XBMC SD-Card

JuarX

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Raspberry Pi XBMC/SD-Card

Hallo Community
Ich will mir das Raspberry Pi bestellen, allerdings weiss ich noch nicht, welche SD-Card ich mir dazu kaufen soll. Die Kompatibilitätsliste habe ich bereits gefunden und ich bin mir auch sicher, dass Class 10 am besten sein soll. Aber von der Grösse weiss ich noch nicht, wie viel ich hier einplanen soll. Das Gerät wird vor allem für XBMC verwendet, die Medien liegen auf einem NAS, daher wird nichts auf dem Pi lokal gespeichert. Ich denke, dass etwa 8GB empfehlenswert wären, oder würden auch nur 4 GB reichen? Habt ihr vielleicht eine besondere Empfehlung bei der SD-Karte (Hersteller oder genaue Produktbezeichnung)? Da ich es vor allem für XBMC verwende, welche Distribution empfehlt ihr mir?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also 8 GB reichen weit.
4 GB müssten auch locker reichen.
Marke: Eigentlich egal, ich würd die billigste nehmen. Wenn du sicher gehen willst, dass sie läuft, guck ins Internet.
Distribution: raspbmc oder OpenELEC würde für dich gut passen, nix einrichten und es sollte laufen. Sonst raspbian und dann entweder selbst kompilieren oder http://michael.gorven.za.net/raspberrypi/xbmc .

Bei den Medien ist es wichtig, dass die im H264/AVC1 vorliegen, sonst solltest du noch den passenden Codec dazukaufen.
Falls du Medien mit DTS (MA/5.1/...) hast, kann es auf dem Pi eng werden, falls du den Ton nicht per passthrough zur Stereoanlage streamen kannst.
 
Hancock schrieb:
Also 8 GB reichen weit.
Bei den Medien ist es wichtig, dass die im H264/AVC1 vorliegen, sonst solltest du noch den passenden Codec dazukaufen.
Falls du Medien mit DTS (MA/5.1/...) hast, kann es auf dem Pi eng werden, falls du den Ton nicht per passthrough zur Stereoanlage streamen kannst.
Entschuldige, aber ich kenne mich in diesem Bereich nicht so gut aus, kann ich irgendwie überprüfen in welchem Format meine Dateien vorliegen und ob diese DTS haben? Habe bisher alles über meinen PC mit Windows 7 64-bit und XBMC abgespielt und das hat bisher immer funktioniert.
 
:Dkannst irgendeine 4gb nehmen...
Wenn du z.B. raspbmc auf einen USB-Stick installierst wird alles um einiges schneller! ist so ungefähr der unterschied von Laaaaaaaaaaaaag zu wohooo es läuft alles super und relativ schnell :D


Das geht, wenn du den Film in VLC öffnest und STRG+I srückst und dann im Reiter Codec schaust ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du bei Vesalia (→ Artikel konfigurieren) bestellst, kannst du ’ne passende SD-Karte (Klasse 10, Raspbian bzw. OpenELEC ist sogar vorinstalliert, 8 GB reichen) und Netzteil gleich mit dazupacken. Sind keine Halsabschneiderpreise, element14 oder RS Components ist egal.
 
Freekshow schrieb:
:Dkannst irgendeine 4gb nehmen...
Wenn du z.B. raspbmc auf einen USB-Stick installierst wird alles um einiges schneller! ist so ungefähr der unterschied von Laaaaaaaaaaaaag zu wohooo es läuft alles super und relativ schnell :D


Das geht, wenn du den Film in VLC öffnest und STRG+I srückst und dann im Reiter Codec schaust ;)

Vielen Dank, die meisten Medien liegen in H264/AVC1 vor, somit sollte das kein Problem sein.
Ist den nun zu empfehlen eine SD-Card zu benutzen oder ein USB Stick? Wusste nicht das man das OS auch auf einem Stick installieren kann. Habe hier noch einen 4GB herumliegen den ich nicht brauche und welchen ich verwenden könnte.

DeusoftheWired schrieb:
Wenn du bei Vesalia (→ Artikel konfigurieren) bestellst, kannst du ’ne passende SD-Karte (Klasse 10, Raspbian bzw. OpenELEC ist sogar vorinstalliert, 8 GB reichen) und Netzteil gleich mit dazupacken. Sind keine Halsabschneiderpreise, element14 oder RS Components ist egal.

Danke für den Hinweis mit dem Netzteil, daran habe ich noch nicht gedacht. So wie ich gelesen habe braucht es nur ein normales Micro-USB Netzteil mit 0,7A, oder? Leider will ich nicht bei Vesalia bestellen, da ich Schweizer bin und dann noch zusätzliche Kosten dazukommen.
 
0,7A oder 1,0A sind als Netzteil sinnvoll.

Ich habe eine SanDisk Class 10 SD Card genommen und es läuft reibungslos.
Bei mir liegen ebenfalls alle Filme am NAS, genauso wie die zugehörige Datenbank und das Verzeichnis mit allen Bildern.

Wenn du das ganze so einrichtest, reichen dir auch 2GB vollkommen aus und es läuft deutlich performanter, als wenn du diese Daten mit auf der SD Karte hast.
advancedsettings.xml ist das Zauberwort hierfür bei google.
 
Vielen Dank an alle für eure Hilfe. Hoffe nun das ich mir alles für das Gerät bestellt habe.
Raspberry Pi, Gehäuse, Netzteil, SD-Card, HDMI-Kabel und Netzwerkkabel, sollte eigentlich alles sein, oder?
 
also ich habe gelesen, dass der Pi nicht von USB booten kann, vielleicht eine Fehlinformation...
weiterhin wurde mir gesagt, dass über die Ethernet Schnittstelle nur so ca. 3MByte/s übertragen werden können.

Ich habe das ganze mal ausprobiert und bei einer BD vom NAS (das ohne Probleme 100MByte/s liefern kann) sieht die Sache in etwa so aus:
5s werden abgespielt, dann ca. 4s Stillstand und rechts oben ein "Buffering...", ca. 5s Film, ca. 4s Buffering...

SD Karte ist eine Sandisk Class10, Distribution Raspian, Gigabit Ethernet (kein WLAN dazwischen oder sowas), Ton direkt mit HDMI in einen AVR der DD/dts/usw. alles dekodiert und das war auch so in XBMC eingestellt. Mit diversen anderen Geräten lassen sich dieselben Files ohne Probleme abspielen.

Achja, ich wollte bei Gelegenheit (der Pi macht jetzt andere Spielereien) mal ausprobieren, ob das besser wird wenn ich das NAS per NFS mounte, ich hatte das mit SMB/CIFS probiert.
 
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