zuviele Prozesse + Benutzerkontensteuerung abschalten

lead341

Lt. Commander
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Apr. 2005
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1.897
Heute bin ich das erste Mal in den Genuß von Windows Vista gekommen - und schon werfen sich zwei zentrale Fragen auf:

- auf meinem WinXP-Rechner laufen maximal 24 Prozesse simultan. Auf dem lappy laufen 63 - obwohl ich schon allen Ballast deinstalliert habe. Ist das bei Windows Vista normal?

- wie kann man diese lästige Benutzerkontensteuerung abschalten? Jedesmal fragt der, ob er etwas zulassen soll, und manche Programme konnte ich mangels Administratorrechten nicht mal starten (bzw. Rechtsklick machen etc.)

Über Tips und Hinweise würde ich mich freuen.

Gruss lead
 
Danke für die Antwort.

Mich würde nun noch interessieren, woran man sieht, dass das System - so wie Du schreibst - "super flüssig" läuft. Gibt es da eine Art Benchmark oder so?
 
ich hab 89 prozesse mit meinen programmen in vista ultimate und es läuft schneller als xp. vista einfach so lassen wie es out of the box isntalliert wird und man ist jahrelang glücklich ;) und UAC würde ich auch nicht abdrehen.
 
Warum möchtest du Prozesse deaktivieren? Erscheint dir Vista zu langsam, oder hast du wie viele Windows User einen Tunning Drang? Das deaktivieren von Prozessen bringt bei aktuellen Systemen nix und sorgt ev. später nur für Probleme.

Ein Benchmark ist mir für Vista selber nicht bekannt, das ist auch oft ein subjektiver Eindruck.
Damit sich Vista schnell anfühlt solltest du:

  • Alle Updates für Vista installieren
  • Ein relativ aktuelles System haben (zu empfehlen 2GB Ram)
  • Nur die Programme installieren die du wirklich brauchst. Alles andere was nicht benötigt wird deinstallieren.
  • Einen Ressourcen schonenden Virenscanner verwenden.
  • Jedes Programm in der aktuellsten Version verwenden.
  • Tolle Tunning Tipps erst mal sein lassen
  • Vista defragmentiert selbstständig die Festplatte, falls es nötig ist. Das bremst übrigens deinen Rechner nicht, da nur defragmentiert wird, wenn du nichts am Rechner machst.
    http://blogs.technet.com/ralfschnell/archive/2008/07/14/vista-highlights-low-priority-disk-i-o.aspx
    ließ man bisher die Defragmentierung z.B. über Nacht laufen, so kann man das jetzt problemlos während der Arbeitszeit tun. Defrag benutzt alle verfügbare Disk I/O, solange sonst keine Anwendung benutzt wird. Sobald Sie aber eine Anwendung mit höherer Disk I/O-Priorität öffnen, sagen wir: Outlook, gibt Defrag augenblicklich die Festplatte frei. Sie können also ohne Einschränkungen ganz normal mit der Anwendung arbeiten, und Defrag läuft im Hintergrund weiter, ohne Sie dabei zu stören.

Vista fühlt sich besonders nach Neu Installation etwas träge an da:
  • Die Indexierung der Dateien voll läuft
    Tatsache ist: Vista hat viele Stärken und insbesondere eine Schwäche. Die Stärken sind z.B.: Sicherheit, Stabilität, Administration, Design (spätestens seit Erscheinen des iPhone streitet ja niemand mehr ab, daß Software auch gut aussehen darf). Die Schwäche ist: Performanz. Präziser formuliert: Vista benötigt eine schnelle Festplatte, um performant zu sein. CPU und RAM sind meist nicht das Problem. Aber einige der Sicherheits-Funktionen in Vista, und auch einige andere Dinge wie die Indizierung von Dokumenten, arbeiten sehr intensiv auf der Festplatte. Das kann zu recht langen Boot-Zeiten führen, oder zu einem insgesamt trägen Systemverhalten.
    http://blogs.technet.com/ralfschnell/archive/2008/10/20/windows-7.aspx

  • Superfetch dein Verhalten analysiert (welche Programme du oft startet, damit diese schneller starten können)
    Was ist der Windows Vista SuperFetch?

Dieses legt sich aber nach ein paar Tagen (ev. Wochen) und Vista reagiert genau so schnell bzw. sogar schneller wie andere OS. Ich habe von Trägheit nach Neu Installation zwar nichts gemerkt, diese kann man aber bei schwacher Hardware ev. schon merken. Solche kannst du jetzt aber überhaupt nicht mehr käuflich erwerben, da jetzt jeder Brot und Butter Rechner einen Zweikern Prozessor mit mindestens 2GB Ram hat. Außer du möchest Vista auf einem fünf Jahre alten Möhren Notebook installieren. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Boogeyman: vielen Dank für die sehr ausführliche Darstellung - die hat gewissermaßen meinen Blick auf Vista "erweitert". Ich habe mich jetzt auch schon ganz gut eingearbeitet und die grundlegende Performance der Programme (Spiele etc.) ist recht gut. Dennoch irritiert mich folgendes (und ich weiß nicht, ob das in Vista normal ist): Meine Festplatte ist permanent am Rödeln, obwohl kein Programm läuft und auch die Prozesse "gut aussehen". Das hat zur Folge, dass es beinahe eine Minute dauert, bis sich bspw. eine Setup-Datei öffnet. Anders ausgedrückt: Die Verzögerung, bis sich ein Programm öffnet, ist recht groß.
Woran könnte das liegen?

Ich nutze übrigens einen Samsung E172 (T8400 @ 2,26 GHZ, 4 GB Ram, Geforce 9600 GT)
 
das Rattern der Platte kommt von dem Windows-Suchdienst. Am Anfang dauert es ein wenig, bis der Indexdienst den Index angelgt hat. Dann ist auch Ruhe. Warte einfach 2-3 Tage ab und gut ist.
 
Und wie verhält es sich mit dem Defragmentieren? Ich habe heute morgen die Defragmentierung meiner ersten Partition (114 GB) angeworfen - der ist immer noch lustig damit beschäftigt. Kann das normal sein? Bei meinem Windows XP-Rechner schafft er 500 GB in knapp zweieinhalb STunden.
 
dauerte bei mir 750GB auch ca 6 stunden. jetzt nach 1 1/2 jahren dauert die defrag viell 1 stunde maximal ;). wiegesagt sofern du was arbeitest oder nebenbei was läuft verlangsamt windows die defragmentierung um das arbeiten nicht zu behindern. ist normal.-
 
Ich habe heute morgen die Defragmentierung meiner ersten Partition (114 GB) angeworfen
Wie schon geschrieben, Vista überprüft jede Woche selber, ob eine Defragmentierung nötig ist. Bei Bedarf defragmentiert Vista deine Festplatte selbstständig, wenn du nichts am Rechner machst. Es ist nur in Ausnahmefällen ein manuelles anschieben der Defragmentierung nötig. Da die Defragmentierung selbstständig von statten geht, ist es auch nicht so schlimm, das sie etwas länger dauert.
 
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