Wie schnell ist das "Webhosting S" bei Hetzner?

von uberspace geh ich gerade weg... immer die völlig veraltete platform und produktupdates die sich ewig hinziehen (aber mit der nächsten produktversion alles besser versprochen - könnte diesmal sogar stimmen dank Archlinux statt dem uralt Centos, aber noch ist das ding in der alpha, und die erfinden das rad zum 3. mal neu)

aber das preismodell.. für kleinkram wird erwartet das du 6€ im monat zahlst. stellst du einen geringeren preis ein (mind 2€, früher 1€) springt das nach wenigen wochen automatisch zurück auf 6€

aber wenn du mehrere pakete bei denen buchst, zum beispiel drei statt eins. mit dreifach resourcen dreifach allem, dein kram verteilt auf drei server. DANN ist es aufeinmal OK 2€ bzw. für alle drei zusammen, 6€ im monat zu zahlen. der preis springt nicht sondern bleibt dauerhaft

für power user ist es somit wahnsinnig günstig denn uberspace subvenvtioniert und verschenkt quasi, features die woanders RICHTIG ins geld gehen (redundanz ala verteilen des projekts auf mehrere hosts woanders teuer). kein wunder stimmen diese user auf lobgesänge für uberspace ein

aber 6€ ist einfach zu viel, wenn man "nichts" damit macht. mit der web visiten karte biste da einfach falsch. die bekommst woanders für 1€ und die domain noch inklusive, musst bei uberspace alles noch extra buchen irgendwo, wenn du eine domain willst sonst halt name.uber.space

als power user darfste machen, als kleiner wirste gegängelt, mit U8 wird auch noch mail weggekapselt, vorher hatte man alles beisammen mit einem rsync und fertig
 
Moment mal ... wenn es bei dir nur um die (großen) Fotos geht, dann hoste die in einer Cloud und binde sie mittels einer API in deine Website ein. Dann kannst du bei bplaced bleiben.
 
Mirlo schrieb:
Dann kannst du bei bplaced bleiben.
jedes 0815 webhosting rennt kreise um das ding und woher soll man da jetzt ne cloud her nehmen

anbieter wechseln, mehr performanze, und dabei noch n € sparen, ab gehts

gibt keinen rationalen grund da zu bleiben
 
@kieleich , wenn ein Webmaster nicht ein Standard-User ist - je nachdem wie dieser von den jeweiligen Webhostern definiert wird - hast du verloren. Dabei ist es nicht so, dass die Webhoster eine Mehrarbeit damit hätten, sondern dass sie absichtlich Hürden einbauen. Sie wollen nur die von ihnen definierten Standard-User. Alle anderen sollen sehen wo sie bleiben.
PS: viele haben auch deswegen - neben dem vielen anderen in den letzten Jahrzehnten Hinzugekommenen - es einfach aufgegeben. Es sind viele Websites und Webprojekte verschwunden. Dabei reden alle immer von Vielfalt ... Sie wollen alle nur selbstdefinierte Standard-User.

Ja, OK, von bplaced weg hin zu einem "ordentlichen" Webhoster ist auch nie verkehrt. Aber die Fotos in originaler Größe sind in einer Cloud besser aufgehoben als auf einem Webspace.
 
zivilist schrieb:
Von IONOS bin ich auf Allinkl gewechselt, da diese viel zu teuer sind und nicht nur das sondern in den Tarifen auch zu wenig bieten (versuche mal mehrere Domains mit entsprechend Datenbanken und Zertifikate zu bekommen und das alles in einem Paket).

Bei Ionos gibt es einen guten Trick, du kannst Verträge und Zusatzleistungen kündigen und bekommst dann immer automatisch einen Rabatt angeboten. Ist nur 1 Klick. Habe z.B. jetzt 2 Jahre Ultimate + Zusatzsachen und bezahle anstelle von 35€ monatlich nur knapp 11€. Incl. mehrerer Domains, beliebig vielen Zertifikaten, Emails usw.

Und ich habe monatlich über 300.000 Seitenaufrufe und kann auch problemlos mehrere Millionen Seitenaufrufe bedienen bzw. Peaks. Solllte immer schnell sein.
 
Mirlo schrieb:
Wenn du eh nur 1 Domain hast/brauchst, dann wäre auch Hetzner OK, allerdings mit den unangenehmen 76 Cent/Monat zusätzlich für die Domain, oder du registrierst sie bei Hetzner. Der Preis (5,83€/Jahr) ist OK.
Da das externe Anbinden einer Doamin teurer ist, werde ich die von Strato wahrscheinlich dann auch zu Hetzner umziehen. Da die Vertragslaufzeit bei Strato Ende Januar 2026 endet, würde das auch ganz gut passen
Mirlo schrieb:
Moment mal ... wenn es bei dir nur um die (großen) Fotos geht, dann hoste die in einer Cloud und binde sie mittels einer API in deine Website ein. Dann kannst du bei bplaced bleiben.
naja, die "großen" Bilder sind 250 KB groß. Das ganze auf drei Anbieter zu verteilen will ich eigentlich nicht. ich finde die Geschwindigkeit die bplaced da anbietet war vor 20 Jahren ok, aber heute nicht mehr.
Mirlo schrieb:
17 MB ... das frisst jeden Mobil Traffic Tarif klein. Ich hatte mal zum Spaß eine Website mit insgesamt 25 MB. Das kannst du keinem antun. Der Traffic war immens.
Da der Inhalt nicht für mobile Nutzer optimiert ist und mMn auf einen Telefon auch ungeeignet ist (allein die Beschriftung der Grafiken lässt sich auf 6-7 Zoll schlicht nicht lesen) ist mir das auch nicht wichtig. Aber auf einem etwas größeren Bildschirm (welches Gerät das auch immer sein mag) dauert es ja auch ewig. und ja, kleine Vorschaubilder habe ich. Aber wenn eine Webseite dennoch 5 Sekunden braucht zum laden, dann ist das heutzutage nervig.
 
@Mirlo Vorher waren es 17MB. Mit lazy Loading bzw. Script das die Bilder erst lädt nachdem man auf die Mini Vorschau klickt sind es etwa 2 MB geworden.
Ergänzung ()

tollertyp schrieb:
Holy shit, die 5 MBit/s habe ich nirgends finden können... ja, willkommen im Jahr 2025... okay, fast 2026...
ich gebe zu, gefunden habe ich es auch nicht. hatte es mal gemessen und kam auf 650 KB/s. und ich sehe es wie du. Willkommen im Jahr 2026
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tollertyp
kieleich schrieb:
von uberspace geh ich gerade weg...
aber das preismodell..
mit U8 wird auch noch mail weggekapselt
Weg von Uberspace wäre bei mir nur mit Managed Server möglich. Es stimmt schon, dass US einmalig und dabei auch irgendwie genial ist, aber es stimmt vieles weitere nicht. Die Ausrichtung auf einen sozusagen Test-Webhost für Startups, die da alle möglichen Features erst einmal für Lau testen können, dann aber zu einem Profi wechseln, ... und wer zahlts? Die Daueruser. Denen wird das Leben schwer gemacht mit den 10 GB und den teuren Zusatz-GBs. US ist selbst ein Webprojekt, das versucht irgendeine eigensinnige Idee umzusetzen. Es könnte perfekt sein, aber die Interessen sind vollkommen anders gelagert.

Das US Email wegkapseln will ... könnte mit den Hacks zusammenhängen, aber die Hackergruppe wurde hops genommen und die "Beute" wird nicht mehr genutzt - ist gut verwahrt, also Gefahr gebannt. Oder mit der Regelung "keine Newsletter". Die scheinen da irgendein Problem zu haben. Qmail ist fein, hat aber auch seine Schwächen. Für einen Command Line Webhost allerdings ideal. Doch da fragt sich wieder, wieso dann für User mit viel Aufwand ein GUI Backend eingerichtet wurde? Will man da die Wollmilchsau sein? Nein, man folgt den Wünschen der falschen User, die sie (heuchlerisch) bejubeln um ihr Ziel zu erreichen. Da knicken sie ein und werden weich. Auf einmal gibt es dann doch ein Backend, das vorher abgelehnt wurde.

Das Preismodell könnte so simpel genial gestaltet werden, aber sie kommen nicht drauf, und wenn es ihnen einer sagt, dann wird das eigene als das ach so geniale verteidigt.

Jeder Webhoster hat seine Schwächen und Stärken. Es ist nur so, dass alle den gleichen Fehler begehen, indem sie sich auf einen selbstdefinierten Standard-User ausrichten, für den alles perfekt ist und der Rest hat einfach mal Pech gehabt. Den Webhostern sind diese User egal.

Was da im verlinkten Artikel auf hostblogger.de mitgeteilt wird ... es steht zwischen den Zeilen und der Inhalt geht vollkommen am Thema vorbei. Es sind nicht die Preise an sich, sondern die Preisgestaltung der Webhost-Modelle - in dem Bezug, dass versucht wird durch die Gestaltung der Webhost-Modelle nur für gewisse Webhost-User attraktiv zu sein und allen anderen Hürden in den Weg gelegt werden. Die Hürden soll der User durch teurere/größere Webhost-Modelle überwinden, die er aber von der Performance gar nicht benötigt. Es sind die falschen Hürden. Der User fragt sich, was das soll? Wieso er, weil er 5 kleine Websites anstatt einer großen hat, 5 Webhost-Accounts anlegen soll, oder einen teureren Webhost-Account, der für 5 große Websites ausgelegt ist, buchen soll. Es geht doch gar nicht um die Anzahl der Websites/Domains, sondern um die Request/Sekunde sowie im weiteren CPU-Last und RAM-Last, sowie Speicher. Der User fragt sich, wieso er wegen seinen 5 Websites mit 1.000 Request/Monat einen Account buchen soll, der für 1000 Request/Sekunde ausgelegt ist, und wieso er einen Account mit 512 MB RAM buchen soll, wenn für seine Websites 4 MB RAM shared(!) vollkommen genügen würden. Da weichen sie dann aus mit: mach doch deinen eigenen Server ...
Ergänzung ()

habichtfreak schrieb:
Mit lazy Loading bzw. Script das die Bilder erst lädt nachdem man auf die Mini Vorschau klickt sind es etwa 2 MB geworden.
Okay. Wie die anderen schon erwähnt haben, haben die großen bekannten Webhoster mit Pay-Accounts eine viel bessere Anbindung und auch Performance. Da brauchst du dir keine Sorgen machen.

Es muss bedacht werden, dass Webhost-Acounts immer Shared sowie Shared Virtual sind. Also keine Server, sondern Server, die in virtuelle Server aufgesplittet sind, die wiederum in Webhosts augesplittet sind, die sich alle die Performance eines Server-Racks teilen. Jeder Webhoster splittet da anders. Die Free Webhoster splitten immens viel - keine Ahnung, 100.000 - 1.000.000 Webhost-Accounts auf einen Server. Die Pay-Webhoster weniger - keine Ahnung, 1.000 - 10.000 Webhost-Accounts auf einem Server. Umso teurer der Webhost, umso weniger wird "geshared", bzw. umso besser die Performance des Server-Racks. Die Free-Webhoster drosseln zudem die Traffic-Geschwindigkeit, oder auch das Traffic-Volumen.

Test: eine Website bei Lima-City mit Paket "Mini":
Website (viele PNG Grafiken, ohne Lazy Loading): 10 MB, 50 Requests = 8 Sekunden.
- die Website ist eine Ausnahme und übervoll mit massig Stuff beladen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mirlo .. ist doch kein Problem fülle doch bitte die Lücke als Wohnzimmerhoster - ich glaube an dich!

D.
Der TE nimmt das kleinste Paket (der Abruf sieht aus als würden dort Thread limitieren .. weniger Bandbreite) und ist in der selber ausgesuchten Preiswert-Hölle die du als so schön als Ideal an die Wand malst .... "Warum sind die Paket aso groß wo der user nüscht braucht"

"Damals" - die kleine Sun Ultra 1 mit 128 Mbyte kostete 30k DM ... ohne Software... und performte wie sau ... heute Softwarebloat via PHP .. will mann die alte Zeit nö
 
dms schrieb:
ist doch kein Problem fülle doch bitte die Lücke als Wohnzimmerhoster - ich glaube an dich!
Was ich damit ansprechen wollte, dass die Ressourcen (Server, Traffic, Request) nicht optimal ausgelastet werden, bzw. durch die Vorstellung eines Default-Users Durchschnittswerte ermittelt werden, die dazu genutzt werden Hürden aufzubauen, indem eingegrenzt wird. Dann ist eben nur noch 1 Website pro Webhost erlaubt, egal wie viel die alle (pro Server) tatsächlich an Performance benötigen. Man will vermeiden und grenzt ein, was User ausgrenzt.

Das kannst du bei allen Webhostern in ihren Paketen nachsehen. Die Pakete werden alle nach den falschen Kriterien gestaltet. Bei keinem werden sie nach Request/Sekunde oder CPU-Last / RAM-Last gestaltet, die tatsächlich relevant für die Serverlast sind, sondern nach Pseudo-Kriterien.

Zusatz: auch bekommt nicht jeder User tatsächlich die angegebene Größe an Speicherplatz, sondern auch dieser ist "shared". Es ist ein Durchschnittswert - ein Pseudo-Kriterium. Alles virtuell.
 
Zurück
Oben