WIN 10 auf paralleler Partition upgraden nach Installation eines WIN 7 Images

S

SenioRa

Gast
Hallo,

vor der Installation des reservierten WIN 10 Upgrades möchte ich das neue Betriebssystem testen.
Ich habe mir das wie folgt vorgestellt:
- Überspielen des WIN 7 Pro Backups auf die neu erstellte Partition.
- Kopieren des von Microsoft installierten Ordners "$Windows.~BT" auf die neue Partition.
- Starten der Setup.exe aus dem kopierten Ordner.
Laptop neu starten (Bootmanager sollte beide Betriebssysteme anbieten) und hoffen, dass WIN 10 läuft.
Sollte das System so laufen, würde ich beim Parallelbetrieb bleiben.

Könnte man auch ein Systemabbild über WIN 7 dierekt auf die neue Partition erstellen lassen?
Wären diese Wege gangbar oder hat jemand eine einfachere Lösung?

Ich bin gespannt auf eure Tipps!
 
Du könntest Windows 10 per erhältlicher ISO in einer VM testen.

Und ein Paralellbetrieb von Windows 10 mit deinem alten Windows 7 wird aus Lizenzgründen nicht möglich sein.
Deine Windows 7 Lizenz wird beim Upgrade in eine Windows 10 umgewandelt.
 
Immer wieder das Märchen von der umgewandelten Lizenz ... Falls du dein Windows 10 auf eine neue Hardware umziehen willst geht das derzeit nur über den Umweg von Win 7/8.1 und dann wieder Upgrade auf Win 10. Derzeit gibt es nur generische Keys für Windows 10, mit denen das System aber nicht aktiviert werden kann. Eine Neu-Installation von Windows 10 ist - ohne Eingabe eines Keys derzeit nur auf der upgegradeten Hardware möglich.
Ich hatte bei einem Rechner Windows 7 neu installiert inkl. aller Treiber, Updates und Aktivierung und dann leider gleich das Upgrade auf Win 10 gemacht und alte Installationen entfernt, so dass kein Downgrade mehr direkt möglich ist. Hab dann auf einer freien Partiton ein 2. Windows 7 mit dem Key der ersten Version installiert, was sich auch ohne Probleme aktivieren lies, da ja gleiche Hardware ...
Du könntest also das Backup auf die freie Partition überspielen und dann die BCD-Datenbank aktualisieren, einfacher aber wäre vielleicht, die Anfangsinstallation auf die 2. Partiton per Bootmedium (DVD/Stick) zu machen, damit sich die BCD-Datenbank auf die Auswahl von 2 Betriebssystemen konfiguriert - per Computerreparatur und dem Befehl bootrec (siehe Suchmaschine) lässt sich das zwar auch hinkriegen - aber das bleibt dir überlassen. Wenn dann beim Starten die Auswahlbox für die beiden Systeme kommt, kannst Du eines davon upgraden - ob das aber über die Setup.exe im versteckten Ordner klappt ist fraglich, da gibt es unterschiedliche Aussagen im Netz wie zu fast allem was Win 10 betrifft. Einfacher wäre die Installation per Media Creation Tool, Setup.exe per ISO-DVD/Stick oder per Windows Update.
Sinnvoll wäre vorher noch ein Test, ob deine BCD-Datenbank nicht zerschossen ist, weil das Problem hat mich an 2 Rechnern viel Zeit und Nerven gekostet ... siehe hier
 
@ rv73566

Meinst Du nicht auch, dass es ein klein wenig "arrogant" anmutet jemand anderem Märchenerzählerei zu unterstellen, während Du selbst Dinge von Dir gibst die, im Bezug auf die aktuellen Lizenzbestimmungen, gelinde gesagt kein Deut besser sind?

Denn das Upgrade einer Windows 7-Lizenz auf eine identische Windows 10-Lizenz hat lizenztechnisch, wie janosch schon richtig anmerkte, sehr wohl die Folge, dass die ursprüngliche Lizenz in die Neue 1:1 übergeht und damit der parallele Gebrauch (2 separate Installationen), egal ob auf einem oder 2 Rechner(n) nicht legal ist. Ob es technisch möglich ist scheint ja dank deiner Auskunft ja nicht mehr fraglich zu sein. Rein rechtlich geht es nicht konform mit den Lizenzbestimmungen von MS. Und Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass MS Dir eine 2. Lizenz schenkt?

http://www.borncity.com/blog/2015/0...-passiert-mit-alt-produktkeys/comment-page-1/

Oder anderes gesagt: Für die Dauer der Nutzung von Windows 10 (Upgrade) ist die paralle Nutzung von Windows 7 zwar nicht mehr möglich, dennoch verfällt der alte Lizenzschlüssel nicht. Falls man Window 10 nicht mehr mögen sollte, kann man jederzeit mit Hilfe einer Neuinstallation auf die ursprüngliche Windowsversion (7/8.1) zurückkehren. Innerhalb von 30 Tagen ist sogar ein Rollback von Windows 10 auf die ursprüngliche Version möglich, weshalb man auf gar keinen Fall den Ordner Windows.old löschen sollte. Nach 30 Tagen wird dieser nämlich sowieso automatisch gelöscht.

Und deine Aussage, das es derzeit nur generische Keys für Windows 10 gäbe, ist in soweit falsch, als das dieser generell für alle UPGRADES zusammen mit einer individuellen Hardware-ID generiert wird. Einen persönlichen Key für das Windows 10 Upgrade gibt es somit gar nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben. (Die Kaufversionen der OEM,DSP oder Retail von Windows 10 betrifft das natürlich nicht, da diese nach wie vor mit einem Produkt-Key veräußert werden.)

Beim Wechsel der Hardware (Mainboard, Festplatte) ist momentan tatsächlich nur über den Umweg einer erneuten Installation der ursprünglichen Windows Lizenz (7/8.1) samt anschließendem Upgrade auf Windows 10 notwendig. Grundsätzlich wird das in Zukunft nicht mehr notwendig sein, da die Installation (Clean-Install) von Windows 10 mittels Hardware-ID erkannt wird und somit bei kleineren Austauschaktionen von CPU, Grafikkarte, RAM etc automatisch aktiviert wird. Lediglich beim Tausch des Mainboard und eventuell beim Wechsel der System-Festplatte soll eine Aktivierung per Telefon unumgänglich werden.

Trotzdem ist dein Hinweis auf den anderen Thread und vor allem dein Workaround in Bezug auf die BCD-Datenbank sehr interessant und hoffentlich für Betroffene ebenso hilfreich ^^

@ SenioRa

Deine Frage betrifft ja eher, ob Du in einer Art "Testumgebung" (= 2. Partion) mit einem Backup von Windows 7 versehen und auf Windows 10 mit Hilfe des Systemordners $Windows.~BT quasi per Windows-Update upgraden könntest, so dass das originale Windows 7 auf der ursprünglichen Boot-Partition vom Update unberührt bliebe und Du, falls Dir Windows 10 gefällt, im besten Fall beide Betriebssystems im Dual-Boot auch weiterhin nutzen könntest, richtig?

Letztere Frage nach dem Dual-Boot wurde ja oben lizentechnisch schon mit einem klaren NEIN beantwortet. Auch wenn es technisch momentan zwar noch nicht sanktioniert wird (wohl aus demselbem Grunde, weshalb eine Neuinstallation bei Mainboardwechseln noch nicht möglich ist), wird das zukünftig aber sehr wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.

Sollte es sich bei dem Backup der Windows 7-Lizenz aber in Wirklichkeit um eine 2. Lizenz handeln, wenn dein Post auch darauf schließen lässt das dem nicht so ist, steht es Dir natürlich frei diese im Dual-Boot neben deinem anderen Windows zu installieren.

Sollte ein Systemabbild direkt aus dem installierten Windows 7 auf eine andere Partion möglich sein (die müsste dann ja bootbar gemacht werden) wäre das definitiv dieselbe Lizenz und somit ganz klar nicht für ein Dual-Boot geeignet!

Warum aber überhaupt so kompliziert (Update mit Hilfe des kopierten $Windows.~BT-Ordners), was theoretisch zwar klappen könnte, wenn man, wie rv73566 schon richtig darauf hinweist, auf einfache Weise dank des Media Creation Tools das Update entweder direkt im laufenden Windows manuell anstoßen kann oder eine ISO-Datei für ein Installationsmedium deiner Wahl (DVD oder USB-Stick) herunterlädt, um mit diesem entweder das Update ebenfalls im laufenden Windows auszuführen oder bei erfolgreichen Upgrade, später eine Neuinstallation (Clean-Install) durchführen zu können?

Sobald also das Upgrade des Windows 7-Backups auf Windows 10 abgeschlossen und aktiviert wurde, ist die ursprüngliche Windows 7 Lizenz (auch von dem originalen Window 7) auf jeden Fall in eine identische Windows 10 Lizenz übertragen worden. Weshalb ich dein Vorhaben auch nicht wirklich verstehe...was willst Du damit erreichen? Auf diese Weise schützt Du ja deine originale Installation ja in keiner Weise. Warum erstellst Du nicht ein aktuelles Backup (System und Daten) und führst das Upgrade direkt aus? Bei Problemen oder Nichtgefallen kannst Du ja immer noch per Rollback innerhalb von 30 Tagen auf Windows 7 zurückkehren bzw. sollte das Upgrade fehlschlagen könntest dein Backup jederzeit zurückspielen.

Wenn Du das, so verstehe ich dein Ansinnen, umgehen willst, dann teste Windows 10 doch tatsächlich in einer Testumgebung wie einer virtuellen Maschine. Entweder lädst Du dir mit Hilfe des Media Creation Tool eine ISO-Datei herunter und installierst diese in einer VM oder falls Du tatsächlich Windows 10 nur ausprobieren willst, dann lade Dir die Windows 10 Enterprise Version herunter. Die kann man bis zu 90 Tage testen und sogar parallel zu deinem Windows 7 installieren. So hättest Du zumindest ein legales Dual-Boot.

Generell solltest Du vorher aber Ausschau nach Erfahrungsberichten rund um deinen Laptop in Verbindung mit Windows 10 halten. Gibt es Treiberprobleme? Stellt der Hersteller eventuell schon Windows 10 Treiber zur Verfügung? Erst wenn keine größeren Probleme erwähnt werden, solltest Du mit dem "Testen" beginnen. Man muss sich ja nicht unnötigen Arbeitsaufwand aussetzen und Nerven rauben lassen, nur um Windows 10 so früh wie möglich ausprobiert zu haben. Bis zum 29. Juli 2016 ist ja noch ein wenig Zeit ;)

In diesem Sinne viel Erfolg bei Upgraden und ebenso großen Spaß testen ;)
 
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Hallo,

zunächst möchte ich mich bei euch, rv73566 und St. Clair, für die sehr umfangreichen Hinweise und Tipps zu meiner Anfrage bedanken.
Ich hatte mir eigentlich den Test mit WIN 10 einfacher vorgestellt. Aufgrund der vielen Hinweise, insbesondere zu den lizenzrechtlichen Forderungen, werde ich wohl auf ein Experiment mit der Parallelinstallation verzichten und ein übereiltes Upgraden zurückstellen.
Es juckt natürlich in den Fingern, das neue WIN 10 auszuprobieren. Vielleicht ist der Vorschlag mit der VM der einzige Weg, den Test ohne Lizenzverstöße durchzuführen.

Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich doch etwas ängstlich, das Upgrade über das vorhandene WIN 7 zu installieren. Vor einem halben Jahr hatte sich mein System festgefahren und ich musste es neu aufsetzen. Ich brauche euch den Zeitaufwand mit der Installation aller Anwendungen nicht erklären. Einen Absturz möchte ich mit einem Experiment mit WIN 10 vermeiden.
Ein zusätzliches Problem bei der Neuinstallation war noch, dass WIN 7 auf meinem Lenovo ThinkPad L530 vorinstalliert war und ich keine DVD des Betriebssystems hatte. Mittels ISO habe ich dann das System auf eine neue Festplatte installiert und den ausgelesenen Key eingetragen. Später fragte mich Microsoft ständig nach der Aktivierung. Mit dem Tool "activation_bachup.exe" konnte ich dann den richtigen Lizenz-Key von der alten Platte auslesen und damit die Lizenz auf der neuen Platte aktivieren (verbunden mit mehrfachem Ein- und Ausbau der Platten). Ich denke, damit dürfte die Lizensierung auf WIN 10 aber kein Problem darstellen.

Eine Frage zu dem von Microsoft installierten Ordner "$Windows.~BT" habe ich dann aber noch:
Wozu wird der benötigt, wenn ich mit dem Media Creation Tool die WIN 10 ISO herunterladen und installieren kann?
Angeblich wollte Microsoft ja den Nutzern mit Reservierung eine Mail schicken, wann die benötigte Version bereitsteht und installiert werden kann.
Ist das mit den Dateien des Installierten Ordners erfolgt und das Upgrade von WIN 10 kann nun mit dem Start der dort enthaltenen setup.exe aktiviert werden?

Wie ich euren Kommentaren entnehmen kann, läuft WIN 10 auf euren Rechnern schon.
Gab es bisher kleinere oder größere Probleme und wie ist bisher eure Einschätzung?

Eventuell demnächst wieder auf dieser Seite.
 
Woher soll der Bootmanager kommen, wenn Du die Partitionen spiegelst?
Hört sich nach einem MBR-System an. Da sitzt der Bootmanager im MBR und Du musst ihm schon sagen dass da ne zweite Installation ist.
Aber warum der Aufwand, wenn Du sowieso ein Image hast?
Das zurück zuspielen geht doch viel schneller als das was Du da bauen willst.
Zerhackt Dir das Update den Bootmanager oder die Installation ziehst Du es doch sowieso zurück. Minuten Sache.
 
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Ich denk mir, für ein technisch derart versiertes Unternehmen wie Microsoft ist es ein Kinderspiel festzustellen, ob mit der gleichen Lizenz neben dem upgegradeten Windows 10 auch (verbotenerweise) Windows 7 weiterverwendet wird, um dann (falls Microsoft überhaupt dagegen vorgehen möchte) beide Versionen (Windows 10 und 7) deaktivieren.

Zu deiner Frage, wie Windows 10 läuft:

Ich hab nach dem (Pflicht)Upgrade sofort die Clean-Installation von Windows 10 gemacht, obwohl ich Windows 7 geliebt habe. Aber als Gamer kommt man um Windows 10 auf Dauer nicht herum. Und es läuft perfekt - kein Absturz in 2 Wochen, ich hätte nicht gedacht, dass es so problemlos funktioniert. Was man hier aber liest, User die "nur" das Upgrade gemacht haben, haben häufiger Probleme - was mich nicht wundert, wenn man den ganzen Windows7-Müll (nicht negativ gemeint, aber in einem längere Zeit benutzen System sammelt sich jede Menge an Müll und Malware an) mitnimmt - das kann ja nur schlecht laufen.

Das einzige Problem bei mir war das Upgrade selbst - Grund war ein Samsung-Tool, das der SSD beilegen hat, das einfach ungefragt beim Klonen die Systempartition auf 100 MB verkleinert hat, weshalb das Win10-Upgrade nicht gestartet werden konnte.
 
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