News 8-Milliarden-USD-Investition: Globalfoundries poltert zu Fabrik-Ausbau in Dresden

Aber die Vergleiche von Millionen zu Milliarden von GloFo sind es? Ja tschuldigung das sie vor 20 Jahren nicht 5 Milliarden bekommen haben, wie konnten sie nur! Geschenke gab es für sie dennoch genug, aber eben zu der Zeit angemessen, sonst wären sie ja auch nicht dageblieben.

Und genau das ist der Hintergrund heute, denn sie machen da mit und nehmen das überall wo es bisher gab genau so Milliarden an Geschenken mit. In Deutschland gibt es das aber erst seit paar Wochen. Diese Pseudo-Scheinheiligkeit ist hier das Problem, aber damit poltern sie rum. Und genau deshalb passt die Aufzählung da auch rein.
 
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Tut mir leid, aber ich kann den ganzen Artikel bzw. die Argumentationslienie von @Volker kein bisschen nachvollziehen.
GF argumentiert, dass andere Chiphersteller mehr öffentliche Gelder in Deutschland als sie selbst bekommen. Volker hält dagegen, dass das "wenig brillierende" GF aber außerhalb Deutschlands auch subventioniert wird. Äpfel und Birnen, anyone?!

Enthielte der Artikel wenigstens Informationen wieviel Prozent der Investitionssumme bei GF subventioniert wird, stellte man das dann im Artikel ins Verhältnis zu prozentualen Subventionen anderer Chiphersteller und käme dabei heraus, dass GF die gleiche prozentuale Förderung erhielte wie andere Chiphersteller, dann, und nur dann, könnte sich der Autor über den Ton in der Musik echauffieren.

Warum es dafür überhaupt einen Artikel braucht steht nochmal auf nem ganz anderen Blatt.
 
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Cr4y schrieb:
Welche Steuern, die multi-nationale Unternehmen noch zahlen, sollen das sein, die noch nennenswert reduziert werden könnten?
Die Zahlen also alle keine Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Sozialabgaben...? Wieder was gelernt, danke!
 
ITX schrieb:
Warum es dafür überhaupt einen Artikel braucht steht nochmal auf nem ganz anderen Blatt.
Dann lies ihn doch einfach nicht, wenn es dich nicht interessiert? Und worüber Volker sich echauffiert oder nicht, ist doch völlig sein Ding. Einfach weitergehen, wenn es einen nicht interessiert.

Man, man, man. Ich weiß schon, warum ich in die Newskommentare immer seltener rein klicke.
Nur sinnfreies Gebashe, jeder ist der Superexperte und in Politik, Wirtschaft, Verwaltung oder CB-Redaktion sind sowieso alle nur Deppen.
 
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Fliz schrieb:
Der bessere Weg wäre aber Steuern runter und keine Subventionen. Nur das wird mit dieser grün-roten Regierung nicht passieren..
Dieses "und" würde wohl unter keiner Regierung passieren, da es für die großen Unternehmen bestenfalls ein Nullsummenspiel wäre und (noch ein "und") auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen (die vom technischen Standpunkt aus mehr als oft genug gleich gut oder besser sind, aber wegen der fehlenden / deutlich geringeren Subventionen bei den Kosten nicht mithalten können, vor allem im internationalem Vergleich) zu gute käme, daher entsprechend mit Heerscharen von Lobbyisten dagegen vorgehen würden
 
Also ich freue mich erst einmal, wenn GF sein Werk in Dresden so massiv erweitert.
Ich finde es auch ok wenn Sie eine solch hohe Förderung wie bei den anderen erwarten.
Europa braucht dringend noch weitere eigene Chip-Kapazitäten, um unabhängiger zu werden und sei es nur für den Fall der Fälle (großer Handelskrieg).
Der Osten unseres Landes braucht noch mehr solcher großen Neuansiedelungen, um industrietechnisch nicht weiter gegenüber dem Westen abzufallen.
 
ITX schrieb:
Tut mir leid, aber ich kann den ganzen Artikel bzw. die Argumentationslienie von @Volker kein bisschen nachvollziehen
Du verstehst ihn einfach nicht.

ITX schrieb:
GF argumentiert, dass andere Chiphersteller mehr öffentliche Gelder in Deutschland als sie selbst bekommen. Volker hält dagegen, dass das "wenig brillierende" GF aber außerhalb Deutschlands auch subventioniert wird. Äpfel und Birnen, anyone?!
Es geht um den Zeitraum der Investition. Vor 10 Jahren gab es halt weniger als heute.
ITX schrieb:
Enthielte der Artikel wenigstens Informationen wieviel Prozent der Investitionssumme bei GF subventioniert wird,
Die steht noch gar nicht fest, wie soll man die dann nennen?
 
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TenDance schrieb:
Wie sind denn so Deine Erfahrungen vom Fabrikbau in anderen Ländern?
Jetzt würde mich der Vergleich mit Deutschland schon interessieren.
Intel wird in MD bis 14 nm erzeugen, TSMC in Dresden 14 bzw. 12 nm.

Die beiden TSMC-Fabriken in Phoenix (AZ) werden 5 nm erzeugen. Gerüchteweise sogar weniger, bis zu 3nm.

Das Fördervolumen ist in beiden Fällen vergleichbar. 15 MrdEur vs. 20 Mrd$ - nur der Output ist ungleich technisch hochwertiger und ökonomisch wertvoll.
 
Volker schrieb:
Globalfoundries plant, am Standort Dresden bis zu acht Milliarden US-Dollar zu investieren – an Bedingungen geknüpft, versteht sich. Denn der Auftragsfertiger macht klar, dass ohne die Hilfe vom Staat und der EU nichts gebaut wird, 50 Prozent sollen mindestens stehen.

Zur News: 8-Milliarden-USD-Investition: Globalfoundries poltert zu Fabrik-Ausbau in Dresden
Bitte richtig recherchieren, die derzeitige Erhöhung des Waferausstoßes wurde durch hohe Investitionen (mit vergleichsweise erheblich geringeren Fördermitteln) und internem Ausbau in den letzten ca. 3 Jahren erzielt. Es wurden mehrere 100 neue Tools installiert und Prozesse stark optimiert um auf die 850k zu kommen.
Ergänzung ()

Volker schrieb:
Aber die Vergleiche von Millionen zu Milliarden von GloFo sind es? Ja tschuldigung das sie vor 20 Jahren nicht 5 Milliarden bekommen haben, wie konnten sie nur! Geschenke gab es für sie dennoch genug, aber eben zu der Zeit angemessen, sonst wären sie ja auch nicht dageblieben.

Und genau das ist der Hintergrund heute, denn sie machen da mit und nehmen das überall wo es bisher gab genau so Milliarden an Geschenken mit. In Deutschland gibt es das aber erst seit paar Wochen. Diese Pseudo-Scheinheiligkeit ist hier das Problem, aber damit poltern sie rum. Und genau deshalb passt die Aufzählung da auch rein.
Es geht um die letzten 2...3 Jahre, wo massiv auf größtenteils eigene Kosten investiert wurde, das es dann Unmut gibt, ist zu erwarten gewesen.
 
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Volker schrieb:
TSMC bekommt prozentual mehr, Intel ehr so wie Infineon, Bosch und andere. Nur sieht da eben die Summe größer aus. Aber deshalb hat sich GloFo ja auch eher auf TSMC eingeschossen, die 50% will man natürlich auch gern geschenkt haben.

Der Unterschied ist nur das davon nur 2 Unternehmen also Bosch und Infinion aus DE bzw. aus der EU kommen. Und ich es nach wie vor sehr bendenklich finde Unternehmen aus dem Ausland (-zudem nicht EU) noch zusätzlich zu subventionieren. Im Krisenfall, sind die sehr schnell weg incl. aller Fördermittel.
V.a. Fördermittel warum? Damit schmutzige Industrie bei uns angesiedelt wird (Vgl. Tesla)? Trinkwasser verschwendet, Energie ( bald noch güntiger Indusriestrom?), deutsche und EU Steuergelder genutzt werden, Steuern ins Heimatland ausgelagert werden und die Gewinne nicht in den Produktionsländern ankommen?

Weder Intel noch GF sind arme Unternehmen.

Der richtige Weg wäre, die einheimische Techindustrie zu fördern und die Subventionierung auf ein Mindestmaß zu beschränken v.a. für außländische Industrie. Die Steuerzahler, also wir zahlen ständig drauf.

V.a GF deren mehrheitseigner ATIC ist aus Abu Dabi und wo die Regierung noch die Finger drauf hat. Was aktuell in Deutschland los ist v.a. was unsere Regierung in vielen Berreichen mehr als fragwürdig verzapft löst bei mir ein Schleudertrauma aus, bei dem vielen Kopfschütteln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Verhalten von Glofo sehe ich nicht als negativ, völlig normal für ein Unternehmen.
Was aber wenig Sinn macht ist Glofo zu fördern. Die sind zu weit hinten an und haben in der Vergangenheit auch immer versagt z. B. Das massiv geförderte Werk in den USA. Einzig im Halbleiter Hoch hat es für einen kleinen Gewinn gereicht, im branchenvergleich allerdings Schlusslicht. Wenn der nächste Knick kommt, wackelt Glofo als erstes. Und der ist schon absehbar.

Lieber das Geld an Tsmc für ein next Gen Werk. Was nach Dresden kommt ist leider alles andere als aktuelle Technik.
 
Lore ipsum solo ....
das ist genauso viel Themenbezug zum Artikel wie die meisten der letzen 20 Kommentare.

Andereseits fordert ein Artikel der sich fast nur auf die Höhe der Subventionen fokusiert solche Diskussion.
 
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Stefan234 schrieb:
Das Verhalten von Glofo sehe ich nicht als negativ, völlig normal für ein Unternehmen.
Was aber wenig Sinn macht ist Glofo zu fördern. Die sind zu weit hinten an und haben in der Vergangenheit auch immer versagt z. B. Das massiv geförderte Werk in den USA. Einzig im Halbleiter Hoch hat es für einen kleinen Gewinn gereicht, im branchenvergleich allerdings Schlusslicht. Wenn der nächste Knick kommt, wackelt Glofo als erstes. Und der ist schon absehbar.

Lieber das Geld an Tsmc für ein next Gen Werk. Was nach Dresden kommt ist leider alles andere als aktuelle Technik.
Das ist so völliger Unsinn, GF waren gerade letztes Jahr clever genug und haben mit Automotive Zertifizierungen massiv von der schwankenden Consumerproduktion aufs stabile Automotivegeschäft umgeschwenkt und trotzte gerade jetzt dem Abwärtstrend.
 
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Also ich finde diese ganzen Subventionen absolut nicht schon. Die Frage ist ob die Konsequenzen wenn wir das nicht tun langfristig gesehen besser sind. Wir hatten ja jetzt eigentlich vor kurzem den Schock bekommen bei welchem wir festgestellt haben, dass wir in bestimmten Bereichen mehr Produktion in der EU brauchen. Pharma und Solar sind ja auch so ein Beispiel.

Ich kann jetzt natürlich hoffen, dass die Firmen die schon vorher nicht zu uns wollten, jetzt auf einmal doch wollen oder ich kann versuchen nachzuhelfen.


Salamimander schrieb:
Intel mit Geld bewerfen als jüngtes Beispiel. Man hätte auch einfach, basierend auf Risc-V, was eigenes auf die Beine stellen können mit der Kohle. Zumindest für den öffentlichen Bereich. Consumer Kram kann ja gernre weiter importiert werden.
Ich hoffe du plädierst jetzt nicht dafür, dass der Staat hier Unternehmerisch tätig wird?


Timo Lock schrieb:
Nach nur zwei Jahren Bauzeit hat Tesla 2022 in Grünheide mit der Produktion von E-Autos begonnen.

Wenn man sich keine Mühe gibt kannst du in Deutschland lange warten...das ist aber überall so.
Ich meine mich zu erinnern, dass das bei Tesla aber auch das erste mal überhaupt so möglich war. Aber ja, Tesla hat sich da sicher intensiv dahinter geklemmt das so machen zu können.


kachiri schrieb:
@Blutomen Das Problem in Deutschland ist gar nicht so sehr die BEHÖRDE. Sondern der Otto. Eine Baugenehmigung ist schnell erteilt. Ist doch im Gesetz klar beschrieben, was zu prüfen ist. Nur kann jeder Otto dagegen klagen. Diese Klageverfahren ziehen große Bauprojekte in die Länge.
Also bei dir scheinen die Behörden ja eine positive Ausnahme sein. Wir überlegen jetzt ob wir unser Landratsamt verklagen weil wir von denen auch auf Rückfragen keine Antwort bekommen und nicht wissen wie der Status vom Antrag (Beantragung eines Aufenthaltstitels für meine Frau, abgegeben im Mai) hier ist.
 
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Volker schrieb:
Geschenke gab es für sie dennoch genug, aber eben zu der Zeit angemessen, sonst wären sie ja auch nicht dageblieben.

Das ist komplett richtig.

Als GF dann von 14nm auf 7nm upgraden wollte, hat der Staat dann weitere Subventionen abgelehnt, was auch daran lag, dass GF kurz vorher an die Araber verkauft wurde.

Politik.

Abwarten, was passiert. 50% fordern und 30% bekommen ist aber normales Verhandeln und dass wir heute alle auf einem "türkischen Basar" leben, ist nun einmal ein Fakt.

Das gute alte Prinzip, der Preis ist fest und der ist fair, gilt ja kaum noch und solche Urdeutschen Dinge wie ein Handschlagvertrag unter Ehrenmännern, gibt es auch fast nur noch in Geschichten.

mfg
 
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malajo schrieb:
Bitte richtig recherchieren, die derzeitige Erhöhung des Waferausstoßes wurde durch hohe Investitionen (mit vergleichsweise erheblich geringeren Fördermitteln) und internem Ausbau in den letzten ca. 3 Jahren erzielt. Es wurden mehrere 100 neue Tools installiert und Prozesse stark optimiert um auf die 850k zu kommen.
Ergänzung ()


Es geht um die letzten 2...3 Jahre, wo massiv auf größtenteils eigene Kosten investiert wurde, das es dann Unmut gibt, ist zu erwarten gewesen.

Die Pläne gab es aber schon seit 2015, wurden nur nicht umgesetzt. 2017 hat man wieder groß angekündigt bis auf 1 Mio Wafer hochzugehen in Dresden, bis 2020 versteht sich: https://www.heise.de/news/Globalfou...igungskapazitaet-auch-in-Dresden-3621573.html
2020 das gleiche Spiel: https://www.computerbase.de/2020-10/globalfoundries-22fdx-dresden/

Das man nun seinerzeit nicht so hohe Subventionen bemängelt, obwohl man stets Zeitpläne gerissen hat und modernste Technologien auch nicht brachte, ist halt ein anderes Gesamtbild. Und halbwegs leere Fab-Gebäude endlich auszurüsten eben auch., glaub nicht das man dafür 50% Geld vom Staat bekommt.
 
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Fliz schrieb:
Der bessere Weg wäre aber Steuern runter und keine Subventionen.
Steuern stark senken schafft hauptsächlich Karteileichen ähm Briefkastenfirmen, höheres Gehalt der Vorstände und evtl. höhere Dividende.

Und ausländische Firmen kommen nahezu ausschließlich wegen Subventionen.
 
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7H0M45 schrieb:
Also bei dir scheinen die Behörden ja eine positive Ausnahme sein. Wir überlegen jetzt ob wir unser Landratsamt verklagen weil wir von denen auch auf Rückfragen keine Antwort bekommen und nicht wissen wie der Status vom Antrag (Beantragung eines Aufenthaltstitels für meine Frau, abgegeben im Mai) hier ist.
"Die Behörden" ist halt auch wieder so verallgemeinernd. Nur weil es in Amt A nicht läuft, heißt es nicht, dass es für Amt B derselben Behörde auch zutrifft. Die Ausländerbehörden der Kommunen haben derzeit wohl fast alle Probleme mit der Arbeit nachzukommen. Das kenne ich hier in Köln auch nur zugut. Und da ist der Ukraine-Krieg und die Tatsache, dass die Zuwanderung - bspw. aus Nordafrika - wieder zunimmt nur ein Faktor. Da hat man während Corona organisatorisch wohl ziemlich Mist gebaut und sitzt jetzt auf einen Stapel Arbeit, den man kaum bewältigt bekommt. Der Stapel wächst halt schneller, als das ich ihn abgearbeitet bekomme.
Und nein. Auch die Kommunen können sich keine Mitarbeiter aus den Rippen schneiden.

Und in solchen Fällen wie bei dir bzw. deiner Frau ist das auch ziemlich bitter, weil daran eine Existenz hängt...

Das hat aber erstmal nichts mit Bürokratie zutun. Die Kommunen erfüllen letztlich genau den Zweck, dass Gesetze auch eingehalten werden. Und wenn das Gesetz halt Voraussetzungen vorgibt, dann sind diese einzuhalten. Willkür ist eigentlich nur dort möglich, wo ich Ermessens- oder Deutungshoheit habe. Im Bereich von Baugenehmigungen fast ausgeschlossen.
Zumindest hier in NRW: Liegen die Voraussetzungen vor, dann IST die Baugenehmigung zu erteilen.
 
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Es braucht in der Industrie halt nicht nur chips mit modernster Technologie.
Ich sehe es daher nicht so schlimm, wenn nicht die modernste Technologie zugebaut wird.
Andererseits könnte man die geforderte Fördersumme von Spitzentechnologie abhängig machen.
Das wäre dann für mich eine win-win-Situation.
 
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