 Minuten und zum Abschluss noch nen Durchlauf mit 3D Mark.

Da beobachte ich vorallem wie sich die Temperatur entwickelt, ob gedrosselt wird, ob sie nach den offiziellen Spezifikationen läuft (Takt usw.) und natürlich ob das System stabil ist und über die Punkte am Schluss ob die in etwa vergleichbar sind mit dem Durchschnitt der jeweiligen Hardware (kleine Unterschiede sind normal) um zu sehen obs da noch Auffälligkeiten gibt.

Wobei es mir bei Cinebench/Prime und Furmark zusammen hauptsächlich um die Stabilität geht und mir bewusst ist dass die Hardware beim spielen niemals so ausgelastet wird weshalb die Temps bei diesem Stresstest eher ne Interessenssache ist. Ob da nämlich irgendwas nicht passt zB sieht man auch sofort wenn man die Tests vorher einzeln macht.

Man muss die Ergebnisse dieser Stresstests halt richtig interpretieren und es muss einem auch bewusst sein dass das ein völlig unrealistisches Szenario ist (außer 3D Mark vielleicht) aber wenn du dir bei den Ergebnissen unsicher bist ob das passt oder nicht, kannst du ja jederzeit hier fragen.

Es gibt aber auch mittlerweile genug aktuelle Spiele wo man nen Benchmark starten kann wo die Belastung der Hardware dann eher der Realität entspricht.
 
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Man kann schon ein paar Benchmarks laufen lassen.
Furmark ist gut geeigenet für die Grafikkarte und man bekommt ein sehr großes Auge zu sehen.
3DMark Time Spy oder Nomad ist für GraKa und CPU und bringt hübsche Bilder auf den Schirm.
Cinebench 20xx ist für die CPU-Auslastung und man sieht dem PC beim Bauen einen Bildes zu
Prime95 ist Stress für die CPU und man sieht ihr beim Schwitzen zu.

Ich spiele keines der obigen Spiele und mein PC hat mal ein paar davon vor Jahren "angezockt".
Das wahre Leben ist der Stress für den Hobel, aber man kann die obigen "Games" ruhig mal anlaufen lassen, das sollte der PC schon wegstecken und es schadet nicht.
 
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Für sowas kaufe ich meine Rechner immer beim Handler und bezahlte halt (gegen Aufpreis) einen entsprechenden Test des zusammengebauten Geräts und bekomme das Blatt dann auch ausgeliefert.
 
Ich habe mir nie Sorgen darum gemacht.
Teile gekauft, vernünftig eingebaut und wenn nötig Windows neu drauf. Danach Rechner gestartet und Spiele gestartet.
Benchmark, Stresstest etc ist eigentlich total unwichtig wenn der Rechner so läuft wie man sich das vorgestellt hat. Ein paar Häkchen hier und da klicken, den einen oder anderen Regler regeln und der Bums rennt.
Wenn nicht.... Nullmethode.
 
Erstmal herzlichen Dank für die große Resonanz und eure Rückmeldungen.

Ich muss sagen, dass ich ganz ehrlich zuerst etwas irritiert war, weshalb so viele dieses Vorgehen in Frage stellen.

Bei meinem damaligen Rechner (erste Ryzen-Generation) gab es am Anfang massive Probleme mit zu hohen Spannungen, falschen Taktraten und dadurch bedingt dann auch mit zu hohen Temperaturen, bei denen selbst meine damaligen Noctua-Lüfter im Normalbetrieb nicht "ruhig" zu bekommen waren.

Letztendlich hatte es mich damals extrem viel Zeit gekostet, ein "finales" Setup hinzubekommen (da stand ich auch in regem Austausch mit dem Mainboard-Hersteller und habe immer mal wieder ein neues Beta-BIOS bekommen, das ich testen durfte/musste), mit dem der Rechner jetzt seit 2017 problemlos und "kühl"/leise läuft. Im Endeffekt war es das also wert - wenn auch extrem nervig.

Ich will also einfach nur ein stabiles (und nach Möglichkeit leises) System und für die nächsten Jahre meine Ruhe :)

Grundsätzlich bleibt mir ja auch keine andere Vorgehensweise, wenn ich die Lüfterkurve für meine 5 Gehäuselüfter so anpassen möchte/muss, damit man im idle nicht durch Lüftergeräusche genervt/abgelenkt wird (auf der anderen Seite soll die Hardware ja aber auch nicht unnötig heiß werden und dadurch ein erhöhter Verschleiss entstehen)?!


Ltcrusher schrieb:
Wenn du wegen Bios Sachen schon so fragst wie du es tust: lass die Finger von eigenem OC. Lade für den Arbeitsspeicher das XMP Profil. Dann rBar und 4G above aktivieren und den Rest an sich so lassen, wie er ist.

Wieso OC? Ich möchte doch genau das Gegenteil bewirken: ein stabiles System und ein Power-Limit auf 125 Watt setzen. Mit dem BIOS/UEFI hatte ich mich schon eingehend beschäftigt und auch die drei genannten Einstellungen hatte ich im BIOS schon entsprechend gesetzt.
Also ich gehe davon aus, dass du mit "4G above aktivieren" die Einstellung "Max TOLUD --> Dynamic" meinst?! :)

Deathangel008 schrieb:
niedrigster takt den mir HWiNFO für meinen 265K ausspuckt sind 400MHz. zumindest einzelne kerne takten aber nahezu durchgehend deutlich höher, gibt halt immer irgendwelche kleinigkeiten zu erledigen. hier würde ich auch eher auf den verbrauch als auf den takt einzelner kerne achten. der sollte im wirklichen idle bei ~10W liegen. unter 8,xW habe ich bei mir noch nie gesehen.
Vielen Dank für den Hinweis.
Mein damaliger Ryzen hatte am Anfang selbst im idle die Kerne nie wirklich tief runtergetaktet. Dadurch war natürlich die Temperatur höher bzw. die Lüfter liefen ständig deutlich hörbar.
Das hatte ich damals auch nur nach entsprechenden Analysen festgestellt.
Daher bin ich da jetzt quasi leider "gebranntes Kind".

Deathangel008 schrieb:
du meinst den turbo ausschalten? nein, warum?

Da ich das jetzt schon mehrfach so gelesen hatte, da die Nachteile sonst die Vorteile überwiegen (wenn man ein kühles, stabiles System anstrebt).
Zumindest der "Intel 200S Boost" ist per default im BIOS auch deaktiviert.

Deathangel008 schrieb:
steckt im zweiten und vierten slot vom CPU-sockel aus? XMP geladen?

Jup, stecken in A2 und B2 und im BIOS hatte ich gleich das XMP Profil 1 aktiviert.


K3ks schrieb:
4. Der minimale laut offiziellen Specs was echten Leerlauf angeht, aber was ist für dich Idle?

Windows-Desktop. Keine Programme offen (bzw. keine, die Last verursachen) und auch sonst keine großartig aktiven (Wartungs-)Tasks von Windows.

K3ks schrieb:

Weil das wie gesagt zumindest mal keine exotische Empfehlung wäre? :)

K3ks schrieb:
7. Nein, Stock gibt es da keine Probleme, ist kein Raptor Core Cove 13000/14000 Brutzel-Lake, unabhängig davon würde ich einem neuen PC sofort ein BIOS bzw. UEFI-Update gönnen. ^^

Das musste ich (leider) ohnehin quasi als erstes machen, weil ohne das keine Windows 11-Installation möglich war.

K3ks schrieb:
Nochmal viel Spaß mit der neuen Kiste. :D E: Clarified :P

Vielen Dank :)

xy1337 schrieb:
Außerdem würde ich im BIOS einmal die Einstellungen checken. Bei meinem MSI Board war mit der ersten BIOS -Version standardmäßig der Gameboost aktiv. Mehr Stromverbrauch, Lautstärke und Verschleiß für kaum bis keine Mehrleistung finde ich nicht sinnvoll.

Vielen Dank auch für diesen Hinweis. Der war bei mir per default deaktiviert und ich lasse ihn quasi auch deaktiviert. :)
Ergänzung ()

btw. mit den Einstellungen im BIOS/UEFI hatte ich mich wie gesagt auch schon intensiv auseinandergesetzt und versucht das Ganze hier jetzt mal zu "digitalem Papier" zu bringen:

https://www.computerbase.de/forum/t...n-bios-uefi-einstellungen-und-fragen.2265019/

Eventuell kann mich hier ja jemand dabei unterstützen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider ist Zeit momentan ein sehr rares Gut, habe aber heute Abend mal Prime95 und danach noch FurMark rennen gelassen - immerhin scheine ich mir beim Zusammenbau und beim BIOS zumindest keinen groben Schnitzer erlaubt zu haben - die Kiste verhält sich weitestgehend unauffällig :)

Was mir allerdings sofort aufgefallen ist, nachdem ich HWiNFO64 mal ein wenig zugeschaut habe:

1. die RAM-Module werden mit 3k MHz getaktet - da stimmt definitiv was nicht (trotz aktivem XMP Profil 1) - da muss ich nochmals investigativ tätig werden

2. die CPU taktet bzw. springt im "Leerlauf" ständig ganz kurz auf einigen Kernen hoch und taktet dann sofort wieder auf 400 MHz zurück - das ist ziemlich nervig --> hat das so seine Richtigkeit?

3. welche Temperaturen und Spannungen sollte ich mir konkret anschauen in HWiNFO64 (nach den Stresstests)?
 
maku schrieb:
1. die RAM-Module werden mit 3k MHz getaktet - da stimmt definitiv was nicht (trotz aktivem XMP Profil 1) - da muss ich nochmals investigativ tätig werden
Passt schon so da es DDR-RAM sind (3000Mhz x2 = 6000MT/s).

6000MHz RAM showing as 3000MHz in HWiNFO is normal because DDR (Double Data Rate) memory transfers data twice per clock cycle. HWiNFO displays the actual clock speed (\(3000\text{MHz}\)), while marketing and Task Manager show the effective speed (\(6000\text{MT/s}\) or "MHz"). If \(3000\text{MHz}\) is shown, your RAM is running at the full 6000 speed
maku schrieb:
2. die CPU taktet bzw. springt im "Leerlauf" ständig ganz kurz auf einigen Kernen hoch und taktet dann sofort wieder auf 400 MHz zurück - das ist ziemlich nervig --> hat das so seine Richtigkeit?
Ist normal.
maku schrieb:
3. welche Temperaturen und Spannungen sollte ich mir konkret anschauen in HWiNFO64 (nach den Stresstests)?
Durchschnittliche Kerntemperaturen der CPU reichen wenn man die mal beobachtet. Bei nem Stresstest kann die je nach Kühlung und CPU schon mal bis zu 90 Grad und etwas darrüber erreichen. Aber bei nem Stresstest wird die CPU so ausgelastet wie sonst eigentlich nie von daher muss man sich da keine weiteren Gedanken drüber machen.

Die Spannung musst du überhaupt nicht im Auge behalten wenn du weder manuell OC noch undervolting betreibst sondern die CPU Stock läuft.

Tu dir einen gefallen und denk nicht so viel über alles nach. Wenn die Kiste bei den Stresstests stabil war und auch die Leistung passt (3D Mark), dann ist alles in Ordnung.
 
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Azeron schrieb:
Die Spannung musst du überhaupt nicht im Auge behalten wenn du weder manuell OC noch undervolting betreibst sondern die CPU Stock läuft.

Tu dir einen gefallen und denk nicht so viel über alles nach. Wenn die Kiste bei den Stresstests stabil war und auch die Leistung passt (3D Mark), dann ist alles in Ordnung.

Der Schmerz von meiner damaligen Ryzen-Aktion sitzt wie gesagt noch tief. Daher hat sich bei mir die Devise "better safe than sorry" gefestigt.
Auch die ganzen Berichte, die man so von abgerauchter Hardware/CPUs so mitbekommt (oder es muss ja nicht immer gleich abrauchen - erhöhter Verschleiss wäre für mich auch nicht schön).

Und dass der CPU-Takt ständig springt, nervt mich schon tierisch :D Dann drehen auch immer die Lüfter mal sinnlos hoch.
Ergänzung ()

Die System-SSD läuft übrigens im Leerlauf durchgängig mit 40 Grad und die anderen 3 mit 35 bis 36 Grad. Ich denke das ist soweit top.
 
maku schrieb:
Auch die ganzen Berichte, die man so von abgerauchter Hardware/CPUs so mitbekommt (oder es muss ja nicht immer gleich abrauchen - erhöhter Verschleiss wäre für mich auch nicht schön).
Auf der sicheren Seite bist du wenn du das automatische OC des Mainboardherstellers deaktivierst und laut deinem anderen Faden hast du das ja bereits gemacht
maku schrieb:
MSI Performance Preset
- Intel Default Settings

maku schrieb:
Und dass der CPU-Takt ständig springt, nervt mich schon tierisch :D Dann drehen auch immer die Lüfter mal sinnlos hoch.
CPU Lüfterkurve anders einstellen und die Gehäuselüfter am besten mit Fan Control regeln lassen da man hier mehrere Temperaturquellen angeben kann als im BIOS zB von der Grafikkarte. Die Gehäuselüfter müssen nicht gleichzeitig mit dem CPU Lüfter hochdrehen wenn die CPU mal etwas wärmer wird.
 
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