Mit der Lizenz zum Ruckeln: 007-Pathtracing verlangt mindestens eine RTX 5070

Philipp Ernicke
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Mit der Lizenz zum Ruckeln: 007-Pathtracing verlangt mindestens eine RTX 5070
Bild: IO Interactive

Das zur Veröffentlichung noch fehlende Pathtracing erreicht 007 First Light mit mehreren Monaten Verspätung. Die Technik verbessert Beleuchtung, Schatten und Reflexionen, verlangt aber selbst für Full HD eine RTX 5070. In UHD führt laut IO Interactive kein Weg an der RTX 5090 vorbei.

Pathtracing und Ray Reconstruction nachgereicht

IO Interactive hat das angekündigte Pathtracing-Update für die PC-Version von 007 First Light veröffentlicht. Damit erhält das Ende Mai erschienene James-Bond-Abenteuer die Grafiktechnik, die ursprünglich bereits für den Marktstart beworben worden war. Noch vor der Veröffentlichung verschob der Entwickler Pathtracing und DLSS Ray Reconstruction jedoch auf den Sommer.

Pathtracing berechnet die Ausbreitung des Lichts umfassender als klassisches Raytracing. In 007 First Light soll es insbesondere die Beleuchtung, Schatten und Reflexionen aufwerten. Zur Rekonstruktion des Bildes kommt DLSS 4.5 Ray Reconstruction zum Einsatz. DLSS Super Resolution und Dynamic Multi Frame Generation werden ebenfalls unterstützt. Der über Steam verteilte Patch umfasst Berichten zufolge rund 11 GB.

Natives Full HD verlangt eine RTX 5070

Zusammen mit dem Update hat IO Interactive drei zusätzliche Anforderungsprofile für Pathtracing veröffentlicht. Bereits für 1.920 × 1.080 Pixel mit 60 FPS und mittlerer Pathtracing-Qualität nennt der Entwickler eine GeForce RTX 5070 mit 12 GB Grafikspeicher. Für 2.560 × 1.440 Pixel bei ansonsten gleichem Ziel wird eine RTX 5080 mit 16 GB vorausgesetzt.

007 First Light Pathtracing
007 First Light Pathtracing (Bild: IOI)

Nach Angaben des Entwicklers ist DLSS bei den ersten beiden Pathtracing-Profilen nicht in die Leistungsziele eingerechnet. Die genannten Auflösungen beziehen sich damit auf natives Rendering. Erst das Ultra-Profil setzt ausdrücklich auf DLSS 4.5. Die versprochenen mehr als 200 FPS in UHD dürften deshalb auch die dynamische Multi Frame Generation einbeziehen und lassen sich nicht unmittelbar mit den beiden nativen Vorgaben vergleichen.

Pathtracing vorerst als GeForce-Disziplin

Für sämtliche Pathtracing-Profile nennt IO Interactive ausschließlich Grafikkarten aus Nvidias GeForce-RTX-5000-Serie. Ob sich die Option auch mit älteren RTX-Modellen oder Radeon-Grafikkarten aktivieren lässt, geht aus den offiziellen Anforderungen nicht eindeutig hervor. AMD FSR liegt im Spiel weiterhin lediglich in Version 3.1.5 vor; ein Upgrade über den Treiber ist aufgrund der festen Integration nicht möglich.

Zum Marktstart hatte der Techniktest noch festgestellt, dass 007 First Light nicht einmal klassisches Raytracing bot. Viele Reflexionen wurden stattdessen im Screen Space berechnet und verschwanden dadurch, sobald die gespiegelten Objekte nicht mehr im Bild lagen. Wie stark Pathtracing die Optik verbessert und wie viel Leistung es in der Praxis kostet, müssen unabhängige Benchmarks zeigen.

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