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Wird man bei Steam "banned" wenn man einen Account mit Fake-Angaben macht?

Mal abgesehen von dem was die AGB sagen interessiert es in der Praxis (aktuell) keine Sau. Vor allem im Livestreamer Bereich ist es gang und gebe, dass man da irgendeinen Schwachsinn eingibt, weil man sonst beim Ingame Kauf Gefahr läuft seine Adresse zu leaken^^ Wenn es Valve damit so ernst wäre, dann wären das keine Freitextfelder wo man als Stadt Hogwarts oder sonstigen Quatsch eingeben kann ;)
 
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Ist echt interessant wie sich das so gewandelt hat in den letzten 15 bis 20 Jahren...

Als ich damals meinen Steam Account mit echten Daten angelegt habe, wurde ich von etlichen Bekannten fuer idiotisch gehalten. Und ja, auch ich habe noch gelernt, dass man beim Anlegen irgendwelcher Accounts im Internet auf keinen Fall seinen echten Namen verwenden soll.

Aber die echten Daten anzugeben hiflt im Fall einer irgendwann noetigen Wiederherstellung ungemein.

By the way: Wenn du viel Guthabenkarten kaufst, kannst du ab einem gewissen Schwellwert zur Offenlegung deiner Identitaet aufgefordert weren. Ich glaube ab 100 Euro an der Supermarktkasse musst du einen Ausweis vorlegen. Und ich meine das Valve auch irgendwann nochmal nachhaken wird, wenn Schwellwerte, die ich aber grade nicht kenne, ueberschritten werden. Alles aufgrund neuer Geldwaeschegesetze.


@Firefly2023: Die 2FA nutzt dir herzlich wenig, wenn Valve selber gehackt werden wuerde. Dann sind deine persoenlichen Daten weg.

Aber seien wir mal ehrlich, welche Daten sind das denn ueberhaupt? Meine Adresse ist eh nicht wirklich geheim. Meine Emailadresse ebenfalls nicht, die ist sehr alt und steht eh schon auf diversen Spam-Listen. Eine mehr oder weniger macht den Braten auch nicht fett. Die Liste welche Spiele ich besitze?

Das potenziell nerfigste waere vielleicht noch die Verknuepfung meines Online-Handles und meiner echten Identitaet. Valve ist eine der wenigen Firmen die beides kennt. Aber eine ernsthafte Gefahr ist das auch nicht.
 
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prayhe schrieb:
Wenn es Valve damit so ernst wäre, dann wären das keine Freitextfelder wo man als Stadt Hogwarts oder sonstigen Quatsch eingeben kann ;)

Für Steam ist das erst einmal zweitrangig und von wenig Belang, so lange das Geld geflossen ist.

Für den Nutzer hingegen heissen falsche Angaben: Sobald du, durch welche Umstände auch immer, den Zugriff auf deinen Account verlierst, ist er weg. Endgültig.
 
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Ranayna schrieb:
Die 2FA nutzt dir herzlich wenig, wenn Valve selber gehackt werden wuerde. Dann sind deine persoenlichen Daten weg.
Und dennoch kann derjenige nichts damit anfangen. Du bekommst die Meldung und das wars. Er kommt nicht an das, was er will.
 
Ich habe 670 Spiele in meiner Steam-Bibliothek und wäre sehr frustriert wenn ich meinen Account aufgrund von falschen angaben nicht mehr zurückerhalten würde, von daher sollte man es sich gut überlegen ob man das Risiko eingehen will.

"Auch wenn jetzt wieder viele behaupten dass da nichts passiert nur weil es einem selbst noch nicht passiert ist heißt dass nicht das nichts passieren kann"
 
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Die Diskussion ist doch müßig. Will man das nutzen, muss man die Daten eingeben. Fertig.
 
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Otsy schrieb:
Für den Nutzer hingegen heissen falsche Angaben: Sobald du, durch welche Umstände auch immer, den Zugriff auf deinen Account verlierst, ist er weg. Endgültig.
Wenn du einen Fall parat hast wo Valve zur Verifizierung deiner Identität einen Brief an die hinterlegte Adresse geschickt hat, immer her damit ;) Wüsste nicht wo die Angaben bei sowas in der Praxis einen Unterschied machen sollen. Entweder du hast Zugriff auf deine hinterlegte E-Mail-Adresse und / oder Handynummer oder eben nicht. Wenn nicht haste halt verloren.
 
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@prayhe: Ich kanns erst heute Abend raussuchen, aber ich habe von Faellen gehoert, wo eine Personalausweiskopie zum Wiederherstellen funktioniert hat.

Zu meiner MMORPG Zeit gabs auch etliche, deren Accounts nur mit einer solchen wiederhergestellt wurden. Und einen Fall an den ich mich noch gut erinnere der richtig massiven Terror geschoben hat, weil sein Account nicht wiederhergestellt werden konnte, weil er bei der Accounterstellung falsche Angaben gemacht hat, an die er sich nicht erinnern konnte.
 
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prayhe schrieb:
Entweder du hast Zugriff auf deine hinterlegte E-Mail-Adresse und / oder Handynummer oder eben nicht. Wenn nicht haste halt verloren.
Und wenn du echte Angaben hinterlegt hättest, hättest du nicht verloren, weil du mit einem Identitätsnachweis eben nachweisen könntest, dass das der dir zur Nutzung überlassene Account ist.
Ranayna schrieb:
Zu meiner MMORPG Zeit gabs auch etliche, deren Accounts nur mit einer solchen wiederhergestellt wurden.
Absolut normal... Kann mich da auch noch gut erinnern. Auch dort war es eigentlich Pflicht, persönliche Angaben zu hinterlegen. Wurde der Account gehackt, man hat Zugriff auf die E-Mail verloren oder was auch immer, dann war man halt am A*, wenn man keine richtigen Angaben hinterlegt hat.
Und es ist im Netz ja häufig so, dass das gleiche Passwort für verschiedene Dienste genutzt wird. Die Wahrscheinlichkeit ist bei vielen Nutzern also sogar groß, dass mehrere Accounts betroffen sind. Also eben auch, dass nicht nur der Steam- sondern auch der E-Mail-Account betroffen ist und damit im Zweifel, bei häufig auch fehlender 2FA über bspw. SMS oder App, der Account futsch ist...
 
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prayhe schrieb:
Wenn nicht haste halt verloren.

Nein.

Steam fordert dann einen Identitätsnachweis von dir (meist der Scan einer ID). Dieser wird mit deinen Daten abgeglichen und bei Übereinstimmen erhälst du Zugriff auf deinen Account.

Darüber sprechen wir hier doch die ganze Zeit.
 
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Otsy schrieb:
Steam fordert dann einen Identitätsnachweis von dir (meist der Scan einer ID). Dieser wird mit deinen Daten abgeglichen und bei Übereinstimmen erhälst du Zugriff auf deinen Account.
Wäre mir nicht bekannt, dass Valve sowas macht, aber gut kann sich auch geändert haben. Dann haben wir halt trotzdem den Punkt, dass eine Person, die schon zögert echte Daten zu hinterlegen, wohl kaum mal eben ein Bild vom Perso an besagte Firma schicken wird. Irgendeinen Tod muss man halt sterben, wenn einem die "Anonymität" so wichtig ist.
 
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prayhe schrieb:
Irgendeinen Tod muss man halt sterben, wenn einem die "Anonymität" so wichtig ist.

Ja. Man nutzt Steam nicht oder nimmt eben das Risiko in Kauf den Account zu verlieren.
 
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Korrekt. Nur ist das Risiko halt verschwindend gering, wenn man seinen Account richtig absichert. Selbst WENN es jemand schaffen sollte die hinterlegten Kontaktdaten im Account zu ändern, dann kannst du dich in der Regel an den Support wenden und dich mit der ursprünglich hinterlegten Mailadresse verifizieren. Ist sogar eine relativ verbreitete Betrugsmasche bei Leuten, die Steam Accounts verkaufen und die sich dann einfach wieder zurückholen.
 
@Loretta

Wohnst du zur Miete? Hoffentlich nicht bei einer großen Wohnungsgesellschaft, die tendenziell eher zum Angriffsziel werden kann?
Internetvertrag hast du bestimmt auch? Na hoffentlich werden niemals Daten geleakt.
Konto? Ja... Du weißt schon...

Natürlich gibt es auch unseriöse Anbieter mit zweifelhafter Datenhaltung... Aber so unseriöse Dienste würde ich halt nicht nutzen und schon gar nicht mit einer Ausweiskopie ausstatten.
Btw. sind die meisten "Datendiebstähle" von persönlichen Daten, wer erinnert sich nicht an The Fappening, tatsächlich auf Userfehler zurückzuführen fahren.

Im Verfahren gegen den Hacker Ryan Collins stellte sich heraus, dass die Zugangsdaten nicht, wie anfangs vermutet, über die Sicherheitslücke in „Find My iPhone“ und iBrute beschafft wurden, sondern über einfache Phishing-Mails an die Prominenten, in denen sie zu einer Anmeldung in der iCloud und Gmail aufgefordert wurden.

So oder so:
Mit den falschen Angaben verstößt du gegen die AGB von Steam. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Du bist direkt "Vertragsbrüchig".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja kann man machen, ich hatte meinen Steamaccount bis zum Kauf eines Steam Decks auch so und ein 2t Account ist immer noch im AnonymModus. Wie andere hier schon anmerkten, es wird schwierig den Account zurück zu holen, aber wenn man nicht jeden Link anklickt ist Steam ziemlich sicher.
Letzte Masche war wieder mal das typische: Melde Dich hier an um kostenlos bei "such dir nen geyhpten Titel aus" Betatester zu sein. Link sah ziemlich echt aus, war aber für das geübte Auge als Fälschung erkennbar und die Seite sah 1:1 kopiert aus wie die Steamcommunity.

Ranayna schrieb:
Aber seien wir mal ehrlich, welche Daten sind das denn ueberhaupt? Meine Adresse ist eh nicht wirklich geheim. Meine Emailadresse ebenfalls nicht, die ist sehr alt und steht eh schon auf diversen Spam-Listen. Eine mehr oder weniger macht den Braten auch nicht fett. Die Liste welche Spiele ich besitze?

Das potenziell nerfigste waere vielleicht noch die Verknuepfung meines Online-Handles und meiner echten Identitaet. Valve ist eine der wenigen Firmen die beides kennt. Aber eine ernsthafte Gefahr ist das auch nicht.

Deswegen verwendet man seine Anonym E Mail Adressen nie bei Diensten (shops, etc.) die Deine Adresse brauchen um Dir Sachen zu liefern.

Aber wenn du deine Telefonnummer und E-Mail Adresse auf dem Adressaufkleber eines Pakets wieder findest, obwohl du dem nicht zugestimmt hast, dann weiß man warum Datenschutz haben möchte.
Vor allem wenn der Paketbote mit Hakenkreuzen tätowiert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Ursprungsfrage lautete ob er gebannt wird, wenn er nicht seine eigenen echten Daten angibt. Was passiert, wenn er seinen Account verliert, stand doch gar nicht zur Debatte. Und da Steam keine Verifizierung der angegeben Daten fordert (etwa wie Personalausweis o.ä.) können sie schlecht wissen, dass es Fake Daten sind. Also warum sollten sie ihn bannen?
 
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Loretta schrieb:
steam is built for Intel macOS and so requires Rosetta 2 to be installed.
Benutzt scheinbar umfänglich das Apple Ökosystem (das übrigens die selben Spielregeln hat bzw. sich die Daten eh greift) aber stört sich an Steam Angaben. Genau mein Humor. Bei manchen muss man sich wirklich wundern.

Zum Rest wurde genug gesagt. Aber wenn natives ARM in Spielen deine Intention ist, dann sind wir an der Stelle eh am Ende, denn das hat bisher kaum Verbreitung.
 
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Einfach keine Fotos bei Steam hinterlegen. ;)

Die Antwort auf den Titel ist: Kann sein, muss aber nicht.
Du kannst ein Konto mit Fakedaten hinterlegen.
Wie lange es existiert, kann keiner sagen.
Nur wenn du Probleme mit der Anmeldung hast (z.B. Passwort vergessen oder gehackt) , wird Steam nicht helfen und der Account ist nicht mehr erreichbar und das Geld futsch.
 
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