Wie steht ihr zu strengeren Waffengesetzen/Waffenverboten?

  • Ersteller Ersteller boxleitnerb
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Soll der pers. Besitz von Schusswaffen soweit wie möglich eingeschränkt werden?

  • Ja

    Stimmen: 216 57,1%
  • Nein

    Stimmen: 156 41,3%
  • Hab keine Meinung/Zeig mir den Poll

    Stimmen: 6 1,6%

  • Umfrageteilnehmer
    378
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
B

boxleitnerb

Gast
Anlässlich des kürzlich ausgesprochenen Urteils in den USA, das Waffenverbotszonen außer in Ausnahmefällen wie Behörden etc. für verfassungswidrig erklärt hat, möchte ich eine Umfrage starten und sehen, wie das Forum hier zum Besitz von Schusswaffen steht.

Ich persönlich habe zu dem Thema folgende Meinung:

Lange Zeit war ich für Verbote und strengere Bestimmungen, bis ich zu der Auffassung gelangt bin, dass bei der derzeitigen Tendenz zu mehr Überwachung, staatlicher Willkür und Zensur eine Waffe im Haus vielleicht gar keine so schlechte Idee ist.
Ich will hier gar nichts dramatisieren, sondern einfach eine Gedankenkette darlegen. In der amerikanischen Verfassung sowie z.B. auch im Grundgesetz wird dem Bürger salopp gesagt das Recht zum Widerstand zugesprochen, sollte sich die ausführende Gewalt nicht an Recht und Gesetz halten.

Wenn man jetzt mal ein bisschen weiterspinnt zu einer theoretisch möglichen Zukunft, in der die Bürger sich gegen eine außer Kontrolle geratene Regierung wehren müssten, frage ich mich zwangsläufig: Wie, wenn - wie teilweise gefordert wird - eventuell sogar ein generelles Waffenverbot kommt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du siehst, wohin das allgemeine Recht zum Waffenbesitz in den USA geführt hat:
Es sitzen bezogen auf die Bevölkerung etwa acht mal mehr Menschen im Knast.
Die Sicherheit ist nur für diejenigen größer, die sich den entsprechenden Schutz kaufen können, z.B. in einer gated community. Denn die Übelhuber haben sich auf den Waffenbesitz eingestellt und schießen sofort.

Schusswaffen sind nur für diejenigen eine Alternative, die in guter Kondition sind und ständig trainieren. Darunter fällt nicht nur das technische Training, sondern auch ein psychologisches. Am besten auf höherem Niveau als z.B. bei der Ausbildung der Schutzpolizei. Das kannst Du auf die Jahrgänge beschränken, in denen Du bei Spezialtruppen wie der GSG9 angenommen werden kannst. D.h. auf den kleineren Teil Deines Lebens.

Übrigens ist es seit Erfindung des Maschinengewehrs zunehmend zum feuchten Traum geworden, eine wie auch immer unliebsame Regierung mit Waffengewalt aus dem Amt fegen zu können. Gegen Army + Airforce trittst Du nur dann als spontan zusammengerotteter Haufen mit der Knarre in der Hand an, wenn Du den Schuss noch nicht gehört hast. :evillol:
 
Naja, besser als mit Kartoffeln werfen, oder? Denke ich zumindest :D
Ich finde in Deutschland sowieso die Umsetzung des Rechts auf Selbstverteidigung ziemlich daneben. Man muss sich ja schon halb totschlagen/-stechen/-schießen lassen, bevor man sich wehren darf. Und wenn sich der Aggressor dann auch noch den Knöchel verstaucht, darfste zahlen...aber das ist eigentlich OT. Sorry :)
 
Wenn jeder eine Waffe hat, ist der Schutz nicht größer, sondern nur das Risiko.

BTW
ändere mal 3dc zu CB;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer wird sich als erstes eine Waffe zulegen ? Die Ängstlichen, die Nervösen, die Waffen- und Machtspielchen geilen. Das würde nur, genau wie in den USA, ein Wettrüsten auslösen und damit zwangsläufig zu einer steigenden Zahl Verletzter und Toter.
Man kann natürlich vieles als Waffen ansehen, aber Schusswaffen gehören meiner Meinung nach in keinen privaten Haushalt.

Wenn man jetzt mal ein bisschen weiterspinnt zu einer theoretisch möglichen Zukunft, in der die Bürger sich gegen eine außer Kontrolle geratene Regierung wehren müssten,
ich denke nicht, das du hier von einem Land innerhalb der EU sprichst?
 
Airbag schrieb:
Wenn jeder eine Waffe hat, ist der Schutz nicht größer, sondern nur die Risiko.

BTW
ändere mal 3dc zu CB;)

Scheiß Copy+Paste...thx :D

Buttkiss schrieb:
ich denke nicht, das du hier von einem Land innerhalb der EU sprichst?

Nicht heute, nicht morgen, aber was ist übermorgen? Es sind schon Dinge passiert, die vor 20 Jahren unvorstellbar waren. Die Frage würde ich überhaupt nicht stellen, wenn hier alles im Lot wäre. Noch sind es kleine Dinge, aber wie lange noch? Biometrischer Pass, Onlinedurchsuchung, Megabehörden für nationale Sicherheit...da sich die Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks solche Späßchen ohne größere Gegenwehr gefallen lassen, wird immer mehr kommen, was die modernste Technik gerade erlaubt. Sich dann auch noch das letzte Mittel, mit dem man sich irgendwann vielleicht mal wehren könnte, verbieten zu lassen...ich weiß nicht. Für klug halte ich das nicht.

Eine Waffe will ich momentan auch nicht im Haus haben, ich überlege halt nur, ob die Waffenkontrollen unter dem Schutz der entsprechenden Gesetze leise still und heimlich so weit ausgebaut werden, dass es völlig unmöglich sein wird, im Notfall (s.o.) an eine Waffe zu kommen oder diese ohne Authorisierung abzufeuern.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich denke das wir das Waffengesetz welches wir in Deutschland haben nicht weiter zu verschärfen brauchen. Unser Gesetz ist zumindest in diesem Fall eines der strengsten der Welt (z.B. auch Stichwort Softair und sogar Legokanonen...).
 
Freie Waffen für freie Bürger. Kriminelle werden immer an Waffen herankommen und der Bürger steht aufgrund mangelnden Schutzes vom Staate aus dumm dar.

Und immer dieses Beispiel. Waffen sind böse siehe USA. Man schaue sich das Waffenrecht und Todeszahlen durch Schusswaffen in Kanada an (keine 1000 Tote). In Deutschland mit unserem recht strengen Waffenrecht sind es 1000+ Tote.
 
boxleitnerb schrieb:
... In der amerikanischen Verfassung sowie z.B. auch im Grundgesetz wird dem Bürger salopp gesagt das Recht zum Widerstand zugesprochen, sollte sich die ausführende Gewalt nicht an Recht und Gesetz halten.

Dazu ist das amerikanische Waffengesetz aber nicht da. Und wozu das führt hat man schon öfters gelesen: die Polzei dort glaubt doch bei jedem Gegenstand in der Hand eine Schusswaffe zu erkenne und schießt zuerst - und das aus Sicht der Cops zu Recht. Und hinterher hatte derjenge nur einen Schokoriegel in der Hand, aber was soll die Polizei denken?
In den USA sterben jährlich ca. 30.000 Menschen durch Schusswaffen, das sollte zu denken geben.

Das amerik. Waffengesetz stammt aus dem 18 Jahrundert, als man sich gegen die Briten verteidigt hatte.

boxleitnerb schrieb:
...Wenn man jetzt mal ein bisschen weiterspinnt zu einer theoretisch möglichen Zukunft, in der die Bürger sich gegen eine außer Kontrolle geratene Regierung wehren müssten, frage ich mich zwangsläufig: Wie, wenn - wie teilweise gefordert wird - eventuell sogar ein generelles Waffenverbot kommt?

Was ist das für ein Argument? Weil du heute Panik schiebst, das vielleicht, theoretisch und eventuell eine Regierung außer Kontrolle gerät, willst du heute den Leuten Waffen geben? Und selbst wenn eine Regierung außer Kontrolle gerät, glaubst du nicht, das diese dann besser bewafnet und ausgebildet wäre als die Bevölkerung mit ihren Schusswaffen? Das wäre ein Bürgerkrieg.

Ein Waffengesetz kann nicht streng genug sein, Gewehre und Handfeuerwaffen gehören nicht in Privatbesitz, Schützenvereine sollten Waffen im Safe lagern, Privatpersonen das tragen von Waffen verboten werden.
Softair und Paintball zu verbieten ist allerdings falsch, weil sie keine Feuerwaffen sind.

BTW: wären Waffen frei verfügbar hätte ich auch mehrere Gewehre und Handfeuerwaffen und würde auch täglich eine Waffe tragen. Ich denke auch, das meine eigene Hemmschwelle gering wäre, wenn es um die Selbstverteidigung geht - shoot to kill! Zum Glück für mich und andere geht das nicht so einfach.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eben. Und dann sollte man die freie Verfügbarkeit von Waffen für den Bürger mal vergleichen.
 
aber in kanada hat jeder einwohner (auch kinder und jugendliche) im schnitt mehr als eine schusswaffe (zumindest in den ländlichen gegenden, kenne einen kanadier der mir das erzählt hat). und da sind es nicht luftgewehre sondern richtige waffen. allerdings werden diese in kanada auch benötigt, das ist nicht vergleichbar mit deutschland. dank verbot haben in deutschland vorwiegend leute waffen (selbstschutz vor wilden tieren), die sie sich illegal beschafft haben und nicht selten auch nicht davor zurückschrecken, gebrauch davon zu machen (sieh z b bandenkriege hells angles und co.) verbot bringt bei denen gar nichts. und gotcha-waffen und dergleichen zu verbieten finde ich albern. ist für mich wie mit den "mörderspielen" (jaja ich weis es heist killerspiele aber wollte nochmal die propagandistische wirkung des wortes verdeutlichen ;) )

imho ist das waffengesetz eher von populistischen gesichtspunkten geprägt. wenn ich meine küchenschublade öffne, finde ich da mindestens zwei dutzend gegenstände, die allesamt gefährlicher sind als eine erbsenpistole, die die kleinen plastikküglechen mit >0,5 jule abfeuert.

viel mehr sollte man die ursachen der amokläufe in angriff nehmen. und damit meine ich nicht populistische alibi-ursachen wie rockmusik oder "killerspiele", sondern die wahren ursachen.

wer eine waffe will, um amok zu laufen oder einen mord zu begehen, der bekommt auch eine, egal wie streng die gesetze sind.
das problem sind nicht die gesetze sondern deren einhaltung.

das verbot tötlicher schusswaffen, die nicht zu jagd- oder sportzwecken dienen, halte ich für eine gute und richtige sache, die übertriebenen verbote von vollkommen harmlosen waffenähnlichen dingen wie erbesenpistolen und gotcha-waffen hingegen sind imho blödsin. damit läuft niemand amok und wenn dann wären die potentiellen opfer wohl weniger gefärdet als durch ein küchenmesser oder einen baseballschläger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die Überschrift ist Falsch

Das Waffengesetz ist so wie es ist, schon ausreichend, und muss nicht noch Strenger werden.


In der amerikanischen Verfassung sowie z.B. auch im Grundgesetz wird dem Bürger salopp gesagt das Recht zum Widerstand zugesprochen, sollte sich die ausführende Gewalt nicht an Recht und Gesetz halten.

Ja das wird immer wieder genannt

Oder es wird von diesen Vertretern immer wieder gerne das Beispiel mit Adolf Hitler hervor geholt.

Diese Amis glauben oder sagen wenn die Deutschen waffen gehabt hätten wäre dieser Hitler nicht an die Macht gekommen oder so ähnlich.

Das ist doch Quatsch denke ich

Denn genau diese Gruppe von Amis (White Trash, Dicke Fette Süd Staaten Milizionäre, oder diese TeaParty Bewegung in den Staaten), wären doch die ersten die Jubelnd so einem Nationalisten (Hitler) hinter her rennen würden.


Nee Nee diese Sicht der Dinge ist genauso Fundamentalistisch wie die Islam- Auslegung ihrer Feinde.


Dieses Gesetz ist aus einer anderen Zeit, aus den Gründungs- Jahren der USA und da war die USA nicht so dicht Besiedelt so das der Arm des Gesetzes nicht soweit reichte, das rechtzeitig Hilfe kommt. Das sieht Heute aber anders aus deshalb ist es eine andere Ausgangslage.

Genauso stur verteidigen ja Moslems auch das Schweinefleisch Verbot, damals vielleicht sinnvoll und in Ordnung, Heute aber völlig lächerlich.
 
MrPsst schrieb:
...Genauso stur verteidigen ja Moslems auch das Schweinefleisch Verbot, damals vielleicht sinnvoll und in Ordnung, Heute aber völlig lächerlich.

Diesen Irrtum muss ich mal aufklären und es darf gerne ins Aquarium verschoben werden (muss aber nicht). Schweinefleisch verdirbt schneller als Rind, Lamm oder Geflügel und bei der Hitze in den islamischen Ländern noch mehr. Es neigt schnell zur Verwesung und dabei entstehen gefährliche Gifte. Außerdem ist es fetter als anderes Fleisch.
Klar kann man durch durchgängige Kühlketten dieses verhindern, aber in den meisten islamischen Ländern gibt es diese Kühllketten vom Hersteller bis zum Endverbraucher nicht. Selbst bei uns ist es ja schwer genug dieses einzuhalten, siehe Gammelfleisch, was meist Schwein ist. Daher ist dieses Verbot weiterhin sinnvoll. Und das es über die Relegion gemacht wird hat einen rein psychologischen Charakter, weil es sich so leichter zu verkaufen lässt. Auch bei der Volksgesundheit muss man manchmal Tricks anwenden. Hier macht es Sinn.
 
Fu Manchu schrieb:
BTW: wären Waffen frei verfügbar hätte ich auch mehrere Gewehre und Handfeuerwaffen und würde auch täglich eine Waffe tragen. Ich denke auch, das meine eigene Hemmschwelle gering wäre, wenn es um die Selbstverteidigung geht - shoot to kill! Zum Glück für mich und andere geht das nicht so einfach.

Du meinst wir hätten dann so katastrophale Zustände wie in Österreich, der Schweiz oder Frankreich?

Im Übrigen sind Erlaubnis zum Besitz und Führen völlig verschiedene Dinge.
In den 60ern war es auch hier in Deutschland relativ einfach an Langwaffen und Treibmittel zu kommen. Nennenswerten Missbrauch gab es nicht wirklich.

Zu den USA:
Es ist immer wieder interessant wie von den "Waffengegnern" die USA herausgepickt werden als Beispiel: 'so sieht ein Land mit liberalem Waffengesetz aus!'
Das es in allen anderen westlichen Ländern mit ähnlichen Gesetzgebungen kaum probleme gibt kann man dann ja einfach mal ignorieren. :-)
Das Problem in den USA sind nicht die Legalwaffen, sondern die Kombination aus vielen leicht verfügbaren illegalen Waffen, Armut und Bandenkriminalität.
In Gegenden in denen die Polizei eine Reaktionszeit von 6h+ hat würde ich evtl. auch über eine Bewaffnung nachdenken.
Ich möchte da keine kausalen Zusammenhänge unterstellen, aber wer sich die kriminalitätsstatistiken von GB 1990-Jetzt und von Australien anguckt wird feststellen, dass sich die Gewaltkriminalität seit der "Entwaffnung" der Bevölkerung drastisch erhöht hat.
Die Bundesstaaten der USA, die die Auflagen zum verdeckden Führen gelockert haben, haben dagegen einen Rückgang festgestellt. Deswegen geht da die allgemeine Tendenz auch wieder in Richtung Lockerung.


Unser deutsches Waffengesetz ist ein Opfer von Anlassgesetzgebung. Am Besten wäre ein Zurücksetzen auf den Stand von 1960 und dann jede Änderung wirklich sorgfältig prüfen.
Wenn ich gleich in den Supermarkt gehe und mir ein ordentliches Gemüsemesser kaufe, muss ich es strenggenommen in einem verschlossenen Behältnis transportieren.
Wer ernsthaft glaubt dass solche Regelungen dem Wohle des Volkes dienen hat schon längere Zeit keinen Kontakt mehr mit der Realität gehabt.
Die Messertrageverbote sind allgemein lächerlich.
Wenn die eine Handhabe gegen Jugenliche mit Messern haben wollen, sollen sie das Tragen mit KWS ermöglichen. Aber ein de-facto komplettverbot des Tragens von z.B. Einhandmessern ist kaum zu rechtfertigen.
Feuerwaffen sind sicher eine andere Geschichte. Die darf hier praktisch kein Zivilist führen, und das ist m.E. auch gut so.
Aber wenn ein unbescholtener Bürger, der Sachkunde und sicheren Aufbewahrungsort nachweisen kann gerne eine Flinte hätte, weil er am Wochenende gerne auf einem zugelassenen Stand Tontauben schießt, warum sollte man ihm diesen Wunsch verwehren?
Kriminalitätsstatistiken geben kaum Anlass dazu.

Gruß,
David
 
@mdave

Haste denn für Großbritannien und Australien Quellen? Wird immer gesagt ja so ist es aber Zahlen habe ich noch nie gesehen. Ansonsten bleibt halt die Feststellung, dass in der USA prozentual mehr Menschen durch Schusswaffen sterben als in jedem anderen Industrieland und zwar etwa 27 Mal mehr als in GB (wie gesagt prozentual!!!). Zu sehen in der Quelle von Basti87
 
mdave schrieb:
Feuerwaffen sind sicher eine andere Geschichte. Die darf hier praktisch kein Zivilist führen, und das ist m.E. auch gut so.
Aber wenn ein unbescholtener Bürger, der Sachkunde und sicheren Aufbewahrungsort nachweisen kann gerne eine Flinte hätte, weil er am Wochenende gerne auf einem zugelassenen Stand Tontauben schießt, warum sollte man ihm diesen Wunsch verwehren?
Kriminalitätsstatistiken geben kaum Anlass dazu.

Gruß,
David

220 Euro kostet eine Sachkunde, dann musste nurnoch beim Ordnungsamt nen grund (zb du arbeitest beim sicherheitsdienst) und in deinen führungszeugnis sollten weniger als 60 tagessätze drinstehen schon darfste ne waffe führen
 
@ Smockil

Du stellst Dir das ein wenig zu einfach vor.
Außerdem sollte man darauf achten, dass man Waffenbesitzkarte und Waffenschein nicht verwechselt.

Eine WBK berechtigt nur zum Besitz von Schusswaffen, die dem Bedürfnis entsprechen.
Dieses Bedürfnis nachzuweisen ist nicht so einfach wie hier manche denken und ist mit erheblichen Kosten verbunden (z.B. Vereinsbeiträge usw.). So muss z.B. ein angehender Sportschütze ersteinmal Mitglied in einem Verein werden und muss bevor er überhaupt an die WBK denken kann 1 Jahr in seiner Disziplin aktiv trainieren.
Im Endeffekt kommt man da schon in den Tausender-Bereich.

Ein Waffenschein berechtigt zum Führen einer Schusswaffe. Diesen zu erhalten ist nochmals schwieriger und eigentlich kaum durchzusetzen.
So muss man in seiner Umgebung ernsthaft gefährdet sein. Ein stinknormaler Angestellter eines Sicherheitsdienstes wird garantiert keinen Waffenschein bekommen weil er ne Baustelle bewacht. Bei einem Fahrer eines Geldtransporters dürfte das schon anders aussehen. Jedoch berechtigt ihn der Waffenschein nur zum führen einer Waffe bei der Ausübung seines Berufes.
Desweiteren ist ein Waffenschein zeitlich begrenzt. Bei Erstaustellung ist er 3 Jahre gültig und kann max. 2mal um 3 weitere Jahre verlängert werden.

@ Lübke

Auch wenn die Frage sicher nicht ernst gemeint ist:
Um die genannten Waffen zu führen brauchst du auch einen Waffenschein.
 
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