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Wie bekomme ich die Kühlung meiner Xeon E-2x36 CPUs in den Griff?

Gut dann ist zumindest genug Durchzug im Gehäuse. Dann drücken wir mal die Daumen, dass die Paste unterm Heatspreader nicht allzu vertrocknet ist. Soweit ich weiß hat Intel erst wieder ab dem 9700K / 9900K angefangen zu verlöten, bei den Xeons auf Mainstreamsockel weiß ich es gerade nicht.
 
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jeder Popel Kühler bei Jonsbo schafft 170-250w TDP.. aber auch nur laut deren Webseite... Vermutlich wenn der Kühler bei 20k Umdrehungen ist ^^
 
ich_heisse_Shag schrieb:
bis 290g Metall erwärmt sind, müsste doch selbst bei 150W Wärmeleistung etwas mehr Zeit vergehen?
0.9J/(g*K) ist die Wärmekapazität von Aluminium
Wärmemenge Q ist m*c*deltaT, also 290g*0.9J/(g*K)*45K (in Deinem Beispiel). Q=11745J
die Dauer sind dann die Wärmemenge die das Stück aufnehmen muss durch die Heizleistung. Also t=11745J/150W (oder auch J/s). Das sind dann bei idealem Wärmetransfer 78 Sekunden. Bis Du dann Deine App aufgemacht hast, brüllt das Ding eben schon.

In der Praxis hast Du keinen perfekten Übergang von Die zu Heatspreader und von Heatspreader zu Kühlblock. Dazu kommt thermische Trägheit (merkt man, wenn man was Heißes anfasst und man das erst nach einer Sekunde merkt). Daher dürfte in der Praxis die CPU schon nach vielleicht 10 Sekunden glühen.
 
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Ich hatte einen Intel CC150 mit einem Thermalright IS-100 und nem Noctual 12cm Lüfter unhörbar kühl gehalten.

TDP ist dort auch 80W aber kein Turbo bzw. AllCore 3.5GHz

Vorher hatte ich ein Xeon E5-2698v4 (150W 22 Cores) mit nem Noctua NH-L12 problemlos kühl gehalten.
Es geht also - sogar in relativ niedrigen Gehäuse.

Bei dir sind wohl einfach die Kühler unterdimensioniert.
Immich kann die CPU sehr stark auslasten. Kannst unter Windoof mit Cinebench oder Prime95 testen und dann weisst du Bescheid.
 
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Wir haben zwei Maschinen mit Xeon 22388G und verwenden den Thermalright AXP 200. Auch wenn der Kuehler die 125W TDP wohl schafft (wir hatten jedenfalls nie Probleme damit), haben wir den Prozessor im BIOS auf 65W-Diaet gesetzt (warum nicht gleich einen sparsameren gekauft? Weil der damals nicht verfuegbar war). Wir verwenden allerdings nach schlechten Erfahrungen keine Supermicro-Boards. Das ASUS-Boards, das wir verwenden, ist aber auch nicht der Bringer.
 
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Wenn du unbedingt Top Blower willst, die BQ Dark Rock TF sind ganz nett. Aber sind auch sehr fett.
 
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Also ich habe einen E5-2697v3 mit 145W mit einem Noctua NH-U12S in einem Define R6 gekühlt.
Hatte nie Temperaturprobleme.

Cunhell
 
Alternative ist bei den CPUs den Turbo deaktivieren, die PowerLimits senken und ggf. PL2 = PL1.
Das habe ich bei meinem 10900 auf nem Supermicro X12 gemacht. Der steckt in einem 2HE Servergehäuse und hat auch nur so nen kleinen Kühler (müsste auch ein Arctic LP sein) drauf.
 
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Solange der Kühler vom TE nur "lauwarm" verschraubt wird und der Anpressdruck fehlt, wird es eh immer zu warm ;)
 
Schade, dass es solche unnötigen gehässigen Vibes in manchen Beiträgen gibt.


Habe gestern den ersten Phantom Spirit 120 verbaut und die Temperaturen sind ganz wunderbar niedrig.

1772793452087.png


Auch beim "immich-Test" war die Maximaltemperatur immer zwischen 80 und 85. Kein Gepiepse und kein Throtteln mehr. Danke nochmal für die Empfehlung.

1772793268981.png

Der Durchschnittstemperatur hats auch gut getan :D

firexs schrieb:
Solange der Kühler vom TE nur "lauwarm" verschraubt wird und der Anpressdruck fehlt, wird es eh immer zu warm ;)

ich hatte mich falsch ausgedrückt, ich hab bis zum Limit, was bei 1151 ja ziemlich aprupt kommt, angezogen. So wie es auch in den Anleitungen steht.

mae schrieb:
Wir haben zwei Maschinen mit Xeon 22388G und verwenden den Thermalright AXP 200. Auch wenn der Kuehler die 125W TDP wohl schafft (wir hatten jedenfalls nie Probleme damit), haben wir den Prozessor im BIOS auf 65W-Diaet gesetzt (warum nicht gleich einen sparsameren gekauft? Weil der damals nicht verfuegbar war). Wir verwenden allerdings nach schlechten Erfahrungen keine Supermicro-Boards. Das ASUS-Boards, das wir verwenden, ist aber auch nicht der Bringer.

Interessant! Was habt ihr den für schlechte Erfahrungen mit supermicro gemacht? Mit IPMI, 2x m2 und 8x SATA (und ggf. noch mehr constraints die mir gerade nicht einfallen) gab's damals nur supermicro.
 
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