News Auch in Europa: Netflix-Konkurrent von Apple kurz vor dem Start

Ozmog schrieb:
Ja, da war es bei mir anders, dann waren es schnell 8-10 Blurays für <10€. Daher sage ich ja, ICH habe die 29€ locker erreicht.
Seit meine Sammlung vierstellig ist, nützen mir die ganzen "10 für 50 €" oder "4 für 30 €" nix, weil ich gar nicht mehr so viele Filme zusammenbekomme, die mir noch fehlen.;)
 
Ich habe grade begründet, weshalb das Inhaltemonopol nicht erst durch die Vielfalt der Anbieter entsteht.
 
Es ist aber derzeit damit zwangsweise verknüpft, ergo interessiert das aus kundensicht nicht wirklich. theoretisch hast du ja recht, bringt in der Praxis nur nix weil beides Hand in Hand geht.
 
Mustis schrieb:
Nochmal: Exklusivtitel sind eben kein vielfältiges Angebot.
Mag ich zum Beispiel Star Trek, brauch ich Netflix. Mag ich zudem Star Wars brauch ich demnächst Disney. Jetzt schau ich noch the Grand Tour, brauch ich Amazon. Konkurrenz? Ja wo denn?... Wenn die Exklusivität wenigstens nur zeitweise wäre, könnte ich damit leben.

Aber wo ist denn da das Problem?

Schaust du eben 1-2monate Netflix bist du durch bist mit der Serie, wechselst dann 1 Monat zu Prime Video und danach zu Disney. Je nach Bedarf ist doch super.

Preis wahrscheinlich überall ähnlich, also ändert sich nichts, nur das du nicht 24/7 Zugriff auf alle Bibliotheken hast.

Vorteil ist, das es mehrere Star Wars Serien geben wird die es ohne Disney nicht gäbe. Das es eine Herr der Ringe Serie geben wird die es ohne Amazon nicht gäbe usw..


Hier wird ja so getan als ob es das selbe Angebot an Serien gesamt gäbe mit 1 Streamingdienst weltweit der 13billon Dollar da reinpumpt oder mit 10 Streamingdiensten die jeweils 10billon Dollar da reindrücken.

Je mehr Geld da rein geht desto mehr und ggfs. Besserer content kommt raus. Und je mehr desto eher die Chance das der eigene Herzenswunsch erfüllt wird.

Es wird einfach mehr content geben und das ist doch wirklich nie verkehrt, außer man sieht sich selbst gezwungen im Leben alles gesehen zu haben. Dann hat man aber andere Probleme als Streamingdienste.

Und wenn man hier so liest glaubt man glatt es wäre schwer 10streaming Apps am tv zu installieren.

Kommt doch hintendrauf eh recht zeitig dann eine Meta App die alle Dienste Managed.
 
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Durch eine Vielzahl an Streaming diensten gibt's dann mehr Content? Ganz sicher nicht wenn die Mitglieder dann alle nur Angebothopping machen. Du glaubst doch nicht, dass Netflix und Co davon leben können, wenn man einen Monat bezahlt, dann Bingewatching macht und zum nächsten hüpft. Die Preise sind Mischkalkulationen, die nicht mehr funktionieren, wenn jeder nur 1-2 Monate zahlt und dann kündigt....

Zumal eines im Medienbereich sicher nicht existent ist: Contentmangel....

Zumal deine Argumentation nicht im geringsten das Inhaltemonopol begründet. Ein zeitliches Monopol auf Eigenproduktionen würde genauso funktionieren wie es heute mit Serien wie GtO etc. funzt.
 
Bei der Anzahl an potentiellen Streaming Anbietern kommt man wohl mit einem Share Online / Uploaded Premium Account günstiger weg. Bessere Qualität on top.
Vorausgesetzt man hat sich sein Haus nicht irgendwo in der Pampa gebaut und krebst mit DSL 6000 herum.
 
BTICronox schrieb:
Und im Gegenzug darfste dann 10 Abos statt einem abschließen, weil IMMER irgendwo irgendwas fehlt - geht ja jetzt schon los.

Und was hindert dich daran, die Abos nacheinander zu nutzen? Musst du unbedingt 10 Abos gleichzeitig haben, wenn du Filmmaterial von zwei Monaten bei einem Anbieter hast?

Deine Begründung macht überhaupt keinen Sinn.
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Wo ist der Zynismus-Smiley versteckt?
Wenn ich meine 20 Lieblings-Serien bisher auf auf Amazon Prime und Netflix für rund 200 € im Jahr aufteilen kann, dann werde ich in Zukunft vier oder fünf Abos für 400 bis 500 € im Jahr abschließen dürfen, um die dieselben Serien weiterschauen zu dürfen.

Disney hat es ja bereits vorgemacht: Keine neuen Marvel-Serien mehr bei Netflix...

Wenn du nicht denken und rechnen kannst ja. Ansonsten kannst du die Abos nacheinander abschließen und kündigen.

Ehrlich... Ist das so schwer darauf zu kommen?
Einige argumentieren hier, als würde man geköpft werden, wenn man nicht sämtliche Abos gleichzeitig hat.
 
DerPessimist schrieb:
Wenn du nicht denken und rechnen kannst ja. Ansonsten kannst du die Abos nacheinander abschließen und kündigen.
Das ist zum einen eine Unterstellung und zum anderen eine persönliche Beleidigung!
1) Ich kann gut rechnen (als Entwicklungsingenieur ist das essentiell).
2) Sämtliche Gründe, warum ich das Amazon-Abo permanent benötige, habe ich mehrfach durchgekaut, du brauchst es nur zu lesen.
 
DerPessimist schrieb:
Und was hindert dich daran, die Abos nacheinander zu nutzen? Musst du unbedingt 10 Abos gleichzeitig haben, wenn du Filmmaterial von zwei Monaten bei einem Anbieter hast?

"Hey, lass ma XXXX gucken!"
"Gibt's den auf Netflix"
"nee, nur auf HBO"
"Oh, erstma Abo abschließen"

Zumal viele Filme und Serien auf Netflix oder Prime zeitlich begrenzte Lizenzen haben. Und von deinen 2 Monaten genanntem Material sind 90% Schrott. Und die besseren Serien sind oft Exclusives.

Und nicht jeder kann dauerbingen, um sein Abo kurz zu halten. Es gibt sowas wie Arbeit, Ausbildung oder Studium.
 
Mustis schrieb:
Das ist Blödsinn und tritt auch ausschließlich bei Streaming Diensten auf. Bisher gab es eine Verwertungskette, in der Filme/Serien stets und immer nur zeitweise Exklusive waren und dann in dieser Kette weiter verwertet wurden.

Das waren aber Produktionen von Firmen die nur am oberen Ende der Verwertungskette waren, nicht jedoch am anderen Ende der Kette direkt am Zuschauer/Kunden.
Weil Warner Bros. in Deutschland eben keinen Warner Bros.-Sender besitzt lizenzieren sie ihre Filme an Firmen die hier Fensehsender betreiben.
In dem Moment wo Warner Bros. einen eigenen Fernsehsender aufmacht werden ihre Produktionen (nach Ablauf aller Lizenzperioden) nicht mehr anderswo zu sehen sein, deshalb wurden Disney-Produktionen ja anfangs überall gezeigt (Disney-Club auf ARD, Disney Filmparade auf RTL) und später dann vorrangig bei SuperRTL (gehörte nicht direkt Disney aber da haben sie halt einen guten "Exklusivdeal" ausgehandelt) und später dann Disney Channel.

Filme und Serien die direkt von deutschen Sendern produziert wurden wurden auch nur dort gezeigt, siehe Alarm für Cobra 11.
Evtl. wurden die mal in der Senderfamilie rumgereicht, aber etwas von RTL produziertes war nie auf ProSieben zu sehen!

Mustis schrieb:
1. Auch Prime und Netflix drehen Filme, die dann nur dort zu haben sind.
2. Serien wie GoT oder WD sind weitaus teurer als Netflixproduktionen wie das aktuelle Star Trek und trotzdem traditionell verwertet.

Weil Game of Thrones von HBO produziert wird und die hier keinen eigenen Fernsehsender haben! Und keinen eigenen Streamingdienst...
Sobald HBO Go nach Deutschland kommt und der Lizenzvertrag mit Sky (und anderen) ausgelaufen ist gibt es die Serie auch nur noch in HBO Go.

Star Trek Discovery gab es in den USA auch nur bei CBS All-Access, da der Dienst aber nur in den USA angeboten wird kam die Serie im Rest der Welt auf Netflix raus.

Mustis schrieb:
Ich habe es begründet. :rolleyes: Weil parallel ein Inhaltemonopol entsteht, deswegen ist es schlecht.
Okay, wir verstehen dein Problem, aber wie sieht deine Lösung aus?

Du kannst den Firmen nicht verbieten eigene Serien für ihre eigenen "Sender" zu produzieren, eine Pflicht die Serien und Filme an andere Streaminganbieter und Fernsehsender zu lizenzieren kommt einer Enteignung gleich und würde sämtliche Investitionen in Eigenproduktionen sofort enden lassen.

FRAND-Bedingungen sind vielleicht bei den Lizenzen von Standardtechnologien sinnvoll und notwendig - aber doch nicht bei Unterhaltungsmedien!
 
iSight2TheBlind schrieb:
Filme und Serien die direkt von deutschen Sendern produziert wurden wurden auch nur dort gezeigt, siehe Alarm für Cobra 11.
wusste gar nicht, das ich RTL abonnieren muss.... :rolleyes: Zudem gibt es das als DVD und ich kann es streamen. Sogar kosten frei. Also klassische Verwertungskette. Danke das du meinen Standpunkt derart bestätigst, wenn wohl auch eher unfreiwillig.

Warum sollte ich jemanden dazu zwingen? Ich finds nicht gut, punkt. Meine Lösung ist dann Konsumverzicht. Freut sicher die Studios. ;)
 
Gottverdammt, natürlich musst du RTL nicht abonnieren aber den Kram siehst du trotzdem nur dort und nicht auf ProSieben! o.O
Oder eben bei RTLnow.
Aber nicht bei 7tv!
 
Muss ich ja auch nicht! Weil ich weder das eine noch das andere abonnieren muss und dafür Geld bezahlen. Zudem kann ich es mir als DVD kaufen! Und das geht, zumindest derzeit, bei Eigenproduktionen von Netflix und Co eben nicht! und genau das prangere ich an wenn es immer mehr Portale mit inhaltlichen Monopolen und Umgehung der herkömmlichen Vertriebskette gibt! Den genau das ist NICHT kundenfreundlich.
 
1. Es geht um Unterhaltung, nichts lebensnotwendiges.
2. Du hast kein gottgegebenes Recht Unterhaltungsmedien unter Bedingungen die ganz allein deinen Vorstellungen entsprechen zu konsumieren, die Anbieter haben da auch noch ein Wort mitzureden.
3. Es handelt sich da um Anbieter mit einer niedrigen monatlichen Gebühr, mit extrem kurzen Kündigungsfristen (in der Regel zum Ende des Monats der Mitgliedschaft).
3a. Du bindest dich nicht mit dem Abschluss eines Abos für zwei Jahre an den Anbieter sondern kannst theoretisch wirklich jeden Monat kündigen/wechseln (auch Amazon Prime, welches es auch separat als Amazon Prime Video im Monatsabo gibt - und wenn man die Versandvorteile (= Jahresbindung) haben will ist das Videostreaming eh ohne Mehrkosten enthalten)
3b. Die Kosten sind so niedrig und die gelieferte Leistung so hoch, dass man für ~10€ im Monat theoretisch 744h im Monat - oder mehr, wenn man den Abruf von mehreren Familienmitgliedern gleichzeitig bedenkt - an Unterhaltung bekommt. Eine Serienstaffel in iTunes kostet bei halbwegs neuen/beliebten Sachen das Doppelte dessen was ich bei Netflix für einen Monat zahle und Netflix hat - anders als iTunes - immer sowohl die deutsch- als auch die englischsprachige Fassung dabei, während man sich bei iTunes beim Kauf für eine entscheiden muss (mein mit Abstand größer Kritikpunkt am iTunes-Ökosystem).
4. Das Prinzip der exklusiven Inhalte ist bei Medien nichts neues, das ist schon bei Fernsehsendern so.
Das war es in Deutschland als das Zweite Deutsche Fernsehen eingeführt wurde, denn wenn das nur 1:1 das ausstrahlt was Das Erste ausstrahlt ist es überflüssig.
Und RTL strahlt nicht die Serien aus die ProSieben selbst produziert oder für die sich ProSieben die Exklusivrechte gesichert hat, siehe South Park <-> Die Simpson.
Ja, dafür muss man keine Monatsgebühren zahlen aber trotzdem hat man als Zuschauer einen (ähnlich wie Geld) limitierten Einsatz zu zahlen, nämlich Zeit.
Während ich etwas auf ProSieben schaue kann ich nichts auf RTL schauen.
Das ist selbstverständlich, aber es gibt da natürlich auch noch die Ebene, dass die Programmplanung dort verhindern kann, dass ich etwas sehen kann.
Bei Netflix und Amazon kann ich Dinge nur sehen wenn ich beide kostenpflichtig abonniert habe, aber bei RTL und ProSieben kann ich Dinge nur sehen wenn sie nicht zeitgleich laufen. Dieses Problem existiert bei Streaminganbietern garnicht, da die üblicherweise ein On-Demand-System verwenden, d.h. alle Medien sind jederzeit abrufbar.
5. Und dann verzichten die Streamingdienste in der Regel auch noch auf - normale - Werbung.

Streamingdienste sind imho im Endeffekt wesentlich kundenfreundlicher als reguläres Fernsehprogramm, wenn man ernsthaft kritisiert, dass es dort exklusive Inhalte gibt hat man imho ein zu großes Anspruchsdenken, d.h. man will gerne alles haben aber nicht den angemessenen Preis dafür zahlen.
 
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Reaktionen: Toni_himbeere
Was für ein gesülze...

Was ist daran nicht zu verstehen, dass ich das trotzdem nicht gut finde? Für mich ist es kundenunfreundlich und ich hätte es gern anders. Das ist meine meinung. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Punkt.
 
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