Wo sich Rechenpower im Internet mieten?

Steltek

Cadet 3rd Year
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Aug. 2004
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48
Hi.

Ich denke nicht, dass dieses Subforum es genau trifft, aber thematisch ist es noch am nächsten.
Bei mir stehen zwei Mal im Jahr sehr aufwendige Berechnungen in Form von Stundenplänen eines Gymnasiums an. Dafür würde ich gerne die Möglichkeiten erforschen, wie und wo man für ein paar Tage sich Rechenpower mietet. Mir fehlt der genaue Begriff dafür im Moment, wie das vor ein paar Jahren genannt wurde, der Begriff "Cloud" trifft es nicht ganz, höchstens um brachiale Rechenpower zu mieten.
Was ich mir vorstelle, ist das der Anbieter eine Virtualisierungsumgebung hat, auf dem ich das Programm dann installiere und dann auch online bedienen kann.

Kennt sich jemand da etwas aus? Wie man diese Dienste nennt und was so etwas für eine Woche kostet?

Danke.
 
hi,

EC2 ist das richtige,
ob sich das aber für ne Stundenplanrechnung lohnt? Für wieviele Schüler soll das gemacht werden?
Wie skaliert die Software?

168h High CPU Medium Windows
=239$
5 EC2 Compute Units

168h High CPU Extra Large Windows
=383$
20 EC2 Compute Units

früher waren mal 33,5 EC2 Units 2 Xeon X5570... was es heute ist weiß ich nicht.

gruß

*edit
ich berechne es dir für die Hälfte :p
 
Zuletzt bearbeitet:
http://aws.amazon.com/de/ec2/pricing/

Kostenloses Nutzungskontingent*

Im Rahmen des kostenlosen Nutzungskontingents für AWS können neue AWS Kunden Amazon EC2 anfänglich kostenlos nutzen. Mit der Anmeldung erhalten neue AWS Kunden für ein Jahr monatlich die folgenden EC2 Dienste:

750 Stunden EC2 mit Linux/Unix Micro Instanznutzung
750 Stunden Nutzung von EC2-Mikroinstanzen unter Microsoft Windows Server
750 Stunden Elastic Load Balancing plus 15 GB Datenverarbeitung
30 GB Amazon Elastic Block Storage (EBS), 2 Million Informationsobjekte und 1 GB Snapshot-Speicher
15 GB Bandbreite ausgehender Verkehr (über alle AWS-Dienste aggregiert)
1 GB regionaler Datentransfer
 
die Micro Instanz bietet max. 2 EC2 Units, dann viel Spaß wenn viel Rechenleistung benötigt wird.
Und das nichtmal durchgängig.
Man hat also max. einen Kern... zur Verfügung, gähn.


gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist eigentlich ist dein Programm auf viele Kerne skalierbar?
Denn die Superrechner sind pro Kern auch nicht schneller als jeder andere Computer.
Also wenn dein dein Programm eh nur 1-4 Kerne benutzt, dann kannste das auch zuhause laufen lassen.

Aber braucht so eine Stundenplanberechnung wirklich so viel Rechenpower?
Das ist doch eine einfache Aufgabe, die sollte jeder Computer in wenigen Minuten berechnet haben.
(na gut das Problem ist NP hart, man muss also alle möglichen Variationen durchgehen)
 
ja ist doch nen größeres Problem,
bei x Stunden in der Woche bei y Veranstaltungen und z Räumen ergibt sich
x^y * z^y mögliche Stundenpläne =)
dann noch Optimierung auf Klassengröße und Raumgröße, OK da wird Rechenleistung benötigt...

welches Programm wird denn benutzt? oder Eigenkreation?

gruß
 
dude90 schrieb:
Die Frage ist eigentlich ist dein Programm auf viele Kerne skalierbar?
Denn die Superrechner sind pro Kern auch nicht schneller als jeder andere Computer.
Also wenn dein dein Programm eh nur 1-4 Kerne benutzt, dann kannste das auch zuhause laufen lassen.
Auf einem Dual-Core lief es auf beiden Kernen. Einen Quad-Core habe ich nicht getestet.

dude90 schrieb:
Aber braucht so eine Stundenplanberechnung wirklich so viel Rechenpower?
Das ist doch eine einfache Aufgabe, die sollte jeder Computer in wenigen Minuten berechnet haben.
(na gut das Problem ist NP hart, man muss also alle möglichen Variationen durchgehen)
ROFL.... ja, braucht es. Wahnsinnig viel sogar. 70 Lehrer, 800 Schüler in 9 Klassenstufen, viele Dutzend verschiedene Unterrichte, Sperrungen, freie Tage, Doppelstunden bevorzugt, "Klasse darf nur 2x in der Woche nachmittags haben", Unterrichtskomination von 5 Lehrern und 4 Klassen..........

Ich erlebe das schon mehrere Jahre. Eine brauchbare Optimierungsrechnung alleine braucht auf einem 7 Jahre alten Single-Core ~3 Stunden und auf einem aktuellen Dual-Core immer noch 2 Stunden. Davon braucht man ein bis zwei Dutzend Rechnungen bis man alle Eingabefehler, Änderungen und unmögliche Kombinationen gelöst hat.
Die "von-Hand" Optimierung des Plans am Ende ist da noch nicht drinnen. Eine gute Woche Rechnungen am PC und das ganze zweimal im Jahr...
Ergänzung ()

soyd schrieb:
ja ist doch nen größeres Problem,
bei x Stunden in der Woche bei y Veranstaltungen und z Räumen ergibt sich
x^y * z^y mögliche Stundenpläne =)
dann noch Optimierung auf Klassengröße und Raumgröße, OK da wird Rechenleistung benötigt...

welches Programm wird denn benutzt? oder Eigenkreation?

gruß
Die Räume sind dabei gar nicht das größte Problem. Die können meistens recht einfach nachträglich verteilt werden. Das Programm heißt "gp Untis".
Ergänzung ()

soyd schrieb:
hi,

EC2 ist das richtige,
ob sich das aber für ne Stundenplanrechnung lohnt? Für wieviele Schüler soll das gemacht werden?
Wie skaliert die Software?
Das Programm "gp-Untis" nutzt mindestens 2 Kerne. Mehr hatte ich nicht zum testen. Bekomme zu dem Programm auch nicht viele Informationen zur Skalierbarkeit außer ich frage die Entwickler.
Aber wie schon erwähnt geht es um eine gute Woche Rechnungen auf einem Single-Core, 7 Jahre alt.

soyd schrieb:
168h High CPU Extra Large Windows
=383$
20 EC2 Compute Units

früher waren mal 33,5 EC2 Units 2 Xeon X5570... was es heute ist weiß ich nicht.
Das heißt 20 EC2 Units entsprechen etwa dem Niveau eines vermuteten Intel Quad-Cores mit 3GHz und HT? Das wären für geplante 30 Stunden bei 20 EC2s... 70$?
Abgerechnet wird dann vermutlich über EC2-Units und die Zeit die ich die Instanz habe laufen lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mehr-Prozessoren-Fähigkeit
In Untis 2012 wurde ein Teil der Optimierung an die neuen Möglichkeiten, die Rechner mit mehreren
Prozessoren bieten, angepasst. Die Geschwindigkeit der Optimierung ist bei Dual-Core Rechnern etwas
schneller, als bei Rechnern mit nur einem Prozessor.

sieht nicht so aus als wäre es für multi core ausgelegt...da hilft nur ein höherer Takt ;) und genügend RAM falls der ausgehen sollte.

Das heißt 168 Stunden mit 20 EC2 Units entsprechen etwa dem Niveau eines vermuteten Intel Quad-Cores mit 3GHz und HT? Das wären für geplante 30 Stunden... 70$?
Abgerechnet wird dann vermutlich über EC2-Units und die Zeit die ich die Instanz habe laufen lassen?

genau, lohnt sich wohl nicht wirklich

gruß
 
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