@ rv73566
Meinst Du nicht auch, dass es ein klein wenig "arrogant" anmutet jemand anderem Märchenerzählerei zu unterstellen, während Du selbst Dinge von Dir gibst die, im Bezug auf die aktuellen Lizenzbestimmungen, gelinde gesagt kein Deut besser sind?
Denn das Upgrade einer Windows 7-Lizenz auf eine identische Windows 10-Lizenz hat lizenztechnisch, wie janosch schon richtig anmerkte, sehr wohl die Folge, dass die ursprüngliche Lizenz in die Neue 1:1 übergeht und damit der parallele Gebrauch (2 separate Installationen), egal ob auf einem oder 2 Rechner(n) nicht legal ist. Ob es technisch möglich ist scheint ja dank deiner Auskunft ja nicht mehr fraglich zu sein. Rein rechtlich geht es nicht konform mit den Lizenzbestimmungen von MS. Und Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass MS Dir eine 2. Lizenz schenkt?
http://www.borncity.com/blog/2015/0...-passiert-mit-alt-produktkeys/comment-page-1/
Oder anderes gesagt: Für die Dauer der Nutzung von Windows 10 (Upgrade) ist die paralle Nutzung von Windows 7 zwar nicht mehr möglich, dennoch verfällt der alte Lizenzschlüssel nicht. Falls man Window 10 nicht mehr mögen sollte, kann man jederzeit mit Hilfe einer Neuinstallation auf die ursprüngliche Windowsversion (7/8.1) zurückkehren. Innerhalb von 30 Tagen ist sogar ein Rollback von Windows 10 auf die ursprüngliche Version möglich, weshalb man auf gar keinen Fall den Ordner Windows.old löschen sollte. Nach 30 Tagen wird dieser nämlich sowieso automatisch gelöscht.
Und deine Aussage, das es derzeit nur generische Keys für Windows 10 gäbe, ist in soweit falsch, als das dieser generell für alle UPGRADES zusammen mit einer individuellen Hardware-ID generiert wird. Einen persönlichen Key für das Windows 10 Upgrade gibt es somit gar nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben. (Die Kaufversionen der OEM,DSP oder Retail von Windows 10 betrifft das natürlich nicht, da diese nach wie vor mit einem Produkt-Key veräußert werden.)
Beim Wechsel der Hardware (Mainboard, Festplatte) ist momentan tatsächlich nur über den Umweg einer erneuten Installation der ursprünglichen Windows Lizenz (7/8.1) samt anschließendem Upgrade auf Windows 10 notwendig. Grundsätzlich wird das in Zukunft nicht mehr notwendig sein, da die Installation (Clean-Install) von Windows 10 mittels Hardware-ID erkannt wird und somit bei kleineren Austauschaktionen von CPU, Grafikkarte, RAM etc automatisch aktiviert wird. Lediglich beim Tausch des Mainboard und eventuell beim Wechsel der System-Festplatte soll eine Aktivierung per Telefon unumgänglich werden.
Trotzdem ist dein Hinweis auf den anderen Thread und vor allem dein Workaround in Bezug auf die BCD-Datenbank sehr interessant und hoffentlich für Betroffene ebenso hilfreich ^^
@ SenioRa
Deine Frage betrifft ja eher, ob Du in einer Art "Testumgebung" (= 2. Partion) mit einem Backup von Windows 7 versehen und auf Windows 10 mit Hilfe des Systemordners $Windows.~BT quasi per Windows-Update upgraden könntest, so dass das originale Windows 7 auf der ursprünglichen Boot-Partition vom Update unberührt bliebe und Du, falls Dir Windows 10 gefällt, im besten Fall beide Betriebssystems im Dual-Boot auch weiterhin nutzen könntest, richtig?
Letztere Frage nach dem Dual-Boot wurde ja oben lizentechnisch schon mit einem klaren NEIN beantwortet. Auch wenn es technisch momentan zwar noch nicht sanktioniert wird (wohl aus demselbem Grunde, weshalb eine Neuinstallation bei Mainboardwechseln noch nicht möglich ist), wird das zukünftig aber sehr wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.
Sollte es sich bei dem Backup der Windows 7-Lizenz aber in Wirklichkeit um eine 2. Lizenz handeln, wenn dein Post auch darauf schließen lässt das dem nicht so ist, steht es Dir natürlich frei diese im Dual-Boot neben deinem anderen Windows zu installieren.
Sollte ein Systemabbild direkt aus dem installierten Windows 7 auf eine andere Partion möglich sein (die müsste dann ja bootbar gemacht werden) wäre das definitiv dieselbe Lizenz und somit ganz klar nicht für ein Dual-Boot geeignet!
Warum aber überhaupt so kompliziert (Update mit Hilfe des kopierten $Windows.~BT-Ordners), was theoretisch zwar klappen könnte, wenn man, wie rv73566 schon richtig darauf hinweist, auf einfache Weise dank des Media Creation Tools das Update entweder direkt im laufenden Windows manuell anstoßen kann oder eine ISO-Datei für ein Installationsmedium deiner Wahl (DVD oder USB-Stick) herunterlädt, um mit diesem entweder das Update ebenfalls im laufenden Windows auszuführen oder bei erfolgreichen Upgrade, später eine Neuinstallation (Clean-Install) durchführen zu können?
Sobald also das Upgrade des Windows 7-Backups auf Windows 10 abgeschlossen und aktiviert wurde, ist die ursprüngliche Windows 7 Lizenz (auch von dem originalen Window 7) auf jeden Fall in eine identische Windows 10 Lizenz übertragen worden. Weshalb ich dein Vorhaben auch nicht wirklich verstehe...was willst Du damit erreichen? Auf diese Weise schützt Du ja deine originale Installation ja in keiner Weise. Warum erstellst Du nicht ein aktuelles Backup (System und Daten) und führst das Upgrade direkt aus? Bei Problemen oder Nichtgefallen kannst Du ja immer noch per Rollback innerhalb von 30 Tagen auf Windows 7 zurückkehren bzw. sollte das Upgrade fehlschlagen könntest dein Backup jederzeit zurückspielen.
Wenn Du das, so verstehe ich dein Ansinnen, umgehen willst, dann teste Windows 10 doch tatsächlich in einer Testumgebung wie einer virtuellen Maschine. Entweder lädst Du dir mit Hilfe des Media Creation Tool eine ISO-Datei herunter und installierst diese in einer VM oder falls Du tatsächlich Windows 10 nur ausprobieren willst, dann lade Dir die Windows 10 Enterprise Version herunter. Die kann man bis zu 90 Tage testen und sogar parallel zu deinem Windows 7 installieren. So hättest Du zumindest ein legales Dual-Boot.
Generell solltest Du vorher aber Ausschau nach Erfahrungsberichten rund um deinen Laptop in Verbindung mit Windows 10 halten. Gibt es Treiberprobleme? Stellt der Hersteller eventuell schon Windows 10 Treiber zur Verfügung? Erst wenn keine größeren Probleme erwähnt werden, solltest Du mit dem "Testen" beginnen. Man muss sich ja nicht unnötigen Arbeitsaufwand aussetzen und Nerven rauben lassen, nur um Windows 10 so früh wie möglich ausprobiert zu haben. Bis zum 29. Juli 2016 ist ja noch ein wenig Zeit
In diesem Sinne viel Erfolg bei Upgraden und ebenso großen Spaß testen
