finley
Lt. Commander
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Windows Defender – ein neuer Internet-Explorer-Moment?
Im Kartellverfahren um den Internet Explorer wurde Microsoft vorgeworfen, seine dominierende Stellung mit Windows zu nutzen, um den Browsermarkt zu erobern. Der Browser war fest ins Betriebssystem integriert und damit automatisch auf praktisch jedem PC vorhanden.
Beim Windows Defender zeigt sich ein ähnliches Muster. Microsoft stieg relativ spät in den Antivirusmarkt ein, konnte seinen Virenscanner aber einfach direkt in Windows integrieren. Dadurch ist Defender auf Milliarden Geräten vorinstalliert, standardmäßig aktiv und kostenlos.
Auffällig ist, dass die Kritik daran deutlich leiser ist als damals beim Internet Explorer. Dennoch wirkt es widersprüchlich: Während die Integration des Browsers als Missbrauch von Marktmacht galt, wird ein ähnliches Vorgehen beim Virenscanner weitgehend akzeptiert. Man könnte darin durchaus eine gewisse Doppelmoral sehen.
Wie steht ihr dazu?
Im Kartellverfahren um den Internet Explorer wurde Microsoft vorgeworfen, seine dominierende Stellung mit Windows zu nutzen, um den Browsermarkt zu erobern. Der Browser war fest ins Betriebssystem integriert und damit automatisch auf praktisch jedem PC vorhanden.
Beim Windows Defender zeigt sich ein ähnliches Muster. Microsoft stieg relativ spät in den Antivirusmarkt ein, konnte seinen Virenscanner aber einfach direkt in Windows integrieren. Dadurch ist Defender auf Milliarden Geräten vorinstalliert, standardmäßig aktiv und kostenlos.
Auffällig ist, dass die Kritik daran deutlich leiser ist als damals beim Internet Explorer. Dennoch wirkt es widersprüchlich: Während die Integration des Browsers als Missbrauch von Marktmacht galt, wird ein ähnliches Vorgehen beim Virenscanner weitgehend akzeptiert. Man könnte darin durchaus eine gewisse Doppelmoral sehen.
Wie steht ihr dazu?
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