Dolly6 schrieb:
http://h20565.www2.hp.com/hpsc/doc/public/display?docId=emr_na-c00301688
"
SATA does not support data packet retry because data packets can be very large (up to 8 KB) and the SATA interface would have to buffer them for re-transmission."
Es ist richtig, dass es laut Protokoll nicht automatisch gemacht wird, wie für alle anderen Übertragungen, aber alle Treiber sind so gemacht, dass sie die Übertragung dann wiederholen. Damals wollen man nicht erzwingen, dass die Geräte die 8k puffern können müssen, inzwischen sind 8k nichts mehr und HDDs haben oft 64MB oder mehr an Cache. Praktisch wird es also trotzdem nie passieren, dass durch DMA-CRC Fehler Daten inkorrekte gelesen oder geschrieben werden, außer die CRC passt zufällig gerade zu den Daten, was aber sehr unwahrscheinlich ist.
Dolly6 schrieb:
Heimanwender-PC, Consumer-SSD und Windows sind mehr oder weniger Kinderspielzeug. Damit sind derartige unklare Fehler ziemlich alltäglich.
Das Hauptproblem sehen ich im fehlenden ECC RAM und da Bitfehler ja so unwahrscheinlich nicht sind, sollte jemand der sich um die Integrität seiner Daten sorgt, dann auch dort ansetzen. Als nächstes wären denn Enterprise Platten zu empfehlen, weil bei denen der Schutz der internen Datenpfade besser ist, also ECC im Cache und CRC auch bei Übertragungen von Daten innerhalb der Controllers.
Das Ganze ist auch eine Kostenfrage und wenn man das RAM vernüftig getestet hat und dabei keine Fehler aufgetreten sind, hat man schon mal eine gute Chance auf ein relativ stabiles System, wer aber meint RAM Fehler würden sich immer mit Bluescreens verraten und weil er keine hat, wäre das RAM also in Ordnung, der kann üble auf die Nase fallen. Im Alltag sind auch die normalen SSDs und HDDs für Heimanwender ausreichend sicher, man sollte von wichtigen Daten sowieso immer ein Backup haben, wenn dann mal eine Datei korrupt wird, kann man auf das Backup zurückgreifen.
Das RAM wurde hier getestet, wenn es dann beim Test über Nacht Fehler gab, sollte der TE das melden. Ob es reicht visiert genug zu sein um sich keine Viren einzufangen, würde ich mal in Frage stellen, es gibt leider genug wirklich raffinierte Schädlinge, vielleicht ab und an mal ein
sfc /scannow ausführen um zu sehen, ob sich Systemdateien verändert haben. Die SSD scheint mir jedenfalls nicht die Ursache zu sein, die S.M.A.R.T. Werte sind top. Der TE könnte ja auch mal ein paar GB Testdaten mit
h2testw auf der SSD erstellen und diese dann nicht löschen sondern täglich prüfen lassen um zu sehen ob sich da was ändert.