Wie überprüfen? Kontrolle von dienstlichen Notebook durch Arbeitgeber

Spacetec

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen,
wie kann man am besten überprüfen ob zum Beispiel ein Firmennotebook durch den Arbeitgeber kontrolliert. Damit meine ich nicht wenn er das Notebook vor sich hat. Sondern durch unbewusste Kontrolle über das Internet. Mit Zugriff auf alle Ordner oder Dateien und Protokollierung welche Dateien geöffnet wurden?

Danke
 
Hi,

Rede mit Deinem Betriebsrat ueber Deine Vermutung.

Normalerweise ist es klipperklar geregelt, was man als Arbeitnehmer mit einem Firmen-Notebook machen und der Arbeitgeber protokollieren darf.

BFF
 
Es gibt Monitoring Tools.
Du kannst in der Taskleiste und im Taskmanager (wenn der Zugriff nicht gesperrt ist) nachschauen was alles läuft oder auch bei installierten Apps und mit google hast du dann innerhalb von Minuten entsprechende Programme aufgespürt.
In der Regel werden aber vom Gerät selbst nur die installierte Software und der Zustand des Gerätes überwacht.
Internetverkehr und dergleichen läuft meistens über einen Proxy im Netzwerk, der theoretisch überwacht werden kann.
In aller Regel wird in die IT Abteilungen nicht genug Geld gesteckt um da eine Vollüberwachung zu fahren, zudem wurde auch schon von xerex erwähnt, einiges ist auch tabu und rechtlich wieder schwierig. Ich muss da teilweise trotzdem widersprechen. Wenn ein begründeter Verdacht vom Arbeitgeber vorliegt, dass du z.B. den ganzen Tag auf Facebook unterwegs bist, darf das kontrolliert werden. Da sind wir schon beim Problem.
 
Windows neu aufsetzen, dann sind alle möglichen Einstellungen des AG weg.

Nicht im Internet Surfen ;)

oder z.B. mit NetSpeedMonitor den up/download beobachten.
 
Ist etwas weltfremd, was hier erzählt wird ... In einem korrekt konfigurierten Unternehmensrechner kannst du nichts installieren, weil das durch Gruppenrichtlinien unterbunden ist. Zweitens darf das Unternehmen - anhand der Metadaten - kontrollieren, ob der Rechner über das Abgemachte oder Tolerierte hinaus für private Aktivitäten genutzt wird. Der Datenschutz (also im Sinne des Schutzes persönlicher Daten) wird dadurch in der Regel nicht verletzt.

Fazit: Wenn du einen Firmenrechner nutzt, gehst du am einfachsten davon aus, dass im Prinzip jeder Tastendruck rekonstruiert werden könnte. Ob es auch getan wird, ist eine andere Frage.
 
naja, so ähnlich sieht das aus...

je nach Unternehmen kann man es auch komplett lahmlegen, wenn man auf seinem Laptop keine Software installieren kann.
es ist natürlich ein Unterscheid, ob sich jemand Mahjong aus dem (offiziellen oder gar firmeninternen) App-Store zur Unterhaltung für die Dienstreise auf dem Laptop installiert oder man eine virenverseuchte Software aus dubiosen Quellen auf dem Steuerrechner der Fertigungsstraße lädt.

aber wer einen Netzwerk Scanner auf seinem Dienstlaptop installiert und das dann auch noch in das Firmennetz hängt, der riskiert eine Abmahnung bis hin zur fristlosen Kündigung! Man könnte das als Spionage auslegen.
bei uns heißt das so schön: "will result in disciplinary action up to an including termination"!

bei uns werden die Rechner z.B. regelmäßig gescannt und jede installierte Software die nicht zum "Auslieferzustand" gehört protokolliert. Dabei wird noch abgeglichen was für Software es (wahrscheinlich) ist und mit einer "white List" verglichen (heißt: ist OK), alles andere Software muss begründet werden und falls eine Lizenz notwendig ist, dann musst du mit deinem Blut dafür unterzeichnen, dass du diese Lizenz hast und der Einsatz legal ist.

der Arbeitgeber hat alle Möglichkeiten und muss ja sogar einiges kontrollieren (sei es deine Mails weiterleiten oder den Rechner auf Viren scannen), einige Dinge werden auch zwangsläufig "erkannt" (Proxy).
Die Fragen sind:
werden die Daten gespeichert? Wie? Wer hat Zugriff? Wie werden die Daten ausgewertet?

der Betriebsrat ist der korrekte Ansprechpartner!
es muss klar geregelt sein, welche Daten zur "personenbezogenen Leistung-Kontrolle und Erfassung" heran gezogen werden (können).
 
Auch wenn es von mir vieleicht blöde klingen mag oder mein Verständnis ein anderes ist , es ist ein Firmen notebook und nur für die Arbeit gedacht und sollte auch so verwendet werden , das der Arbeitgeber möglicherweise Zugriff drauf hat halte ich auch für legitim auch wenn es über das Internet geschieht, hat er dir das nicht mitgeteilt ist das natürlich nicht schön , vieleicht hat man es schlicht vergessen , einfach mal höflich nachfragen

Man muss sich immer vor Augen halten ein Virus , Trojaner und co sind schnell in einem Firmen Netzwerk eingeschleppt und das ist dann der Supergau
 
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