News Linux-Gaming: DXVK 2.3.1 mit Performance-Spritze für Nvidia GeForce

netzgestaltung schrieb:
Wir kennen keine Nvidia Karten. Niemand hat hier jemals eine Nvidia Karte gesehen ;-)
Claudia kennt die auch nicht. Die waren nie in Paris. Die kennen wir nicht. ^^
 
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Habe ich bei Linux eher in Richtung Arch/Endeavouros entwickelt, da es ja auch die Basis für das SteamDeck darstellt.

Ich freunde mich aber immer mehr mit Nobara an. Erst letztens einen Rechner für Flatout2 neu installiert und zur Abwechslung mal Nobara verwendet... Es hat keine 15min gedauert, da konnte ich schon losspielen. (ohne die Kommandozeile zu verwenden)

Die wichtigsten Sachen sind schon vorinstalliert, Fedora ist eine super stabile Basis (wenn auch nicht Rolling-Release), aber die Updates auf neue Versionen geht einfach von der Hand.
Hinter Nobara stecken die Köpfe, die für Proton-GE verantwortlich sind, arbeiten auch bei RedHat (zumindest mein letzter Stand)

Die Distri wirkt auch im Gegensatz zu Garuda "erwachsener", in jeglicher Hinsicht.

Aber selbst mit reinem Arch kann man spielen, man muss sich nur damit beschäftigen, was man noch so zusätzlich zum Installieren braucht.
 
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btw geht auch mit "blankem" Fedora ohne GE-Backing spielen sehr gut.
Ergänzung ()

E: Ich werd btw mit KDE einfach nicht warm. Nachdem ich in Nobara am Steamdeck Gnome nachinstalliert hatte, lief es aber nicht mehr allzu rund. Das ist aber nicht die Schuld von Nobara - ich bin da bei Fedora einfach besser aufgehoben.

Ansonsten - das ist das geniale hier: einer entwickelt und alle profitieren und das befruchtet sich gegenseitig.
 
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Eine grundsätzliche Thematik an alle, die ein "Linux wie Windows" suchen:
So etwas gibt es leider nicht. Um Linux zu "verstehen", sollte man primär das Konzept der Distribution als solches verstehen. Anders als bei Windows besteht unter 99% der Linux-Distris alles aus Modulen (Paketen). Wenn ich da Software X oder Tool Y haben möchte, schaue ich nicht hauptsächlich auf Webseiten der Hersteller von X/Y sondern im Pool der Distribution. Denn jede Distribution liefert mehrere (zehn-)tausend Programmpakete ideal zugeschnitten für die eigene Umgebung mit. Bereit zur Installation bei Bedarf.
Der Vorteil davon ist die reibungslose Zusammenarbeit und die zentrale Verteilung von (Sicherheits-)Updates für alle diese vielen Pakete. Und das in der Regel ohne nötige Nacharbeit. Die haben die Paketmaintainer schon vorab gemacht. Zumindest, solange reine Software aus den Paketarchiven genutzt wird. Weil...

Distributionsfremde Software gibt es zwar auch, die hat es aber oft ziemlich schwer. Immerhin muss sie hunderte Variationen von Kernel, sonstigen Treibern, Libraries (Windows: DLLs), sowie Distri-spezifischen Eigenheiten abdecken. Daher gehen viele User dazu über, Distri-übergreifende Tools zu benutzen. Steam ist so ein "Ding". Lutris wäre ein anderer Name. Beide helfen nicht nur Anfängern zu einfachen "1-Klick"-Installationen. Beide sind i.d.R. auch in den Repositories (Archiven) der Distributionen zu finden und nicht selten direkt bei der Installation auswählbar. Das größere Problem mit regulärer Nicht-Distro-Software ist aber, dass sie das abgestimmte Konzept (siehe oben) durcheinander bringt. Im besten Falle passiert nix, im schlimmsten Fall zerstört die Installation oder die nächsten regulären Updates Teile des Systems.

Gerade Steam löst das heute schon, indem es die zu installierende Software (Spiele/...) vom System abkoppelt. Alles läuft in Steams "Runtimes". So einer Art Container, der alle wichtigen System-Schnittstellen zur Verfügung stellt. Gleiches (unbedenkliches) kann man zu Programmen sagen, die über Container ausgeliefert werden. AppImage sei hier als ältester Vertreter genauso genannt, wie die jüngeren Lösungen wie "snap" oder "Flatpak".

Gleiches gilt auch für Hardware(-Treiber). Dinge, die der Kernel mitbringt, laufen i.d.R. ohne zu murren. Will man exotische Sachen anschließen, hat man entweder Glück, weil Entwickler Z da schonmal Zeit zu hatte (und es ggf. selber nutzt), oder man hat Pech, weil es u.U. schlicht nichts gibt. Die Debatte um die Treiberqualität AMD vs. nV hatten wir ja hier im Thread schon. Du willst die chinesische Grafikkarte unter Linux laufen lassen? Eher nicht! Andererseits könnten aber z.B. die Treiber von Intels dGPU besser als unter Windows funktionieren. Immerhin hat Intel hier durch den OpenSource-Ansatz mehr Einfluss-Möglichkeiten bei strukturellen Vorgaben. Bei Microsoft müsste Intel um solche Ecken herumprogrammieren. Bei Linux kann man ggf. die Ecken wegpolieren.

Last but not least: Es gibt zwar GUIs, die aussehen, wie Windows, aber eine der großen Stärken ist, dass die Oberfläche nicht wie Windows sein MUSS. Meine sieht ganz anders aus und optimiert mir so meinen Arbeitsfluss. ABER damit geht wieder einher: Jede GUI ist anders zu konfigurieren. Das reicht von Gnome (im Prinzip "gar nicht" - die Hater werden kommen... ich weiß es. ^^ ) über XFCE (ausgewogene Config-Möglichkeiten direkt via GUI) bis zu den Konfigurations-Extremen KDE (98% direkt über GUI, aber im schlimmsten Fall konfiguriert man sich die GUI damit komplett kaputt) oder Dinge wie Sway oder andere kleinere Lösungen, die dann sogar rein per Kommandozeile/Textdateien konfiguriert werden.

Im Fazit: Bei wem "Windows 10 das letzte Windows" werden soll, der sollte sich jetzt schon einmal mit der ein oder anderen Distribution auseinandersetzen. Denn seinen Liebling zu finden und seine Arbeitsabläufe anzupassen, dauert. Bei mir geschlagene 10 Jahre. (Fünf davon hauptsächlich wegen der Spiele, die erst durch aktuelle Steam-Anstrengungen abgeschlossen werden konnten.) Ein "Ich wechsel jetzt mal eben schnell" wird lediglich zu Frust (und Wechsel zurück zu Win) führen. Gebt euch Zeit, lernt die Stolpersteine kennen und ihr werdet zukünftig über Microsofts Gebahren, die zahlende Herde zu bevormunden, deutlich entspannter lachen können als heute.

TLDR: Nutzt die Zeit, um die (Un-)Tiefen rund um Linux wie "Distribution", "Hardware"/"Treiberkonzept", GUI und eurer gewünschten Software auszutesten, bevor ihr euch beim Kopfsprung blutige Nasen oder Orientierungslosigkeit in der Dunkelheit holt. Dann kann fast nix mehr schiefgehen. :D

Regards, Bigfoot29
 
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netzgestaltung schrieb:
Wir kennen keine Nvidia Karten. Niemand hat hier jemals eine Nvidia Karte gesehen ;-)
Ach hab dich nicht so, in einer VM laufen die ganz gut :)
So einiges läuft ja leider dennoch nicht unter Linux …
 
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Seit es Figma gibt hab ich die Photoshop-CS3-Win7-VM nicht mehr geöffnet ;-) mir geht nichts ab.
 
muss gleich mal googeln, was figma ist hört sich unanständig an :D
 
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Nutzt eigentlich jemand Steam-Native auf seinem Linux-Gaming-Rechner? Bei mir auf Manjaro habe ich seit meiner damaligen Migration zu Manjaro das Paket "Steam" installiert, welches Steam über Wine ausführt. Und ich frage mich, ob native inzwischen vielleicht besser wäre - immerhin eine Übersetzungsschicht weniger, oder?
 
R00kie schrieb:
Nutzt eigentlich jemand Steam-Native auf seinem Linux-Gaming-Rechner?
Nativ im Sinn von aus der Repo meiner Distribution, ja. Funktioniert wie es soll. Alternativ kannst du auch das Flatpak (von Flathub) nutzen, allerdings solltest du dann auch Flatseal installieren um ggf. Freigaben für Ordner etc. geben zu können. Den Umweg über Wine hättest du nicht gebraucht.
 
R00kie schrieb:
Nutzt eigentlich jemand Steam-Native auf seinem Linux-Gaming-Rechner?
Hab noch nie was anderes benutzt. Immer via Systemrepo oder bei Fedora mit rpmFusion.
 
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R00kie schrieb:
Manjaro das Paket "Steam" installiert, welches Steam über Wine ausführt.
Das ist falsch, das Paket steam ist das LInux Steam.
Bei steam-native geht es nur darum dann nicht die steam runtime zu benutzen, sondern distro eigene bibliotheken.

Das ganze hat nichts mit Wine zu tun!

Edit:
Man hätte ja auch nachlesen können was es ist statt zu raten :-)
https://wiki.archlinux.org/title/Steam/Troubleshooting
 
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Nutzt SteamOS steam native oder steam runtime? Welche Faktoren haben Einfluss darauf ob man native oder runtime Version installieren soll? Ich habe runtime Version installiert, weil Google Suche es oft empfohlen hat.
ChatGPT 3.5 meint auch "Es kann auch Situationen geben, in denen die native Version besser funktioniert, besonders wenn das Linux-System bereits über die benötigten Bibliotheken verfügt und eine gute Integration mit der Systemumgebung gewährleistet ist. "

Soll man Steam native installieren wenn man Arch hat oder soll man runtime Version installieren weil es bessere Kompatibilität bietet?
Hat die Wahl der Linux-Distribution Einfluss darauf, ob man die native oder die Runtime-Version von Steam installieren sollte?
 
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Mache es dir einfach, sei Faul! Nutze was Valve dir liefert (die ganz normale ohne rumdoktorn runtime Version.

Falls du mal ein Problem hast, kannst du dann noch immer darüber nachdenken. Zudem bist du mit arch oder Manjaro oder anderen arch basiertem sowieso nahe an dem was valve raushaut im steamos, näher als *buntu
 
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