Windows XP: auch noch nach Monaten frisch wie am ersten Tag? Wie?

Sequoia

Lt. Commander
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Hallo,

ich wollte mal fragen, was die besten Toolz sind, um eine Windows Install so sauber und so schnell wie nach einer frischen Install zu machen.

Ich nutze die Tune Up Utilities, und parallel dazu noch RegSurpreme.

Leider habe ich immer mehr das Gefühl, dass meine C Partition "zugemüllt" wird.

Gibt es nicht mal ein Tool, was wirklich richtig gründlich reinigt (außer Format C: ;) ).

Tragt mal so zusammen, womit ihr gute Erfahrungen habt.

Grüße.
 
Ich würde mal sagen, gegen zumüllen kann man nichts machen; auch die besten Tools reinigen nicht alles.

Ich schmeiß ab und zu mal ein frisches Image auf die Platte, welches ich einmal direkt nach einer Installation und Konfiguration von Windows gemacht habe. Damit ist 100%-ig alles so, wie am ersten Tag :)
 
Hi,

genau @Gauder, ganz meiner Meinung. Der ganze Spass dauert auch nur 15 Minütchen und alles ist clean.

Leider kennen sehr viele ein Image-Programm nur vom Hörensagen .... warum das so ist werde ich wohl nie verstehen ...
 
- Installiere nur Programme die du auch benötigst.
- Hin und wieder mal die Temp-Ordner leeren.
- Alle drei Monate mal testen ob sich ein Defrag lohnt, Meins sagt meistens nicht notwendig.

Funzt seit Jahren Prächtig.
 
Wichtig ist, dass außer Windows sonst nix auf C drauf iss, d.h. alle Programme, Spiele etc. sollten auf andere Partitionen. Die Auslagerungsdatei sollte auch bei Minimum und Maximum auf den selben Wert gestellt werden, am Besten den, den Windows vorschlägt, z.B. 1,5GB. Dadurch vermeidet man Fragmentierung.
Alle paar Monate sollte man C mit z.B. O&O Defrag defragmentieren und zwar am Besten mit COMPLETE/Name.
Mit dem Tool RegSupreme kann man die Registry von unnötigem Müll befreien.
Auch sollte man regelmäßig die temporären Files löschen.
Ich hab mir hierzu ne Batch-Datei geschrieben, die die temporären Files vom IE und von Windows löscht.
Und natürlich regelmäßig Ad-Aware oder SpyBot und AntiVir oder ähnliches durchlaufen lassen.

Ich hab Windows XP seit gut eineinhalb Jahren drauf und hab weder beim Starten noch bei Benchmarks oder im alltäglichen Betrieb irgendwelche Performanceeinbußen bemerkt. Bis ich in Windows bin und alles geladen ist, dauerts bei mir ca. 40 Sekunden.
 
Ich hab auch erst kürzlich neu installiert wegen Systemwechsel. Vorher war meine Registry ca 33 MB groß, jetzt mit halbwegs frischer install sinds nurnoch 19 MB.
Da sind natürlich jetzt einige Spiele weniger eingetragen, aber die laufen auch so.

Ist nur Blöd, dass die meisten neueren Games nach Registry-Einträgen suchen, wenn man einen Patch installieren will.

Gegen das Zumüllen kann man recht wenig machen. Man installiert halt recht viel und deinstalliert auch einiges. Da ist das ganz normal. Die Regcleaner finden auch nur das wenigste. Da muss man schon selbst ran und mal nach alten Einträgen suchen.
 
Ich mach regelmäßig alles frisch. Bisher ohne Image. Windows ist ja schnell installiert, und Treiber benötige ich nicht viele.
Programme vorinstallieren bei nem Image, würde ich auch nur in wenigen Fällen machen. Bei vielen Progs ( Nero, Firefox ... ) kommen regelmäßig neue Versionen raus, und da installiere ich lieber die aktuellen frisch, als eine alte Version updaten zu müssen. Auch wegen Datenmüll bei den Updates.
 
Ein WinXP kann man ohne weiteres Sauber halten:

- Nur die wirklich benötigten Programme installieren
- Zwischendurch Dateireste mit diversen Tools löschen (TuneUP ist sehr zu empfehlen)
- Defragmentieren
- und nicht auf JEDEN link klicken
 
Wo ist eigentlich das Problem?

Wenn ich mit dem pc arbeiten/spielen will, muß ich damit leben, daß mit der Zeit Gebrauchsspuren hinterlassen werden.
Diese können mit den bekannten Mitteln niedrig gehalten werden.

Wenn ich einen jungfräulichen pc haben will, stelle ich ihn nach dem Kauf aufs Regal
und freue mich jeden Tag über seinen Anblick, aber ich knipse ihn nicht an!

PS: Erwarte jetzt einen Sturm der Entrüstung... :D :D :D
 
runner43 schrieb:
PS: Erwarte jetzt einen Sturm der Entrüstung... :D :D :D
Ich bin Entsetzt, wie konntest du nur!!? :eek: (:D)

Nein also wirklich, es gibt zwar genug Tools wie eben TuneUp, Regcleaner, oder sowas, die bringen aber meiner Meinung nach so gut wie garnichts. Du musst selbst dein System warten, irgendein Tool kann die die Entscheidung nicht abnehmen ob das eine oder das andere Überflüssig ist, das musst du schon selbst machen.
Ansonsten kann ich dir auch den Tipp mit dem Image sehr Empfehlen, geht schnell und ist einfach. :)
 
Das ist ja großer Blödsinn, was Du schreibst.

Ich versuche ja auch stets, mein Auto in einem neuwertigen Zustand zu halten, und sage nicht:
"Ja.. ich fahre ja damit, dann wirds eh bald schlimm aussehen".

Dass ich keinen Zustand hinbekomme, wie direkt frisch nach der Installation, ist sehr logisch. Aber eben diese Minimierung des Mülls interessiert.

Es sieht nämlich so aus, wenn ich Programm X laufen lasse, findet Programm Y immer noch Reste.

Und ich frage nach Programm Z, was möglichst Alles findet.

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Wie gesagt, es geht einfach darum, dass es ein Programm gibt, welches z.B. verwaiste Dateien oder Registryeinträge findet, und löscht.

Im Prinzip wie RegCleaner, nur zuverlässiger.
Denn ich habe weder die Zeit, noch die Lust, auf 5 Firmen PCs zu schauen, was ein Mitarbeiter irgendwann mal installiert hat.

Bei mir kommt immer nur "der war früher eine ganze Ecke schneller" an.

Doppelpost zusammengeführt! Und: "Blödsinn" ist nicht gerade freundlich! :(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sequoia schrieb:
Ich versuche ja auch stets, mein Auto in einem neuwertigen Zustand zu halten, und sage nicht:
"Ja.. ich fahre ja damit, dann wirds eh bald schlimm aussehen".
Du kannst ja wohl auch kaum ein Auto mit Windows vergleichen, wenn du ein Auto so oft neu Starten müsstest wie Windows... lol
Wäre das selbe wenn ich sage: "Ich gehe mich nicht Waschen, weil in vier Tagen stinke ich ohnehin wieder!" :lol: - Das ist einfach kein Vergleich...


Sequoia schrieb:
Es sieht nämlich so aus, wenn ich Programm X laufen lasse, findet Programm Y immer noch Reste.

Und ich frage nach Programm Z, was möglichst Alles findet.
Schau mal, es gibt kein Programm das alle Reste entfernt! Programme die z.b. Reste in der Registry entfernen machen dein System auch nicht schneller! Solche Programme entfernen keine Autostart einträge deaktivieren keine Dienste! Solche Tools suchen einfach nur nach Fehlerhaften verknüpfungen oder falschen Dateizuordnungen.

Denn ich habe weder die Zeit, noch die Lust, auf 5 Firmen PCs zu schauen, was ein Mitarbeiter irgendwann mal installiert hat.
Scheint ja wohl so zu sein als hättest du die Verantwortung über ein kleines Firmennetzwerk. Dann solltest du auch wissen das nur der Administrator Programme Installiert oder deinstalliert. Du hast dir selbst die Kontrolle entzogen (bzw. hast sie nie gehabt) und muss jetzt mit den Konsequenzen leben. Vielleicht solltest du lieber in dieser Richtung eine Verbesserung Anstreben...
 
cR@zY.EnGi.GeR schrieb:
Wichtig ist, dass außer Windows sonst nix auf C drauf iss, d.h. alle Programme, Spiele etc. sollten auf andere Partitionen.
Fast jedes Programm legt trotzdem immer irgendwelche Dateien auf C: ab. Entweder Systemdateien oder persönliche Einstellungen. Nur um das OS sauber zu halten nützt die Trennung von Programmen und Betriebssystem also nicht unbedingt.
 
jop, also bei uns im Firmennetz kann niemand irgendwas ohne Adminrechte installieren. (Ausser wir von der IT, aber wir sind auch selber dafür verantwortlich das unser Rechner läuft)

Falls du das Problem hast das wieder irgendwelche Rechner zugemüllt sind dann solltest du wirklich mal an eine bessere Rechteverteilung denken.

Und wenn der User den PC mit eigenen Daten zumüllt kannst nichts machen. Den kein Programm das ich kenne entfernt oder verschiebt eigenthändig persönliche Dateien. Wäre ja noch schöner. Woher soll den ein Programm wissen ob eine Datei noch gebraucht wird oder ob die Datei an einen anderen Ort sollte.

Es ist jetzt die Frage welcher Fall bei deinen Usern zutrifft.

- Die User müllen ihren PC mit neuen Programmen zu --> Entzieh ihnen die Installationsrechte. Wenn sie was brauchen müssen sie zu dir.
- Die User müllen ihren PC mit persönlichen Daten zu --> gib ihnen einen Crash-Kurs fürs richtige und saubere Dateimanagement.

Gauder schrieb:
Fast jedes Programm legt trotzdem immer irgendwelche Dateien auf C: ab. Entweder Systemdateien oder persönliche Einstellungen. Nur um das OS sauber zu halten nützt die Trennung von Programmen und Betriebssystem also nicht unbedingt.
jop, bringt nix. Auch Datensicherheit ist nicht. Den wenns die system-Partition zerschiesst laufen auch die meisten Programme ohne Reparaturinstallation nicht mehr.
 
Die User müllen den PC mit neuen Programmen zu... Dies trifft zu.

Und dies müssen sie auch weiterhin können, denn es ist beim uns im Dienstleistungssektor so, dass neue Ausschreibungen meist in Form von Bearbeitungsprogrammen angeboten werden.

Im Schnitt werden pro Workstation in der Woche 3 Programme installiert, und nach Gebrauch wieder deinstalliert.

Und genau da ist der springende Punkt. Einige Uninstallroutinen laufen augenscheinlich sehr gut ab. Andere hingegen deinstallieren das Programm, dennoch sind dann noch unter C:\Programme der Programmordner vorhanden, und noch einige kleine Dateien (meist TXT Dateien).

Dadurch wird LW C: mit der Zeit aufgebläht. Und genau dazu suche ich eine Lösung via Programm.
 
Gauder schrieb:
Fast jedes Programm legt trotzdem immer irgendwelche Dateien auf C: ab. Entweder Systemdateien oder persönliche Einstellungen. Nur um das OS sauber zu halten nützt die Trennung von Programmen und Betriebssystem also nicht unbedingt.

Das ärgert mich schon seit langem, aber bisher habe ich noch keinen thread gefunden, der hierzu eine Lösung anbietet.
Wahrscheinlich läßt da auch nichts machen.

Ich habe mal O&O (defrag) exemplarisch angemailt; die haben mir "zugesichert", daß diese Zwangsablage
bei einem der nächsten Entwicklungsschritte geändert wird.

Aber selbst dann, wenn O&O diesen Schritt tatsächlich vollziehen sollte, bleiben noch tausend andere Software-Hersteller.

:( :( :(
 
Am besten hält man sich das System sauber, wenn man sich nicht jeden Müll installiert, der auf irgendwelchen CDs drauf ist. Und schon gar nicht solche Möchtegern-Tuningtools wie Norton oder XP-Antispy. Und nicht irgendwelche dubiosen Tuningstipps in den diversen PC-Zeitschriften nachmacht. Wenn man schon viel experimentieren muss, dann sollte man wirklich vor dem Installieren von irgendwelchen Tools eine Image erstellen oder wenigstens einen Systemwiederherstellungspunkt setzen.
 
Gauder schrieb:
Ich würde mal sagen, gegen zumüllen kann man nichts machen; auch die besten Tools reinigen nicht alles.

Ich schmeiß ab und zu mal ein frisches Image auf die Platte, welches ich einmal direkt nach einer Installation und Konfiguration von Windows gemacht habe. Damit ist 100%-ig alles so, wie am ersten Tag :)

ja ich find images auch seh gut, welches prog nimmst du dafür her?
 
Sequoia schrieb:
Die User müllen den PC mit neuen Programmen zu... Dies trifft zu.

Und dies müssen sie auch weiterhin können, denn es ist beim uns im Dienstleistungssektor so, dass neue Ausschreibungen meist in Form von Bearbeitungsprogrammen angeboten werden.

Im Schnitt werden pro Workstation in der Woche 3 Programme installiert, und nach Gebrauch wieder deinstalliert.

Und genau da ist der springende Punkt. Einige Uninstallroutinen laufen augenscheinlich sehr gut ab. Andere hingegen deinstallieren das Programm, dennoch sind dann noch unter C:\Programme der Programmordner vorhanden, und noch einige kleine Dateien (meist TXT Dateien).

Dadurch wird LW C: mit der Zeit aufgebläht. Und genau dazu suche ich eine Lösung via Programm.

Dann verstehe ich nicht, warum kein Backup-Programm verwendet wird ... :freak:

Ich benutze schon seit einigen Jahren den V2i Protector (alt aber gut).
Andere Backup-Programme können das natürlich auch. (wurde hier im Forum schon X-fach dikutiert)

Sollte mal eine wichtige Sys-Datei den Geist aufgeben und der PC startet nicht mehr, wird eben genau diese Datei wieder aufgespielt. (Dauert 5 Minuten)
Als erstes wird ein Basis-Backup mit allen Einstellungen und den Standard-Programmen erstellt. Später kommen inkrementelle Backups hinzu, die dann auch alle Progis die weiterhin drauf bleiben sollen, mit sichern.

Zitat:

Basis- mit inkrementellen Backups

Erstellt ein Basisbackupimage und sichert dann nur die Festplattensektoren, die seit der Erstellung des letzten Basisimage bzw. seit dem letzten inkrementellen Backup geändert wurden.
Verglichen mit vollständigen Backups wird hierfür weniger Zeit benötigt; die Speichermedien werden besser genutzt.
Ein Basisimage unterscheidet sich insofern von einem vollständigen Backupimage, als die inkrementelle Verfolgung für das ausgewählte Laufwerk aktiviert ist.
Ein Basisimage wird nur mit seinen eigenen inkrementellen Backups verwendet.
Wenn Sie ein Basisbackup mit inkrementellen Backups zur Sicherung einer Festplatte verwenden und den Status der Festplatte zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen möchten, werden das Basisimage plus alle inkrementellen Backups bis zu diesen Zeitpunkt für die Wiederherstellung verwendet.
Angenommen Sie haben ein Basisimage mit acht inkrementellen Backups und möchten den Status wiederherstellen, der beim Erstellen des vierten inkrementellen Backups vorlag. In diesem Fall werden das Basisimage und die ersten vier inkrementellen Backups zum Wiederherstellen des Backups verwendet.

Somit ist jeder PC auf immer den aktuellsten Stand zu halten.

Ich kenne kein Reinigungs-Tool, welches auch nur annähernd die gleiche Leistung hat. (da lasse ich mich natürlich gerne korrigieren)
 
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