Archivieren, das kann ganz schön in Arbeit ausarten. Das sehe ich schon bei meinen 60GB mp3 und rund 180GB Anime-Videos. Was Artikel, Bilder und Dokumente aller Art angeht, da habe ich mir ein eigenes System aufgebaut. Das "Eigene Dateien"-System von Windoofs habe ich noch
nie benutzt, weil ich es dämlich finde und obendrein Windoofs nicht traue. Also besteht bei mir ein eigenes Verzeichnis "tmps" für Eingänge, dessen Inhalt ich dann mehr oder weniger regelmäßig in mein festes Archiv überführe. Allein meine (im LAN-Freundeskreis berühmten) "Packages" umfassen inzwischen über 16GB. Da sind Treiber, Patches, Tools, Tips&Tricks und mehr aus acht Jahren PC-Hobby gespeichert. Zudem noch ein Paket Abandonware (DOS-Spielchen) und meine digitale Bibliothek. Auf CD sichere ich das nicht, aber inzwischen sind die "Packages" auf einer eigenen, äußerst zuverlässigen, 20GB-Platte untergebracht.
Die Kunst ist, sich ein Verzeichnis-System zu erstellen, das genug Schubladen bietet, um alles anständig zu sortieren, dabei aber nicht zu kompliziert wird - in einem unhandlichen Archiv schlägt man nicht nach.
Ich habe auch schon überlegt, den Zugriff auf das Archiv über ein HTML-Dokument zu regeln, so daß ich mit dem Browser schneller auf alles zugreifen kann, die nötige Vorbereitung vorausgesetzt. Bisher habe ich das aber nicht umgesetzt, da mein unentbehrlicher Mitstreiter, der
Windows Commander (jetzt Total Commander) sich über die Jahre als optimale Lösung für die Datenverwaltung bewährt hat. Zumindest für mich.
