Wieviel Sicherheit ist gut?

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~Lunes~ schrieb:
Verhaltensbasierte Scanner haben doch die meisten Virenprogramme mit drin.

Die Meisten nicht, aber manche schon, ich weiß.
Nur waren diese laut c't-Test in Heft12/2010 meistens richtig schlecht.

Gruß, Eisholz
 
Wir hatten hier schon das Thema Sicherheit oft durchgekaut im Forum. Ich versuch es mal kurz und knapp.

Die totale Sicherheit erzielst du nie mit keiner Softwarelösung noch weniger mit einer Internet Security.
Selbst einfache malware kann eine IS abschalten.

Zum Thema Internet Security

Wichtig ist seine Anforderungen zu kennen. Ein aktueller Virescanner schützt nicht sondern unterstützt einen nur, ebenso wie eine IS. Sie ist kein viruteller Schutz sie ist lediglich ein Werkzeug, dass in gewissen Einsatzgebieten nützlich sein kann. Für Privatandwender völlig uninteressant.

Spüre, dass bald zu ist !
 
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Joa die wichtigsten Fragen wurden ja beantwortet, danke an alle die mir geholfen haben, das Programm von Secunia fand ich sehr nützlich!

Der Thread kann dann auch geschlossen werden, Testberichte für Virenscanner und dergleichen kann ich ja selber lesen, und dass 100% Schutz sowieso nicht geht ist ja klar, es gibt immer einen Weg :evillol:


:n8:
 
Norton ist besser geworden. Ich merke gar nicht das NAV 2011 da im Hintergrund mitläuft. Das war bei Kaspersky anders.

Lade dir einfach die Testversion von den AV-Herstellern runter und teste selbst was zu dir und dein Rechner passt.
 
CHKL2011 schrieb:
Der kostenlose Virenschutz ist kein optimaler Schutz.
Windows Systeme kann man vor Malware richtig schützen, indem man eine Internet Security verwendet. (Antivir+Firewallschutz!)
Also eine Internet Security schützt nicht viel besser, als die normalen AV Produkte der Hersteller, wenn du das wirklich glaubst, dann Glückwunsch an die Marketing Abteilung der Antiviren Hersteller. :D

~Lunes~ schrieb:
Verhaltensbasierte Scanner haben doch die meisten Virenprogramme mit drin. Daher würde ich auch eher zu einer Kombilösung wie Norton Internet Security als zu zig parallel laufenden Programmen greifen.
Leider nicht, die meisten kostenlosen haben keine, oder nur eine schlechte, bzw. auch viele kostenpflichtige wie NOD32, Avira Antivir Premium usw. haben keine. ;)

CHKL2011 schrieb:
Es empfiehlt sich nur eine Internet Security zu verwenden.
2 oder mehrere installierte "Schutzprogramme" verlangsamen das System und stören sich in deren Funktionen. Die Malware wird´s freuen. :)
Also wenn sich deine Aussage auf das hier empfohlene Threatfire bezieht, das trifft nicht zu. Threatfire ist eine Ergänzung (Verhaltenserkennung) und verlangsamt das System generell nicht.
Sinnvolle Ergänzungen zum Virenscanner

Sonst haben wird das Thema "Sicherheit" eines Windows Rechners schon bis zum erbrechen durchgekaut, hilfreich ist hier die Board Suche, oder der FAQ Bereich.

[How to] Windows Rechner sicher einrichten und wichtige Verhaltensregeln
 
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1. Software aktuell halten
(Die meisten 'grossflächigen' Angriffe tauchen für Sicherheitslücken auf, für die eigentlich schon Patches draussen sind und betreffen somit eben nur solche, die nicht gepatched haben.)

2. Hinter einem Router (NAT) hocken
(Damit fallen schonmal die meisten Angriffe der Kategorie 'User hat gar nichts gemacht' weg.)

3. Gehirn einschalten
(Und sich überlegen, wo man intelligenterweise vielleicht nicht draufklickt bzw. vor Allem, welche Dateien man nicht ausführen, welche PlugIns man nicht installieren und welchen Dingen man keine Zugriffsrechte gewähren soll.)


Wenn man mit diesen Punkten konsequent ist, sollte man schonmal ein beträchtliches Mass an Sicherheit erreicht haben.


Wer darüber hinaus noch einen Viren-Scanner will, sollte sich bewusst sein, dass dieser vermutlich mehr Geld, Ressourcen & Nerven kostet, als er Zugewinn an Sicherheit bringt.

Trotzdem kann es in gewissen Situationen hilfreich sein - beispielsweise um ausführbare Dateien aus nicht 100%ig Vertrauenswürdigen Quellen auf altbekannte Schädlinge zu testen (vielleicht will einem 'Schulkollege Script-Kiddie' ja mal einen Trojaner unterjubeln oder so ;))

Etwas kostenloses wie Avira reicht allerding tendenziell aus - dann fällt wenigstens der Kostenfaktor geringer aus.


Wer darüber hinaus sogar noch eine Personal-Firewall will, der sollte sich bewusst sein, dass hier der Kostenfaktor (vor Allem im Bereich der Nerven) gegenüber dem Zugewinn an Sicherheit in einem nochmals grösseren Missverhältnis steht, als bei den Viren-Scannern.
Man kann Personal-Firewall dazu benutzen, gewisse Programme vom Internet abzuschneiden - aber darin sind sie erstens auch nicht völlig zuverlässig und zweitens gibts da auch andere Lösungen. Ansonsten bringen die Dinger nicht viel.
 
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