News Microsoft schließt Sicherheitslücke im Internet Explorer

Highspeed Opi schrieb:
Durch die verschiedenen Addons werden solche Browser aber zum offenen Scheunentor.

Ja - aber bei dieser Sicherheitslücke geht es eben nicht um ein AddOn, sondern um den Browser selbst. Deswegen schreien hier vermutlich auch so viele auf..

Highspeed Opi schrieb:
Wahrscheinlich wäre es die sicherste Methode, beispielsweise Opera für sensible Dinge wie OnlineBanking, Shopping, etc. zu verwenden, einen Browser wie IE9 nur für Foren, einen Browser wie Chrome/Firefox für Seiten wie Facebook und einen weiteren Browser für unbekannte Seiten.

Wenn man paranoid genug ist um sich über solche Details Gedanken zu machen, dann ist das mit Opera statt Chrome Argument, weil xx% weniger User um zz% mehr (oder doch vllt. weniger?) Sicherheit bedeutet, letztendlich nur Augenwischerei. Das setzt man einfach in eine VM rein, und kann Nachts um einiges ruhiger Schlafen - selbst wenn der PC an bleibt.

Davon abgesehen dass es, nach deiner Argumentation, vermutlich wesentlich zielführender wäre Kunde bei irgend einer Dorfbank zu sein, weil die ebenfalls deutlich seltener auf dem Radar von Hackern sein dürfte, anstatt sich über den Browser Gedanken zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja ja kloppt Ihr euch mal über den Browser und das jeder den geilsten, tollsten und besten Browser auf dem Rechner hat der auch noch Gold aus dem CD Rom Laufwerk wirft und es unter dem Schreibtisch richtig ab geht das der Schreibtisch wackelt...

Ich sage Danke CB für die News, Update installiert, alles läuft super und jetzt geht es mit den wichtigen Sachen im Leben weiter...

DANKE CB
 
In meinen Augen nutzen nur Noobs den IE. Und ich finde ich habe immer recht.
 
Jeder der Werbung hasst hat zumindest keinen IE :)
Aus Webdesigner Sicht ist das Ding auch ein Übel, wer kennt nicht die Tricks damit CSS so funktioniert wie es spezifiziert wurde. Selbst heute findet man diese Tricks in fast allen Themes etc.

MS ist einfach unbelehrbar. Wie bein Win8 :)
 
Cytrox schrieb:
Weil diese kein ActiveX haben ..
ActiveX ist nichts anderes ans ein paar COM interfaces, Firerfox verwendet auf Binärebene XPCOM, was eigentlich nichts anderes als COM ist (außer dass sie ihre eigenen Code-Generatoren verwenden, und zusätzlich einen Haufen Marshalling-Code für JavaScript benötigen...) Dein Punkt ist also genau was?
 
snakebite muß ein Vollnoob sein.

Anders ist diese arme Argumentation nicht zu erklären.
 
phiber66 schrieb:
Man will halt Microsoft irgendwie Abstrafen absichtlich Schaden indem man öffentlich so ne Schadnews bringt und sje wieder extremer darstellt als sie in Wirklichkeit ist, und jeder der IE nutzt lieber auf ein anderen Browser umsatteln sollte! Naja als wäre Microsoft nicht schon genug abstgestraft worden von der EU Kommission und entsprechenden Bußgeldern
Ja, alle wollen sie nur dem armen Microsoft ans Leder. Dass da ne Monopolstellung ausgenutzt und der Markt verzerrt wird stimmt ja gar nicht....
Sorry, aber MS haben Scheiße gebaut und eine Lücke vom IE6 bis (mindestens) 9 im Code mitgeschleppt. OK, sie haben ausnahmsweise mal zügig gepatcht, aber die Regel sieht bei MS anders aus.

Letzendlich gabs auch schon in sämtlichen anderen Browsern ebenfalls Sicherheitslecks in der Vergangenheit!
Jap, aber andere Browserhersteller schreiben z.B. öffentlich Kopfgelder auf Lücken aus. Die warten nicht, bis die Bösen die Lücke finden, die motivieren die Guten (und geben ihnen den Quelltext, damit die Guten auch ne Chance haben), die Lücke zu finden, bevor was passiert.
Wenn MS den IE irgendwann unter Open Source stellen, Community-Updates akzeptieren und 3- bis 4-stellige Kopfgelder auf Lücken ausschreiben kann man auch darüber reden, dass der IE sich in ne gute Richtung entwickelt.

Da brauch auch niemand hier irgendwie flamen IE9 sei Scheisse oder so! Ich nutze den IE seit Version 6 und bis auf einige Probleme mt der 7ér mal vor Jahren bin ich stets zufrieden!
Ich sehe, du hast keine Ahnung was dir im Netz so an Features entgeht.... Fast alles, was der IE10 an Neuerungen gegenüber dem IE9 so bringt konnten Chrome, Safari, FF und Opera bereits, als der IE9 auf den Markt kam. Der IE ist, vom 10er abgesehen, hinsichtlich HTML5 und CSS3 einfach hochgradig rückständig. Und auch der 10er wird ratzfatz von der Konkurrenz in den Punkten vernascht werden, einfahc weil sie sich nicht so brutal träge weiterentwickeln. Ein Release-Zyklus, der lahmer ist als die Tragezeit afrikanischer Elefanten, ist für das Netz einfach nur hochgradig schädlich. Nicht vorhandene Autoupdates für neue Features sind genauso schädlich.

Wenn man zus. noch ne gute Internet Security Suite/Software besitzt ist man eigentlich schon mal sicherer dran als so manch anderer Basic User mit einfacher Freeware AV Software!
Eine externe Sicherheitssoftware soll also die Fehler ausbügeln, die MS im Browser macht... und das findest du gut? Erst zahlst du ne ordentliche Stange für Windows (und implizit auch den IE), danach zahlste noch Jahresabos fürs Antivir... nur damit du immer noch schlechter dastehst als n Linux mit Chromium/FF.

Ich denke mal gerade mal wenns um das Stopfen von Sicherheitslöchern geht macht Microsoft seine Arbeit schon sehr gut! Allein schon der ganze Update Service den Microsoft schon seit über ein Jahrzent betreibt für die einzelnenen Betriebssysteme usw. und das was dahinter steckt das sollte man auch mal positiv loben!
Wenn bei deinem neuen Auto nach der 5. Reparatur endlich das Puckern am linken Hinterrad weg ist und nach dem 8. Versuch endlich die Ölwanne nicht mehr leckt.... bedankst du dich dann beim Hersteller und dessen Vertragswerkstatt?
Bedankst du dich bei deinem Hersteller, wenn dein Fernseher NICHT nach 12 Monaten spontan in Flammen aufgeht?

Sorry, aber Service gehört dazu und Service gibts auch bei der Konkurrenz (und oftmals eben sogar besser). Du solltest dir definitiv mal etwas Open Source Software angucken, dann siehst du wie viel Service sogar dann möglich ist, wenn man keine Monopolstellung ausnutzt und Milliarden scheffelt.
 
Ja, alle wollen sie nur dem armen Microsoft ans Leder. Dass da ne Monopolstellung ausgenutzt und der Markt verzerrt wird stimmt ja gar nicht....
Sorry, aber MS haben Scheiße gebaut und eine Lücke vom IE6 bis (mindestens) 9 im Code mitgeschleppt. OK, sie haben ausnahmsweise mal zügig gepatcht, aber die Regel sieht bei MS anders aus.

Du kannst ja beim Programmieren nicht ständig daran denken, was ein "Einbrecher" alles anstellen würde, um irgendeine Schwachstelle zu finden. Soviel kriminelle Energie und Vorstellungskraft hat ja kein normaler Mensch..
Es sind ja auch völlig andere Gedankengänge, ob man jetzt den ganzen Tag an einem Programm bastelt und versucht, das Optimum an Funktionalität unterzubringen oder ob man den ganzen Tag versucht, Schwachstellen in einem Programm zu finden oder noch besser: zu ER_finden...da muss man nämlich ganz schön um die Ecke denken können, um sich Angriffsszenarien auszudenken und Hintertüren zu entdecken...

Nicht vorhandene Autoupdates für neue Features sind genauso schädlich.

Hat der IE mit Version 10...

Eine externe Sicherheitssoftware soll also die Fehler ausbügeln, die MS im Browser macht... und das findest du gut? Erst zahlst du ne ordentliche Stange für Windows (und implizit auch den IE), danach zahlste noch Jahresabos fürs Antivir... nur damit du immer noch schlechter dastehst als n Linux mit Chromium/FF.

Antivir oder MSE reichen vollkommen aus sowie die in Windows integrierte "Firewall".

Sorry aber wenn ich dein Geschreibsel so lese hast du überhaupt keine Ahnung von der Materie.
Erst mal Hirn einschalten vor dem schreiben:evillol:
 
Cytrox schrieb:
Wenn man paranoid genug ist um sich über solche Details Gedanken zu machen, dann ist das mit Opera statt Chrome Argument, weil xx% weniger User um zz% mehr (oder doch vllt. weniger?) Sicherheit bedeutet, letztendlich nur Augenwischerei. Das setzt man einfach in eine VM rein, und kann Nachts um einiges ruhiger Schlafen - selbst wenn der PC an bleibt.

Davon abgesehen dass es, nach deiner Argumentation, vermutlich wesentlich zielführender wäre Kunde bei irgend einer Dorfbank zu sein, weil die ebenfalls deutlich seltener auf dem Radar von Hackern sein dürfte, anstatt sich über den Browser Gedanken zu machen.

Browser und Banken sind zwei verschiedene Dinge.
Beim Browser hat man jedenfalls gezeigt, dass man nicht nur einen Browser nutzen sollte, sobald man sich beispielsweise einen Facebook- oder Google-Account anlegt.
So kann man durch Cookies und Supercookies sehr gut das Nutzungsverhalten im Internet nachverfolgen, selbst wenn man diese Cookies anschließend löscht und wieder auf eine Seite geht. Zwei Browser sollte man eigentlich mindestens benutzen. Einen für Seiten mit sensiblen Daten und sonst nicht und den anderen eben für den Rest. So ist man auf der sichersten Seite, wie auch die "Sicherheitsexperten" immer behaupten.

Das man nicht 100% sicher im Internet unterwegs sein kann, ist sowieso klar. Man kann allerdings das Risiko infiziert zu werden um ein Vielfaches verringern, wenn man mitdenkt und am besten nur Seiten aufruft, die man kennt und als "ziemlich sicher" einstufen kann.
 
martinherrmann schrieb:
Du kannst ja beim Programmieren nicht ständig daran denken, was ein "Einbrecher" alles anstellen würde, um irgendeine Schwachstelle zu finden. Soviel kriminelle Energie und Vorstellungskraft hat ja kein normaler Mensch..
Ähm... doch. Natürlich muss ich mir als Entwickler nicht nur Gedanken machen, wie ich die gewünschten Funktionen implementiere sondern auch, wie ich unerwünschtes Verhalten verhindere.
Wenn ich mein Projekt unbedingt Closed Source mache, dann bin ICH ALLEIN in der Pflicht, es sicher und stabil zu gestalten. Wem diese Verantwortung zu hoch ist, der soll sein Zeug halt unter GPL oder ähnliche Lizenzen stellen.

Hat der IE mit Version 10...
Obs was bringen wird steht in den Sternen. Ich wage es zu bezweifeln.

Antivir oder MSE reichen vollkommen aus sowie die in Windows integrierte "Firewall".

Sorry aber wenn ich dein Geschreibsel so lese hast du überhaupt keine Ahnung von der Materie.
Erst mal Hirn einschalten vor dem schreiben:evillol:
Weder das freie Antivir noch MSE haben wirklich beeindruckende Erkennungswerte, die findet man eher bei den teuren Versionen von Kaspersky. Prozessüberwachung ist ebenfalls eher Mangelware im freien Bereich.
Und die Windows Firewall? Ja, die hat ein paar gute Funktionen... leider an Orten versteckt, die kein normaler Anwender jemals besucht. Die war noch nie wirklich gut oder sicher.

Wirkliche Sicherheit erreichst du nur dadurch, dass ein User gar nicht auf die Idee kommen kann, sich mit Admin-Rechten einzuloggen. Die UAC ist da schon ein guter Ansatz, leider nervt sie mehr als sie nutzt. Wie es besser geht darfst du dir gern bei der Konkurrenz angucken.
 
Highspeed Opi schrieb:
Beim Browser hat man jedenfalls gezeigt, dass man nicht nur einen Browser nutzen sollte, sobald man sich beispielsweise einen Facebook- oder Google-Account anlegt.

Keine sorge - ich habe mehrere Browser. Allerdings nicht aus Sicherheitsgründen sondern hauptsächlich weil diese unterschiedliche History/Cookie-Einstellungen haben. Das sind allerdings fast alle FF-Portable Browser. Und um zum eigentlichen Punkt zurück zu kommen - für IE, Opera, etc. sehe ich immer noch keinen Bedarf.

Nebenbei bemerkt - auch wenn ich versuche Google-Suchen und ähnliches über den nicht-Google Browser auszuführen, so bin ich mir durchaus im klaren darüber dass Google leichtes Spiel hätte hier 1+1 zusammenzuzählen und die Suchabfragen dem richtigen Konto zuzuordnen.

Highspeed Opi schrieb:
Man kann allerdings das Risiko infiziert zu werden um ein Vielfaches verringern, wenn man mitdenkt und am besten nur Seiten aufruft, die man kennt und als "ziemlich sicher" einstufen kann.

Ganz ehrlich - ich nehm den gelegentlichen Wurm wesentlich lieber in Kauf als dass ich mich beim surfen einschränken lasse. Genau so wie ich mich wesentlich lieber in ein Auto setze als dass ich den Rest des Lebens in einer Gummizelle verbringe.

Der Punkt worauf ich hinaus wollte ist dass für diejenigen die Sicherheit ernst nehmen eine VM die "richtige" Lösung ist - denn, dass der eine oder andere Browser sicherer ist, oder dass man nur vermeintlich sichere Seiten ansurft, hilft einem, wenn mal was schief gehen sollte, schlussendlich nicht wirklich.

Daaron schrieb:
Weder das freie Antivir noch MSE haben wirklich beeindruckende Erkennungswerte, die findet man eher bei den teuren Versionen von Kaspersky. Prozessüberwachung ist ebenfalls eher Mangelware im freien Bereich.

Versteh ich das richtig - du führst auf deinem PC fragwürdige Software aus und vertraust darauf das irgend ein Drittprogramm hoffentlich erkennt falls hier etwas verdächtiges vor sich geht? Und dann versuchst du auch noch andere zu belehren wie man es "richtig" macht?

Daaron schrieb:
Und die Windows Firewall? Ja, die hat ein paar gute Funktionen... leider an Orten versteckt, die kein normaler Anwender jemals besucht. Die war noch nie wirklich gut oder sicher.

Was passt dir bitte an der Windows Firewall nicht?! Das ist die einzige dessen Kernfunktionalität ohne Drittanbieter-Software (wo ebenfalls Lücken und Bugs drinnen sein können) auskommt. Und es ist auch die einzige wo man Regeln erst nach UAC-Prüfung festlegen kann.

Mit ein wenig Programmieraufwand kann man sogar die bei anderen FWs übliche Nachfrage-Funktion nachrüsten. Und dieses Programm läuft dann, im Gegensatz zu anderen Firewalls, eben nicht innerhalb des Firewall Kerns sondern ist ein einfaches Programm das Logs mitliest und nachfragt ob es einen Eintrag bei den Firewall-Regeln erstellen soll .. und muss wie sonst jedes andere Programm auch die UAC-Prüfung durchlaufen für jede einzelne Regel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Obs was bringen wird steht in den Sternen. Ich wage es zu bezweifeln.

Erst behauptest du der IE hat diese Funktion nicht, dann wird es widerlegt und dann kommst du mit so einer Antwort und spielst den beleidigten?

KOPF-->TISCH
 
@Daaron:
Eine Gefahr von Open Source ist das Risiko, daß sich mehr als 50% der weltweiten Community entschließt, "böse" zu werden... :evillol:

Im Ernst: Du hast gut und in meinen Augen auch richtig argumentiert. Allerdings würde ich das nächste mal auf Begriffe wie "gut" und "böse" verzichten, obwohl dies natürlich ein gutes Mittel ist, um auch von einfachen Gemütern verstanden zu werden. ;-)

Ich bin zur Zeit "unterwegs", von Windows auf Linux umzusatteln. Diese Geschichte mit einer zehn (!!!) Jahre alten Sicherheitslücke (IE6, seit 2001 auf dem Markt, bekam 2002 das ServicePack 1, welches zahlreiche Sicherheitslücken schloß, nur nicht diese :freak: ), ist aber nur einer von vielen Beweggründen.
 
Ich behaupte da mal, das z.B. Chrome und Firefox auch ihre Lücken haben. Nur MS geht damit öffentlich um. Wer sagt den da die jetzt geschlossene Lücke schon länger bekannt war? Weil sonst wäre sich bestimmt schon länger von allen Medien breit getreten worden. Übrigens wenn die Lücke schon seit 2001 drin gewesen ist, warum wurde sie da noch nicht ausgenutzt? Schließlich war es damals der mit Abstand meist genutzte Browser. Vielleicht hatte sich die Lücke aber mit der Zeit durch einen anderen Patch eingeschlichen. Aber Hauptsache man kann mal wieder ein Grund vorweisen, warum man einen alternativ Browser nutzen sollte.

Wer sagt euch, daß andere Hersteller nicht nach den System arbeiten: "Was der User nicht weiß, macht ihn nicht heiß."
Wenn von diesen Browsern eine neue Version erscheint, heißt es dann: "Es wurden x Lücken geschlossen." Aber wer weiß schon, wie lange es die Lücken schon gab. Ich nicht.:evillol:
 
Cytrox schrieb:
Ganz ehrlich - ich nehm den gelegentlichen Wurm wesentlich lieber in Kauf als dass ich mich beim surfen einschränken lasse. Genau so wie ich mich wesentlich lieber in ein Auto setze als dass ich den Rest des Lebens in einer Gummizelle verbringe.
Der "gelegentliche Wurm" kann dich im Zweifel eine ordentliche Stange Geld kosten, z.B. wenn du Paypal ohne SMS-TAN verwendest.

Versteh ich das richtig - du führst auf deinem PC fragwürdige Software aus und vertraust darauf das irgend ein Drittprogramm hoffentlich erkennt falls hier etwas verdächtiges vor sich geht? Und dann versuchst du auch noch andere zu belehren wie man es "richtig" macht?
Wo habe ich gesagt, dass ich gezielt fragwürdige Software starte?
Es geht eher darum, dass Browser selbsttätig Schadsoftware starten, und zwar über Drive-By-Downloads. Das betrifft aber, entgegen landläufiger Meinung, nicht nur irgendwelche Porno- und Warez-Portale, das kann auch ganz seriöse Seiten betreffen. Frag mal Wetter.com, ob die absichtlich zur Virenschleuder wurden...
Also wenn ich auf eine seriöse Seite gehe, die aber durch Dritte manipuliert wurde, dann erwarte ich von meinem Browser, dass er einen ersten Schutzwall bildet. Danach sollte sich die AV-Software melden und zu guter letzt das Betriebssystem selbst robust wehren.

martinherrmann schrieb:
Erst behauptest du der IE hat diese Funktion nicht, dann wird es widerlegt und dann kommst du mit so einer Antwort und spielst den beleidigten?

KOPF-->TISCH
Es muss dir nicht passen, aber nach weit über 10 Jahren FAIL-Geschichte beim IE ist eine gesunde Skepsis einfach angebracht. Selbst wenn MS leidlich vernünftige Updates anbieten, so wird der typische IE-User die Updates eh abschalten. Wie sonst erklärst du dir die Webstats, in denen XP-User mit IE6 & 7 rumgurken, oder Vista und Win7 mit IE8?

Wolfsrabe schrieb:
@Daaron:
Eine Gefahr von Open Source ist das Risiko, daß sich mehr als 50% der weltweiten Community entschließt, "böse" zu werden... :evillol:

Im Ernst: Du hast gut und in meinen Augen auch richtig argumentiert. Allerdings würde ich das nächste mal auf Begriffe wie "gut" und "böse" verzichten, obwohl dies natürlich ein gutes Mittel ist, um auch von einfachen Gemütern verstanden zu werden. ;-)
Pft, was für amerikanische Präsidentschaftskandidaturen gut genug ist kann hier nicht verkehrt sein.

MyLife schrieb:
Ich behaupte da mal, das z.B. Chrome und Firefox auch ihre Lücken haben. Nur MS geht damit öffentlich um.
Chrome, FF und Opera haben sehr wohl Lücken. Alles hat Lücken, liegt in der Natur der Sache. Nur wie mit Lücken umgegangen wird ist der springende Punkt.
Google zahlen z.B. ein mehr als stattliches Kopfgeld für gemeldete Sicherheitslücken im Chrome/Chromium. Wenn man für eine einzige Lücke im Chrome legal den Gegenwert eines Mittelklassewagens erhält, dann ist das ein ordentlicher Ansporn, nach Lücken zu suchen und sie zu melden.
Bei MS hingegen gibt es nur eine Methode von Lücken zu profitieren: Indem man die Lücke auf dem Schwarzmarkt für Exploit-Kits verkauft.

Wer sagt den da die jetzt geschlossene Lücke schon länger bekannt war? Weil sonst wäre sich bestimmt schon länger von allen Medien breit getreten worden. Übrigens wenn die Lücke schon seit 2001 drin gewesen ist, warum wurde sie da noch nicht ausgenutzt?
Sie hat existiert, war aber nicht bekannt. Das eine erfordert nicht das andere. Der IE6 hat seit Ewigkeiten keine Updates mehr erhalten, die Lücke ist also mindestens so alt wie das letzte Update für den IE6. Kannste gern nachgucken, wann das kam. Ich schätze mal, irgendwann vor 7-8 Jahren.

Wer sagt euch, daß andere Hersteller nicht nach den System arbeiten: "Was der User nicht weiß, macht ihn nicht heiß."
Du verstehst den Vorteil von Open Source Software immer noch nicht, hm? Wenn eine Lücke entdeckt wird, dann wird sie von der COMMUNITY entdeckt und entsprechend im Bugtracker veröffentlicht.
Die Mozilla Foundation finanziert sich z.B. nicht wie Microsoft über eine bestehende Monopolstellung, sondern darüber, dass sie gute und verlässliche Software abliefert. Das ist eine None-Profit-Organisation. Die leben von Spenden und Werbeeinnahmen.

Wenn jemand nach "was der Kunde nicht weiß" arbeiten kann, dann sind das Anbieter von Closed Source, denn hier wird der Kunde es erst herausfinden, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Eine Lücke im IE wird im Zweifel (wie dieses Mal) erst dann gefunden, wenn bereits ein aktiv genutzter Exploit existiert.
 
Daaron schrieb:
Der "gelegentliche Wurm" kann dich im Zweifel eine ordentliche Stange Geld kosten, z.B. wenn du Paypal ohne SMS-TAN verwendest.

Horrorszenarien kann man genug konstruieren - die Frage ist doch eher wie Wahrscheinlich etwas ist.

Daaron schrieb:
Es geht eher darum, dass Browser selbsttätig Schadsoftware starten, und zwar über Drive-By-Downloads.

Und du glaubst dein Kaspersky wird dich davor schützen? Ich deaktiviere da doch lieber die AddOns im Browser..
 
Cytrox schrieb:
Horrorszenarien kann man genug konstruieren - die Frage ist doch eher wie Wahrscheinlich etwas ist.
Wieso? Was macht ein Keylogger anderes als Passwort-Eingaben abzufangen? Die Standard-Einstellung bei Paypal ist nun einmal, dass kein SMS-TAN verwendet wird sondern nur Mail+Passwort. Das ist nicht wie beim Online-Banking, wo SMS-TAN oder RSA-Token inzwischen erzwungen werden.

Aber du willst ein realistischeres Szenario? Der Bundespolizei-Virus verschlüsselt dir deine Geschäftsunterlagen unwiederbringlich. Du hast von einigen Sachen gerade kein Backup.

Und du glaubst dein Kaspersky wird dich davor schützen? Ich deaktiviere da doch lieber die AddOns im Browser..
Nein, auch kostspielige AV-Software schützt davor nicht 100%, sie ist aber erwiesenermaßen stärker als die FreeAV-Produkte.
Und deine Addons (du meinst wohl eher Plugins, wie Flash oder Java) abzuschalten bringt genau WIE VIEL, wenn eine Lücke wie die im nackten IE einer manipulierten Webseite problemlos ermöglicht, allen möglichen Murks auf deinem System zu starten?
 
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