Leserartikel Der Intel Celeron G1610 - Billig und sparsam

Peter_Shaw schrieb:
@ GuaRdiaN
Der Thermaltake-Kühler ist wirklich recht schwach und auch vom Kozuti würde ich mir keine Wunder erwarten. Außerdem ist er fürs Gebotene zu teuer. Warum nimmst du nicht einfach einen rel. günstigen Scythe Samurai ZZ und betreibst ihn ohne Lüfter?

Würdest du dann empfehlen, das Netzteil die Wärme über den Kühler abzuführen? Oder wie wäre dann der Ansatz? -> Ist der Accelero Mono zu empfehlen? Ich empfinde den Graka Cooler mit Abstand am nervigsten im gesamten System.
 
Der Netzteillüfter wäre ja direkt über dem Samurai-Kühlkörper und würde für ausreichend Durchzug sorgen. Da der Celeron nur wenig Wärme produziert, kann man das so machen.
Der AC Mono Plus ist sehr empfehlenswert, auch wenn du damit im Grunde mit Kanonen auf Spatzen schießt. Der Kühler hat halt den Vorteil, dass er auch in Gehäuse mit nur wenig Tiefe passt, du musst allerdings drauf achten, ob sich das Ganze dann auch nach unten hin ausgeht.
 
also bei mir ist das auch so, dass das NT über dem Kühler sitzt
das bringt schon was

somit hab ich nur 2 lüfter in dem system und beide drehen wirklich so lahm, dass man nix von denen hört
und das geräusch von den festplatte sind nur die zugriffe
also vibrationen durch die rotation der platte werden überhaupt nicht übertragen :)
 
Bei mir saugt der Lüfter im NT auch die Abwärme vom CPU-Kühler weg. Dazu kommt noch ein 60er an der Rückwand der in das Gehäuse bläst. Das bringt bei mir schon genug Kühlung. Auf dem CPU-Kühler sitzt zwar noch ein Lüfter aber der drehte noch nicht eine Runde. Eingestellt sind im BIOS ab 50 Grad Celsius. Ich glaube weiter runter ging auch gar nicht :D
 
@Guardian das mit dem Samurai ZZ hab ich genauso gemacht, wie Peter_Shaw es beschrieben hat und man hat keine Probleme. Ist nur ein kleiner Noiseblocker bei 300 rpm um die Konvektion im Gehäuse ein wenig anzutreiben.
 
Habe mir überlegt einen eigenen Homeserver zusammen zu basteln, der natürlich möglichst stromsparend sein sollte. Grundlage für ein solches System soll die von misu beschriebene Kombi
CPU: Celeron G1610
Mainboard: AsRock B75M-ITX
sein. Wie beurteilt ihr als Alternative für die CPU einen Celeron G1620 oder den neuen G1630? Sind hier die Performance/Watt ähnlich gut? Komme ich mit den G16x0T-Modellen auf eine deutlich geringere Leistungsaufnahme?

Eine andere Frage in dem Zusammenhang:
Genügt mir für einen Homeserver (4 x 2 TB) die von misu vorgeschlagene
RAM: 4Gb (1 Dimm)
oder sollten es besser 8Gb (2 Dimm) im Dual-Channel Betrieb sein!?
 
@Ripper: Die ersten beiden trennt 100Mhz, was nicht spürbar ist. Die T-Modelle lohnen alle nicht, da sie ohne Last genauso viel wie die nicht-T-Modelle verbrauchen. Unter Last verbrauchen sie ein bisschen weniger, aber primär, weil sie niedriger takten. Den Takt begrenzen kann man aber auch manuell im Bios mit nicht-T-Modellen. Ich würde niemandem (der sich im Zweifelsfall Bios-Konfiguration zutraut) zu einem T-Modell raten.
 
@RipperJack:

Zu der Frage mit deinem Arbeitsspeicher: Es kommt darauf an, wie du deine Festplatten konfigurieren willst: Für eine vier-Platten-Konfiguration empfehle ich gerne ein Raid 5 oder ein ZFS basiertes RAID 1Z. Solltest du keinen Controller haben, der über eigenen Pufferspeicher verfügt (und zudem eine Battery-Backup-Unit (BBU) hat), ist es gefährlich die Daten zwischenzeitlich im Arbeitsspeicher (Buffercache / Filecache) des Servers residieren zu lassen. Aus diesem Grund ist der Speicher für einen Fileserver sehr nachrangig.

Es kommt zudem darauf an, was du mit dem Server darüber hinaus noch anstellen willst: Solltest du Websites, Datenbanken, oder Medienkonvertierung nachdenken sind 8GB sicherlich begründbar. Aber abgesehen von der "hätte ich gern" Seite sehe ich keinen Nutzen für mehr als 4GB RAM.

Viele Grüße
 
@Micha_80
Hmm, vermutlich dürfte die Leistung der von dir vorgeschlagenen Konf ausreichend sein. Leider passt das Board µATX nicht in mein Gehäuse.

@misu
Danke für die Info! Ich werde zum 1610 greifen, der hat im Gegensatz zu den meisten T-Modellen auch einen Kühler mit an Bord, sodass ich mir den Aufpreis sparen kann.

@GuaRdiaN
Der Homeserver soll vor allem Daten (Dokumente/Musik/Video) für das Netzwerk (3 PCs, 2 Smartphones) bereitstellen, wobei er ausgeschaltet sein soll, wenn kein Zugriff auf das Netzwerk vorhanden ist. Ein Raid möchte ich nicht verwenden. Von wichtigen Dokumenten mache ich regelmäßig eigene Sicherungen, wenn der Rest verschwunden ist, dann ist das eben so.
4 Gb Arbeitsspeicher sollten dann wohl ausreichend sein.
 
Wenn es wirklich nur um den von dir beschriebenen Anwendungszweck geht: Absolut! :)
 
Hat schon wer verursacht ein ähnliche sparsames System mit einem Haswell Pentium G3220 aufzubauen. Eigentlich müsste der ja noch sparsamer sein. Der Haswell Pentium ist ehe kaum teuerer als der IB Celeron.
 
Hallo allerseits!

@STSC:
Das geht, die Redakteure der c't haben das bereits getan.
Die hatten ja einen "10(,3)-Watt-PC" mit Haswell-i5 zusammengebaut.
In der übernächsten Ausgabe darauf wurden wohl die "neuen CPUs" (ein i3 und der Pentium G3220) mit ebenfalls rund 10 Watt (Idle) in gleicher Konfiguration gemessen.

Mir war der Aufbau so im Gesamtpaket aber zu teuer, daher hab' ich mir heute Nacht Komponenten für ein günstiges Mini-ITX-System auf G3220-Basis bestellt.
Wenn das Zeug da ist (Warnung: kann länger dauern!) und ich (wenigstens Stock) gemessen habe, könnte ich hier Ergebnisse posten. :)

Grüße,
cb-leser

[Edit] Energieverbrauch ~14 Watt im Idle.
Konfiguration: Pentium G3420 + boxed-Lüfter@950UpM auf Asrock H81M-ITX, 2x 4GB DDR3 1600 MHz CL9 (1,65V), Sandisk Ultra Plus Notebook (256 GB), LC-Power LC-1340mi inkl. Netzteil (Gehäusemod, weil boxed-Lüfter ein paar mm zu hoch), bei Messung außerdem: LAN-Verbindung aktiv, Cherry G80-3000 an PS/2 und Logitech MX510 an USB2. Gemessen mit KD302. [/Edit]
 
Zuletzt bearbeitet:
i3-4330 Idle 25W max. 68W: Samsung SSD 840 EVO 120GB, HHD(WD20EZRX) MSI B85M-P33.

Mit Gigabyte B85M-HD3 Idle 38W max. 84W (zurückgeschickt)
 
Jop, denke ich auch. Der Pentium G3220 + H85-Board dürfte fast immer besser sein, wie eine G1610 Combo. Ähnlicher Preis, bessere Leistung.
 
In der Summe aber etwa 25€ mehr, wenn man es ganz genau nimmt. Deswegen den g1610 rauswerfen wäre Käse. Die Haswellhardware ist halt noch neu aufm Markt. Beim Vorgängersockel kriegt man das H61 Board schon ab 38€.
 
Nur weil der Kollege ein besonders teures H85 Board ausgesucht hat. Die gibt's ab 40€ und sind eine bessere Wahl als die B85 Mainboards (und billiger). Mit einem 40€ H85-Board und einem 50€ Pentium G3220 läufts auf grob das gleiche raus.

Serviervorschlag:
asrock-h81m-dgsl
intel-pentium-g3220
~90€
 
Ein Austausch ist natürlich wirklich Quatsch. Ich denke, dass es sich eher nur bei einem kompletten Neukauf eines Kernsystems lohnt, gleich auf Sockel 1150 zu setzen. Man begibt sich jetzt schon in eine Sackgasse, wenn man noch Sockel 1155 Hardware kauft. Dafür werden vermutlich kaum noch neue Prozessoren kommen und nach unten abgerundet wird die Sockel 1150 Plattform auch noch mit kleineren Celerons. Diese werden sich preislich genau dort bewegen, wo bisher die Celerons und Pentiums der Reihen G530/540/550/G1610/G2020 etc. gelegen haben. Die Chips werden einfach sukzessive ersetzt und die "alten" Teile werden sich preislich nicht großartig nach unten bewegen.

Außer beim Gebrauchtkauf von Hardware wird sich sowas nicht lohnen. ;)
 
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