Sammelthread Lautsprecher Selbstbau

untot schrieb:
Etwa 110l geschlossen
Die XLS 2002 schafft gebrückt 2,1 kW
für das 5Hz Projekt?
Lade mal deine Simulation hoch (bitte) auch mit Filter und angedachter Eingangsleistung ....und Membran.
Du kennst die Abhandlung von Wegener? (Beuth Hochschule für Technik Berlin)
Wie lange soll das laufen können? (Messlinie 18Sound mit größerer SS ....natürlich belüftet Magnet hat in 30min >200°C/SS >350°C bei kaum über 500Watt ) daher meine Anspielung Verluste.
Alles ohne Entzerrung... :rolleyes:

Das soll der Dayton mit kleinerer SS im 110L können? Das Problem ist ja nicht so ganz neu.
Aliante LTD (12") mit 18cm SS an 900Watt 60L CB glühte der Motor (Antrieb) schon.

PS: Es seie dir dein Projekt gegönnt. So richtig glauben (eigene Beobachtung) kann ich das noch nicht so recht.
So ganz blöde waren der Hersteller vor 20 Jahren auch nicht. Es hat immer mal Anleihen aus Carhifi (Schwacher Motor mit viel Masse) in 18" und mehr gegeben.
PPS: Nicht falsch verstehen, 5Hz bekommt man physisch irgendwie hin....aber ansatzweise Dauerlast bezweifle ich. So jedenfalls.
Bei einem (Sub) LS ist der größte Anteil der Energie in Wärme gewandelt.
Die Gefahr von Clipping steigt mit jedem °C und das wiederum sorgt für überproportional Temp auf Motor.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Joker (AC) :
WinISD kennt keine Shelf-Filter.
Aber wieso soll das mit Dauerlast funktionieren? Es gibt einige Filme, bei denen auf dem LFE-Kanal auch unterhalb von 15 Hz noch was passiert. Das ist aber in allen mir bekannten Filmen auf Sekunden beschränkt.
Ich habe nicht vor einen 5 Hz Sinus bei 115 dB Stundenlang wiederzugeben.
Die Crown hat übrigens eine maximale Leistungsaufnahme von 500W. Allein daher kann man ableiten, dass die 2,1 KW nur für kurze Zeit zur Verfügung stehen und über große Puffer-Kondensatoren realisiert sind. Das ist übrigens auch bei den großen Kauf-Subs nicht wirklich anders gelöst.
Nehm ich als Beispiel den UM18, dann kommt der theoretisch auch mit 250W auf 92 dB an der Hörposition bei der tiefsten Raummode. Geh ich von 6 Subs aus, dann reicht das für 122 dB
Der Roomgain gleicht in der Theorie die 12 dB/Oktave aus, die ein geschlossener Sub unterhalb der Abstimmfrequenz abfällt. Vorteil ist, dass im Gegensatz zu einem BR-Gehäuse die Membranauslenkung nicht exponentiell steigt.

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Wie das dann am Ende in der Praxis aussieht und wie viel Roomgain tatsächlich vorhanden ist, muss im Raum gemessen werden. Einerseits habe ich Messungen gefunden, die den Roomgain im DBA "nur" noch bei 9 dB/Oktave sehen, da die Rückwand ja "fehlt" und damit nur noch 3 Begrenzungsflächen für den Gain sorgen, andererseits hab ich inzwischen die Bestätigung bekommen, dass mit der Trinnov ein Highpass mit -96 dB/Oktave Umsetzbar wäre. Damit bestünde die Möglichkeit, das DBA unterhalb der Grenzfrequenz zu einem SBA zu machen.
Der HST-18 ist eigentlich fast raus. Leider wird das Chassis inkl. aller Nebenkosten 3 mal teurer als der UM18. Die schlechtere Verfügbarkeit und höhere Anforderungen an die Leistung der Endstufe kommen noch dazu.

Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich mir demnächst einen UM18 bestellen und ein Gehäuse dafür bauen werde. Das erleichtert die Diskussionen. Die Messungen von data-bass waren in einem 175 liter Gehäuse, die erreichten Pegel, wenn ich anhand der unteren Grenzfrequenz des Raums in die Tabelle schau, wären bei 6 Chassis aber ausreichend und würden genug Headroom bieten, um von 100% Leistung weg zu bleiben.
 
Wir waren doch bei 5 Hz bei 105 dB mit 3 Chassis (weil DBA) und nötigenfalls >2 KW auf Treiber?
Meinethalben auch 6 Chassis. Also für DBA 12? Da war zwar nicht die Rede von, aber egal.
Man sagt zwar, Gruppenlaufzeiten seien im Infra unwichtiger, jedoch produziert du (wenn du die SS nicht grade grillst) unkontrollierten Wind- aber keinen Ton.
Aber ich kann mich irren, keine Frage.

PS: Ich kann ja den Ehrgeiz eventuell noch verstehen 20Hz mit fast hörbaren Pegel und ohne Gnade aufs Material zu erreichen. (Selbst da ganz es A-B Tests mit Probanten- sehr überschaubaren Ergebnis)
Art 5 Hz ?

PPS: Wo soll der Membranhub bei 5Hz entzerrt enden?
 
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untot schrieb:
Ich hab jetzt beispielhaft mal den Dayton UM18-22 und den Stereo Integrity HST-18 berechnet und komme bei beiden eigentlich zum gleichen Ergebnis:
2x6 reicht nicht, eigentlich müssten es 2x8 Subwoofer werden.
Sind die Werte halbwegs realistisch?
Ich weiß nicht, wie du auf 3 kommst.
Ziel sind linear 115 dB bis 5 Hz am Hörplatz. Ausgehend von den 92 bei 250W, die der UM18 laut WinISD bei 21,4 Hz erreicht (tiefste Raummode) wären das bei 5 weiteren Subs (die hinteren sollen ja "saugen" und werden daher nicht dazu addiert) 122 dB. Theoretisch sorgt der roomgain dann dafür, dass der Pegel nach unten konstant bleibt, da dieser die 12 dB/Oktave, die ein geschlossener Sub unterhalb der Abstimmfrequenz abfällt ausgleicht.
Entzerrung wäre also bei idealen 12 dB/Oktave gain nur oberhalb der 21,4 Hz nötig, um zu viel Pegel darüber weg zu nehmen. Der Membranhub wäre damit bei 5 Hz 12,8mm, es bleiben also Reserven um niedrigeren gain auszugleichen.
Warum 115 dB? Weil ich den LFE-Kanal mit +10 dB ansteuern und Filme auch mal bei Referenzpegel schauen will. Zweiteres ging bisher mit zwei DS 150 Dsp auch schon. +10 auf dem LFE waren zu viel, da haben die Chassis angeschlagen. Dank Roomgain unterhalb von 20 Hz übrigens auch schon gemessen bis 10 Hz linear.
 
Wie dem auch sei- es bleibt ein Gedankenexperiment oder Träumchen?
Wenn du mal was gebaut hast wäre es bestimmt mal toll Bilder zu sehen.
Bis dahin sind es (gute?) Geschichten.

Also wenn ich 25X PD2450 in einem großzügigen Pentagon Raum hätte..... 🤣

Zitat Seite 1 😉
Bitte schreibt hier über eure Selbstbauprojekte und was sonst noch dazugehört.
 
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Gut, Simulationen und Überlegungen vor Baubeginn gehören natürlich nicht dazu...
Ich kann mit reinen Bildern, ohne Messwerte, die das finale Ergebnis im Raum zeigen übrigens persönlich wenig anfangen. Schließlich spielt bei Lautsprechern der Raum mit.

Ich bin dann mal wieder raus. Vielen Dank an die, die mit konkreten Infos und Quellen geantwortet haben. Das hat mir weitergeholfen ;)
 
Gut, Simulationen und Überlegungen vor Baubeginn gehören natürlich nicht dazu..Ich kann mit reinen Bildern, ohne Messwerte, die das finale Ergebnis im Raum zeigen übrigens persönlich wenig anfangen. Schließlich spielt beiLautsprechern der Raum mit.Ich bin dann mal wieder raus. Vielen Dank an die, die mit konkreten Infos und Quellen geantwortet haben. Das hat mir weitergeholfen ;)
Wenn jemand Bedenken äußert, kommst du sofort mit Schwall an Parametern die deiner Meinung nach auf sich aufbauen müssen und stellst fest: Das ist so oder hat so zu sein.
Dann ist das eben so, dann strafe mich Lügen, simulier, bau und messe und zeige. So einfach.
Das hat halt so ein Geschmäckle von: Ich will besten und schnellsten PC mit DLK,, kosten egal...Ich hab mich informiert, basta!
....so wie die immer hier auftauchen. Dann mach doch...ist mein erster Gedanke. Weil argumentativ kommt man nicht weiter.

Sry- hab da schon soviel Unsinn und Ankündigungen gehört (egal ob PC, Motorrad, Youngtimer Resto, LS DIY, HK usw, usw. Unterhalte dich mal mit P.Krips zB (=Monacor) wie ein vernünftig konstruierter Sub/Chassis sein soll. (wenn da wirklich Interesse besteht.) Und da gibt es wirklich genug Anlaufstellen. Frickelfest zB...
Und letzte Frage: Wenn der Dayton die ultimative Waffe im Infra ist, wieso ist der nicht längst bei den Profis eingesetzt? So wie die anderen Car Hifi Anleihen?
Und das war dann auch für mich und wenn du so weit bist, wird das ja für gewisse Aufmerksamkeit auf allen Kanälen sorgen und man liest davon.
Hau rein 😊
 
Von welchen "Profis" reden wir denn?
Langhub-Chassis mit viel Leistungsreserven per DSP auf den gewünschten Frequenzgang zu entzerren ist ja kein neues Konzept... Vielleicht mal bei den Herstellern für dedizierte Heimkino-Subs vorbei schauen... Das machen SVS, XTZ, Rythmik & Co. alle ähnlich, unabhängig davon ob geschlossen oder BR gebaut wird.
Die "angenommenen Parameter" hat übrigens auch Nils (hannover-hardcore) so gemessen und bestätigt. http://hannover-hardcore.de/infinity_classics/!!!/Entwicklung SBA.pdf
Ich zitiere aus dem Fazit:
Es wurde gezeigt, wie stark ausgeprägt der Druckkammereffekt in einem massiv gebauten Raum ist. Das erleichtert die Auslegung des Maximalpegels und der gewünschten Übertragungsfunktion. Z.B. kann mit Hilfe des Druckkammereffekts eine Entzerrung bis weit in den Infraschallbereich relativ moderat ausfallen. Sind ausreichend Membranfläche und Auslenkung vorhanden, so können auch die von Dolby spezifizierten 3 Hz im LFE-Kanal mit dem Referenzpegel von 115 dB wiedergegeben werden. Die Kenntnis über den spezifischen Druckkammereffekt ist gleichzeitig auch ein Mittel, den finanziellen Aufwand zu ermitteln und schlussendlich zu reduzieren.

Bedenken darf man gerne äußern, wenn die mit Daten untermauert werden können, was ja auch passiert ist. Was mir, wie schon geschrieben, ein gutes Stück weitergeholfen hat.
Warum du allerdings immer wieder mit PA-Chassis ums Eck kommst werd ich wohl nie verstehen. Ich kenne keine professionelle PA-Installation, die ohne Subsonic-Filter auskommt. Da werden nirgends tiefe Frequenzen wiedergegeben und dementsprechend sind die Chassis auch gar nicht darauf ausgelegt Infraschall zu erzeugen.

Edit: damit ich fehlende Messergebnisse nicht nur bemängele, sondern auch mal meine Annahmen mit eigenen erkläre:
REW Sweep 1-100 Hz, gemessen mit UMIK-1, SPL-kalibriert, Audyssey bypass, -0 dB
1678712866659.png
 
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