WLAN im Mehrfamilienhaus

x-square

Cadet 3rd Year
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Nov. 2005
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61
hi,

ich wohne in einer doppelhaushälfte und möchte mir ein netzwerk mit meinen nachbarn teilen. da wir in miete wohnen können wir keine leitungen legen und müssen somit wohl oder übel auf wlan umsteigen.
die haushälften sind im prinzip seperat gebaut. es existiert also eine doppelte wand zwischen den wohnparteien ( das ganze is so etwa 60cm dick und ich denke aus stahlbeton, könnte aber auch roter ziegelstein sein).
der wlan-router und der client-pc sind direkt an der wand und sind somit auch nur etwa 1-2m von einander entfernt.
bevor ich mir jetzt aber geräte anschaffe will einfach mal wissen obe jemand mit einer ähnlichen situation schon erfahrung hat oder ob jemand, der davon ahnung hat, mir dazu raten oder davon abraten kann oder muss.

ps: wenns möglich is, welche geräte würde man mir denn empfelen?

mfg.: x-square
 
Willkommen im Forum.

In diesem Fall dürftest du keine Problem haben. 1-2m auch mit Doppelwand sollte jedes
WLAN Gerät beherrschen.
Beim mir funkt auch aus dem Nachbarhaus ein WLAN kräftig mit. Die SSID sagt Netgear.
Kann ich bestätigen, das Netz ist ungesichert. :cool_alt:
 
Willkommen auf ForumBase :schluck:

Das könnte durchaus klappen ;) Die Wahrscheinlichkeit das deine Geräte duch eine Doppelwand funktionieren ist sehr hoch. Vorausgesetzt, es steht keine Mikrowelle in unmittelbarer Nähe.

In meinem Fall lässt sich auch noch durch 2 Wände und 2 mit Stahlmatten verstärkten Betonböden problemlos per W-LAN kommunizieren bzw. funken.

Das ganze lies sich mich einer FRITZ!Box Fon WLAN und einem Notebookinternen 54 MBit W-LAN Empfänger/Sender problemlos realisieren. Auch eine extene Netgear WG511T 108Mbps (PCM/CIA Karte) funktioniert einwandfrei und mindestens genau so gut wie mit der internen Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hatte bei einem Freund erhebliche Probleme alleine nur durch eine Betondecke Empfang zu haben. Er hatte den WLAN-Router im Erdgeschoss seines Einfamilienhauses stehen und konnte in der 1. Etage nur noch ein sehr schwaches bis gar kein Signal empfangen.

Ich will damit nicht sagen, dass das überall so sein muß, aber vielleicht macht es Sinn, dass Ihr Euch vorher einen WLAN-Router und eine WLAN-Karte von einem Bekannten ausleiht und das mal in Euren Räumlichkeiten testet.
 
Gerade mit Stahlbeton hatte ich schlechte Erfahrung gemacht.
In einem 1 Familienhaus mit Stahlbeton Wänden und Decken ging die Reichweite des WLANs meist nur in einer Etage, dies auch nicht ernorm weit.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass es ein Telekom Gerät war.
Die aktuellen Netgear WLAN Router schneiden in Test immer mit einer guten bis sehr guten Reichweite ab - vielleicht sind diese wirklich besser.

Thorsten
 
Also, das sollte gehen. Hier empfang ich auch die Signale von mehreren Nachbarn. ;)
Ciao Tiina
 
Das dürfte keine Probleme bereiten. Die bereits angesprochene Mikrowelle wird das einzige Risiko bleiben. Desweiteren müßt ihr euch halt dabei im klaren sein, daß sich die nutzbare Bandbreite bei gleichzeitiger Nutzung entsprechend aufteilt und es dann u. U. zu einer schlechteren Performance für den kommen wird, der "jenseits des WLAN-Router" saugt.

Ich bewohne hier ein Haus über drei Etagen mit Stahlbetondecken und Keller und betreibe drei Rechner und einen Drucker über ein WLAN-gestütztes Netzwerk. Als Router dient der Sinus T 154 Basic Se der T-Com. Dieser ist unterhalb der Decke im Erdgeschoß montiert. Wenn ich mit dem Notebook durchs Haus bewege, habe ich selbst im Keller eine drahtlose Übertragungsrate von 54 MBit/s!

Allerdings muß ich auch sagen, daß ich, wenn immer es möglich ist, ein kabelgebundenes Netzwerk bevorzuge. Mit WPA-2, MAC-Tabelle, etc. dürfte es keine Sicherheitslücke geben. Die theoretischen Störungen von außen bleiben jedoch stets unkalkulierbar, solange der Rechner den Router "nicht sehen kann"!

Vielleicht sollte man doch ein kleines Löchlein durch die Wand bohren ...
 
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