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Wieviel Prozessorleistung braucht man um ein Gehirn zu emulieren ?
- Ersteller Jonnyy
- Erstellt am
ToniMacaroni
Captain
- Registriert
- Juni 2008
- Beiträge
- 3.444
Da brauchts wohl so um die 17 Quantencomputer für.
Kommt darauf an.
Unser Gehirn funktioniert sehr effizient, allerdings ist in einzelnen Aufgaben ein Taschenrechner dem Gehirn bereits überlegen. Das Hauptproblem ist das Modell um es zu simulieren, denn wir kennen es einfach nicht.
Die Stärke unserers Gehirnes ist Mustererkennung und sehr starke Generalisierungsfähigkeit. Wir können von einer einzigen Situation/einem Erlebnis das wichtigste lernen und es immer wieder anwenden.
Die Modelle können das zurzeit noch nicht bzw. wissen wir noch nicht wie man soetwas umsetzen kann. Mustererkennung mit genügend Trainingsdaten, kann ein PC auch schon besser als der Mensch und dazu benötigt man auch nicht viel Leistung.
Das Problem ist einfach das Modell
Nähere Infos gibt es z.B. https://www.humanbrainproject.eu/en/brain-simulation/
Unser Gehirn funktioniert sehr effizient, allerdings ist in einzelnen Aufgaben ein Taschenrechner dem Gehirn bereits überlegen. Das Hauptproblem ist das Modell um es zu simulieren, denn wir kennen es einfach nicht.
Die Stärke unserers Gehirnes ist Mustererkennung und sehr starke Generalisierungsfähigkeit. Wir können von einer einzigen Situation/einem Erlebnis das wichtigste lernen und es immer wieder anwenden.
Die Modelle können das zurzeit noch nicht bzw. wissen wir noch nicht wie man soetwas umsetzen kann. Mustererkennung mit genügend Trainingsdaten, kann ein PC auch schon besser als der Mensch und dazu benötigt man auch nicht viel Leistung.
Das Problem ist einfach das Modell
Nähere Infos gibt es z.B. https://www.humanbrainproject.eu/en/brain-simulation/
Pandora
Admiral
- Registriert
- Aug. 2008
- Beiträge
- 7.849
Jonnyy schrieb:Also CPU Cores z.b oder anders.
Du weist aber schon das ein Prozessorkern in deinem Handy eine ganz andere Rechenleistung hat als z.b. der in deinem Computer, oder ?
Und um es mal ganz grob zu vereinfachen, das menschliche Gehirn ist extrem auf Multithreading getrimmt, ein Thread für sich ist dabei aber extrem langsam und deshalb sind Taschenrechner auch schon bei dreistelligen Zahlen schneller als die meisten Menschen.
Und dann ist das mit der Rechenleistung auch nicht ganz so einfach, genau wie CPUs hat auch das Gehirn "Coprozessoren" das ganz ist viel zu abstrakt und komplex, schon allein eine vernünftige Basis für die Messung zu finden.
Mracpad
Rear Admiral
- Registriert
- Sep. 2013
- Beiträge
- 6.072
Jonnyy schrieb:Wieviel Leistung haben die
Ziemlich genau das 0,0588235294117647fache eines Gehirns.
stfotequila
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Feb. 2012
- Beiträge
- 503
Hi,
Ich war mal auf einer Exkursion im FZ Jülich (um die Meterologischen Messgeräte zu begutachten), dort sagte man uns, dass sie mit dem dortigen Super-Computer (Daten kannst du dir ergooglen) etwa 1/3-1/2 (so genau weiß ich es leider nicht mehr) simulieren können.
Falls du es super genau wissen willst, kannst du ihnen bestimmt eine Mail schreiben und sie antworten dir
Ich war mal auf einer Exkursion im FZ Jülich (um die Meterologischen Messgeräte zu begutachten), dort sagte man uns, dass sie mit dem dortigen Super-Computer (Daten kannst du dir ergooglen) etwa 1/3-1/2 (so genau weiß ich es leider nicht mehr) simulieren können.
Falls du es super genau wissen willst, kannst du ihnen bestimmt eine Mail schreiben und sie antworten dir
Zuletzt bearbeitet:
NagasakiGG
Banned
- Registriert
- Sep. 2011
- Beiträge
- 953
Bei den 0815 RTL-Zuschauern reicht denke ich mal ein AMD Singlecore
Michel62
Cadet 2nd Year
- Registriert
- Okt. 2012
- Beiträge
- 25
Nai
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2012
- Beiträge
- 1.588
So genau genommen stösst diese Fragestellung auf zwei Probleme:
Wir haben absolut keine Ahnung wie das menschliche Gehirn überhaupt funktioniert. (Siehe hier zum Beispiel https://mathbabe.org/2015/10/20/guest-post-dirty-rant-about-the-human-brain-project/)
Wir wissen dementsprechend auch nicht ob neuronale Netzwerke die "effizienteste" Möglichkeit einer Emulation sind.
Aus dem Grund lässt sich die benötigte Rechenleistung m.E. auch nicht wirklich sinnvoll abschätzen.
Wir haben absolut keine Ahnung wie das menschliche Gehirn überhaupt funktioniert. (Siehe hier zum Beispiel https://mathbabe.org/2015/10/20/guest-post-dirty-rant-about-the-human-brain-project/)
Wir wissen dementsprechend auch nicht ob neuronale Netzwerke die "effizienteste" Möglichkeit einer Emulation sind.
Aus dem Grund lässt sich die benötigte Rechenleistung m.E. auch nicht wirklich sinnvoll abschätzen.
Zuletzt bearbeitet:
Der Inhalt deines Links ist aber auch sehr überzeichnet.
Das schöne an Modellen und Simulationen ist ja, dass man nicht weiß wie etwas funktioniert. Deswegen entwirft man ein Modell.
Die Doppelhelix wurde postuliert lange bevor man es nachweisen konnte, aufgrund von Modellen und Messergebnissen. Selbiges gilt für Ionenkanälen in Zellen, lange bevor wir die Technik für den Nachweis hatten, gab es die Idee aufgrund von Messergebnissen und Modellen.
Das nennt sich dann Wissenschaft und hat nicht den Anspruch auf absolute Korrektheit. Wüssten wir wie das Gehirn funktioniert wäre eine Simulation recht einfach, aber vllt auch unnötig, weil dann können wir schon einen Schritt weiter gehen.
Die Simulationen sind dafür da um das Gehirn verstehen zu können und am Human Brain Project arbeiten sehr viele Menschen in sehr vielen Teilbereichen und finden neues Wissen.
Klar um Geld zu bekommen muss man heutzutage leider übertreiben, sowohl im Ansuchen als auch bei den Ergebnissen, das liegt aber daran das kaum mehr Geld ohne umfangreiche Vergabeverfahren gewährt wird. Forschung ist aber nicht fancy, sondern meist fad - vor allem Grundlagenforschung, leider bekommt man mit einer ehrlichen Beschreibung kein Geld.
Das schöne an Modellen und Simulationen ist ja, dass man nicht weiß wie etwas funktioniert. Deswegen entwirft man ein Modell.
Die Doppelhelix wurde postuliert lange bevor man es nachweisen konnte, aufgrund von Modellen und Messergebnissen. Selbiges gilt für Ionenkanälen in Zellen, lange bevor wir die Technik für den Nachweis hatten, gab es die Idee aufgrund von Messergebnissen und Modellen.
Das nennt sich dann Wissenschaft und hat nicht den Anspruch auf absolute Korrektheit. Wüssten wir wie das Gehirn funktioniert wäre eine Simulation recht einfach, aber vllt auch unnötig, weil dann können wir schon einen Schritt weiter gehen.
Die Simulationen sind dafür da um das Gehirn verstehen zu können und am Human Brain Project arbeiten sehr viele Menschen in sehr vielen Teilbereichen und finden neues Wissen.
Klar um Geld zu bekommen muss man heutzutage leider übertreiben, sowohl im Ansuchen als auch bei den Ergebnissen, das liegt aber daran das kaum mehr Geld ohne umfangreiche Vergabeverfahren gewährt wird. Forschung ist aber nicht fancy, sondern meist fad - vor allem Grundlagenforschung, leider bekommt man mit einer ehrlichen Beschreibung kein Geld.
Zuletzt bearbeitet:
ThomasK_7
Vice Admiral
- Registriert
- Nov. 2006
- Beiträge
- 7.107
Reine Rechenleistung wird nie ein Gehirn emulieren!
Würde ein Gehirn nur die Rechenleistung kennzeichnen, so ist man bereits jetzt schon im Hintertreffen gegenüber handelsüblichen Computern (Mathematik, Logik usw.). Ein Gehirn kennzeichnet sich aber z. Bsp. durch Erinnerung, Abstraktion, Logik und Rechenleistung usw. aus. Die Erinnerung und Abstraktion macht meines Erachtens den Hauptteil der Leistungsfähigkeit aus.
Es ist also eher die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Datenbank und des Expertensystems (=Abstraktion) auf Computerebene, was eine Emulation überhaupt erst ermöglichen wird.
Da der TE mit seiner dahingerotzten Frage aber nach der Emulation eines Gehirns (=Menschen) gefragt hat bin ich sogar der Meinung, das dies bereits von der Technik vollbracht wird.
Man darf nicht die Summe/Teilsumme der menschlichen Gehirne in den Vergleich ein bringen. z. Bsp. 1 MRD. Computer mit entsprechenden zentralen Datenbanken verbunden, nehmen es auch locker mit 1 Mrd. Menschen auf und übertrumpfen diese meiner bescheidenen Meinung nach.
Würde ein Gehirn nur die Rechenleistung kennzeichnen, so ist man bereits jetzt schon im Hintertreffen gegenüber handelsüblichen Computern (Mathematik, Logik usw.). Ein Gehirn kennzeichnet sich aber z. Bsp. durch Erinnerung, Abstraktion, Logik und Rechenleistung usw. aus. Die Erinnerung und Abstraktion macht meines Erachtens den Hauptteil der Leistungsfähigkeit aus.
Es ist also eher die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Datenbank und des Expertensystems (=Abstraktion) auf Computerebene, was eine Emulation überhaupt erst ermöglichen wird.
Da der TE mit seiner dahingerotzten Frage aber nach der Emulation eines Gehirns (=Menschen) gefragt hat bin ich sogar der Meinung, das dies bereits von der Technik vollbracht wird.
Man darf nicht die Summe/Teilsumme der menschlichen Gehirne in den Vergleich ein bringen. z. Bsp. 1 MRD. Computer mit entsprechenden zentralen Datenbanken verbunden, nehmen es auch locker mit 1 Mrd. Menschen auf und übertrumpfen diese meiner bescheidenen Meinung nach.
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