Wie geht man mit Akkubatterien am Besten um?

Serious Sam

Lt. Commander
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Juni 2006
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Hallo zusammen,

ich habe hier von H + H vier AA-Battieren mit 1,2V NiMH, 2600 mAh und auch von H + H vier AAA-Batterien, ebenfalls 1,2V NiMH, aber 1000 mAh vor mir.

Die Kleinen lade ich mit einem "Energizer NiMH Battery Charger CH2PC2-EU". Input: 50Hz, 6W, Output: DC 1,4V -> 200mA(AAx2) --- DC 1,4V -> 100mA(AAAx2).

Ich könnte damit aber auch die Großen laden.

Hierfür nehme ich aber von UCAR den sogenannten "Compact Ultra High Speed Charger", ebenfalls 50Hz, 2x120mA und 2,8V.

Leider habe ich nicht viel Ahnung in Physikangelegenheiten. :D

Konkret suche ich also etwas Besseres als das. Denn die Akkus scheinen an Laufzeit zu verlieren, weil diese dussligen Aufladegeräte nicht automatisch abschalten.

Es gibt doch auch Geräte, die die Batterien entladen, richtig?

Vielleicht könnte auch jemand mal bitte den ganzen Zusammenhang mit einer solchen Batterie erklären, warum das alles so ist. :freaky:

Vielen Dank an alle. :cool_alt:
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Memory-Effekt_(Akkumulator) hier das kannst dir mal durchlesen das gilt auch für NiMH Akkus.

Hatte früher viel mit denen dingern im modellbau zu tun. Das wichtigste ist das du sie erst auflädst wenn sie wirklich komplett leer sind und sie auch nicht voll geladen lagerst. zum lagern sollten sie zirka 10 prozent der Kapazität haben. nach zirka 3 monaten Entladen, Voll laden, und wieder bis 10 prozent entladen. joa von ladegeräten her kann ich dir nichts spezielles empfehlen gibt gute im modellbaubereich von robbe usw. da brauchst aber noch adapter. gibt aber bestimmt auch gute ladegeräde wo du die standartgrößen direkt laden kannst
 
Ein gutes Ladegerät was alles unterstützt wie auch Entladen, Refresh etc. ist das IPC-1L von Voltcraft... unabhängig davon kann ich nur raten wenn die Akkus nicht mehr die besten sein sollten in gleich auf Eneloops umzusatteln. Dazu das o.g. Ladegerät und man muss sich nie wieder ärgern über Akkus. Ich hab mittlerweile alle anderen Akkus noch so namhafter Hersteller entsorgt.
 
@GuruBT
Danke, aber woher weiß ich das mit den 10% Kapazität? Die gesamte Prozedur scheint mir sehr verwirrend zu sein.

@rh7
Was ist "Eneloops"?

@Nyffi
Dankeschön. :)
 
mh gut das wird schwierig ich hab ein ladegerät mit anzeige wie viel geladen oder entladen wurde. is aber schweine teuer und hauptsächlich für modellbau geeignet

ach ja zu eneloops das sind quasi die Lambos unter den Akkus http://www.eneloop.info/de/
 
Zuletzt bearbeitet:
Lambos ist schon gut ausgedrückt, ich hatte die Schnauze von Akkus schon so voll das die bei mir alle nur noch in der Ecke lagen samt diversen Ladegeräten und ich nur noch Einwegbatterien genutzt habe. Aber mit dem Kind stieg dann auch die Nachfrage nach Batterien wieder enorm. Irgendwann hab ich es dann gewagt die überall hochgelobten Eneloops zu testen und die sind wirklich ihr Geld wert, stehen normalen Batterien in nichts nach, kann man wochenlang liegen lassen ohne das sie sich entladen, halten lange etc. Wenn man bei Mydealz & Co mal bissl schaut bekommt man die auch sehr günstig. Letztens grad wieder für 16x Eneloop AA inkl. Versand nur 21 € bezahlt
 
naja lambo würd ich jetzt nich sagen. Volvo vielleicht :D
Mann muss auch noch raum für A123 zellen und lipos lassen.
 
Sehe ich das richtig, dass es die Eneloops von Panasonic und Sanyo gibt?

Ist das IPC-1L von Voltcraft besser oder das BC-700?
 
Sanyo wurde vor einiger Zeit von Panasonic geschluckt, sodass beide Namen mit "Eneloop" in Verbindung gebracht werden.
 
Moin Sam,

Du kannst auch mal in diesen Thread schauen. Da habe ich viele Tipps zu den Eneloop bekommen.
Nur bei den Ladegeräten gibt es keine klare Linie. Das scheint schon mehr eine Glaubensfrage zu sein! :D
 
IPL und BC700 sind genau baugleich. Es gibt wahrscheinlich noch mehr Bezeichnungen.
Das Ladegerät wird empfohlen, weil es das billigste Teil mit den Features ist, die man braucht.
Teurere Geräte können das auch und laden genau so gut, haben dann aber eben ein schlechteres P/L.

Das BC 900 kann nur mit höherem Ladestrom laden. Ich hab das BC 700 und es ist umständlich mit 700mA zu laden, denn man muss sofort nach dem Einlegen eines Akkus den Strom bestimmen. Für vier Akkus bist du richtig am tippen. Da ich meist eh Zeit habe, leg ich sie ein und sie laden gemütlich über nacht.

Früher hat nen Ladegerät mehr gekostet. Mein Conrad Charge Manager ist nen richtiges Ufo, hat weit mehr gekostet und nervt mit kleinen Lüftern. Dagegen ist der BC 700 perfekt.
 
Ich komme grad nicht ganz mit, ist das BC 700 nun umständlich oder perfekt? :)
 
Naja, wenn es dir zu viel ist, beim Einlegen der Akkus zu entscheiden, ob du nun mit 200, 500 oder 700mA laden willst, dann könnte man das IPC-1L / BC700 als "umständlich" bezeichnen.

Aber es ist ja wirklich einfach: Mignon (AA) mit 700mA laden, Micros (AAA) mit 500. Und du darfst nicht vergessen, es einzustellen, sonst lädt das Ding mit 200mA, und dann funktioniert bei den großen AAs die Abschaltung u.U. nicht richtig. Das ist aber wirklich das Einzige: zwei mal Knopf drücken am Anfang des Ladens

Es ist meiner Meinung nach für das Geld das beste Ladegerät, das es gibt. Ich habe eines privat und zwei bei der Arbeit, ein Freund von mir besitzt sogar 4 davon, die er beruflich/privat nutzt. Wir sind uns beide einig - bestes Ladegerät, das wir jemals hatten. Das liest du auch in sämtlichen Internetforen, das Teil wird sogar (unter anderem Markennamen) in den US Foren überall empfohlen.

Ein riesen Vorteil ist, dass man mit dem Ding die Kapazität eines Akkus testen kann: neue Akkus alle durchtesten, da sieht man gleich, ob ein faules Ei dabei ist. Auch ältere Akkus hin und wieder mal testen, um zu sehen, ob alle noch fit sind.
Das Problem ist ja, dass ein kaputter Akku, der nur noch 1000mAh statt 2000 hat, alle anderen Akkus im Gerät mit runter zieht - wenn man ihn nicht aussortiert, kann man nach ein paar mal Nutzung gleich alle wegschmeißen. Wenn man alle paar mal Laden den Test auswählt, sieht man immer, ob noch alles fit ist.
 
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Also gut, du hast mich überzeugt. Ich nehme das dann auch. Dankeschön! :)
 
Das find ich halt schade dran. Wenn man AAs eh mit 700 läd, dann könnte die Voreinstellung ja auch so starten und nicht mit 200, wo die Abschaltung nicht funzt.
 
Dann könnte man aber vielleicht empfindliche AAA Zellen kaputt machen, wenn man sie mit 700 mA lädt...

Wäre die Voreinstellung auf 500 mA, dann müsste man trotzdem wieder meistens von Hand ändern - es ist und bleibt halt eine Einstellung, die man mit brain.exe vornehmen muss, weil das Ladegerät den genauen Akkutyp so schnell anscheinend nicht erkennen kann. Das können vielleicht Geräte für wesentlich mehr Geld, ich weiß es nicht...
 
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