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News Rockstar Games: GTA VI wohl mit Protagonistin und ohne Diskriminierung

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Unterdrücken finde ich ein unglückliches Wort, weil es ja auch um Vermeidung von Sexismus und/oder Rassissmus geht. Diese Vermeidung dann als Unterdrückung zu sehen, hm, okay.

Ist ein schlechtes Beispiel für ne generelle Aussage. Wird bei einem Produkt eine sexistische Verpackung geändert und die Stammkundschaft kauft dann nicht mehr, sagt das mehr über die Kundschaft aus. Wenn Nutella plötzlich weiß wird, weil jemand sie rassisstisch findet, okay, kann man drüber streiten.

Hinzu kommt, dass solche Resentiments gegenüber diesen Anpassungen gerne von denen kommen, die gegen Corona Maßnahmen waren und dort war es auch kein Problem sich einer Gruppierung anzuschließen, die "mitunter fanatisch" auftritt.
 
Zum Glück wurden Klassiker wie South Park oder Simpsons schon vor 30 Jahren erfunden. Heute würde sich so wohl niemand trauen, z.B. einen Amerikaner als fett und blöd zu überspitzen. Ach ne, der gehört ja zu keiner Randgruppe und darf darum vermutlich aufs Korn genommen werden. :D
Ich stelle mir gerade politisch korrekte Dialoge in einem Gangsterspiel vor...

Hach ja, unsere Gesellschaft ist so toll geworden. Ich meine sogar, heute im Morgentau ein buntes Einhorn auf einer Blumenwiese tanzen gesehen zu haben. Könnte aber auch am Kaffeemangel gelegen haben. ;)
 
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Ich denke, dass wir uns mehr und mehr in eine Richtung entwickeln, in der Satire, Kunst, Humor und Meinungsfreiheit aufgrund von "Policital Correctness" und "Cancel Culture" ein ganzes Stück weit aufgegeben werden, nur damit sich auch ja Niemand auf den Schlips getreten fühlt oder dass man nirgendwo aneckt.

Eben genau jenes "Bunte" in der Gesellschaft, für die sich die beiden englischen Begriffe ursprünglich einsetzten, wird verdrängt. Und populäre Spiele, wie GTA, werden mittelfristig in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, da Ihnen der Nährboden genommen wird.

Aus meiner Sicht ist das keine gute demokratische Entwicklung ich ich behaupte, dass ein Mensch es auch mal aushalten muss, dass er auf die Schippe genommen wird. Nur wird heutzutage ja direkt jede Aussage als böswillige Beleidigung ausgelegt. Und da selbst unsere Kleinsten im Kindergarten schon von den Helikopter-Eltern und sog. "Sozialpädagogen" auf diese Schiene indoktriniert werden, ist keine Änderung, sondern eine Verschärfung der Situation absehbar.
 
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Iines schrieb:
Es tut mir leid, aber mich beschleicht das Gefühl, dass hinter deinen, sorry, Plattitüden wenig Substanz steckt. Es geht um die grundlegende Fähigkeit Fiktion von Realität zu unterscheiden, etwas aus der Bild- in die Sachebene zu übertragen. Das können Kinder bereits meist im Vorschulalter, deshalb der Vergleich mit dem Märchen. Wenn du das nicht kannst, wundert es mich auch nicht, dass du die Funktion einer Satire/Parodie offensichtlich nicht begreifst….
Aber das ist doch nicht der Hauptgrund warum wir trotzdem rassistisch, antisemitisch und homophob sind, immer noch.
Obwohl wir Fiktion und Realität trennen können übernehmen Kinder Moralvorstellung und Feindbilder, so wie schwarz/weiß denken aus Kinderbüchern, Erziehung von Lehrer:innen und Erzieher:innen oder selbst alten Kinderfilmen.
Und davon können sich ja auch Erwachsene nicht frei machen, auch ich nicht, ich merke jeden Tag mit welchen rassistischen, ableistischen, sexistischen Gedanken, Vorurteilen und Wesenszügen ich aufgewachsen bin. Den das Unterbewusstsein ist schneller und unbedarfter als wir denken. Und schon, selbst wenn es nur Gedanken sind hat man diskriminierendes Gut reproduziert und im Worst Case geht das ins Handeln über.
Iines schrieb:
Oder Stalin, oder Pol Pot. Es ist mir zu müßig dir den Kontext noch mal zu erläutern, der nur allzu offensichtlich ist. Tipp: Trump war Präsident der USA (Land mit freier Presse), nicht Reichskanzler eines Landes, das die Medien kontrolliert.
Die Medien zu kontrollieren war ein Schritt, das hast du ja nich von Tag 1, wenn ein Diktator an der Macht ist, das ist auch nicht die Geburtsstunde für Populismus, sondern sie beginnt viel früher.
Gestehe dir doch einfach ein, das du dich mit dem Thema nicht beschäftigt hast und es nur auf die oberflächlichen offensichtlichen Dinge zu konzentrieren.
Iines schrieb:
Doch.
Ich will ja nicht immer Wikipedia zitieren.
Daher Hier genauer nachlesen nachlesen
Es wurde Kritik artikuliert
  • am mittelalterlichen Ständewesen (Ständesatire) und
  • der Kirche,
  • am Missbrauch von Privilegien,
  • an Heuchelei und
  • Gier.
Sprich, es wurde tendenziell nach oben getreten.
Iines schrieb:
Da wir ja bei GTA sind: Du hast einfach nicht begriffen, dass es keine Hinweise dafür gibt, dass GTA mit seinen Parodien und seinen satirischen Elementen überhaupt mal nach unten getreten hat…
Und genau das habe ich auch nirgends behauptet, ich sagte Spiele tun gut daran.
Allerdings haben mir die ganzen „Spaß“ Videos hier schon gezeigt, das vor allem Schwarze und Schwule durch den Kakao gezogen werden.
Iines schrieb:
Oder war Schindlers Liste etwa antisemitisch? ..
Haben wir denselben Film gesehen, war das Satire auf den Kosten Millionen Toter Menschen?
Iines schrieb:
dieses Streben nach (vermeintlich) moralische Überlegenheit kann man auch durchaus einigen Beiträgen herauslesen. …
Nein, wir sind alle nicht moralisch besser als der neben uns, nur können wir natürlich auch versuchen unsere erlernten Strukturen zu durchbrechen und Dinge besser zu machen.
Ich habe oben geschrieben das ich mir meiner Sozialisierung sehr bewusst bin und ja, genau deshalb setze ich mich auch dafür ein, das eben Minderheiten nicht einfach nur das Gags wegen oder sonst wie diskriminiert werden.
Und da erwarte ich auch von Spielen und Kunst einen starken Schritt zu machen um die Satire wieder gegen die herrschenden Klassen zu lenken, gegen die, die Macht und Menschen missbrauchen.
Iines schrieb:
Ich beende jetzt mal das Gespräch.
Ok, es fühlt sich so an als würdest du eh nie die Offenheit und Empathie bereit stellen wollen sich in die Menschen hinein zu versetzen, für die fehlende Sichtbarkeit und Diskriminierung und das Bild von Stereotypen in Medien schaden zufügt, realen spürbaren Schaden.
Ich glaube das die Fiktion eine Chance hat unabhängig Geschichten zu erschaffen und Satire zu entwickeln, vielleicht muss man das fließender machen, schließlich ist ein Spiel ein kreativer Prozess Rockstar kann machen was sie wollen, von daher ist es eben auch ein Zeichen wenn man ihnen verkrampfte Offenheit unterstellen und Zensur unterstellen, nur weil man keinen Mann mehr spielt, nur weil keine Minderheiten mehr diskriminiert werden usw.
Vielleicht sollten sie dazu keine Stellung nehmen, denn man soll es kaum glauben, es gibt Menschen die tun das nicht, es gibt Geschichten die eben gut sind auch wenn sie anders sind als alles was man sonst konsumiert.
Vielleicht ist die Geschichte so wie sie wird genau das was sie erzählen wollen aber das kann ja nicht sein, alles staatlich gelenkt.

Und da fühl ich mich am Ende nicht besser als die Person die so tickt, ich finde es schade für jeden der darunter leiden muss das diese Personen weiter Wut und Hass reproduzieren, ich fühle mich dann eher machtlos und nicht „moralisch“ überlegen, weil was bringt mir das?
Ich in meiner privilegierten Blase, ich muss mich nicht moralisch überlegen fühlen, die Gesellschaft wurde so gestrickt das ich es sowieso ziemlich einfach habe.
Und „Wissen“ alleine ändert nichts, man muss sich dafür einsetzen und viel wird eben auch über den Geldbeutel geändert in dieser Welt.
Was mich nur besonders verwirrt sind die, die sagen Satire und Fiktion darf rassistisch und diskriminierend sein, unterstellen dem Entwickler aber auch, das wenn die Fiktion nicht rassistisch und diskriminierend ist, dann ist sie staatlich gelenkt und kontrolliert von Woken Druck der Cancel Culture.
Was denn jetzt, darf Satire und Fiktion alles oder nicht?
Ich glaube das ist eine Scheindiskussion, die eben doch inhaltlich eher politische Lager offenbart.
Das ist mein Schlusssatz dazu.
 
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Abwarten was rauskommt, aber es war klar, dass Rockstar das Spiel auf die jetzige Genration auslegen muss. Rockstar verdient das meiste Geld mit dem Online-Part und man befürchtet leider zurecht die zahlende Kundschaft mit einem zu "unkorrekten" Spiel zu verschrecken. Und wir "Alten", sind mittlerweile Familienväter und haben eh wenig Zeit zum Spielen, mit uns verdient Rockstar kein Geld mehr.

Die jetzige Generation ist ernster und versteht leider auch nicht immer den Unterschied zur Satire bzw. fühlt sich schneller angegriffen. Was z.b in meiner Generation lustig wäre, wenn man von Mitgliedern von 'nem CSD gejagt und verprügelt werden würde xD Oder man an dieser Parade teilnehmen müsste und sich was weiß ich in ein Alpacca oder Einhorn Kostüm zwängt und sich dabei so überzogen Stereo-Typisch verhält, um nicht aufzufallen.

Ein GTA aus den 2000ern oder aus den 90ern würde die ganze LGBTQ-Community auf die Schippe nehmen, aber natürlich auch noch andere Stereo-Typen bedienen, wie z.b die falschen und zwielichtigen Influencer, die Wasser predigen und Wein saufen. Oder würde sich über das jetzige Schönheitsideal und Instagram Getue lustig machen. Oder auch die ganzen Fitness Junkies mit ihren Pülverchen, die anstatt 'nem Six Pack ´nen 8Pack hätten usw.

Aber so ein GTA wird es in dieser Form nicht mehr geben.
Deswegen, abwarten: Aber an die Veteranen, nicht mehr zu viel erwarten..
 
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habla2k schrieb:
Die Stammkunden mochten das Produkt also nur weil es "rassisstisch" oder was auch immer war? Klingt auch seltsam konstruiert für mich.
Ich denke eher, dass die Stammkunden den Humor auf Kosten aller nicht missen wollen würden. Die Darstellung der Hauptcharaktere in GTA V ist hochgradig rassistisch in allen Richtungen, der weiße Psycho-Redneck vom Land, der weiße Bonzendaddy aus der Stadt und der schwarze Gangster aus der Hood. Es bekommt jeder sein Fett weg und das ist was scheinbar die Reihe für viele ausmacht.
Wenn jetzt all diese Elemente fehlen und es einfach nur eine Erlebnisgeschichte ist, ohne Augenzwinkern und Überspitzung, finden es viele eben nicht mehr ansprechend. Peng Bumm gäbe es noch immer, große Welt und Grafik auch, nur eben das zwischen den Zeilen ist weg. Finden viele verkraftbar, finden viele aber auch nicht hinnehmbar.

Find ich ehrlich gesagt nicht schwer nachzuvollziehen. Ich persönlich gucke auch lieber Reservoir Dogs statt Fast and Furious.
 
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Ich traue Rockstar zu, zu wissen was sie tun. Es ist ein riesen Studio und mir hat bisher jedes GTA sowie RDR gefallen (wenngleich mal mehr mal weniger, San Andreas ist nach wie vor nicht vom Thron gestoßen mMn.). Weibliche Protagonistin? Why not. Ob sie wirklich den "Humor entfernen" und GTA6 ein politisch korrektes langweiliges Open World Spiel wird? Bezweifle ich mal. Ich denke da eher an z.B. die alten South Park Staffeln verglichen mit den neuen.
Aber als PR-Aktion hat dieses Gerücht definitiv volle Arbeit geleistet :) 2024 werden wir es- vielleicht - erfahren.
 
Ich gehöre zur Minderheit, als Transsexuelle. Und böse, politisch inkorrekte, Galgenhumor Inhalte, gehörten schon immer mit dazu. Wer auf sowas nicht klar kommt, ist in der Realität nicht überlebensfähig. Weil viel zu dünnhäutig, um in der Realität klar zu kommen. Und nein, wir sollten eben auch nicht alle weich werden, nur damit auch die sensibelsten sich nicht beleidigt fühlen, obwohl es gar nicht um jene Person selbst geht... Denn niemand wird real beleidigt davon. Da es gar nicht um einen persönlich geht. Es ist eine fiktive Figur. Und genauso wie auch bei Comedy, hat jede Gruppe ein Recht darauf, diskriminiert zu werden. Ohne Ausnahme. Denn Humor muss man schon ab können. Wer über sich selbst nicht mehr lachen kann, der hat echt ein schweres Los. Denn der nimmt das Leben viel zu ernst. Und diese übertriebene Ernstheit, erdrückt alles insgesamt. Weil zu viel Ernst zur Toxizität führt. Also zu sowas wie Sprachpolizei usw. Faschismus also. Und das hat mit einer freien Gesellschaft dann absolut nichts mehr zu tun! Wie heißt es so schön? Go woke, get broke... In diesem Sinne, Tschüss Rockstar Games. Du hast deinen Zenit überschritten, als du anfangen wolltest, Politik zu machen. Anstatt einfach nur zu unterhalten, ohne Denkverbote... Über jeden darf man Witze machen. Sowas muss eine freie Gesellschaft ab können. Anstatt Minderheiten also wegzufiltern, sollte man lieber noch mehr Jokes auch über andere Gruppen einbauen. Aber das würde ja Mut brauchen. Und diesen hat Rockstar verloren... Und beugt sich stattdessen einem toxischen Wutmob. Anstatt sich treu zu bleiben. Ich habe mich jetzt extra angemeldet, um mal klare Worte zu verfassen. Denn mich widert es an, wie meine Transsexualität für verlogene Bestreben missbraucht wird... Man mich also immer wieder als Opfer inszenieren will, für politische Ziele der Zensur... Ich will NORMALE GTA's spielen! Ich will auch den typischen Humor haben! Und ich will nicht als Schuldige dastehen, also als Alibi missbraucht werden, für Rockstar's politisches Bestreben!
 
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eLdroZe schrieb:
Ich weiß nicht was die alle haben...

Ich bin behindert und lache trotzdem über behinderten Witze, auch wenn sie auf "meine Kosten" sind. Man darf nicht alles so ernst nehmen und muss mal n bisschen chillen und locker sein.
Weil es dank "Social" - Media bzw. Internet Berufsempörte gibt, die meinen, sich für dich empören zu müssen, auch wenn es dir als Betroffner total wumpe ist!

Bin durch Zufall letztens über die STARZ? Serie P Valley gestolpert, großteils schwarzer Cast, spielt um nen Stripschuppen und dort werfen sie sich gefühlt mit jedem zweiten Wort Pussy, Bitch, Nigger, schwarzer Kaffee, Milchkaffee etc. an den Kopf, einfach herrlich, einige der Berufsempörten hier im Faden würden davon wohl auch Schnappatmung bekommen bzw. nach Fackeln und Mistgabel suchen.
 
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Aber macht man nicht genau das gleiche, wenn man jetzt schon sagt, dass man es nicht kaufen wird?
Hier wird ja auch viel konstruiert, was so gar nicht in dem Text steht.

Ich mein, man könnte auch einfach abwarten und dann schauen ob es sich lohnt. ;)
 
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Schade, Rockstar Games. Wenn ihr jetzt auch auf diesen politisch überkorrekten Zug aufspringt, dann ist GTA5 mein letztes Spiel von euch gewesen.
 
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Pr0krastinat0r schrieb:
Es geht ihnen darum, etwas im Sinne ihrer eigenen Ideologie zu verändern, weil es kein Entkommen von ihrer Weltanschauung geben darf. Radikale Ideologien (Faschismus, Kommunismus, Islamismus, etc.) tolerieren keine gesellschaftlichen Bereiche, in denen ihre Weltanschauung nicht vordringt.
Exakt. Bei jeder Gruppierung einer Ideologie, Wertvorstellungen gibt es diese Randbereiche, die sich u.a. dadurch kennzeichnen, dass sie sehr starre und unveränderliche Erwartungshaltungen haben und Änderungen nicht akzeptieren und sie sogar bekämpfen - das was man gerne als extremistischen Rand bezeichnet. Die Gruppenmitglieder müssen, um in ihrer Gruppe zu bleiben, die meist unausgesprochen Regeln befolgen, um nicht aus dieser Gruppe ausgeschlossen zu werden. Das ist in sofern unlogisch, weil gänzlich homogene Gruppen gar nicht existieren können, weil es unlogisch ist, dass Individuen von vornherein exakt die gleichen Wertvorstellungen haben. Sprich, ein Großteil der vermeintlichen Überzeugungen der Individuen stellen sich bei genauerer Betrachtung als übernommene Vorstellungen der (gedachten) Gruppenerwartung heraus. Das erklärt auch, warum Mitglieder von sozialen Gruppen in anderen Konstellation gänzlich anders handeln, als man es (sie selbst) erwarten würde, paradoxe Verhaltensweisen eben. Der Nazi, dessen bester Arbeitskollege nicht reinen Blutes ist oder der grüne Hardcoreaktivist, der in seiner Freizeit gerne auf seinem ressourcenfressenden PC Beiträge auf Computer Base verfasst. Deshalb wird der extremistische Rand in einer funktionierenden Demokratie gerne nicht beachtet bzw. erhält nicht die Macht, die er gerne hätte, eben auch weil diese Vorstellungen sehr starr sind und sich ein Großteil damit nicht identifizieren kann. Genau das scheint hier aber ein Problem: Bei Diskussion wie dieser hier bekommt ein relativ extremer Rand mehr Macht als ihm eigentlich zusteht, was dann absurde Züge annimmt und für mich ein Indiz einer nicht mehr korrekt funktionierenden demokratischen Gesellschaft ist. Die Gesellschaft einigt sich nicht auf einen Kompromiss aus den verschiedenen Vorstellungen, sondern übernimmt Vorstellungen, die lediglich von einer kleinen, extremistischen Gruppe propagiert werden.
 
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Kommando schrieb:
Aber macht man nicht genau das gleiche, wenn man jetzt schon sagt, dass man es nicht kaufen wird?
Hier wird ja auch viel konstruiert, was so gar nicht in dem Text steht.
Hmm jaa.... fast so.... als wenn... eine Minderheit... von sehr lauten Gamer-Manbabies... versucht... diese Newsheadline zu missbrauchen... um Leute zu gewinnen für ihren Krieg gegen eine Gamingkultur, in der ihre regressiven Werte und Überzeugungen nicht mehr im Mittelpunkt stehen.
 
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Frankyac schrieb:
Ach ne, der gehört ja zu keiner Randgruppe und darf darum vermutlich aufs Korn genommen werden.
Hallo? Body shaming geht gar nicht. Oder sich über Minderintelligenz lustig machen.
 
Schattenthron schrieb:
Bin durch Zufall letztens über die STARZ? Serie P Valley gestolpert, großteils schwarzer Cast, spielt um nen Stripschuppen und dort werfen sie sich gefühlt mit jedem zweiten Wort Pussy, Bitch, Nigger, schwarzer Kaffee, Milchkaffee etc. an den Kopf...
In der Rapmusic ist es doch auch nicht anders, da regt sich auch keiner auf.
 
dermatu schrieb:
wer will denn schon ein politisch korrektes Spiel spielen ...
Wenn’s gut ist, warum nicht?

Kann ja jeder selbst seine Spiele so aussuchen wie er will, aber so zu tun als ob „political correctness“ ein K.O.-Kriterium wäre ist ja irgendwie auch lächerlich.

Ich spiel schon auch gern mal ne Runde Hotline Miami, aber ich muss nicht so tun als ob ich da gerade was unglaublich hochtrabendes tue… oder mich die Ballistik zum einloggen gebracht hätte.

Hauptsächlich sehe ich hier Leute die sich hinter Satire verstecken wollen, bzw diese vor schieben. Als Nächstes erklärt mir hier jemand, dass er besoffen an Bäume pinkelt weil ihm die Natur so am Herzen liegt…

Am Ende ist es ja Rockstars ureigenes Recht ihre Spielreihe so zu gestalten wie sie wollen. Ob ich es spiele? Wie zu Beginn gesagt.

Wenn’s gut ist, warum nicht?
 
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habla2k schrieb:
Unterdrücken finde ich ein unglückliches Wort, weil es ja auch um Vermeidung von Sexismus und/oder Rassissmus geht.
GTA machte sich bisher über solche Leute lustig, durch Überzeichnung und Parodie.
 
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