John die Bohne schrieb:
nein ich mein wenn ich jetzt im brwoser fritz.box eingebe un da ein passwort festlege
also nochmal zusammenfassend: was is alles wichtig und muss ich beachten?
Um einen WLAN-Router sicher zu machen, empfiehlt sich folgendes:
- Routerpasswort ändern, dabei mindestens 6 Stellen nehmen
- SSID ändern und SSID-Übermittlung abschalten
- WPA/WPA2-Verschlüsselung mit mindestens 10-15-stelligen WPA-Preshared-Key einrichten
Das sollte für den Heimgebrauch locker reichen, das sollte in den nächsten Jahrzehnten keiner knacken.
Für ganz paranoide empfiehlt sich folgendes:
- Routerpasswort auf maximal mögliche Anzahl von Stellen ändern
- DHCP-Server des Routers abschalten
- dem Router eine ungewöhnliche LAN-IP geben (z.B. 192.168.154.1), die Clients müssen dann natürlich manuell eine passende Adresse bekommen
- MAC-Filter aktivieren
- WPA (WPA2) mit mindestens 25 Stellen (Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen) vergeben -> ab ca. 20 Stellen kann die Netzwerkgeschwindigkeit sinken, da mehr Verwaltungsaufwand
Für Passwörter gilt im allgemeinen: nicht die Länge ist entscheidend, sondern die Komplexität. EIn Passwort "7777777777" kann unsicherer sein als "7g4Eg6O". Es kommt also darauf an, möglichst zufällige Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und (wenn möglich) Sonderzeichen zu wählen. Wobei Sonderzeichen in WPA-Keys schon mal Probleme machen können.
Ich habe mein WLAN nur mit einem 20-stelligen WPA-Key (zufälliger Mix aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben) gesichert und das Routerpasswort besteht aus 8 Zeichen (Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen). Ich denke, mein WLAN sollte recht sicher sein. Sehen kann man es, aber das stört mich nicht, da ich mir ziemlich sicher bin, dass da niemand drauf kommt.
MAC-Filter und SSID verstecken ist zwecklos, sowas hat ein ernsthafter Hacker in wenigen Sekunden geknackt.