Wie bisherige Schreib-/Leseleistung einer Festplatte auslesen?

DON.HEROUR

Cadet 4th Year
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Feb. 2007
Beiträge
84
Hey liebe CBler,

habe hier eine WD Red (genauer WD40EFRX) via externem USB-Gehäuse an meinen PC angeschlossen.

Wie kann man denn bei der Platte die bisherige Schreib-/Leseleistung auslesen?

Bei GSmartControl wird mir z.B. angezeigt, dass es wohl nicht möglich sei die SMART-Werte auszulesen, obwohl dies mit CrystalDiskInfo wohl geht?
Bei CrystalDiskInfo werden mir zwar jede Menge Werte angezeigt, allerdings eben nicht die, die ich bräuchte.

Anbei 2 Screenshots
1746106988875.png

1746106867194.png
 
Welche werden bei Crystalnicht angezeigt, welhe du brauchst?
Eigentl. zeigen die alle an.

Mach doch mal nen Screenshot von Crystal.
 
DON.HEROUR schrieb:
Wie kann man denn bei der Platte die bisherige Schreib-/Leseleistung auslesen?
Solche Daten werden nicht im SMART hinterlegt.
Die Leistung kannst du messen und ggf. mit den Datenblatt abgleichen.
Die Messung kannst du mit z.B. CrystalDiskMark durchführen.

Wenn du die geschriebene/gelesene Datenmenge meinst, die wird separat in CrystalDiskInfo angezeigt, sofern unterstützt.
 
Du schaust im falschen Bereich.
Die Daten stehen nicht in der Tabelle, sondern oben:

Screenshot 2025-05-01 155540.png


Außer unter Linux hat CDI eine andere Funktionalität.
 
00Julius schrieb:
Die Daten stehen nicht in der Tabelle
Stehen auch in der Tabelle!
Crystal schreib sie da oben nur zusätzlich, der besseren lesbarkeit.

@DON.HEROUR
Die Werte bei Crystal werden i.d.R im Hexadezimal-Wert angezeigt. Stell die, für bessere Lesbarkeit, mal unter
Optionen -> erweitere Optionen -> Rohwerte auf "10 [DEC]"
um. Ist dann für die meisten von uns besser lesbar...
 
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Der TE möchte es für eine HDD (und nicht SSD) wissen. Bei HDDs gibt es diese Information aber gar nicht.
 
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K-551 schrieb:
Quark, alles auslesbar.
Hilf mir auf die Sprünge, wo finden sich in Deinem Screen Schreib-/Lesewerte?

MfG
 
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kartoffelpü schrieb:
Bei HDDs gibt es diese Information aber gar nicht.
Du hast so Recht. Habe es gerade mal mit einer externen HDD getestet. Auch bei meiner HDD fehlen die Schreib/Leseinfos.

Evtl. gibt es die Werte nur bei SSD.
 
00Julius schrieb:
Evtl. gibt es die Werte nur bei SSD.
Weil die auch nur dort relevant sind. Bei HDDs ist das völlig egal.

Das sollte jetzt auch keine Neuigkeit sein.

K-551 schrieb:
Alles gut einseh- und lesbar.
Wo jetzt genau? :D

DON.HEROUR schrieb:
allerdings eben nicht die, die ich bräuchte
Wofür brauchst du die?! Eine Rückmeldung wäre echt nett.
 
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PC295 schrieb:
Wo stehen jetzt da die gelesenen/geschriebenen GB?
Graphixx schrieb:
wo finden sich in Deinem Screen Schreib-/Lesewerte?
cartridge_case schrieb:

Sorry, kam falsch rüber, bezog mich auf

kartoffelpü schrieb:
Bei HDDs gibt es diese Information aber gar nicht.

Was sich wohl wiederum auf Lese- und Schreibvorgänge vom Beitrag #4 bezog.

Aber Ja, geb ich euch Recht wenn der TE die "Total Bytes written" und "Total Bytes read" haben will wird er bei ner HDD weniger Glück haben.
 
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Es kommt auf das Modell an 😉

Bei einer TOSHIBA MD04ACA400 hier steht das unter Device Statistics (GP Log 0x04)
0x01 0x018 6 30128109153 --- Logical Sectors Written
0x01 0x020 6 178659401 --- Number of Write Commands
0x01 0x028 6 53249369609 --- Logical Sectors Read
0x01 0x030 6 430409493 --- Number of Read Commands

Auslesbar über smartctl

E: Muss man halt noch mit den Bytes/Logischer Sektor multiplizieren. Dann ist es zumindest Näherungsweise bekannt.
 
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Ja, aber eigentlich bei ner Festplatte nahezu egal.

Bevor die Sektoren/Bits kaputt magnetisiert/demagnetisiert sind geht eher was anderes Kaputt oder die sind aus der Zeit gefallen.
Und für den Fall eines defekten Sektors/Bits ist halt der "Relocated Sector Count"-Status da.

Und der ist für mich, neben den Betriebsstunden und Start/Stop-Zähler das, was zu 80% den Gesundheitsstatus einer HDD angibt.
Aber selbst ne hohe Laufleistung muss nicht böse sein. Meine Server-Platten haben 60.000h aber eben nur 118 Starts auf dem Buckel, die fuinktionieren wie am ersten Tag.

ABER:
Ein neu zugewiesener Sektor heist beobachten. Ab 3 sollte man sich Gedanken um Ersatzt machen.
Vor allem wenn die fehler sich in einem engen Zeitraum häufen...

Bin da mittlerweile rel. rigoros, da fliegt alles raus was auch nur einen neuen Sektor hat...

Zu eigentlichen Thema:
Warten wir mal auf den TE, was der noch zu sagen hat...
 
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Die gleiche Anzeige kriegt man auch aus GSmartControl raus.
Keine Überraschung, da das auch nur eine GUI für smartctl ist ;)
Wenn es also beim TE nicht klappt, dann liegt es wohl am USB-Gehäuse.
Vielleicht gibt es auch Optionen für smartctl. So tief stecke ich da nicht drin.
Bei mir funktionieren alles Adapter und Gehäuse wunschgemäß :cool_alt:
 
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Fusionator schrieb:
Vielleicht gibt es auch Optionen für smartctl.
Der Screenshot oben wurde direkt von der Kommandozeile meiner Synology gemacht, dort muss man aber, damit es funktioniert, zusätzlich -d sat (für SATA) angeben, kann aber eine Syno Eigenheit sein, normalerweise erkennt smartctl das selber. Außerdem muss man -x für die erweiterte Ausgabe angeben, wenn man nur -a angibt, bekommt man nur die Smart Attribute

Die vollständige Kommandozeile lautet also:
Code:
sudo smartctl -x -d sat /dev/sda

Bei der -d Option gibt es auch Varianten für USB Controller, wenn die automatische Erkennung nicht klappt, da sollte man einfach mal mit smartctl --help nachschauen, die Optionen sind versionsabhängig.

Die meisten USB-SATA Gehäuse lassen heutzutage SMART Kommandos durch, aber es gibt immer noch Ausnahmen.
 
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Die Option -d sat brauche ich nur bei SATA Devices hinter einem SAS-HBA. Möglicherweise auch für andere Arten von Controllern, aber da habe ich nichts anderes zum testen.

-x habe ich tatsächlich noch nie verwendet. Bisher waren die erweiterten Daten im Log sichtbar.

Screenshot unten zeigt eine Festplatte über USB-Docking-Station. View Output liefert dann ein elendig langes Logfile.

1746185438317.png


Bei TE sieht das eh komisch aus. Statt ATA Version, steht dort SCSI Version.
Da wird doch nicht irgendein Filtertreiber in Windows sein Unwesen treiben und dazwischen grätschen?
Es gibt/gab ja so Emulatoren und andere Sachen.



TomH22 schrieb:
Die meisten USB-SATA Gehäuse lassen heutzutage SMART Kommandos durch, aber es gibt immer noch Ausnahmen.
Das wäre dann aber eine verdammt schlechte Ausnahme. Von aktuelleren Gehäusen ist mir nichts untergekommen, was sich so verhält.
Edit: Leichte geistige Umnachtung 🤦‍♂️ wenn CDI tatsächlich etwas anzeigt, dass sollte auch GSC etwas anzeigen können. Dazu wäre natürlich ein brauchbarer CDI Screenshot brauchbar.
Ergänzung ()

DON.HEROUR schrieb:
mit CrystalDiskInfo wohl geht?
Bei CrystalDiskInfo werden mir zwar jede Menge Werte angezeigt
Die wir nicht zu sehen bekommen? Mach doch bitte bei sowas (und in Zukunft) vollständige Screenshots.
 
Zuletzt bearbeitet:
cartridge_case schrieb:
Wofür brauchst du die?! Eine Rückmeldung wäre echt nett.

Habe mir vor langer Zeit ein NAS gekauft, um darauf meine Daten abzulegen (Familienfilme/Fotos, Musik, Datensicherung meines PCs und meines Laptops, etc...).
Dieses habe ich nun ersetzt und möchte meine Festplatte(n) daher bei eBay verkaufen.
Dabei habe ich interessehalber mal die Daten der Platten ausgelesen und gesehen, dass die Platten mehrere Jahre (5+) Laufdauer haben aber dabei nur knapp 100 mal eingeschaltet wurden.
Bei SSDs gibt's ja z.B. die Angabe von TBW und ich wollte einfach mal sehen, wie viel auf den WD Red HDDs denn geschrieben wurde, da sie eigentlich nur als "Datengrab" verwendet wurden.

PS: Ja ich weiss, dass die auch in einem NAS normalerweise abschalten sollten, aber irgendwie haben sie das bei mir wohl nie getan. Stromkostentechnisch machen 8 Watt den Braten jetzt auch nicht fett, wenn ich dafür meine Backups/Sicherungen mit einer gewissen Ausfallsicherheit hab'.
 
DON.HEROUR schrieb:
Dieses habe ich nun ersetzt und möchte meine Festplatte(n) daher bei eBay verkaufen.
Für die Restlebensdauer sind Smart Werte bei
  • 04 Start/Stop Count
  • 09 Power on Hours
  • 12 Power Cycle Count
relevant.

Alle drei Werte (nicht die Raw Values...) starten bei 100 für 100%.
Bei 0 ist die HDD nicht notwendigerweise kaputt, aber sie hat die vom Hersteller projektierte Lebensdauer überschritten.
Nach meiner Beobachtung ist es "smart-technisch" egal ob man die Platten dauerhaft laufen lässt, oder da NAS sie ständig im Idle runterfährt (mein Synology schaltet sie nach 10 Minuten Idle komplett ab, deswegen habe ich eine hohen Power Cycle Count und weniger Power On Hours als mein NAS läuft.
Das sieht nun so aus:

1746202784368.png


Hätte ich die Platten dauerhaft laufen lassen, wäre der Restwert 04 und 012 höher, aber bei 09 geringer.
Aber wie gesagt, das sind nur die Hersteller Schätzungen, wie es um die Lebensdauer wirklich bestellt ist, ist eine andere Sache.

Aber ich würde Deine Platten nicht mehr kaufen ;)
 
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