News Yello lässt GoYellow den Namen verbieten

Fazer schrieb:
Da sieht man doch das unser Staat noch genug Kohle, und die Gerichte genug Zeit haben. (obwohl beide das Gegenteil behaupten)
Wenn bei Gericht solch eine Klage eingereicht wird, wird jedesmal ein Verwaltungsakt in Bewegung gesetzt für den der Steuerzahler aufkommen muss.
Wie kommst du denn darauf? Seit wann zahlt der Steuerzahler, wenn zwei Parteien, von denen keine in Vertretung des Staates auftritt, sich vor Gericht treffen?
 
@ Fazer

Du hast sicher recht, allerdings hast du die vollkommen falschen Mittel, die bei dir den Zweck heiligen...

Allein die Tatsache, dass in einer höheren Instanz mehr Beweise zugelassen sind, sagt mir ja aber schon, dass in der 1. Instanz entweder absichtlich nur halb gearbeitet wird, oder man 'keine Zeit' hat...

Jedoch ist sicher das erste sinnvoller...

@ Topic: für mich ists auch weit genug auseinander... :/ Aber hilft beiden ihren Namen weiter zu verbreiten :)
 
Wer bezahlt den Richter, der den Vorsitz vor so einem unwichtigen Prozess führt ??
Weder Yello noch GoYellow.
Der Richter ist Bundes, oder Landesbeamter und wird aus Steurgeldern bezahlt.
Er hat Mitarbeiter, die sich auch mit der einen Klage beschäftigen, die sich meist im mittleren und gehobene Beamtenverhältnis befinden.
Sie werden ebenfalls aus Steuergeldern bezahlt.

Die Zeit, die so ein Scheiß kostet, bezahlt keine der o.g. Parteien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird ein Richter auf Provision bezahlt :D oder bekommt er sein festes Monats-Gehalt? Wenn letzteres, dann würde er auch fürs nix-richten bezahlt werden. Eher verdienen sich daran die Anwälte beider Parteien dämlich.
 
Marken- und Patentrecht national und international halt. Da spielt auch die Wertbemessung eines Unternehmens eine Rolle usw.

Nunja und "GoYellow" wird wohl nichts dergleichen rechtssicher haben, somit Freiwild.

Wer zuerst patentiert hat die besseren Karten, ausser bei zb. Familiennamen usw.
Doch darauf dürfte man ja garnicht erst ein Patent bekommen, von daher. Also weder auf "Müller" noch auf "Milch", aber auf "Müller-Milch" durchaus.
Das ist aber zb. in England noch viel schlimmer als bei uns.
 
geiles konzept, ich lass mir jetzt rot und blau schützen und verklag dann jeden der die farben benutzt auf schadensersatz, z.B. ComputerBase, frechheit das die einfach blau benutzen...

ich werd reich :D


jetzt aber mal im ernst, also ich finde das ja sowas von lächerlich und bescheuert, das das gericht auch noch so urteilt lässt mich nur den kopf schütteln
 
Finds auch bescheuert - wenn die gelben Seiten klagen finde ich das ok denn auch ich selbst habe goYellow erstmal mit Gelbe Seiten assoziiert weil es eben sehr naheliegend ist und ich denke eigentlich dass das auch das eigentliche ziel von goYellow war.
 
"NA na NA na NA na NA goGreeen"


oder vielleicht Blue .. abwarten, wie sie heißen werden. Meiner Meinung nach kommt die Strafe zu Recht.
 
NoD.sunrise schrieb:
Finds auch bescheuert - wenn die gelben Seiten klagen finde ich das ok denn auch ich selbst habe goYellow erstmal mit Gelbe Seiten assoziiert weil es eben sehr naheliegend ist und ich denke eigentlich dass das auch das eigentliche ziel von goYellow war.
Wenn die gelben Seiten klagen, find ich das auch nicht OK, denn die Asoziierung mit "gelb" kommt ja von der Post, ehemaliges Staatsunternehmen und noch heute Monopolist. Somit ist die Farbe "gelb" für mich im Postbereich für alle zugänglich. Punkt.

@Mortiss:
Ich bin auch dagegen, dass ATi z. B. die Bezeichnung "GT" verwendet und die Ähnlichkeit zu AT&T nicht zu vergessen - die sollten sich auch einen anderen Namen zulegen müssen[Ironie]
 
Fazer schrieb:
Der Richter ist Bundes, oder Landesbeamter und wird aus Steurgeldern bezahlt.
Das wird er sowieso, ob er nun tätig ist oder nur den Sessel anwärmt. Also ist deine gesamte Aussage zu dem Prozess für die Tüte!
Man merkt an deiner Aussage auch, dass du noch nie an einem Zivil-Gerichtsverfahren teilgenommen hast. Laß dich mal von dem Anwalt deines Vertrauens über die Kosten einer Zivilklage (und nichts anderes hat hier stattgefunden) unterrichten. Im Regelfall muß der Klagende für die entstehenden Gerichtskosten erst einmal aufkommen, erfolgt dann ein Urteilsspruch, muß der Verlierer des Verfahrens die entstandenen Kosten begleichen:

Yello zahlt die Kosten -> gewinnt vor Gericht -> GoYellow muß die Kosten erstatten.
Yello zahlt die Kosten -> verliert vor Gericht -> GoYellow muß nichts erstatten.
 
@nexxus
Auf "rot" und "blau" wirste bei uns kein Patent bekommen, da müsste schon noch was Kreatives mgl. einzigartiges dranhängen und dann ist auch nur genau dieses Gesamtkonstrukt schutzfähig, sofern es noch kein anderer angemeldet etc. hat.

Es sei denn, Du bist eben ein grosses, etabliertes Unternehmen und ein "Kleiner" wagt sich ähnlich zu nennen. Dann entscheidet die Justiz nach Ermessen, zusätzlichen Faktoren und aufgrund Deiner gut begründeten Einwände. ;)

"GoYellow" und "Gelbe Seiten" sind in D faktisch 2 unterschiedliche Begriffe/ Eigennamen, auch wenn es übersetzt für viele das gleiche bedeutet/ assoziiert.
Bei zb. "Yellow Sites" wäre ich mir da aber schon nicht mehr so sicher, bin aber auch kein Anwalt. ^^
 
@5

ne ich meine nicht die Aktion mit den Zetteln. Finds heftig das die Vereine die Werbung von den Stadien nehmen müssen, und diese Aktion auch noch selber bezahlen müssen. Womit nehmen die sich das Recht raus?!
 
Einfach lächerlich unser Rechtsstaat! Irgendwann gibts sowas auch noch bei diversen Fastfood Ketten dann darf der eine nur noch seinen Burger so nennen und der andere so da man sie ja verwechseln könnte! Naja USA ist da ja noch schlimmer.
 
nachdem die telekom alles abmahnt was rosa ist, möchte yello wohl auch alles amahnen was gelb ist.

bin gespannt wann die simpsons eine andere hautfarbe bekommen
 
Meiner Meinung nach sollte bei solchen Streitigkeiten unbedingt die primäre Firmen-Aufgabe und deren Ziel berücksichtigt werden. Wenn Yello (Firmenziel: Strom zu verkaufen) ein Unternehmen das GoYellow heißt (Firmenziel: Strom zu verkaufen) verklagt fände ich das auch in Ordnung (Beide als unmittelbarer Konkurrent in der selben Branche). Aber bei einer völlig anderen Firmenaufgabe finde ich das absolut Nonsens. GoYellow wird wohl sicher nicht in absehbarer Zeit als Stromversorger tätig werden :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Fakt ist und bleibt, das man beide Firmen NICHT verwechseln kann.

Die Internetauftritte unterscheiden sich nicht nur im Farbton, sondern auch im Layout etc. Die Werbespots machen die jeweiligen Zielgruppen ganz klar: Infosuchende und Leute, die eben an farbigen Strom glauben. Gut, gelb, günstig.

OT=
Cleverer war das sich damals ein türkischer Autohändler das Wort Turan schützen ließ und VW es ihm recht teuer abkaufte zur Markteinführung des Touran. DAS wäre eine echte Verwechslungsgefahr gewesen, aber nicht der Fall mit den Gelblingen...
 
Da kann man ja auch gleich die Gelben Seiten verklagen. Die haben auch ne gelbe Page und n gelbes Buch! OMFG... Man man man... Probleme.. Aber wos Geld gibt ...
 
Ach wisst ihr was Leute ? Ich verklage jetzt auch Yellow Strom, weil die seit Jahren die Menschen verblöden, in dem sie ernsthaft behaupten, dass Strom GELB ist ... Ohne Scheiss, ich hab mal in ner Einkaufspassage hier in Berlin 2 so ne Yellow Strom Vertreter gefragt, welche Farbe Strom denn hätte ... Darauf antworteten die: "Gelb natürlich" ... so ein Schwachsinn und außerdem bezieht Yellow Strom ne Menge Saft aus osteuropäischen AKWs .... VATTENFALL4LIFE
 
mh... schade, aber auch gerecht

naja die werden sicher nen neuen namne finden, nur ob die dann noch so viel erfolg haben ist die frage, obwohl sie sich ja "GoT-Kom" nennen könnten^^
 
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