Neuinstallation - Festplatte wird im Bios nicht mehr erkannt!

Playlife schrieb:
Im Bios steht unter UEFI Device Configuration lediglich "Intel Rapid Storage Technology"
Stell das mal um bzw was für Optionen gibt es dort noch.
Bei Intel GEN 8 CPUs braucht man schon mal keinen Treiber
für die NVMe (über CPU angebunden) einzubinden bei der Windows Installation.
Und das die Installation nun hängt, kann auch am Installationsmedium liegen bzw dem USB Stick.
Nimm einen Stick nicht größer als 32GB.
 
Hoffentlich klappt alles und es kommt nicht in ein paar Tagen ein neuer Beitrag von dir wegen Wiederherstellung von Daten von der SSD.
 
Wernerx schrieb:
Also meiner Meinung nach ist deine Vorgehensweise grob fahrlässig. Selbst wenn ich noch so vorsichtig alles 3 mal überprüfe kann es immer noch zum Super Gau kommen. Du weist, dass es keine Sicherheitskopie gibt und installierst fleisig weiter auf der Festplatte herum. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Daten doch noch aus irgendeinem Grund verloren gehen.
Er hat doch eh schon selbst irgendwas formatiert.
Wenn man wichtige Dateien hat, rettet man die als Erstes.
Meine Dateien liegen auf OneDrive.
Windows Neuinstallieren und dann auch noch im Uefi Modus geht eh nur, wenn man alles Löscht auf der Windows SSD
Eine Fat 32 Bootpartition muss ja erstellt werden vom Setup.
 
Ja, er hat C: schon mal formatiert.
Nur sollte man keine Partitionen selbst erstellen und nichts formatieren bei der Windows Installation.
Alle löschen und dann auf "Weiter" klicken, @Playlife .
 
Playlife schrieb:
Im Installationsmenü formatierte ich das Laufwerk C um Windows 10 dann frisch zu installieren - das war wohl ein fataler Fehler, denn anschließend wurden mir keine Laufwerke mehr bei "Wo wollen Sie Windows installieren" angezeigt.
Ob da überhaupt noch was zu sehen ist von D: ist ja bei dem Fehlerbild auch schon die Frage.
Alle Dateien auf D; müssen na klar vorher gesichert werden.
Ansonsten besser eine neue NVMe kaufen.
Ich kann da bei meinen Laptops nichts selbst machen. Sind doch alles billig Laptops.
 
Ohje. Ohje.
Am Besten wäre es erstmal mit einem Daten-Rettungsstick die Daten von D zu sichern und zu überprüfen ob alle Daten noch vorhanden sind. Dann die SSD ausbauen und gegen eine neue SSD zu tauschen. Dann behielte man sich die Option offen, dass sich noch weitere Daten wiederherstellen lassen. Sollte einem eigentlich die 30 € für eine neue SSD Wert sein.
Viel Glück bei der Installation. Ich drücke dir die Daumen, dass keine wichtigen Daten verloren gehen.
Ich bin jetzt raus.
 
Wenn mir ein Freund oder Kumpel oder "Kunde" einen Rechner bringt, frage ich die Person, ob er ein Backup seiner persönlichen Daten besitzt. Aber auch, wenn diese Person "ja" sagt, mache ich stets mindestens eine Kopie seiner "Eigenen Dateien" auf einen USB-Stick bzw. ein komplettes Backup des Massenspeichers, manchmal um ganz sicher zu gehen mit zwei unterschiedlichen Programmen, meist Acronis und Rescuezilla.

Denn oft ist nach einer Neuinstallation des Betriebssystems das Gejammer groß, dass "die Daten weg sind".

Manchmal ist es tatsächlich das Beste, den Massenspeicher auszubauen, einen neuen leeren Massenspeicher einzubauen, darauf das Betriebssystem zu installieren. Den alten "kaputten" Massenspeicher baue ich in ein passendes USB-Gehäuse ein und gebe das dem "Kunden" mit. Soll er selbst sehen, wie er an seine Daten rankommt und sie sichert bzw. auf den neuen Massenspeicher rüberkopiert. Das Prozedere kommt immer auf den Einzelfall an.
 
Zuletzt bearbeitet:
omavoss schrieb:
"Kunde" einen Rechner bringt, frage ich die Person, ob er ein Backup seiner persönlichen Daten besitzt. Aber auch, wenn diese Person "ja" sagt, mache ich stets mindestens eine Kopie seiner "Eigenen Dateien" auf einen USB-Stick bzw. ...
Fragst du ihn wenigstens um Erlaubnis?
 
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Wenn ich für einen Kumpel einen Rechner neu installieren soll, sage ich ihm gleich macht 60 € für eine neue SSD. Die alte Festplatte bleibt beim Kumpel und ich installiere das Betriebssystem auf seinem Rechner auf die neue SSD.
Wenn das zuviel Geld ist, muss ich dankend ablehnen.

Die Daten werden dann später beim Kumpel in seiner Anwesenheit auf die neue SSD kopiert und die alte SSD wird erstmal ein paar Monate auf die Seite gelegt. Die neue SSD könnte ja auch kaputtgehen oder es wurden ein paar Daten nicht kopiert. Dann ist sichergestellt, dass mir niemand nachsagen kann ich habe auf seiner Festplatte herumgeschnüffelt.
 
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Nickel schrieb:
Fragst du ihn wenigstens um Erlaubnis?
Natürlich. Ich rufe den "Kunden" sogar nach ca. 6 Monaten an, ob er Daten vemisst, wenn er sich bis dahin nicht selbst gemeldet hat. Verneint er das, wird das Backup gelöscht, denn ich brauche den Platz für die nächsten Backups.
Ergänzung ()

Wernerx schrieb:
Wenn ich für einen Kumpel einen Rechner neu installieren soll, sage ich ihm gleich macht 60 € für eine neue SSD. Die alte Festplatte bleibt beim Kumpel und ich installiere das Betriebssystem auf seinem Rechner auf die neue SSD.
Wenn das zuviel Geld ist, muss ich dankend ablehnen.
Das ist ein weiterer gangbarer Weg.
Wernerx schrieb:
Die Daten werden dann später beim Kumpel in seiner Anwesenheit auf die neue SSD kopiert und die alte SSD wird erstmal ein paar Monate auf die Seite gelegt. Die neue SSD könnte ja auch kaputtgehen oder es wurden ein paar Daten nicht kopiert. Dann ist sichergestellt, dass mir niemand nachsagen kann ich habe auf seiner Festplatte herumgeschnüffelt.
Nunja, "Kumpel" und mangelndes Vertrauen sind unterschiedliche Dinge. Das Vertrauen hat man ganz schnell verspielt, wenn Dinge in den Freundeskreis oder gar an die Öffentlichkeit kommen, die auf Informationen beruhen, die auf der Reparatur des Rechners zurückzuführen sind. Damit kann man die Freundschaft des Kumpels ganz schnell verspielen und das sollte man nicht tun. Aber wir schweifen ab.

Die "kaputte" SSD aus Backup aufzuheben ist immer eine gute Idee.

Übrigens:
MM oder Saturn machen es ganz genau so: den alten Datenträger raus, neuen Datenträger einbauen, das BS und die gewünschten Programme neu darauf installieren, den alten Datenträger in ein USB-Gehäuse einbauen und dem Kunden mitgeben. Natürlich sieht damit auch die Rechnung dementsprechend aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wernerx schrieb:
Wenn ich für einen Kumpel einen Rechner neu installieren soll, sage ich ihm gleich macht 60 € für eine neue SSD....
Was ein völlig übertriebener Unfug eigtl.,
das auch noch beim Kumpel.
 
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Es geht hier auch nicht um einen Rechner.
HP Notebook - 14-ma1311ng
https://support.hp.com/de-de/document/c06343555
Fangt mal bei so einen flachen 14 Laptop (der gar keine Schächte hat) an eine NVMe auszutauschen.
Womöglich ist da eh alles verlötet.
 
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Nickel schrieb:
Was ein völlig übertriebener Unfug eigtl.,
das auch noch beim Kumpel.
Nein, selbst ein Kumpel muss wenigstens die Hardware bezahlen, man ist letztendlich nicht das Sozialamt.
Ergänzung ()

Terrier schrieb:
Es geht hier auch nicht um einen Rechner.
Wie wahr, übersehen.
Terrier schrieb:
HP Notebook - 14-ma1311ng
https://support.hp.com/de-de/document/c06343555
Fangt mal bei so einen flachen 14 Laptop (der gar keine Schächte hat) an eine NVMe auszutauschen.
Oh Mann, da habe ich mich ebenfalls völlig verrannt. Ich habe zwar die Specs gelesen, aber nicht die"Explosionszeichnung" angesehen. Wo kann man nachlesen, ob die NVME gesockelt oder verlötet ist?

Wenn der verlötete Massenspeicher tatsächlich defekt ist, kann ja nur noch die Sachmängelhaftung des Händlers oder die Garantie des Herstellers helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, ich werde das richtige Zitieren schon noch lernen.
Ja, aufzwingt. Sonst lernt der Kumpel es niemals, selbst für ausreichende Backups zu sorgen. "Lernen durch Schmerzen."
 
Nickel schrieb:
Was ein völlig übertriebener Unfug eigtl.,
das auch noch beim Kumpel.
Verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich bestelle für den Kumpel eine SSD für 60€, installiere ihm das Betriebssystem neu.
Gehe sicher, das er keinen Datenverlust erleidet. Sorry das ich die SSD nicht aus meinem eigenen Geldbeutel bezahle. Aber um Qualitätsarbeit abzuliefern muss man halt immer investieren (Zeit und/oder Geld). Pfuschen lasse ich lieber die anderen.
 
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Gute Frage: eigentlich ja. Es ist halt nicht einfach, versuchen zu helfen, wenn man das Gerät nicht vor sich auf dem Tisch hat und von Ferne Ratschläge geben will.

Tatsache ist nun aber, dass @Playlife für ein Notebook Hilfe braucht, welches eine NVME-SSD beinhaltet, worüber man bisher nicht weiß, ob die verlötet oder gesockelt ist. Diese Erkenntnis ist aus dem Thread bisher hervorgegangen, leider nicht viel mehr. In diesem Zusammenhang ist ganz sicher auch das Problem der Datensicherung bzw. des Backups angesprochen worden. Oder habe ich etwas überlesen?

Vielleicht hlft das YT-Video weiter:

Ich gucke mal . . .

Sieht so aus, als wäre eine HDD und eine M.2-SSD drin . . . kann auch ein falsches Video sein , , , oder ein ziemlich baugleiches Notebook. Ist halt nicht so einfach so aus der Ferne Ratschläge zu geben, ohne genauere Informationen zu haben. Hätte ich das Gerät hier, würde ich es öffnen und nachgucken.
 
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Nickel schrieb:
Die man ihm aufzwingt für eine Windows Neuinstallation.
Übrigens hatte ich dich nicht zitiert.
Ich zwinge ihn nicht dazu.
Er kann ja auch jemanden anderen fragen. Meistens schreien alle dann gleich hier.
Natürlich gehe ich jetzt davon aus, dass mein Kumpel nicht nur von seinen Eltern ein bisschen Taschengeld erhält, sonder >1.800 € im Monat bei der Arbeit verdient.
Generell möchte nur sicherstellen, dass es später keine Probleme gibt. Und dafür benötige ich halt mindestens einen zweiten Datenträger. Sonst habe ich ganz schnell den schwarzen Peter.
 
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Guten Morgen,

vielen Dank zunächst mal für die vielen Antworten und Ratschläge.

Ich habe erstmal sämtliche Versuche abgebrochen. Es handelt sich bei der wahrscheinlich defekten Festplatte um eine M.2 von Intel, die sich ausbauen lässt. Habe gestern noch eine neue SSD sowie einen M.2-Adapter bestellt und werde zunächst versuchen, die Daten der alten Festplatte extern auszulesen.

Da ich tatsächlich noch nie einen solchen Hardware-Fehler hatte (ja sowas gibt es tatsächlich), war meine Vorgehensweise vermutlich nicht ganz passend. Da ich aber nur die Partition mit den Systemfiles formatiert hatte, ist meine Hoffnung, dass die Partition mit den Daten (nicht sonderlich viele GB) unberührt sein sollte.

In ein paar Tagen weiß ich mehr...

Dennoch nicht eher ungewöhnlich, dass eine 4,5 Jahre alte Festplatte schon hinüber ist? Ich hatte SSDs im Einsatz, die zehn Jahre ohne Mucken liefen, bis sie ausgemustert wurden.
 
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