WLAN erweitern - LAN-Verbindung im benötigten Raum schon vorhanden

ITX-Fan schrieb:
Und noch einer. WLAN-Antennen sind fast immer oben angebracht bzw. nach oben ausgerichtet, egal ob extern oder intern. So viel zum Thema "auf den Schrank stellen"
Bei professionell installierten WLANs sind die Access Points entweder oben an der Wand oder gar an der Decke montiert. Der Grund ist simpel: Weniger Hindernisse, die das WLAN-Signal auf dem Weg zum Endgerät dämpfen können. Ist der Access Point in Bodennähe angebracht, muss das Signal in jedem Fall durch alle möglichen Hindernisse durchfunken, seien es Möbel oder beliebige Elektrogeräte.

Deswegen ist der optimale Installationsort für einen Access Point stets so weit oben wie möglich. Natürlich ist das nur eine Faustregel und es kommt immer auf die örtlichen Gegebenheiten an wo man den AP tatsächlich platziert bzw. überhaupt platzieren kann und natürlich auch auf die Abstrahlcharakteristik des APs..

Wenn du meinst, dass die Decke dabei mehr "schluckt" als buchstäblich alles was sich in Bodennähe befindet, dann kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.
 
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Ich habe dem TP Link Router eine statische IP zugewiesen und ihn im Schlafzimmer an den LAN-Anschluss angeschlossen.
Nun wird er mir als zusätzliches Netzwerk angezeigt mit dem ich mich verbinden muss. Ich hatte den AP so verstanden, dass ich mich nicht woanders anmelden muss, sondern im schon existierenden bleiben kann, nur die Reichweite erhöht wird?

Zweites Problem ist, dass ich zwar mein Win 10-Notebook mit dem neuen Netzwerk verbinden kann, aber mein Android-Smartphone nicht, das bleibt bei IP-Adresse wird bezogen hängen und wechselt dann irgendwann wieder auf das alte Netzwerk.
 
Am TP Link die gleiche WLAN SSID und Passwort setzen, aber möglichst einen anderen Kanal (1,6,11) wählen.
Nicht vergessen, DHCP beim TP Link zu deaktivieren ;)
 
Das hat alles zerschossen :D. Beide waren auf Auto, ich habe beiden verschiedenen Kanäle zugeordnet und plötzlich ging nichts mehr. Bin gerade am neu aufsetzen. leider hat der TP-Link Router jetzt einen Systemfehler und ich kann ihn nicht mehr aufrufen, nichtmal nach einem Reset.
 
till69 schrieb:
hast bestimmt schon gemessen was Deine Raumdecke so alles "wegschluckt"
Ja, das habe ich gemacht, sonst würde ich diese immer widerkehrende Empfehlung, den Router unbedingt nah an der Decke anzubringen, nicht infrage stellen.

Raijin schrieb:
Bei professionell installierten WLANs sind die Access Points entweder oben an der Wand oder gar an der Decke montiert.
Kurz und knapp, das ist richtig!

Raijin schrieb:
Der Grund ist simpel: Weniger Hindernisse, die das WLAN-Signal auf dem Weg zum Endgerät dämpfen können.
Nein, das ist nicht der Grund.

Router, Access Points oder DECT Repeater werden in öffentlichen / großen Gebäuden (Behörden, Großraumbüros, Krankenhäuser, ...) an der Decke montiert, weil...

- erstens, Manipulation an und Diebstahl von Geräten dadurch verhindert oder zumindest erschwert wird,

- zweitens, Stolpergefahr ausgeschlossen wird um von einem Besucher nicht haftbar gemacht zu werden,

- drittens, die Wahrscheinlichkeit eines Schadens am Gerät z.B. durch einen umgefallenen Eimer Putzwasser an der Wand / Decke erheblich geringer (gar nicht vorhanden) ist

- viertens, Strom- und Datenleitungen häufig oberhalb einer abgehangenen Zwischendecke verlaufen, was erheblich 'wartungsfreundlicher' ist als hinter Fußleisten (die aus hygienischen Gründen in vielen Krankenhäusern gar nicht vorhanden sind) oder gar unter Putz bzw. Fußboden.

Raijin schrieb:
Wenn du meinst, dass die Decke dabei mehr "schluckt" als buchstäblich alles was sich in Bodennähe befindet, dann kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Selbstverständlich stellt die Decke ein Hindernis für eine Funkverbindung dar, weswegen Access Points bzw. Repeater, die unterhalb der Decke angebracht werden, ja auch fast immer kopfüber montiert werden. An nach unten gerichteten Antennen und/oder einer auf dem Kopf stehenden Aufschrift kann man das auch erkennen.

Raijin schrieb:
Wenn du meinst, dass die Decke dabei mehr "schluckt" als buchstäblich alles was sich in Bodennähe befindet, dann kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Bodennahe Steckdosen sind tatsächlich ungünstig, aber es soll ja auch Steckdosen auf Höhe eines Lichtschalters geben, der praktischerweise fast ebenso hoch im Raum liegt wie die meisten Geräte, die WLAN nutzen. Auch wenn der Katalog des Möbelhauses es als normale Nutzung suggeriert, das Notebook auf den Teppichboden zu stellen und sich dann in Bauchlage hinter den Bildschirm zu begeben, machen das wohl die wenigsten Leute so.

Welche "Surfgewohnheiten" auch immer man hat, deine Behauptung, ein Möbelstück würde die WLAN-Verbindung nennenswert behindern, während eine im Vergleich dazu deutlich massivere Decke / Wand angeblich kein Problem darstellt, ist offensichtlich unlogisch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ITX-Fan schrieb:
den Router unbedingt an der Decke anzubringen
Komisch, Router an Decke lese ich hier zum ersten Mal ;)
ITX-Fan schrieb:
weswegen Access Points bzw. Repeater, die unterhalb der Decke angebracht werden, ja auch fast immer kopfüber montiert werden.
Und ich Depp dachte, die werden genau für diese Art der Montage konstruiert :)
ITX-Fan schrieb:
aber es soll ja auch Steckdosen auf Höhe eines Lichtschalters geben
Ja, in so einer Schalter/Steckdosen Kombi sieht der "fette" AVM 1200 richtig gut aus ;) ... die meisten anderen (AVM 2400 oder sämtliche TP-Link passen gar nicht oder nur verkehrt rum)
 
ITX-Fan schrieb:
Selbstverständlich stellt die Decke ein Hindernis für eine Funkverbindung dar, weswegen Access Points bzw. Repeater, die unterhalb der Decke angebracht werden, ja auch fast immer kopfüber montiert werden. An nach unten gerichteten Antennen und/oder einer auf dem Kopf stehenden Aufschrift kann man das auch erkennen.
APs, die an der Wand montiert werden, haben nicht selten stinknormale Stabantennen, die Senkrecht ausgerichtet sind, ggfs etwas angewinkelt. Das hat aber nichts mit der Decke als Hindernis zu tun, sondern mit der Abstrahlcharakteristik der Antennen. Egal wie/wo man einen AP aufstellt, die Antennenausrichtung muss immer bedacht und mitunter angepasst werden.
APs an der Decke haben grundsätzlich eine ganz andere Abstrahlcharakteristik, weil sie eben keine Stabantennen haben.
Das sind einfach verschiedene Bauformen von APs.

ITX-Fan schrieb:
Welche "Surfgewohnheiten" auch immer man hat, deine Behauptung, ein Möbelstück würde die WLAN-Verbindung nennenswert behindern, während eine im Vergleich dazu deutlich massivere Decke / Wand angeblich kein Problem darstellt, ist offensichtlich unlogisch.
Sorry, aber du legst dir irgendwie alles so zurecht wie es dir passt, kann das sein?

08/15 Szenario: Ich sitze im Wohnzimmer auf der Couch mit meinem Laptop. Von dort ist ein AP egal ob an der Decke oder oben an der Wand in direkter Sichtlinie zum Laptop, keinerlei Hindernisse im Weg, auch nicht die Decke, weil ja auf meiner Couch sitze und nicht bei meinem Nachbarn über mir :freak:
Hätte ich allerdings einen AP in einer Steckdose stecken, habe ich die Wahl ob der dann hinter dem Sideboard, das hinter dem Sessel steht, eingesteckt ist oder hinter meinem TV-Rack mit allerhand Elektrozeugs. Egal wie stark oder schwach das Signal dabei gedämpft wird, es wird in jedem Fall stärker gedämpft als durch .. .. den vollkommen freien Raum....
Egal in welchem Raum ich mich befinde, die Situation bleibt überall dieselbe. Auch wenn sich der AP im Zimmer nebenan befindet, ändert das nichts daran. Im Gegenteil, dann kämen bei einem AP in Bodennähe ja noch zahlreiche weitere Hindernisse dazu..

Code:
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|        +-----+   |                                                | | |
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| +---+  |     |   A                              |      |   |        | |
| ((B))  |     |   C                              |      |   |        | |
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+-----------------------------------------------------------------------+
(asciiflow)

Ich verstehe auch nicht warum du hier ständig mit der Ignorelist "drohst". Du stehst mit deiner Meinug alleine da, mit dem Rücken zur Wand und willst jetzt alle ignorieren? Das ist hohe Diskussionskunst. Ich leiste @bender_ freiwillig Gesellschaft.
 
ITX-Fan schrieb:
Du solltest mal die ständigen Zuckungen deines Augenlids ;) ;) ;) ärztlich untersuchen lassen
Ich glaube, ärztliche Hilfe könntest Du gebrauchen, aber wahrscheinlich sind die auch schon auf Deiner Ignorelist...

Du willst offenbar nicht verstehen, dass APs an der Decke auch deshalb dort sind, weil sie sich auf diese Weise recht einfach ZENTRAL im Raum/Wohnung/Gebäude platzieren lassen, ganz abgesehen von der besseren Abstrahlcharakteristik.

Alle Ratschläge im Netz lauten: Router/AP/Antennen nach oben ... aber die liegen ja alle falsch.

Und mit @bender_ und @Raijin gemeinsam in Deiner Liste wäre mir eine Ehre.
 
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bureickextrem schrieb:
Das hat alles zerschossen
Bevor Du den TP Link in dein Netzwerk einbindet, solltest Du ihn isoliert dafür vorbereiten.
BDA: https://www.tp-link.com/de/support/download/tl-wr841n/
Dazu komplett zurücksetzen.
Verbinde Dich dann per LAN Kabel an einen LAN Port am TP Link.
Über den Browser Seite der Einstellungen aufrufen.
WLAN SSID und Passwort identisch zu deinem Hauptrouter einstellen.
WLAN Modus: g,n gemischt
Kanalbreite: 40 MHz
Kanäle wählst Du 1 am Hauptrouter und 11 am TP Link oder umgekehrt.
Bei den LAN Einstellungen dem TP Link manuell eine IP Adresse innerhalb des Subnetzes vom Hauptrouter aber außerhalb dessen DHCP Range zuteilen. Den DHCP Server des TP Link abschalten.
Jetzt den TP Link neustarten, dann kannst Du ihn über einen LAN Port angeschlossen als Accesspoint in deinem Netzwerk verwenden.
 
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Danke für die Hilfestellung, aber das hat auch nicht funktioniert. Sobald ich die Kanäle zuweise geht gar nichts mehr, nichtmal mehr die CB. Ich musste erst den TP Link vom Netz nehmen und die CB dann neustarten, damit ich in irgendeiner Form überhaupt erst wieder Internet bekomme.

Ich bin wohl zu blöd oder zu ungeduldig dafür, aber nach 2 Tagen gebe ich auf. Ich versuche die CB an einer anderen Stelle zu platzieren, vielleicht hilft das ja.
 
bender_ schrieb:
Bevor Du den TP Link in dein Netzwerk einbindet, solltest Du ihn isoliert dafür vorbereiten.
bender_ schrieb:
Den DHCP Server des TP Link abschalten.
Das sind die wichtigsten Ratschläge zu beginn.
Du verwendest also eine Connect Box als Hauptrouter.
Wieso das Ding abschmiert ist mir kein Rätsel. Der TP-Link hat nach Reset die selbe IP Adresse wie die Connect Box. Bäng! Netzwerk tot!

Keine Panik, kriegen wir hin. Dann Schritt für Schritt:

1. IP Adresse und DHCP Range der Connect Box rausfinden.
Connect Box GUI aufrufen.
Unter: Erweiterte Einstellungen -> DHCP stehen die benötigten Infos.
DHCP = aktiviert
Bereich = 192.168.0.10 - 100

2. TP Link vorbereiten
Resetten und direkt an PC oder Notebook anschließen
GUI aufrufen.
Network -> LAN:
IP-Adresse: 192.168.0.5
Subnetzmaske: 255.255.255.0

DHCP -> DHCP Settings:
DHCP Server: disable

Wireless -> Wireless Settings:
SSID: wie Connectbox
Region: Germany
Mode: g/n mixed
Channel width: 20/40
Channel: 11 oder 1
Alle Haken setzen bis auf WDS Bridging

Wireless -> Wireless Security:
WPA/WPA2 Personal
Version: WPA2-PSK
Encryption: AES
Wireless Password: Das gleiche WLAN Passwort wie an der Connect Box

Neustarten und vom PC abstecken.
Wenn neu gestartet an beliebiger Buchse deines Heimnetzwerks über LAN Port 1 einstecken.

Fertig!

Ab jetzt ist die GUI des TP-Link unter Eingabe 192.168.0.5 im Browser erreichbar.
 
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