News Google One: Geräte-Backup unter Android und iOS kostenlos

Marcel55 schrieb:
Kontakte und so wurden doch schon immer über das Google Konto gesichert? Muss ich auf dem Phone doch nur anmelden und die Kontakte, Termine etc. sind da.

Ja, das ist die Voreinstellung, wenn du bei der Ersteinrichtung einfach überall "ok", "weiter", "ich erlaube alles was Google will und wollen wird" klickst.

Dumm wenn man Wert auf Datenschutz legt.
Sehr praktisch und "Sicher vor Verlust", wenn man eine Laie ist und/oder möglichst nichts über die manuelle Alternative lernen möchte und "Zeit sparen" will.
 
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Entschleuniger2 schrieb:
Wer nutzt für sein Backup denn bitte kein NAS bzw. keine Netzwerkfestplatte?

Schätzungsweise mindestens 98% der CB-User und mindestens 99% der Menschheit. Weil ja auch jeder ein NAS daheim stehen hat...
 
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darko2 schrieb:
Und CB hat dann einen weiteren Grund Huawei- oder irgendwelche AOSP-Geräte dafür zu kritisieren, dass diesen diese freundliche Funktion fehlt...

Und wo haben wir das gemacht?
 
Highspeed Opi schrieb:
Ja, das ist die Voreinstellung, wenn du bei der Ersteinrichtung einfach überall "ok", "weiter", "ich erlaube alles was Google will und wollen wird" klickst.

Dumm wenn man Wert auf Datenschutz legt.
Sehr praktisch und "Sicher vor Verlust", wenn man eine Laie ist und/oder möglichst nichts über die manuelle Alternative lernen möchte und "Zeit sparen" will.
Datenschutz oder Komfort? Ich will nicht jedes mal wenn ich ein neues Gerät einrichte erst eine Sicherung aufspielen müssen. Ich finde das so sehr angenehm. Natürlich hat Google Zugriff auf gewisse Daten. Das ist mir bewusst...und? Meinst da setzt sich ein Google-Mitarbeiter hin, schaut sich meine Kontakte an, und ruft irgendwelche Leute davon an? Als ob die nichts besseres zu tun hätten :D
Diese Daten werden von Computern ausgewertet und gehen in die Big Data Masse unter.
Ich habe das Gefühl selbst wenn man auswählt, dass bestimmte Daten nicht erfasst werden sollen, wird das trotzdem gemacht. Nur, man hat selbst keinen Zugriff mehr auf diese Daten. Da hole ich mir lieber etwas Kontrolle zurück indem ich der Erfassung in ausgewählten Bereichen zustimme und somit aber auch weiß was erfasst wird. Und durch solche Komfortfunktionen eben auch einen wirklichen Nutzen dadurch habe. Warum sollte ich mit das Leben für nichts und wieder nichts unnötig schwerer machen? Das ist mehr Religion als alles andere, man glaubt daran, Kontrolle über seine eigenen Daten zu haben. Natürlich :D
 
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Also ich finde das Backup Thema wichtig und interessant.

Für iOS User ist die App allerdings ein Witz, hier kann man ja bereits automatische Vollbackups in die iCloud oder eben LOKAL auf den Rechner machen. Diese App könnte jedoch nur einen Bruchteil davon sichern da sie auf das Allermeiste bei iOS einfach keinen Zugriff hat.


Für Android Nutzer fehlt scheinbar noch eine gute Backup Möglichkeit?!
Scheinbar ist hier aber auch nicht klar wie viel und was alles genau gesichert wird. So richtig nach vernünftigem Vollbackup klingt das für mich nicht gerade. Lokal natürlich sowieso nicht.
Ist das zur Zeit wirklich noch so ein Problem? Google hat doch auch bereits in den Handys so einen Google Cloud Backupdiest integriert soweit ich weis, was sichert der denn? Ich weis nur das alle Android Freunde immer wieder mal nach W-LAN Passwörtern fragen etc wenn sie ein neues Gerät haben, das scheint also alles nicht so gut zu klappen. Bei einem alten Huawei hatte ich mal für Jemanden so ein Google Cloud Backup direkt im Gerät aktiviert, bei neuen war da dann aber irgendwie nichts was man einspielen konnte... keine Ahnung was da damals schief lief, das ist jetzt aber auch schon gut 5 Jahre her. Mich würde da wirklich mal die aktuelle Lage interessieren. Es gibt ja auch eigene Tools der Hersteller für den Computer die immer einiges versprechen.
 
Kostenlos, ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht zumindest die Privatsphäre kostet ;)
 
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TheNameless schrieb:
Schätzungsweise mindestens 98% der CB-User und mindestens 99% der Menschheit. Weil ja auch jeder ein NAS daheim stehen hat...

Naja, dann sind diese 98% der CB-User oder 99% der Menschheit (was totaler Bullshit ist btw) aber selbst Schuld, dass sie es sich so schwer machen und dann auch noch abhängig von einem Cloud-Anbieter. Da darf man sich dann auch nicht beschweren.
 
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Conqi schrieb:
Und wenn ich besagtes Backup dann auf einem anderen Gerät nutzen will?

Du willst ein iOS Backup auf Android nutzen oder versteh ich das falsch?
 
Entschleuniger2 schrieb:
Wer nutzt für sein Backup denn bitte kein NAS bzw. keine Netzwerkfestplatte?
Naja, wenn ich überlege was so ein NAS kostet, dann die laufenden Kosten, der Administrationsaufwand, ich muss mich selbst um Backups kümmern, usw. Da fahre ich doch um einiges besser wenn ich z.B. Microsoft 365 für 50€ im Jahr abschließe und MS Office habe ich dann auch noch. Wenn ich es drauf anlege, kann ich für mich selbst 6 Accounts machen mit 6 TB Cloud Speicher und habe zusätzlich noch 6 Stunden internationale Telefonie mit Skype.

Natürlich ist da noch die Sache mit den Daten, die dann "offen" rumliegen, aber da gibt es ja auch Tools, die automatisch zwei Ordner synchronisieren und, mit Passwort versehen, verpacken.

Xood schrieb:
Außerdem würde ich gerne wissen ob die Fotos (die kann man ja bereits mit Google Fotos kostenlos hochladen), weiterhin komprimiert werden. Fotos oder Videos in hoher Auflösung werden aktuell reduziert.
Ja, ich meine auch, die Bilder werden auf ca. 2 MB komprimiert. Wenn man sie in Originalgröße speichern will, hat man 5 GB umsonst und danach kostet es.
 
Cool Master schrieb:
Du willst ein iOS Backup auf Android nutzen oder versteh ich das falsch?

Da es hierbei um "Fotos, Videos, Kontakte und Kalendereinträge" geht, sehe ich darin kein Problem. Ist ja kein Systembackup mit Apps und Configs.
 
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Entschleuniger2 schrieb:
Naja, dann sind diese 98% der CB-User oder 99% der Menschheit (was totaler Bullshit ist btw) aber selbst Schuld, dass sie es sich so schwer machen
Schonmal das iOS-Cloud-Backup benutzt? Anscheinend nicht.
 
Xood schrieb:
Das frage ich mich auch, was Google da für einen Wert rausziehen kann.
Lies "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus" von Shoshana Zuboff von der Harvard Business School. Oder: Das angucken .
 
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Enteignet schrieb:
Naja, wenn ich überlege was so ein NAS kostet, dann die laufenden Kosten, der Administrationsaufwand, ich muss mich selbst um Backups kümmern, usw.

Ich kann hier nur für den Rechner sprechen - ich habe Cobian-Backup bei mir einmal eingerichtet sowie das NAS - seit dem macht das seit Jahren brav jeden Tag seine Backups. Beim Synology-Nas muss ich lediglich alle paar Wochen die Sicherheitsupdates einspielen...4 Klicks...
Ergänzung ()

Kalsarikännit schrieb:
Schonmal das iOS-Cloud-Backup benutzt? Anscheinend nicht.

Was ich aber nicht plattformübergreifend nutzen kann...
 
@Enteignet @Entschleuniger2 : Naja, jede Fritz.Box liefert ne NAS Funktion. Also gehe ich von durchaus weit mehr als 2% Bevölkerung in Deutschland aus, die nen NAS besitzen. Die Frage ist, wer von denen überhaupt weiss, wie es funktioniert.

Was wie immer fehlt sind die AppDaten.

Was gebackup wird, sind nur die AppNamen, die neu aus dem Playstore geladen werden.

Ich bleib bei ADB
 
@Marcel55
Schade das du so denkst.
Und sehr schlecht und egoistisch, dass Viele so denken.

Es gibt viele Möglichkeiten wie "deine" Daten missbraucht werden. Google ist logischerweise nicht der Einzige auf dem Markt aber durch die Systeme von Google (Plugins, Tracker, Software, etc.) werden deine Daten unter anderem so ausgenutzt, ja. Nur hast du es gerade durch einen Rosa Brille beschrieben.
Die Realität sieht so aus:
  • Deine Kontakte werden angerufen! Beispielsweise deine (senile) Oma durch Jemanden aus dem Ausland der behauptet er wäre du und 500 Euro für eine Rückreise nach Deutschland braucht oder 1000 Euro für eine Notbehandlung.
  • Deine Verbindungsdaten werden von Abmahnanwälten oder anderen Betrügern genutzt, um mit 30.000 Euro Strafe zu drohen, welche du als Ersttäter durch ein Bußgeld von nur 150 Euro tilgen kannst.
  • Deine Kreditkartendaten werden genutzt, um Zeug zu kaufen.
  • Dein GPS Daten (auch über Fotos) werden genutzt, um bei dir Zuhause einbrechen zu können, sobald du nicht Zuhause bist.
  • Dein Suchverlauf wird genutzt, um dich mit angeblichen Selfies beim Masturbieren auf einer Pornoseite zu erpressen.
  • usw.

Das sind alles Dinge, die seit Jahren in ähnlicher Weise stattfinden und wovon immer wieder berichtet wird.
Dass diese Daten nicht Google persönlich macht, sollte hoffentlich logisch sein.
Google persönlich gibt die Daten eher staatlichen Behörden, etc. weil die gesetzlich dazu verpflichtet sind. Und je unwichtiger du als Mensch bist, desto unwahrscheinlicher ist das Interesse an dir. Auch logisch... Politiker, Promis, Führungskräfte von wertvollen Unternehmen, etc. sind hier die interessantesten Ziele.

Deshalb sehe ich es weder als Religion noch als Aufwendig seine Daten selbst zu sichern.
Ich habe einen einzigen Ordner mit Unterordnern auf meinem Smartphone, in dem alle Daten gespeichert werden. Beim Verbinden mit einer Festplatte brauche ich die Daten nur per Drag & Drop zu kopieren. Keine 5 Minuten später habe ich eine aktuelle Sicherung erstellt.
Bei einem neuen Smartphone muss ich diesen Ordner genau so wieder auf das Gerät zu kopieren, was nebenbei um ein Vielfaches schneller ist als die Daten von der Cloud zu laden.
Die Pfade zum Speichern sind in ein paar Minuten eingerichtet, wenn man die Einstellungen nicht über die Cloud gespeichert hat.

Ist das Leben etwa so viel schwerer, wenn man einen Ordner ab und zu per Drag & Drop kopiert?
Dafür gibt es sogar (kostenlose) Software, die beim Anschluss diese Funktion abnehmen kann. Entweder automatisch oder über einen einzigen Klick auf "Jetzt Synchronisieren".

Es ist auf keinen Fall aufwendig oder schwer.
Die Meisten wissen es einfach nicht besser oder sind zu faul sich zu informieren.
 
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mischaef schrieb:
Was ich aber nicht plattformübergreifend nutzen kann...
Geht doch mit keiner Geräte-Backup-Lösung.
 
Einer der Hauptgründe mir ein teures iPhone zu kaufen, war der Fokus auf ein geschlossenes System, bei dem meine Daten nicht missbraucht und verschachert werden.

Google ist mMn eines der bösartigsten Unternehmen (auf einem Level mit Facebook und China) und dieses "Feature" ist mehr Falle als Angebot. Nein Danke.
 
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steve-sts schrieb:
Die drei Euro mit Frau zusammen sind zu verschmerzen. Da muss ich auch keine Angst haben dass sie meine Daten monetär verwerten.
Denkfehler. Nur weil du für einen Service bezahlst, bedeutet es nicht automatisch das sie deine Daten nicht monetär nutzen.

Und sei es das sie die Bilder für die Weiterentwicklung ihrer Produkte wie Gesichtserkennung, Personenerkennung, K.I. etc nutzen um diese Produkte zu verbessern und sie zu Geld zu machen.
 
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Entschleuniger2 schrieb:
Ich hab hier 2x WD red 4TB auf Raid0 und sie schnurrt seit Ewigkeiten wie eine Katze. Da kann ich auch von überall zugreifen und die Einrichtung ging quasi von alleine.

Raid 0 als Backuplösung? Mutig.

Conqi schrieb:
Und wenn ich besagtes Backup dann auf einem anderen Gerät nutzen will? Geht das dann nicht, weil man iCloud nicht auf Windows oder Android nutzt?

Du kannst iCloud auch auf nicht Apple Geräten wie einem Windows Rechner nutzen. Daher macht es für iOS Kunden noch viel weniger Sinn. Mit der iCloud habe ich ein komplettes gerätebackup und kann meine Mediendaten, Dokumente, Fotos etc. auch auf andere Geräte übertragen.

Google bietet mir also die Alternative, dass ich meine Daten an sie abtrete, dafür weniger Leistung bekomme? Cool. Super Deal. Wenn etwas kostenlos ist, dann bezahlt man zwangsläufig mit seinen Daten. Hier nichts anderes. Nein danke.
 
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Highspeed Opi schrieb:
Die Realität sieht so aus:
  • Deine Kontakte werden angerufen! Beispielsweise deine (senile) Oma durch Jemanden aus dem Ausland der behauptet er wäre du und 500 Euro für eine Rückreise nach Deutschland braucht oder 1000 Euro für eine Notbehandlung.
  • Deine Verbindungsdaten werden von Abmahnanwälten oder anderen Betrügern genutzt, um mit 30.000 Euro Strafe zu drohen, welche du als Ersttäter durch ein Bußgeld von nur 150 Euro tilgen kannst.
  • Deine Kreditkartendaten werden genutzt, um Zeug zu kaufen.
  • Dein GPS Daten (auch über Fotos) werden genutzt, um bei dir Zuhause einbrechen zu können, sobald du nicht Zuhause bist.
  • Dein Suchverlauf wird genutzt, um dich mit angeblichen Selfies beim Masturbieren auf einer Pornoseite zu erpressen.
  • usw.
Es ist aber schon noch ein Unterschied, ob man seine Daten auf irgendwelchen dubiosen Plattformen einträgt für irgendwelche Gewinnspiele oder was weiß ich, oder ob Google gewisse Daten dazu nutzen darf, um Kontakte zu synchronisieren.
Warum sollte Google diese Daten an irgendwelche Verbrecher weitergeben? Das würde dem Image massiv schaden und die hätten da nichts von. Solche Daten entstehen wenn eher aus Datendiebstählen. Und da werden dann Daten z.B. von Shops geklaut, die diese jedoch benötigen, damit ein bestellter Artikel mich auch erreichen kann.
 
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