Der Yamaha-AVR hat einen hochohmigen Ausgang und genügend Strom, sodass der 600-Ohmer auch laut genug ist. Ich frage mich momentan nur, ob ich ihn nicht gegen den 990er eintauschen soll. Sicher wird der nicht so präzise und detailliert sein, aber er klingt spektakulärer, wobei ich nicht weiß, ob das nicht bei Rock, Metal und Filmen mit der Zeit nervt.
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Wie gut ist mein Kopfhörerequipmend einzuschätzen?
- Ersteller NexusOne
- Erstellt am
Also Beyerdynamic immer in 250 Ohm oder 600 Ohm, dann brauchen die aber auch einen anständigen KHV. Laut werden die zwar auch ohne KHV, aber dann verzerren sie. Wenn man nicht auf extrem scharfe und belastende Höhen steht, sollte man einen guten KHV nehmen. Sonst bekommt man vor allem den Hochfrequenzbereich zu hören.
990er ist mehr Badewannenabstimmung als 880 und es fühlt sich anders an, weil der offen ist.
990er ist mehr Badewannenabstimmung als 880 und es fühlt sich anders an, weil der offen ist.
Und welchen würdest du für den angegebenen Einsatzbereich vorziehen? Soll ich auch beim 600 Ohmer einen guten KHV verwenden? Die hochohmigen verzerren nämlich weniger. Schwieriege Entscheidung zwischen 770, 880 und 990.
Darkseth88
Fleet Admiral
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600 Ohm nur den DT 880, wenn überhaupt.
Der Preisunterschied von 250 ohm auf 600 Ohm ist beim dt 990 einfach VIEL zu groß, dass es sich lohnt.
nen Kopfhörerverstärker brauchst du für 250 Ohm auch nicht wirklich, eine gute Soundkarte reicht da völlig für gute Lautstärken. Trotzdem würde ich eher aus Prinzip zu Soundkarten mit KHV greifen:
60-70€: Fiio E10
80€: Creative Sound Blaster X-FI HD
130€: Fiio E17
160€: Asus Essence STX, oder Asus Phoebus wenn du mehr features brauchst.
Der Preisunterschied von 250 ohm auf 600 Ohm ist beim dt 990 einfach VIEL zu groß, dass es sich lohnt.
nen Kopfhörerverstärker brauchst du für 250 Ohm auch nicht wirklich, eine gute Soundkarte reicht da völlig für gute Lautstärken. Trotzdem würde ich eher aus Prinzip zu Soundkarten mit KHV greifen:
60-70€: Fiio E10
80€: Creative Sound Blaster X-FI HD
130€: Fiio E17
160€: Asus Essence STX, oder Asus Phoebus wenn du mehr features brauchst.
Hi, achso wir hatten schon auf Hardwareluxx das Vergnügen. 
Du hast sicher recht. Aber brauche ich wirklich sogar eine Soundkarte, wenn ich vom AVR hören will? Der O2-KHV kann für mich jederzeit gebastelt werden für ca. 100 €, der in der Preisklasse einer der besten sein soll. Ja eben. Ich schwanke noch und überlege mir gerade, ob ich 880er in 600 ohm zurückgebe und den 770er / 990er in 250 ohm hole. bei actionkrachern und horrorcore gefallen sie mir irgendwie sehr gut, bei metal und ruhigeren filmen, aber auch die 880er sehr. man müsste eig. alle haben.
Du hast sicher recht. Aber brauche ich wirklich sogar eine Soundkarte, wenn ich vom AVR hören will? Der O2-KHV kann für mich jederzeit gebastelt werden für ca. 100 €, der in der Preisklasse einer der besten sein soll. Ja eben. Ich schwanke noch und überlege mir gerade, ob ich 880er in 600 ohm zurückgebe und den 770er / 990er in 250 ohm hole. bei actionkrachern und horrorcore gefallen sie mir irgendwie sehr gut, bei metal und ruhigeren filmen, aber auch die 880er sehr. man müsste eig. alle haben.
NexusOne schrieb:Der Yamaha-AVR hat einen hochohmigen Ausgang und genügend Strom, sodass der 600-Ohmer auch laut genug ist.
Ein Kopfhörerausgang sollte möglichst niederohmig sein. Hast du die Möglichkeit den O2 KHV probezuhören?
Oder, falls du löten kannst und kein Gehäuse brauchst: die Teile für den O2 kosten ca. 30 Euro
Wieso niederohmig? Der Yamaha-AVR ist eben so eingestellt, sodass auch hochohmie KH laut genug sind. Den Gedanken mit dem O2-KHV habe ich schon länger und ist mir schon früher empfohlen worden. Würdest du den auf alle Fälle kaufen? Wäre der 880er 600 Ohm am AVR alleine Potentialverschwendung bzw. hat man dadurch Qualitätseinbußen?
Darkseth88
Fleet Admiral
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Es hängt vom Kopfhörer hersteller ab welche Ausgangsimpendanz ideal wäre.
Beyerdynamic stimmt seine Kopfhörer meines wissens für etwa 100 Ohm ab, wie recht viele AVRs, sowie auch die Beyerdyamic Headstation.
Möglichst niederohmig muss ein Kopfhörerverstärker NUR für multi-driver in-ears sein.
Bei Kopfhörern ist es ziemlich wurst.
Auch wenn die IMpendanz den Klang des Hörers mehr oder weniger verändert, muss das keineswegs besser oder schlechter sein, sondern eher nur anders.
@ NexusOne: Ob dein AVR genug ist, um nen dt 880 600 ohm vollständig anzutreiben, bzw klanglich alles aus ihm rauszuholen kann ich dir nicht sagen.. müsste man wohl gegenhören mit entsprechenden Soundkarten.
Beyerdynamic stimmt seine Kopfhörer meines wissens für etwa 100 Ohm ab, wie recht viele AVRs, sowie auch die Beyerdyamic Headstation.
Möglichst niederohmig muss ein Kopfhörerverstärker NUR für multi-driver in-ears sein.
Bei Kopfhörern ist es ziemlich wurst.
Auch wenn die IMpendanz den Klang des Hörers mehr oder weniger verändert, muss das keineswegs besser oder schlechter sein, sondern eher nur anders.
@ NexusOne: Ob dein AVR genug ist, um nen dt 880 600 ohm vollständig anzutreiben, bzw klanglich alles aus ihm rauszuholen kann ich dir nicht sagen.. müsste man wohl gegenhören mit entsprechenden Soundkarten.
Kommt ja nicht nur auf die Lautstärke an. Aus der Impedanz resultiert ein frequenzabhängiger Widerstand. Somit können auch ohne KHV bestimmte Frequenzbereiche sehr laut aus dem KH rauskommen, anderen fehlt es dann aber, d.h. der Frequenzgang wird verzerrt.
Ich kenn das ja von meinem DT880 250Ohm. Ohne KHV an einer X-Fi XtremeGamer wird der auch schon sehr laut, aber die Höhen sind dann überbetont. An meiner Xonar Essence mit KHV klingt alles bei gleicher Lautstärke sehr viel voller.
An einer guten Stereoanlage mit nochmal deutlich potenterem KHV als in der Essence klingt es sogar noch besser. Richtig neutral spielt mein DT880 erst da, mit schön seidigen Höhen.
Man muss halt bedenken, dass die KHVs auch auf Top-Soundkarten wie der Essence durch die Stromversorgung des PCs begrenzt sind. Die hat ja schon einen extra Stromstecker, aber auch darüber kommt weniger Power, als selbst ein günstiger diskreter KHV hat.
Die haben auch bei einem 250Ohm DT880 gut zu tun.
Ansonsten passiert folgendes beim Lautstärke-Hochdrehen: Aufgrund der Impedanz bricht die Leistung im Mittelton- und Tiefbassbereich ein und man reißt nur den Hochtonbereich hoch.
Ich kenn das ja von meinem DT880 250Ohm. Ohne KHV an einer X-Fi XtremeGamer wird der auch schon sehr laut, aber die Höhen sind dann überbetont. An meiner Xonar Essence mit KHV klingt alles bei gleicher Lautstärke sehr viel voller.
An einer guten Stereoanlage mit nochmal deutlich potenterem KHV als in der Essence klingt es sogar noch besser. Richtig neutral spielt mein DT880 erst da, mit schön seidigen Höhen.
Man muss halt bedenken, dass die KHVs auch auf Top-Soundkarten wie der Essence durch die Stromversorgung des PCs begrenzt sind. Die hat ja schon einen extra Stromstecker, aber auch darüber kommt weniger Power, als selbst ein günstiger diskreter KHV hat.
Die haben auch bei einem 250Ohm DT880 gut zu tun.
Ansonsten passiert folgendes beim Lautstärke-Hochdrehen: Aufgrund der Impedanz bricht die Leistung im Mittelton- und Tiefbassbereich ein und man reißt nur den Hochtonbereich hoch.
Darkseth88
Fleet Admiral
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Der Strom, den die soundkarte direkt vom PCIe x1 slot bezieht ist mehr als ausreichend.
Was meinst du denn, wieviel Leistung der Kopfhörerverstärker braucht? 200 watt?
Das sind vll etwa 80 mW Leistung, die da rauskommen, da brauchst du überhaupt keine seperate Stromversorgung. begrenzt wird da nichts
Zudem, wie der Kopfhörer bei einem höher ohmigerem ausgang reagiert, hängt allein vom Kopfhörer ab.
Ein T90 wird an einer 100 Ohm quelle z.B. etwas dicker im bass, und der Hochton wrid etwas weniger (der beyer-peak wird entschärft)
Was meinst du denn, wieviel Leistung der Kopfhörerverstärker braucht? 200 watt?
Das sind vll etwa 80 mW Leistung, die da rauskommen, da brauchst du überhaupt keine seperate Stromversorgung. begrenzt wird da nichts
Zudem, wie der Kopfhörer bei einem höher ohmigerem ausgang reagiert, hängt allein vom Kopfhörer ab.
Ein T90 wird an einer 100 Ohm quelle z.B. etwas dicker im bass, und der Hochton wrid etwas weniger (der beyer-peak wird entschärft)
Cokocool
Admiral
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mh0001 schrieb:Man muss halt bedenken, dass die KHVs auch auf Top-Soundkarten wie der Essence durch die Stromversorgung des PCs begrenzt sind. Die hat ja schon einen extra Stromstecker, aber auch darüber kommt weniger Power, als selbst ein günstiger diskreter KHV hat.
Wenn die 75W des PCI-e nicht ausreichen würden, dann würde es sehr warm und taub um die Ohren werden
Man munkelt, dass der zusätzliche Stromanschluss eher einem schönen elektrischen Layout dient
Meine Essence ST könnte auch ohne Probleme den Sennheiser Klassiker HD-414 (600 Ohm) befeuern
Der Nachbar
Admiral
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Der HD414 kommt Original mit Mikrofonkapseln in 2kOhm Ausführung daher.
Alle deutschen Hersteller sind klassische Mirofonhersteller.
Der K530 und K240 sind bis auf die Abstimmung gleich. Nutzen technisch abgewandelte Mikrofonkapseln. AKG kommt ursprünglich auch aus der Mikrofonherstellung.
Ein Kx0x ist schon deutlich leistungsfähiger. Durch die größere Membranoberfläche kann er mehr Details abbilden. Auch ist er deutlich verzerrungsärmer.
Ich würde immer zu einem eher linearen Kopfhörer raten und mit ihm bei Bedarf mit DSP und EQ für temporäre Spasseinsätze aufbohren.
Alle deutschen Hersteller sind klassische Mirofonhersteller.
Der K530 und K240 sind bis auf die Abstimmung gleich. Nutzen technisch abgewandelte Mikrofonkapseln. AKG kommt ursprünglich auch aus der Mikrofonherstellung.
Ein Kx0x ist schon deutlich leistungsfähiger. Durch die größere Membranoberfläche kann er mehr Details abbilden. Auch ist er deutlich verzerrungsärmer.
Ich würde immer zu einem eher linearen Kopfhörer raten und mit ihm bei Bedarf mit DSP und EQ für temporäre Spasseinsätze aufbohren.
Also so genau muss ich es gar nicht wissen. Ich komme sonst vom Hundertsten ins Tausendste :-). Also stimmt die Aussage auch nicht:
"Hochohmige KH verzerren ohne KH weniger als niederohmige."?
Ich muss mich die Tage jetzt nur noch entschließen, ob ich den 880er gegen einen 990er oder 770er eintausche, da sie eben die spektakuläreren Hörer sind und über 100 € billiger. Nachteil ist, dass der Sound hin und wieder ganz nett ist, aber auf Dauer doch etwas aufdringlich, vor allem weil der Bass bei Metal, Rock und Filmen nicht das wichtigste ist. Ich denke, den besseren Allrounder hat man mit dem 880er, weil er so eine Art goldener Mittelweg ist.
Soundkarte erübrigt sich aber für mich? Ich bin mit einem KHV alleine von O2 ausreichend bedient (falls überhaupt)?
"Hochohmige KH verzerren ohne KH weniger als niederohmige."?
Ich muss mich die Tage jetzt nur noch entschließen, ob ich den 880er gegen einen 990er oder 770er eintausche, da sie eben die spektakuläreren Hörer sind und über 100 € billiger. Nachteil ist, dass der Sound hin und wieder ganz nett ist, aber auf Dauer doch etwas aufdringlich, vor allem weil der Bass bei Metal, Rock und Filmen nicht das wichtigste ist. Ich denke, den besseren Allrounder hat man mit dem 880er, weil er so eine Art goldener Mittelweg ist.
Soundkarte erübrigt sich aber für mich? Ich bin mit einem KHV alleine von O2 ausreichend bedient (falls überhaupt)?
Der Nachbar
Admiral
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Der Objective 2 Amp reicht völlig. Voodoo freier KHV.
Wird mangelhafte onboard Codecs als Audioliefernat enttarnen.
Das sollte man eine kleine Soundkarte oder DAC vorschalten.
Ich bin hier mit dem UCA202 als Signallieferant zufrieden, sollte man nichts anderes haben.
Was Kopfhörer angeht, mehr als 300€ braucht man normalerweise für ausgezeichneten Klang nicht bezahlen und der K701 zeigt auch, dass es günstiger geht.
Beim K701, HD650 und DT880 ist es neben der Haussignatur aber einfach mit EQ ohne Qualitätseinbussen sich den Klang temporär anzupassen.
Beim DT770/990 muss man mit der schwammigen Signatur leben, weil die Kopfhörer halt nicht präzise genug abbilden.
Und ja, Verzerrungswerte haben wenig mit der Impedanz des Kopfhörers zu tun, auch wenn es rauslesbar ist.
Da spielen noch mehr Dinge rein.
Wird mangelhafte onboard Codecs als Audioliefernat enttarnen.
Das sollte man eine kleine Soundkarte oder DAC vorschalten.
Ich bin hier mit dem UCA202 als Signallieferant zufrieden, sollte man nichts anderes haben.
Was Kopfhörer angeht, mehr als 300€ braucht man normalerweise für ausgezeichneten Klang nicht bezahlen und der K701 zeigt auch, dass es günstiger geht.
Beim K701, HD650 und DT880 ist es neben der Haussignatur aber einfach mit EQ ohne Qualitätseinbussen sich den Klang temporär anzupassen.
Beim DT770/990 muss man mit der schwammigen Signatur leben, weil die Kopfhörer halt nicht präzise genug abbilden.
Und ja, Verzerrungswerte haben wenig mit der Impedanz des Kopfhörers zu tun, auch wenn es rauslesbar ist.
Da spielen noch mehr Dinge rein.
Muss mal 'ne Lanze für den AKG K702 brechen, den ich jetzt seit Anfang des Jahres besitze. Die DTs habe ich mir auch angehört (an KHV, hatte eigens zusammengestellte Test-CD dafür) und ich fand den AKG klar besser, da neutraler und sehr (!) präzise. Gibt aber auch Leute, die verwenden EQs oder mögen es mehr tiefenbetont bzw. suchen den sog. "warmen" Klang (Badewannecharakteristik), für die ist der AKG 702 nichts.
Die DT-Modelle klingen bassbetonter, was ggf. Rock/Metal gut tut, akustischer Musik/Klassik weniger.
Ich höre beides und komme auch bei e-gitarrenlastiger Musik gut ohne EQ aus. Meine Test-CD war schonungslos und hat einige KH (auch günstigere AKG) gnadenlos entzaubert. Mit Chart-Musik würde ich allerdings keine Hörtests durchführen - niemals!
Die DT-Modelle klingen bassbetonter, was ggf. Rock/Metal gut tut, akustischer Musik/Klassik weniger.
Ich höre beides und komme auch bei e-gitarrenlastiger Musik gut ohne EQ aus. Meine Test-CD war schonungslos und hat einige KH (auch günstigere AKG) gnadenlos entzaubert. Mit Chart-Musik würde ich allerdings keine Hörtests durchführen - niemals!
Den O2 könnte man mir im anderen Forum zusammenbasteln. Heißt das jetzt, ich soll zusätzlich sogar noch eine Soundkarte kaufen und wenn ja, welche? Könnt ihr mal eine gute verlinken? Und reicht der O2-KHV alleine wirklich nicht? Macht der nur in Kombination Sinn?
Heißt das nun, wenn man EQ zur Verfügung hat, dass man sowieso den AKG K701 holen sollte, weil man den Sound dann am besten über den EQ anpasst oder kann man durchaus auch Hörer nehmen, die von Haus aus schon etwas weniger neutral sind, wie der 880er. Der K530 war sehr gut, aber mir doch etwas zu neutral, weswegen ich jetzt den 880er teste. Der 990er ist sicher top, aber man ist eben nicht immer in der Stimmung, dass es so wummern soll, weswegen ich vermutlich beim DT 880 bleibe. Räumlichkeit und Präzision sind sicherlich etwas besser.
Heißt das nun, wenn man EQ zur Verfügung hat, dass man sowieso den AKG K701 holen sollte, weil man den Sound dann am besten über den EQ anpasst oder kann man durchaus auch Hörer nehmen, die von Haus aus schon etwas weniger neutral sind, wie der 880er. Der K530 war sehr gut, aber mir doch etwas zu neutral, weswegen ich jetzt den 880er teste. Der 990er ist sicher top, aber man ist eben nicht immer in der Stimmung, dass es so wummern soll, weswegen ich vermutlich beim DT 880 bleibe. Räumlichkeit und Präzision sind sicherlich etwas besser.
Darkseth88 schrieb:Der Strom, den die soundkarte direkt vom PCIe x1 slot bezieht ist mehr als ausreichend.
Was meinst du denn, wieviel Leistung der Kopfhörerverstärker braucht? 200 watt?
Das sind vll etwa 80 mW Leistung, die da rauskommen, da brauchst du überhaupt keine seperate Stromversorgung. begrenzt wird da nichts
Da haben wir uns missverstanden, denn ich meinte nicht die Leistung, sondern die Spannung.
Mal ein Zitat aus dem head-fi.org-Forum von jemandem, der sich auszukennen scheint:
http://www.head-fi.org/t/569147/dt880s-250-ohms-with-a-xonar-essence-stxThe STX has a very limited voltage supply. I would say maybe 5V max for headphones, but I am unsure because I could not find any technical data. That being said the DT880/250Ohm models needs at least 20V, but ideally right around 30V (estimates from my own gear). The limited voltage causes all sorts of issues. The bass would be flabby and the highs would be somewhat strident or brittle sounding and dynamics would be squashed.
All the STX is provide gain to the audio signal so the headphone can become loud enough. It doesn't send any more voltage to the drivers at all. Trust me I have the same sound card as you and it does a horrible job at amping them.
Um ihn mal zu vervollständigen, 5V ist das, was Soundkarten ohne zusätzlichen Stromstecker liefern können, weil das die PCI-Versorgungsspannung ist.
Über den Stromstecker bekommt die Karte 12V vom Netzteil, aber ein diskreter KHV legt eben keine 12V sondern normalerweise 20-30V an den KH an.
Ich kann mich dieser Begründung nur anschließen, weil die Auswirkungen exakt den von mir beobachteten entsprechen. An der Essence klingen die Höhen mit einem DT880 250Ohm ziemlich scharf und die S-Laute zischen etwas. Das muss einen nicht stören, man kommt gut damit klar und der Klang ist immer noch super, aber wenn man den KH an einen ausgewachsenen KHV anschließt, merkt man eben, dass es nochmal deutlich besser geht.
Und wenn ihr der Sache nicht glauben wollt, bitte, mir ist es eigtl. wurscht. Der KHV auf der Essence ist keinesfalls Highend. Das fängt auch schon bei der Augenwischerei an, dass die Verstärkungseinstellung "Normal gain", "High gain" und "Extra High gain" irgendetwas an der Verstärkerleistung ändert.
Das tut sie nämlich nicht, es handelt sich lediglich um einen digitalen Lautstärkebegrenzer. Der KHV hat nur eine feste Verstärkungsstufe. Mit der Einstellung wird lediglich der Regelbereich des Mastervolumereglers festgelegt, damit man je nach KH nicht nur im Bereich 5-10% abgestuft regeln kann, sondern den ganzen Regler 0-100% für präzisere Lautstärkeeinstellung nutzen kann. Bei gleich lauter Einstellung ist der Normal gain - Output zum Extra High Gain - Output absolut identisch.
Und da liegt auch bisschen das Problem: Der KHV liefert immer die gleiche Output-Spannung, die für alle Arten von Kopfhörern passen muss. Je nach Membrankonstruktion ist aber eine andere Spannung erforderlich, um die KHs effizient antreiben zu können.
Bei einem DT880 600 Ohm reichen die 12V nicht aus, um die Membranen zu den tieferen Frequenzen hin vernünftig antreiben zu können.
Ich vertraue bei sowas den Leuten aus den HiFi-Foren mehr als denen von hier.
Zuletzt bearbeitet:
mh0001, danke für die ausführlichen Informationen.
Da ich auch mit dem Gedanken spiele mir eine Soundkarte mit gescheitem KHV zuzulegen und dabei -- natürlich -- auf die Xonar Essence STX gestoßen bin (sie andererseits aber vorab nicht testen kann), frage ich mich nun ob es Alternativen (Soundkarten) auf dem Markt gibt...
(Meine AKG-Hörer haben allerdings einen Widerstand <= 100Ω.)
Da ich auch mit dem Gedanken spiele mir eine Soundkarte mit gescheitem KHV zuzulegen und dabei -- natürlich -- auf die Xonar Essence STX gestoßen bin (sie andererseits aber vorab nicht testen kann), frage ich mich nun ob es Alternativen (Soundkarten) auf dem Markt gibt...
(Meine AKG-Hörer haben allerdings einen Widerstand <= 100Ω.)
Darkseth88
Fleet Admiral
- Registriert
- Nov. 2010
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- 16.950
Asus Phoebus z.B.
Klanglich etwa gleichwertig, aber bessere/mehr features.
Extern dann:
- Fiio E17
- Aune Mini MK2
- Yulong u100
Mehr als das lohnt sich keineswegs für "nur" einen AKG K702. Sogar den Yulong u100 finde ich da etwas grenzwertig, da man hier vll auf maximal 20-25% Lautstärke drehen kann, bevor ein K701/K702 schon zu schmerzen beginnt
Klanglich etwa gleichwertig, aber bessere/mehr features.
Extern dann:
- Fiio E17
- Aune Mini MK2
- Yulong u100
Mehr als das lohnt sich keineswegs für "nur" einen AKG K702. Sogar den Yulong u100 finde ich da etwas grenzwertig, da man hier vll auf maximal 20-25% Lautstärke drehen kann, bevor ein K701/K702 schon zu schmerzen beginnt
Grammophon
Lt. Commander
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- Juli 2008
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- 1.047
@mh0001:
20-30V an einen Kopfhörer...?
Mit EINEM mW bist du beim DT880 schon bei 96dB direkt vor'm Ohr, das ist schon sehr viel. Bei der 250 Ohm Version reicht dazu ein lächerliches halbes Volt.
Bei 30V jagst du bereits 3,6W durch deinen Kopfhörer! Das wird er vermutlich thermisch nicht mal überleben.
Der Ausgang eines Audioverstärkers ist eine Spannungsquelle. Über den Lautstärkeregler wird die Spannungsverstärkung eingestellt. Zusammen mit dem zu verstärkenden Signal ergibt das nun mal bestimmte Spannungen, die ausgegeben werden. Da kann ein KHV nicht einfach noch was hinzudichten. Sollte die Sollspannung über die Maximale hinausgehen, dann clippt das Signal einfach.
Mit 12V oder gar 5V kann man ein absolutes sauberes Signal generieren. Vorraussetzung ist einfach, dass NICHTS abgeschnitten wird. Ein Mittel das zu verhindern hat man mit dem Lautstärkeregler selbst in der Hand... Reicht einem dann die Lautstärke nicht, ja DANN sollte man über einen kräftigeren KHV nachdenken.
20-30V an einen Kopfhörer...?
Mit EINEM mW bist du beim DT880 schon bei 96dB direkt vor'm Ohr, das ist schon sehr viel. Bei der 250 Ohm Version reicht dazu ein lächerliches halbes Volt.
Bei 30V jagst du bereits 3,6W durch deinen Kopfhörer! Das wird er vermutlich thermisch nicht mal überleben.
Genau das soll ein Verstärker doch machenAll the STX is provide gain to the audio signal so the headphone can become loud enough. It doesn't send any more voltage to the drivers at all.
Mit 12V oder gar 5V kann man ein absolutes sauberes Signal generieren. Vorraussetzung ist einfach, dass NICHTS abgeschnitten wird. Ein Mittel das zu verhindern hat man mit dem Lautstärkeregler selbst in der Hand... Reicht einem dann die Lautstärke nicht, ja DANN sollte man über einen kräftigeren KHV nachdenken.
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