Kaufberatung Einsteigerkamera / Entscheidung zwischen DSLR & DSLM

Ufo908

Cadet 4th Year
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1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen?
  • Knipser / Einsteiger
  • bislang privat sehr gerne und regelmäßig mit dem Smartphone, möchte nun anfangen richtig zu fotografieren
2) Finanzielles - Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?
  • egal ob Bundle oder Kamera und Objektiv getrennt: jeweils 800€ netto pro absetzbarem GWG
  • (komme aus einem Bereich wo es üblich ist, häufig Bilder aus Börsen wie Pexels, Unsplash, usw. zu verwenden und möchte dazu übergehen, meine eigenen Bilder / Content zu produzieren)
3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?
  • wenn es für das was ich fotografieren möchte technisch angemessen und das Preis-Leistungs-Verhältnis gut ist, dann ist das Alter nicht so wichtig
4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich:
  • am Monitor und im Internet (4K)
5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?
  • bislang selten
6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?
  • lieber zu groß, robust und schwer als zu klein und leicht
7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?
  • ja
  • ein elektronischer Sucher bzw. DSLM wären ok wenn man das Bild im Sucher mittlerweile ohne merkbare Verzögerung bekommt
8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
  • auf jeden Fall ein System mit Wechselobjektiven
  • ich kann jedoch noch nicht so gut einschätzen, ob ich mit DSLR oder DSLM besser fahre
  • kein System mit alten Objektiven vorhanden
9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken?
  • momentan:
    • Landschaft
    • Wildlife
    • Abendstimmungen
    • Portraits
  • künftig auch gerne:
    • Makro (Food / Objekte / Produkte)
    • Street
11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?
  • anfangs Motivprogramme
  • später die volle Kontrolle
12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig?
  • Robustheit / Stoßfestigkeit ja (auf normalen Niveau)
13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig?
  • nein
14) Thema Videofunktion:

a) Willst Du mehr filmen, oder mehr fotografieren?

  • Foto min. 80% - 90%, Video max. 10% - 20%
b) FullHD (1080i/p), 4K o. 8K?
  • wenn 4K ohne großen Aufpreis geht gerne (bspw. Canon EOS M50), sonst nicht so wichtig
c) Ist eine Bildstabilisierung wichtig?
  • wenn nur für Fotos wichtig, im Gehäuse eher nicht da Kamera sonst zu teuer
d) wie viele FPS soll die Kamera beherrschen?
  • Standard 60 FPS bei FullHD sollten reichen
e - h)
  • nicht so wichtig
15) Thema Stromversorgung

a) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem?

  • nein
b) Soll der Akku in der Kamera per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?
  • externes Ladegerät ist ok
c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben?
  • nein
16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?
  • leider keine
17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?
  • ältere Spiegelreflexkameras analog und digital aus Familie und Bekanntenkreis
  • gefallen haben mir die wesentlich bessere Bildqualität im Vergleich zu Smartphones, die Möglichkeit perspektivisch alles an einem Bild beeinflussen und steuern zu können sowie die Größe und das Gewicht (fühlt sich eher nach "Werkzeug" an)
  • der letzte Grund könnte auch ausschlaggebend bei der Entscheidung zwischen DSLR und DSLM sein
 
In dieser Preisklasse würde ich dann eher eine DSLR empfehlen. Weil größer und schwerer. Man fühlt einfach, dass man was in der Hand hat. Ich würde dir dann die leicht zu bedienende Canon 77D und ein 18-200mm Objektiv von Tamron empfehlen.

Das Objektiv ist zwar nicht besonders Lichtstark (welche Zoomobjekive sind das schon für diesen Preis), allerdings umfasst es einen recht großen Umfang von Brennweiten, welches sehr praktisch ist. Später kannst du dann immer noch auf Lichtstarke Festbrennweitenobjektive setzen.

eine 4K Video-Funktion hat die Kamera nicht, da müsste du auf die schwächere und günstigere 250D zu greifen oder die etwas bessere Nikon D7500, die allerdings auch mehr kostet.
 
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Ufo908 schrieb:
9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken?
  • momentan:
    • Landschaft
    • Wildlife
    • Abendstimmungen
    • Portraits
  • künftig auch gerne:
    • Makro (Food / Objekte / Produkte)
    • Street

Also alles abgesehen von Sport :D

Ufo908 schrieb:
17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?
  • ältere Spiegelreflexkameras analog und digital aus Familie und Bekanntenkreis
  • gefallen haben mir die wesentlich bessere Bildqualität im Vergleich zu Smartphones, die Möglichkeit perspektivisch alles an einem Bild beeinflussen und steuern zu können sowie die Größe und das Gewicht (fühlt sich eher nach "Werkzeug" an)
  • der letzte Grund könnte auch ausschlaggebend bei der Entscheidung zwischen DSLR und DSLM sein
Der praktische Unterschied zwischen DSLM und DSLR ist wie du auch schon bemerkt hast der Sucher. Da gibt es zwischen den Herstellern bzw Modellen auch noch relativ deutliche Unterschiede.
Bei Sony APS-C finde ich persönlich den Sucher zb. grottig und würde mir alleine deshalb keine kaufen.

Das ist etwas was du für dich herausfinden solltest. Da deine Anforderungen nicht sehr speziell oder hoch sind und du auch noch keine Vorerfahrung hast, solltest du einfach mal in den nächsten Elektrohandel oder noch besser Fotogeschäft gehen und alles mal anfassen.

Schau wie dir die Kameras in der Hand liegen, schau durch den Sucher.
Das wars, so lange du keine besonderen Anforderungen hast wirst du mit jedem System glück werden das dir von der Haptik her gefällt.

Bei DSLM würde ich schauen bei:

Sony (Alpha 6300 zb.) - an sich ist das Sony System nicht schlecht. Die Abgrenzung von APS-C vs Vollformat Objektiven, den elektronischen Sucher und das Fehlen eines guten Teleobjektivs würden mich davon abhalten. Dafür gibt es soweit ich weiß gute Weitwinkel und Standardobjektive.

Fuji (zb. XT30) - Die Objektive sind recht teuer, dafür aber auch hochwertig.

Nikon (Z50) - Es gibt bisher nur 2 APS-C Objektive für den Z Mount, die sollen sehr gut sein. Adaptieren geht problemlos. Plus sind Sucher und Haptik.

Bei DSLR ganz klassisch bei Nikon (D5600) und Canon (Keine Ahnung gibt zu viele. 80D oder 77D )
 
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Ufo908 schrieb:
lieber zu groß, robust und schwer als zu klein und leicht

Ufo908 schrieb:
ich kann jedoch noch nicht so gut einschätzen, ob ich mit DSLR oder DSLM besser fahre

Naja, du hast dir doch eigentlich selber die Antwort gegeben. Der große Vorteil von DSLM sind die Abmessungen und das Gewicht. Eine Nikon Z50 z.B. ist wirklich klein im Vergleich zu einer DSLR.
 
Blöde Frage, aber wo ist der vorteil gegenüber groß und schwer zu klein und leicht?
 
@taeddyyy mit Groß und schwer hast du Freihand eine bessere Bildstabilisation, da du mehr Masse bewegen musst und dadurch träger bist.
Dazu kommt, dass die Bedienelemente üblicherweise größer und leichter zu erreichen sind.

@Ufo908 Du bist halt jetzt, nach Black Friday, etwas spät dran. Letzte Woche gabs noch sehr gute Angebote bei Kameras...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist im Vergleich meiner aktuellen Smartphone-Fotografie zu Bildern, die ich früher mit Spiegelreflex-Kameras anderer gemacht habe aufgefallen, dass mit Smartphones geschossene Bilder bei mir häufig verwackeln, da das Smartphone eben viel zu leicht ist.

Danke schon einmal für die hilfreichen Antworten!

Die Canon EOS 77D habe ich bei den Spiegelreflex-Kameras ganz oben auf meiner Liste stehen, seitdem ich mich ein Bisschen angefangen habe in die Specs einzulesen. Vorher hätte ich mich für die EOS 250 D entschieden, bis mir jedoch der große Unterschied an Autofokus-Feldern / Kreuzsensoren aufgefallen ist.

Wie schwer fällt dieser Unterschied auf Einsteiger-Niveau ins Gewicht? In meiner Vorstellung kann ich doch jedes Motiv mit komplexen Konturen viel präziser scharf stellen, je mehr Autofokus-Felder / Kreuzsensoren ich habe - oder verstehe ich das falsch?
 
Es gibt noch auf Amazon.com und Adorama ein paar Deals (aber mehr im Olympus-bereich) und man kann ein paar Wochen nach Weihnachten eh meist gebraucht einiges guenstig bekommen ;)

Zu TE,
Fuer deine Anforderungen gibt es eigentlich 2 Faktoren:
1) Hast Du Vorlieben was den Hersteller angeht?
2) Hast Du Vorlieben was das System Angeht?

Deine Anforderungen werden eigentlich von so gut wie jedem System/Hersteller gedeckt. Ob Du nun eine A6400 nimmst, eine M50 oder eine OM-D E-M 5 II
 
Ufo908 schrieb:
Mir ist im Vergleich meiner aktuellen Smartphone-Fotografie zu Bildern, die ich früher mit Spiegelreflex-Kameras anderer gemacht habe aufgefallen, dass mit Smartphones geschossene Bilder bei mir häufig verwackeln, da das Smartphone eben viel zu leicht.

Der Sprung vom Smartphone zu jeglicher Systemkamera kommt mit einem enormen Plus in Punkto Bewegungsunschärfe. Heutige Smartphones gleichen das zu einem gewissen Grad durch Mehrfachbelichtung und Software aus. Zwischen ner Olympus Pen und einer Eos 1D ist aber wenn man das mit nem Smartphone vergleicht nicht mehr so viel Unterschied. Wenn ich mir deine Anforderungen so ansehe könnte ich mir gut vorstellen, dass Du mit einer Eos M50 glücklich wirst. Zusätzlich hast Du mit DPAF eines der besten Autofokus Systeme direkt auf dem Sensor. Seit ich auf DSLM umgestiegen bin hat sich bei mir der Anteil an fehlfokussierten Bildern quasi auf Null bewegt. Kannst ja mal im Laden durchprobieren, welche gut in der Hand liegt. Abseits der specs würde ich dir auch raten, mal durchs menü zu gehen. Bedienbarkeit wird oft unterschätzt imho.
 
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Ufo908 schrieb:
Wie schwer fällt dieser Unterschied auf Einsteiger-Niveau ins Gewicht? In meiner Vorstellung kann ich doch jedes Motiv mit komplexen Konturen viel präziser scharf stellen, je mehr Autofokus-Felder / Kreuzsensoren ich habe - oder verstehe ich das falsch?

Autofokus ist ein sehr komplexes Thema. Das kann man so einfach gar nicht beantworten. Aber natürlich geben Hersteller den teureren Kameras auch bessere AF-Sensoren mit.

Hast du dir mal die Fuji DSLMs angeschaut? Die haben ein komplettes APS-C System.

Ich persönlich würde immer zu einer DSLM greifen. Dafür gibt es viele Gründe. Meine wichtigsten wären der digitale Sucher und der genauere AF (kein Front/Backfokus und kein Fokusshift). Aber ich komme auch sehr gut mit der Ergonomie klar. Ich würde an deiner Stelle in einen Laden gehen und mal alle Kameras in die Hand nehmen. Falls sie zu klein sind, bleiben fast nur große DSLRs. Es gibt einige große DSLMs aber meines Wissens nach nicht in deinem Preissegment.
 
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Ich sehe 3 Objektive bei dir. Ein Telezoom (Wildlife), ein Standard/Allroundzoom (Landschaft & Abendstimmung) und eine lichtstarke Festbrennweite (Portrait). Welche Kamera du dahinter schallst ist quasi egal. Da kommt es wirklich auf dein Bauchgefühl an. Deswegen ist es wichtig, dass du mal einige in die Hand nimmst.

Eine mögliche Kombi wäre:
Canon EOS 77D + 18-135 USM IS (€ 879)
Canon EF70-300 IS USM II (€ 474)
Canon EF 85mm 1.8 USM (€ 330)

Die Kombi aus 77D + 70-300 IS USM II solltest du sogar noch 100€ Cashback von Canon bekommen:
https://www.canon.de/lens-promo/
 
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Ufo908 schrieb:
Wie schwer fällt dieser Unterschied auf Einsteiger-Niveau ins Gewicht? In meiner Vorstellung kann ich doch jedes Motiv mit komplexen Konturen viel präziser scharf stellen, je mehr Autofokus-Felder / Kreuzsensoren ich habe - oder verstehe ich das falsch?

Ja das verstehst du falsch.
Die Anzahl der Fokusfelder hat nichts damit zu tun wie gut der Autofokus an sich ist. Du nutzt sowieso nur einen gleichzeitig.

Die Anzahl der Sensoren ist dafür verantwortlich wie gut dein Bildfeld von diesen Sensoren abgedeckt ist und das kann von Vorteil sein.

@zandermax Was sind große DSLMs? Beachte dass sein Budget in Netto ist für Body only

@baXus1 85mm finde ich an APS-C zu lang, außer man macht wirklich nur Portraits. 50mm würde ich eher raten.
 
Zuletzt bearbeitet:
DSLM's haben den Vorteil weniger mechanische Teile zu haben. Mir sind die Gehäuse alle zu klein. Deshalb benutze ich meine Nikon 7100 auch nur mit zusätzlichem Batteriegriff. So hat auch der kleine Finger einen sicheren Halt der ja sonst immer unter dem Gehäuse rumbaumelt. Außerdem ist mit dem Zweitauslöser die Hochkantfotografie einfacher. Und ich habe doppelte Batteriepower bzw. Bilderanzahl pro Ladung.
 
douron schrieb:
es gibt nur eine große DSLM.. das ist die Panasonic S1/H
Die A7rIV ist auch schon deutlich gewachsen (gegenüber der A7 I) und die EOS R und Nikon Z sind auch nicht gerade klein. Außerdem gibt es noch die Leica SL und die Fuji "Mittelformat"-Kameras.

Wie gesagt, ich denke der TO muss einfach in einen Laden und sich mal die gängigen DSLM- und DSLR-Modelle anschauen.
 
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Ich habe kürzlich mal eine Eos R und eine Nikon Z in der Hand gehabt, also wenn man jahrelang den Body einer 1D in den Händen hielt und immer noch hält, ist das nichts für mich, viel zu klein alles, der kleine aber auch der Ringfinger findet keinen Halt, die Knöpfe sind auch recht klein und eng beieinander liegend, unkomfortabel für mich. Technisch sind die sicher nicht schlecht, aber auch der elektrische Sucher ist nicht mein Ding, auch wenn die deutlich besser geworden sind als noch vor ein paar Jahren. Wer mal eine 1D oder von Nikon eine D4s in der Hand gehalten weiß, daß da welten zwischen liegen, die Haptik des ganzen Bodys spielt in einer anderen Liga, für die allermeisten sicher kein Kriterium und wahrscheinlich auch noch zu schwer, aber ich mag es :daumen:
 
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Blueline56 schrieb:
Wer mal eine 1D oder von Nikon eine D4s in der Hand gehalten weiß, daß da welten zwischen liegen, die Haptik des ganzen Bodys spielt in einer anderen Liga, für die allermeisten sicher kein Kriterium und wahrscheinlich auch noch zu schwer, aber ich mag es :daumen:

Wenn du schon selbst ganz genau weißt, dass das eine extrem subjektive Einschätzung ist, solltest du vielleicht nicht von "andere Liga" sprechen. :-)

Oder um es umgekehrt zu formulieren:
Wer schonmal eine EOS Roder Nikon Z in der Hand gehalten hat, wird die ausgezeichnete Haptik dieser Kameras im Vergleich zu den riesigen DSLR-Dinosaurien wie der EOS 1D direkt zu schätzen wissen. Da liegen Welten dazwischen. ;-)
 
Sorry, aber auch rein objektiv betrachtet, fühlt sich der Body einer 1D deutlich wertiger an, da gibt es nichts zu diskutieren und wer was anderes behauptet, lügt sich selbst in die Tasche. Einzig Gewicht und Größe kann man geteilter Meinung sein, aber nicht welche Kamera besser in der Hand liegt., gerade in Verbindung mit etwas größeren Gläsern daran.
 
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