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News Origin Access: „Premier“-Option gewährt Zugriff auf neue EA-Spiele

akira883 schrieb:
Willkommen in Deutschland. Hier darf man sehr wohl physische Datenträger weiterveräußern.

Die Vertriebssplattformen dürfen das aber in den AGB ausdrücklich verbieten und es ist sogar rechtens.
 
Und gerade bei diesen Fast-Food Spielen ist Mieten statt Kaufen auch gar kein so schlechtes Modell.
Retro-Nostalgie existiert in der Regel ja doch eher für eigenständige Spiele, die zu ihrer Zeit etwas besonderes waren.
Dementsprechend wird man auch in 20 Jahren noch mal Super Mario World spielen wollen, aber Battlefield 6 oder gar FIFA 23 wird im Jahr 2030 niemand mehr interessieren, da es dann schon Battlefield X und FIFA 31 geben wird und sich die einzelnen Serienteile nicht besonders hervortun um eine Nostalgie für eine bestimmte Ausgabe zu rechtfertigen.
Und das was man an schöne Erinnerungen an so ein Spiel besitzt stammt in der Regel aus dem Multiplayermodus, der jedoch immer nur eine gewisse Haltbarkeit hat und beim Retrogaming aufgrund fehlender Mitspieler eh ausfällt.
Ich habe tolle Erinnerungen an Tribes 2 und das gibt es sogar ganz offiziell kostenlos zum Download.
Da es ein Multiplayertitel ist ist die Möglichkeit meine Nostalgie dort auszuleben aber quasi nicht existent, denn die Community ist nach 15 Jahren einfach nicht mehr vorhanden.
Keinen Zugriff mehr auf Max Payne (in Steam) zu haben würde für mich schwerer wiegen als keinen Zugriff mehr auf Battlefield 3 zu haben.
Und so ist es eben auch mit quasi allem was EA so anbietet (und andere Hersteller mit jährlichen Serien natürlich auch, besonders wenn der Schwerpunkt dort auf Multiplayer liegt).
 
Wenn es sowas für Steam für 15 Euro im Monat geben würde... Sofort gekauft. Ea interessiert mich nicht
 
Bloodie24 schrieb:
Aber auch nur, wenn Du den Offlinemodus einstellst, wenn Du bei Steam online bist, oder hat sich das geändert?
Wenn du dein Passwort direkt im Steam speichern lässt kann man auch spontan in den offline-Modus wechseln wenn man grad kein Internet hat. Das ist auch schon recht lange so. Allerdings kannst du den Steam Client nicht ewig im Offline-Modus lassen, alle paar Wochen will er mal wieder online gehen und verlangt dann von einem das Passwort + Anmeldung an den Online-Dienst.
 
Zu Steam und der theoretischen Möglichkeit, dass da ein Patch kommt der Titel auch ohne Steam spielbar macht wenn der Dienst schließt:
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber bei den mittlerweile mehreren Hundert Spielen die ich in Steam habe müssten sie es jetzt ankündigen wenn sie in zwei Jahren dichtmachen, denn die ganzen Spiele erstmal herunterzuladen dauert und schließlich muss man auch noch die ganzen Festplatten anschaffen auf denen man das dann alles speichert^^
 
cor1 schrieb:
Die Vertriebssplattformen dürfen das aber in den AGB ausdrücklich verbieten und es ist sogar rechtens.

Nein. Das dürfen sie nicht, bzw. wären die AGB in Deutschland nichtig.

Wir reden über physische Datenträger

Wenn ich einen Datenträger z.B. bei Amazon kaufe, darf ich den sehrwohl weiterveräußern, auch wenn deren AGB das verbieten würden

https://www.zeit.de/digital/games/2013-02/playstation-xbox-gebrauchte-spiele/seite-2

In Deutschland argumentieren Software-Hersteller gerne damit, dass Kunden mit dem Kauf nur eine Lizenz erworben haben, die aber nicht weiterverkauft werden darf. Allerdings hat der Europäische Gerichtshof im Juli 2012 ein Urteil gefällt, das dem deutlich widerspricht. Laut EuGH ist der Weiterverkauf von Software auch dann legal, wenn diese im Rahmen einer dauerhaften Nutzungslizenz erworben und aus dem Netz heruntergeladen wurde.
 
akira883 schrieb:
Nein. Das dürfen sie nicht, bzw. wären die AGB in Deutschland nichtig.
Wir reden über physische Datenträger

Nope... Eben wegen dem von Dir zitierten Urteil des EuGH hatte doch dann der Bundesverband Verbraucherzentralen e.V. beim Landgericht Berlin eine Klage gegen Steam eingereicht, dass eben genau jene Abschnitte in deren AGB nicht rechtens sei. Ergebnis: Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen mit der Begründung, dass man bei Steam nicht nur Software erwerben könne sondern auch diverse Zusatzleistungen in Anspruch nimmt.

Die gängigen Plattformen wie Steam, Ubi Play, Origin usw. dürfen also den Weiterverkauf in deren AGBs ausschliessen, selbst wenn es sich um physische Datenträger handelt, da das Urteil sich nicht auf solche Plattformen anwenden lässt.
 
Ich rede aber von physischen Datenträgern. Zeig mir mal wo man diese bei Steam Uplay o.ä. bekommt
 
Ich redet grad gekonnt aneinander vorbei... du redest von Konsolen-Spielen, er von PC-Spielen, denn da bekommt man mittlerweile auch bei physischen Datenträgern aus dem Laden eigentlich nur noch eine Steam-Lizenz + Backup-Medium (falls überhaupt.. manchmal ist da auch nur der Steam Client drauf)
 
Stufe 1: Miete für die Plattform und kostenlose Spiele als Lockmittel
Stufe 2: Miete für die Plattform und kostenpflichtige Spiele mit kostenlosen Extras als Lockmittel
Stufe 3: Miete für die Plattform und alles andere auch kostenpflichtig
Stufe 4: Preise erhöhen
Stufe 5: Preise erhöhen
usw.

Okay das ist untertrieben. In Zukunft wird man für Munition und "Leben/Respawns" Echtgeld zahlen. Wartet es nur ab!
 
Stufe 5: Preise erhöhen << Funktioniert in den Letzten Jahren schon nur so mäßig, bei Streaming-Diensten für Musik und Video sind bisher die Preise auch tendenziell sehr stabil.
 
Alphanerd schrieb:
Nur weil irgendjemand irgendwann irgendetwas gesagt hat, glaubst du das so?

Die Aussage kommt direkt von Valve ist aber wie gesagt schon etliche jahre her. Damals als Steam noch sehr neu war waren die bedenken sehr hoch das die server von heute auf morgen weg sind.
Darauf hat valve gesagt das es einen finalen patch gibt der es ermöglich das alle spiele auch ohne steam funktionieren.

warum sollte man mal zur Abwechslung nicht einfach sowas glauben ? Nicht alles ist im internet gelogen. und damals war das eine seriöse aussage ...
 
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