Starfield auf der PS5: Abstürze und Bugs plagen den PlayStation-Start

Max Doll
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Starfield auf der PS5: Abstürze und Bugs plagen den PlayStation-Start
Bild: Bethesda

Anderthalb Jahre nach der Erstveröffentlichung kann Starfield auf der PlayStation 5 gespielt werden. Oder auch nicht, denn der Port wird von zahlreichen Bugs und regelmäßigen Abstürzen geplagt. Auch der neue DLC „Terran Armada“ überzeugt nur bedingt.

Eigentlich sollte Starfield in weit besserem Zustand mit weit weniger Bugs als vorherige Bethesda-Spiele erscheinen. Rund lief es auf dem PC zum Start trotzdem nicht überall. Auf der PlayStation 5 ist die Situation, so wirkt es zumindest, aktuell mindestens ebenso problematisch. Obwohl die Portierung lange nach Starfield 1.0 erscheint, läuft sie unrund.

Im Netz finden sich vielzählige Beschwerden über Abstürze, die auch in kurzen zeitlichen Abständen auftreten können, und technische Mängel, die Spielfortschritt, das Speichern von Spielständen oder das Erkunden von Planeten unmöglich machen. Vereinzelt werden dafür Mods verantwortlich gemacht, andere Nutzer bringen Probleme mit bestimmten Bereichen der Spielwelt in Verbindung. In der Regel lässt sich aber kein spezifischer Grund ausmachen. Tipps zur Fehlerbehebung von Bethesda, wie das Löschen und Neuinstallieren des Spiels, helfen demnach nicht – im Gegenteil.

Terran Armada ist „mid“

Parallel wurde das Rollenspiel mit dem „Free Lanes“-Update ausgebaut. „Starfield 2.0“ gibt es allerdings nicht, sondern mehr Starfield. Das gilt auch für den ebenfalls neuen DLC Terran Armada.

Die Erweiterung ist ausgesprochen mittelmäßig, sagen Rezensionen und Spieler. Für rund zehn Euro gibt es demnach rund drei bis vier Missionen, teils an identischen Schauplätzen. Zu kurz und repetitiv sei das, heißt es, dazu kämen Bugs. Wertungen auf Steam sind deshalb „ausgeglichen“.

Muss sich mittlerweile um Geldwäsche handeln“, lässt sich dort zynisch lesen. Das spielt darauf an, dass Bethesda auch mit dem DLC am Ende keine Tiefe in Starfield bringt, sondern wieder mehr vom Gleichen. Das war bei vorherigen Rollenspielen anders, in denen der zweite DLC das Ruder immer noch einmal herumreißen konnte. Die Entwickler agierten dort fast schon traditionell mutiger und freier. Dem lässt sich immerhin der niedrige Preis entgegenhalten.