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Wie tolerant ist Windows bezüglich wechselnder PCs?

GlockMane88

Lt. Commander
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Hey Leute,

ich konnte heute ein Tool vom AIOBoot Entwickler probieren, welches es möglich macht ein Windows (WIM/ESD) in eine VHD-Datei zu installieren (virtuelle Festplatte).. Diese kann man dann auf einen Stick oder SSD packen und mit AIOBoot oder GrubFM booten..

Nun könnte das in manchen Fällen eine Alternative zum WinPE (Preinstalled Environment) darstellen, da hier auch viel einfacher beliebige Software installiert werden kann..

Nun Frage ich mich allerdings, wie tolerant ist das Windows, wenn ich es mit wechselnden PCs boote? Ich kennt es noch von XP, da kam sowas gar nicht gut und irgendwann hat es den Start komplett quittiert.. Bei Windows 10 habe ich das noch nicht erlebt, habe aber auch bisher nicht zwischen mehr als zwei PCs gewechselt..

Wenn ihr am Thema interessiert seit, kann ich euch auch gerne fragen dazu beantworten..

Grüße
 
Windows 10 ist da nicht viel besser, wenn es Vollzugriff auf die Hardware bekommt (also außerhalb einer VM). Kommt eben auf die Plattformen an zwischen denen man wechselt und wie stark sich die Treiber unterscheiden. Und dann ist da noch die Sache mit der Lizenz.
Wenn du zwischen Systemen wechseln musst, gewöhn dich an Linux. Das spart Kopfschmerzen.
 
@ghecko

Okay, basiert deine Einschätzung denn auf persönlichen Erfahrungen? Ich mag Linux und nutze es auch mehr und mehr und habe auch mehre Linux Live ISOs auf meinem Stick, aber es ist immer gut noch weitere Optionen zu haben.. Ist es denn problemlos möglich ein installiertes Linux auf unterschiedlichen PCs zu booten?
 
GlockMane88 schrieb:
Ist es denn problemlos möglich ein installiertes Linux auf unterschiedlichen PCs zu booten?
Ja, ist es. Die wichtigsten Treiber sind im Kernel und deshalb auf unterschiedlichsten Systemen ohne Einschränkungen nutzbar, soweit man nicht mit dem proprietären Nvidia-Treiber arbeitet.
 
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GlockMane88 schrieb:
Ist es denn problemlos möglich ein installiertes Linux auf unterschiedlichen PCs zu booten?
Das ist völlig problemlos. Ganz im Gegensatz zu Windows, das schon bei völlig normaler Nutzung auf einem PC anfängt, dich zu gängeln, weil du mal eine Hardware getauscht hast.

Für diese Aufgabe würde ich auch Linux nutzen.
 
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@ghecko @HaZweiOh

Das klingt ja schonmal ganz gut, werde ich definitiv probieren.. Ich behaupte mal man kann eine Linux Installation auch in ein Image packen, welches sich dann z.B. mit AIOBoot oder GrubFM booten lässt..

Aber nochmal zum Windows. Ihr scheint ja beide eher von Aktivierungsproblemen als von Hardwareproblemen zu sprechen.. Also mal Thema Aktivierung beiseite, ich meine hier eher Bluescreens und Startprobleme, welche die Nutzung gänzlich verhindern..
 
Startprobleme wird es aufgrund verschiedener Treiber auch geben. Zuerst stellen sich die Grafiktreiber quer, aber auch andere.
 
Also aus meiner ureigensten Erfahrung kann ich sagen, dass es Windows zumindest in den von mir beobachteten Fällen problemlos weggesteckt hat, auf komplett wechselnder Hardware zu booten.

Zuletzt bei meinem Bruder einfach beim PC-Wechsel die NVMe SSD mit dem bereits auf dem Vorgängersystem installierten Windows 10 gebootet. Würde normal eine Neuinstallation machen, aber mein Bruder wollte es so, um nichts neu installieren und einstellen zu müssen. Der Wechsel vom System mit Core i7-4770k zum Ryzen 7 3800X war absolut problemlos. Der erste Start dauert etwas länger, wegen neuer bzw. noch fehlender Treiber. Danach noch Treiber nachinstallieren und alles geht. Früher ging das nicht, da bekam man einen satten Bluescreen beim Booten. Windows 10 ist da aber eigentlich nicht mehr so zimperlich.

Ich selbst habe zudem eine Windows 10-Installation (die ich allerdings auch nicht aktiviert habe wegen der wechselnden Hardware) in einem Festplatten-Image, das ich mittels einem IODD 2531 USB-Gehäuse an verschiedensten PCs booten kann. Auch da hatte ich noch nie Probleme dadurch, dass man Windows praktisch an jedem anderen PC die Hardware unter den Füßen wegzieht und durch andere ersetzt.

Treiberprobleme an sich gibt es eigentlich keine, da die nur geladen werden, wenn die Hardware auch vorhanden ist. Anders sieht es ggf. mit Zusatzsoftware aus, die installiert ist. Z.B. Nvidia GeForce Experience wenn man ein System mit AMD Grafikkarte bootet. Aber mit den reinen Treibern ohne irgendwelchen Komfortfunktionen gibt es normal keine großen Probleme.
 
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Bei Windows 10 gibt es wegen Treiber gar keine Probleme.
Von Intel zu AMD und umgekehrt ist überhaupt kein Problem mehr.
Wenn überhaupt, dann liegt es höchstens an uralter Software und Tools, wenn man Probleme hat.
Man verliert immer bei jedem Board/ PC wechsel die Aktivierung und das ist nicht andauernd vorgesehen und wird bestimmt zum Problem.
 
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@GlockMane88 Ja ist ein VHD-Image. Die Installation habe ich zuerst als virtelle Machine erzeugt, und danach mit dem IODD 2531 auf verschiedenen PCs schon benutzt.
 
@NobodysFool

Cool, jedenfalls braucht es nun nicht mal mehr eine VM um die Installation durchzuführen..

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