Zwangswechsel zur Telekom

hildefeuer

Admiral
Registriert
Okt. 2009
Beiträge
7.227
Am 1. März wurde ich zwangsweise zur Telekom umgeschaltet mit DSL und ISDN.
Hatte den Wechsel beantragt, da unser Ort ausgebaut wurde, Fertigstellung Mitte Februar.
Der Wechsel war auch für den 1.7. schriftlich angekündigt von Telekom und Arcor.
Allerdings erhielt ich nur DSL light, obwohl ich zuvor von Arcor DSL 2000 hatte seit 7 Jahren.
Trotz Mahnungen, Schreiben, Direktionsbeschwerde keine Änderung in Sicht, keinerlei verbindliche Zusagen, wann und ob DSL über 2000 geschaltet wird.
Es kann doch eigentlich nicht sein, das die das nicht lösen können innerhalb 3 Monaten.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Wechsel zur Telekom speziell nach dem Ausbau der Netze im Rahmen des Konjunkturpaketes gemacht? Interessant wäre zu wissen ob die Probleme nur mit dem Comfort-Paket, also DSL und ISDN bestehen? (Es scheint so).
 
Es gibt bzw gab mal eine Beschwerdestelle der Telekom in Bonn, dort wurde uns exzellent geholfen, als wir mal "ausversehen" von dsl768 auf 384 runtergestuft wurden...

Ich weiß nicht, ob die so noch existiert, glaube die Nummer dazu wurde zu bekannt aber nen Versuch ist es ja wert - google mal nach telekom beschwerdestelle bonn
 
Das Problem ist nicht die Telekom, sondern das deine Leitung einfach nicht mehr hergibt laut Telekomrichtlinien, also schalten sie nur das maximal Erlaubte. Das hat auch seine guten Gründe, denn die Leitung sll stabil laufen und die Technikhotline entlastet werden.

Würden sie dir DSL 2000 schalten und die Leitung wäre nstabil würdest du wieder schimpfen und die Technikhotline würde dich auf DSL light zurückstufen.
Arcor hat sich dagegen nicht so an die vorgeschriebenen Dämpfungswerte gehalten, hat auch mal gerne auf Risiko geschaltet.
 
Beantrage eine Risikoschaltung auf 2000R und/oder frage nach ob vielleicht 2000RAM bei dir verfügbar ist.

An der Hotline zu einem Mitarbeiter der "Kompetenzstufe 3 (BM5 Netzmanagement)" verbinden lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei Dinge fallen mir dazu ein. Es könnte sein das die neue Telekomvermittlungsstelle einfach weiter entfernt liegt als die bisherige von Arcor und je länger die Leitung desto "weniger" DSL bekommt man. Du sollste auch mal anfragen ob RAM 2000 möglich ist. Arcor dürfte eine ähnliche Technik benutzt haben die Telekom führt die aber erst gerade ein und die ist noch nicht überall verfügbar. RAM bedeutet Einwahl je nach Leitungsqualität zum Zeitpunkt der Einwahl in bestimmten Grenzen. Meine Eltern z.B. hatten bisher DSL 768 und haben jetzt RAM 2000 was "DSL 768 - DSL 2000" entspricht und bei ihnen volle DSL 2000 ergibt.
 
Kann auch sein das er vorher auf einem ADSL2+ Port war und die Telekom ihn auf einen alten ADSL1 Port umgeschaltet hat.
 
KnolleJupp schrieb:
Kann auch sein das er vorher auf einem ADSL2+ Port war und die Telekom ihn auf einen alten ADSL1 Port umgeschaltet hat.
Genau das könnte das Problem sein denn die Telekom setzt ADSL2 erst ab DSL 6000 oder DSL 16000 ein. Bei RAM handelt es sich um ein Verfahren das auf ADSL1 basiert. Darüber was die Telekom da treibt gibts grosse Diskussionen an anderer Stelle. :)
 
Ich denke, das Problem ist ein anderes! Der Ort wurde mit DSL versorgt, d.h. DSLAM in den
Ort und diesen mit GF angebunden! Auf die Technik hat kein anderer Anbieter Zugriff!

Dies bedeutet nun für die Kunden in dem Ort, wer schnelles DSL will, muss zur Telekom wechseln!

Ich denke, dein Anschluss läuft noch nicht über die neue Technik, aus dem Grunde hast du nur
langsames DSL!

Bist du Dir sicher, dass die neue Technik schon "freigegeben" wurde! Haben Nachbar schon
schnelles DSL??
 
Nöö. Die Telekom muss mittlerweile anderen Anbietern ermöglichen dass diese über die vorhandene Telekom-Technik ihre DSL-Anschlüsse schalten, betrifft auch vor Ort vorhandene Outdoor-DSLAMs.
Allerdings gelten dann die Telekom-Geschwindigkeitsgrenzen beim Anschluss, meines Wissens nach.
 
Die alte Leitung von Arcor war 6400m lang und es hat 7 Jahre gut funktioniert und es waren ca. 1600 bis 2300Kb/s download.
Der nächste outdoor DSLAM steht neben dem Kasten an dem meine Leitung hängt und ist in Betrieb seit Mitte Februar und ca. 600m entfernt. Gestern rief nun nach Monaten jemand von der Telekom an und sagte ab 29.06. könnte man dann DSL 6000 schalten bei mir (oh Wunder es sollten doch nur 4000 gehen lt. Marketing Veranstaltung)
Ich habe das ganze in die örtliche Presse gesetzt und eine Direktionsbeschwerde laufen.
16000 müsste eigentlich gehen, aber auf einem Nachbarort, wo schon 2008 ausgebaut wurde bei einem Verwandten geht auch nur 6000. Da steht der Kasten in Sichtweite ca. 300m weg.
Fazit:
Die Telekom kann offensichtlich nicht das, was die Konkurrenz Arcor, TeleOs kann.
Die Telekom bewirbt Produkte, die sie nicht liefern kann.
Die Wechselprämie der Telekom dient dazu, den Kunden bei Problemen ruhig zu stellen, man braucht ja nicht zu zahlen für ein schlechtes Produkt, sondern braucht die Gutschrift auf.
Die Telekom liefert Produkte die schlechter und teurer sind als die Konkurrenz.
Die Telekom braucht für Störungen und Problembeseitigungen auch mal 4 Monate, wobei ich glaube, das ein fähiger Techniker dies sicherlich innerhalb einiger Stunden hätte lösen können.
 
@ KnolleJupp
Auch wenn meine frage OT ist: Hast du nähere infos wie die telekom hotline aufgebaut ist? Welche kompetenzstufen gibt es und wofür sind diese befugt?
 
Hildefeuer, woher nimmst du die Fachkompetenz, um Aussagen bezüglich der erreichbaren Bandbreite tätigen zu können?

Die Telekom kann dir in einem solchen Ausbaugebiet unter Umständen überhaupt keine 16000 anbieten. Das hat nichts damit zu tun, dass es "nur" 600 m zum DSLAM sind, sondern viel mehr damit, dass die Telekom DPBO nutzen muss.

DPBO ist von der Behörde vorgeschrieben und drosselt die Leitungen, die jetzt neu Outdoor geschaltet werden, künstlich runter, damit diejenigen, die ihre alten Anbieter (und die 6km Leitung) weiterhin nutzen wollen, dies auch weiterhin tun können ohne Probleme.

Das hat überhaupt nichts mit "böööh die olle Telekom mal wieder" zu tun, sondern hier geht es einfach um Regulierungen, physikalische Gegebenheiten und Dinge, die weit über "aber meine Fritzbox sagt doch dass da mehr geht!!!1" hinaus gehen.
 
Passendes Stichwort dazu sind ESL Werte, welche die Leistung der Linecard bzw. des DSLAMS in Senderichtung beschreiben, damit benachbarte Indoor geschaltete DSL Anschlüsse nicht gestört werden.

Mal ganz davon abgesehen, dass die Telekom auf die Auslastung der Glasfaser achten muss, damit die Nettodatenrate jederzeit ausreichend ist!
 
update:
Heute (nach 3,5Monaten) verbindliche schriftliche Zusage das ab 29.6. DSL 6000 verfügbar ist.
Ich glaube noch nicht dran........
Inzwischen fluchen auch noch 5 Nachbarn über DSL Light 384k.
 
update2:
mittlerweile haben dank der Telekom alle nur noch 387kb DSL, auch die Arcor und TeleOs Nachbarn. Andere Nachbarn die ebenfalls gewechselt haben bekamen auch nur 387kb DSL Light.
Die laufen dem nächsten Telekom-Shop schon die Bude ein und sind alle sauer, eine Besserung ist nicht absehbar. Im Telekom-Shop haben die gesagt, das wäre immer so, das die Geschwindigkeit erst nach 3 oder 4 Monaten hoch gesetzt würde......
Typisch Telekom, dann ist das Wechselguthaben aufgebraucht und es würde dann ja keiner zahlen......
Ich denke es war ein großer Fehler von der Gemeinden, der Bundesregierung diesem Konzern Mittel und Grundstücke bereitzustellen um das Netz auszubauen.
 
Das ist normal. Zwischen Ausbau und Buchbarkeit liegen Monate ...
 
Luftlinie hat nichts mit der leitugsführung zu tun. Du kannst 600m luftlinie haben aber 2000m letungslänge und das ist ja mal entscheident.

Das was du hier von dir gibst ist nur dummes geschwätz.
 
Ja sicherlich, da hier offensichtlich Telekom Mitarbeiter schreiben und Ihren Club und die Machenschaften als normal empfinden, ist klar. Die kennen nix anderes.
Nur welcher potenzielle Kunde würde zur Telekom wechseln wenn klar ist, das die ein schlechteres Produkt liefern zu höheren Preisen auch wenn es vorübergehend ist. Die Leitungslänge zum DSLAM beträgt ca. 600m. Sollte dies nicht der Fall sein, so sind die Daten in der Ortskabeldatenbank fehlerhaft, was öfters der Fall ist.
Warum die Telekom DSL 16000 offeriert und dann nur 387kb liefert, ist allen Betroffenen (ca. 40 Haushalte) unklar.
Niemand würde ein Auto kaufen, das normalerweise 160km/h fährt abnehmen wenn dies nur knapp 40 fährt. Wenn der Verkäufer dann behaupten würde, dies wäre normal, würde man den wohl zwangseinweisen.
 
Du hast eine Auftragsbestätigung erhalten, auf der klipp und klar DSL 384 steht. Niemand hat dir etwas anderes versprochen.
 
um das beispiel mit dem auto mal aufzugreifen, wenn ich nen auto fahre, was 140 fährt, ich aber umbedingt 200 fahren will und mir irgendwer erzählt, dass das auto, was er anbietet vielleicht mal 200 fahren kann, auf dem vertrag aber nur 80 steht, dann unterschreibe ich das nicht.
du hast den hals nicht vollbekommen und nun sind andere schuld großes kino.
 
Zurück
Oben