News Surface Laptop SE: 299-Euro-Notebook für Schüler mit Windows 11 SE

tomgit schrieb:
Es bestreitet ja keiner, dass die Dinger objektiv langsam sind
Ist nur meine persönliche Meinung, das die Dual Core Variante zu langsam ist.
Und ja, ich weiß, das da weder New York noch die Welt nachgebaut wird, trotzdem frisst auch Minecraft immer mehr Leistung
 
Das gleiche wie bei der Serie S Falle. 299,- also puh super günstig und die Falle schnappte zu. Nicht bei vielen aber immerhin.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Es braucht ein klares Gegenkonzept, damit solche Geräte wie hier eben der Surface Laptop SE nicht mehr gebaut werden, sondern in der Versenkung verschwinden.
Völliger Blödsinn! Diese Geräte sind für ihren angedachten Einsatzzweck völlig ausreichend. Wieso soll man dort irgendwelche potenten CPUs reinbauen, für den Browser und ein paar einfache Apps? Das ist schon wieder diese typische Mentalität hier im Forum, am besten gleich ein 5950X rein, damit sich das Notebook schneller langweilt?
 
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xexex schrieb:
Völliger Blödsinn! Diese Geräte sind für ihren angedachten Einsatzzweck völlig ausreichend.
Nein, sind sie nicht:
mdPlusPlus schrieb:
Trotzdem ist 1366x768 hart an der Grenze des Brauchbaren, selbst bei 11 Zoll.
SVΞN schrieb:
Ein Notebook für Eltern und Bildungseinrichtungen, die ihre Kinder hassen.
CDLABSRadonP... schrieb:
Wäre ja auch schlecht, wenn das Beschweren über die zu geringe Auflösung aufhören würde. Ein NoGo muss als NoGo bezeichnet werden. Es geht hier um ein Gerät, auf dem Text dargestellt werden wird.
Ich sag es nochmals: Ein NoGo!
Zum nächsten Thema:
xexex schrieb:
Wieso soll man dort irgendwelche potenten CPUs reinbauen, für den Browser und ein paar einfache Apps?
Wo liest du so etwas heraus? Es geht um Ressourcenschonung, bereits vorhandene CPUs sollen genutzt werden.
xexex schrieb:
Das ist schon wieder diese typische Mentalität hier im Forum, am besten gleich ein 5950X rein, damit sich das Notebook schneller langweilt?
Nein, ein 5950X wäre nicht effizient, weder in Bezug auf Akkulaufzeit im Einsatzzweck noch auf Nutzung der Chipfläche. Der ist in einem Desktop oder einem Desktopreplacement besser aufgehoben.

Nochmal: Es geht um Nachhaltigkeit. Ein derartiges Projekt wie der Surface Laptop SE sollte aus Nachhaltigkeitsgründen sterben und durch leicht verfügbare Gebrauchtware ersetzt werden. Hauptvorteil für die Endkonsumenten in den Schulen: Vernünftige Displays. Hauptvorteil für die restliche Gesellschaft: Weniger Elektroschrott, weniger unnütz verschwendeter Platz auf Wafern. Der wird in der Chipletära eh vollständig ausgebucht sein!
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Nein, sind sie nicht:
Du begründest damit, dass die Notebooks nicht ausreichend sind, weil Leute in der Techbubble dagegen haten, anstatt mal mit Personen darüber zu sprechen, die in der Branche aktiv sind?
Wenn Techies immer recht hätten, frage ich mich, warum wir noch nicht alle mit Bitcoins bezahlen, Microsoft nicht seit Windows ME/XP/Vista/7/8/10/11 Pleite ist, und zeitgleich keiner und jeder auf Apple setzt.

CDLABSRadonP... schrieb:
Nochmal: Es geht um Nachhaltigkeit. Ein derartiges Projekt wie der Surface Laptop SE sollte aus Nachhaltigkeitsgründen sterben und durch leicht verfügbare Gebrauchtware ersetzt werden. [...] Hauptvorteil für die restliche Gesellschaft: Weniger Elektroschrott, weniger unnütz verschwendeter Platz auf Wafern. Der wird in der Chipletära eh vollständig ausgebucht sein!
Vielleicht sollte sich die Gesellschaft dann mal darauf besinnen, dass es weniger Höher-Schneller-Weiter sein muss, als Chips zu produzieren. Zu sagen, es wäre nachhaltiger, weil dann mehr Platz da wäre für andere Chips, ist unlogisch und widersprüchlich. Nachhaltiger wäre es, wenn der gesamte Productlifecycle verlängert werden würde, besonders durch effizientere Programmierung und längeren Support für die Hardware. Auch sollten Produkte einfacher zu reparieren sein und nicht der Austausch nur von erlesenen Händlern bewerkstelligt werden.

Nachhaltigkeit für mehr schnelle Chips ist halt vieles - nur nicht nachhaltig.
 
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Raucherdackel! schrieb:
720p ist bei 11 Zoll absolut ausreichend.
Nein, ist es nicht.
Diese Auflösung ist schlicht veraltet und gehört nicht mehr in ein Gerät im Jahr 2023. Auch nicht in ein 11,6" Modell.
Was soll überhaupt dieser 11,6" Quatsch? Der Krempel hat sich schon zu "Netbook" Zeiten als nicht zum längeren Arbeiten geeignet erwiesen.
Und damit sollen Kinder ihre Schulaufgaben erledigen und Homeschooling mit Videoschalte über mehrere Stunden betreiben?
Das ist doch grauenhaft.

720p auf nem noch viel kleineren Smartphone Display tut sich doch auch schon lange niemand mehr an.
 
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tomgit schrieb:
(...) anstatt mal mit Personen darüber zu sprechen, die in der Branche aktiv sind?
Was meinst du damit? Austausch mit Leute im Bildungssektor, Austausch mit Leuten in der Hardwarebranche für den Bildungssektor, ...?
tomgit schrieb:
Vielleicht sollte sich die Gesellschaft dann mal darauf besinnen, dass es weniger Höher-Schneller-Weiter sein muss, als Chips zu produzieren.
Ohne schnelleren Fortschritt als heute wird kein Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft möglich sein.
tomgit schrieb:
Auch sollten Produkte einfacher zu reparieren sein und nicht der Austausch nur von erlesenen Händlern bewerkstelligt werden.
Wo siehst du da einen Widerspruch zu den Forderungen? Das war doch explizit angesprochen, mitsamt des Weges dorthin! Das wird dadurch gefördert:
CDLABSRadonP... schrieb:
Und teilweise liegt dabei auch die Verantwortung bei den Lobbyvereinen und den Herstellern: Wenn sie sich darum kümmern, daraus ein Geschäft zu machen, dann wird es ihnen auch gelingen. Es braucht ein klares Gegenkonzept, damit solche Geräte wie hier eben der Surface Laptop SE nicht mehr gebaut werden, sondern in der Versenkung verschwinden.
tomgit schrieb:
Nachhaltiger wäre es, wenn der gesamte Productlifecycle verlängert werden würde, besonders durch effizientere Programmierung und längeren Support für die Hardware.
Seit wann wird so etwas durch extra produzierte schwächere Hardware gefördert? Seit wann wird das durch das Verbauen ungenügender Bildschirme gefördert? Das hat beides NICHTS damit zu tun; ist eine eigene Baustelle.
tomgit schrieb:
Wenn Techies immer recht hätten, frage ich mich, warum wir noch nicht alle mit Bitcoins bezahlen, Microsoft nicht seit Windows ME/XP/Vista/7/8/10/11 Pleite ist, und zeitgleich keiner und jeder auf Apple setzt.
Häh? Seit wann sind Teccies eine uniforme Gruppe? Die Straßen rauf und runter wird klar von diversen Teccies dargelegt, wieso Kryptowährungen aus technischen Gründen nicht die Zukunft sein werden. Diverse Teccies können dir auch erklären, wieso Microsoft nach wie vor existiert und wieso sich Apple halten kann.


Bitte prüfe dein nächstes Posting im Vorfeld auf innere Logik und darauf, ob du Positionen anderer User nicht verfälschst. Das gerade war eine Frechheit.
 
andi_sco schrieb:
Und? Ab ner bestimmten Displaygröße fällt 4K auch nicht mehr auf.
Auf der Größe fällt das sehr deutlich auf und das Display ist eben das erst was du als neue User an einem Laptop siehst.
Deswegen haben Smartphones ja auch >1080P auf deutlich kleineren Displays.
Außerdem hast du mal versucht auf dieser Auflösung moderne Software oder "das interniert zu benutzen"

So ist eben Für viele Kinder die erste Assoziation "PC schlecht, Smartphone ist eh besser,"
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Es geht um Nachhaltigkeit. Ein derartiges Projekt wie der Surface Laptop SE sollte aus Nachhaltigkeitsgründen sterben und durch leicht verfügbare Gebrauchtware ersetzt werden.
Gebrauchtware ist eben nie leicht verfügbar und nur in unbestimmten Mengen und undefinierten Zustand erhältlich. Man kauft sinnvollerweise Geräte für einen bestimmten Einsatzzweck ein und sichert sich eine möglichst langfristige Verfügbarkeit dieser Lösung zu und genau das ist hier zutreffend.

Versuche mal vom Hersteller wie HP, Dell oder Lenovo nach 2-3 Jahren noch Ersatzteile oder Ersatzgeräte zu beschaffen, dann wirst du schnell feststellen wieso deine Idee schlichtweg nicht funktioniert. Soll dann in der Klasse jedes Kind mit einem anderen Gerät rumhampelt? Wer soll das alles administrieren? Von der Geräten werden Koffer für die ganze Schule gekauft und nicht einzelne Geräte aus "Altbeständen".

Klassenlösungen sehen heute so aus:
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1673277666449.png
 
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Ah, die nächste Krüppel-Windows-Version, die man ein paar Jahre halbherzig mitschleppen und dann fallen lassen wird? Für ne reine MSOffice-Maschine wäre die Hardware wahrscheinlich ausreichend, aber so eine Gammel-Auflösung für Office ist halt einfach Murks.

Für ein Allzweckgerät ist es imo zu schwachbrüstig, da fährt man mit "freien" Laptops oder iPads langfristig wohl besser.

CDLABSRadonP... schrieb:
Tatsächlich ist die Anzahl von diversen prinzipiell ausrangierten Businessgeräten ziemlich gigantisch.
Gibts denn ne gute Anlaufstelle, wo man die bekommt?
 
Pat_ schrieb:
dad jibbet ne anzeije...

"SE" zu verwenden...

Welch Schelm der jetzt an Apple denkt :D

Ich muss an die ATI Radeon 9200SE denken. Eine noch lahmere Variante der 9200...
Apple ist mal wieder nur der Kopierer^^
 
TLDR: für den privaten Gebrauch ist dieses Laptops recht uninteressant. Für den angedachten Markt reicht es völlig aus.

Achtung, Tellerrand-Vernichter! In den USA gibt es an jeder K-8 Schule quasi für jeden Schüler ein iPad oder Chromebook, was vom jeweiligen Bezirk abhängt. Diese verbleiben im jeweiligen Klassenraum des Lehrers, damit diese nicht „vergessen“ oder „verloren“ werden. Der Sinn und Zweck dieser Laptops/Tablets ist es, den Schülern Lesestoff, Aufgaben oder Quiz bereitzustellen – was in Deutschland wohl weiterhin zu 95% per Papierabfall bereitgestellt wird. Genau das sind die Hauptanforderungen an diese Geräte. Alles andere, wie z.B. Programmieraufgaben, sind auf diesem Medium sekundär bzw. fehlplatziert – hierfür bieten sich dann doch wunderbar richtige PCs an. Die Auflösung, an welcher sich hier aufgehangen wird, ist daher nicht besonders prickelnd, aber völlig ausreichend. Gleiches gilt im Übrigen für die restliche Hardware. Allerdings wird man mit solch einem Aufbau locker einen 8h Tag ohne zwischenaufladen abhalten (selbstverständlich liegt die Nutzungszeit nicht bei 100%).

An die „lieber per eBay gebraucht Gerät-X kaufen“ Fraktion: Es gibt zwischen 100 und 150 Schüler pro Klassenstufen. Da man den Workflow zum Bereitstellen des Lernstoffes einheitlich gestalten sollten, braucht man ergo 150 gleiche Tablets. Gehen wir davon aus, dass nur Schüler ab der 4. Klasse Zugang zu Tablets benötigt, reden wir also schon von 500 bis 750 Tablets – ohne Ersatzgeräte. Völlig absurd dies über den Gebrauchtmarkt zu realisieren! Abgesehen davon, sind $300 bis $500 für ein Tablet eine Investition, welche man nur alle paar Jahre (dank Neuware-Garantie) vornehmen muss.

Persönlich finde ich, dass das iPad bzw. iOS perfekt für diesen Einsatzzweck ist. Die Tablets sind zwar „überdimensioniert“, haben aber den Vorteil, dass sich fast jeder sofort zurechtfindet. Das gelieferte Software-Paket ist ideal für den Bildungssektor und der Wertverlust der iPads hält sich in Grenzen.

Nochmals an alle die es nicht verstehen: Der Laptop wurde primär für den US-Markt und Präsenzveranstaltungen entwickelt – die Anforderungen stehen oben.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Ohne schnelleren Fortschritt als heute wird kein Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft möglich sein.
Das bedeutet aber auch Produktion und Produktion ist niemals Nachhaltig, weil es kein 100%iges Recycling gibt.
Eine nachhaltigere Gesellschaft kann nur aus einem längeren Productlifecycle entstehen, aber das ist ebenso endlich. Refurbished Produkte sind eben nur in einer Menge X vorhanden und die Anzahl sinkt fortlaufend. Man kann nicht die Schulen endlos mit Refurbished-Geräten versorgen, wenn man zeitgleich einen gewissen Status Quo aufrecht erhalten mag.
Was soll die Alternative sein? BYOD? Geräte, die sich keine Schule leisten kann?

CDLABSRadonP... schrieb:
Seit wann wird so etwas durch extra produzierte schwächere Hardware gefördert?
Sind vielleicht auf der Geschwindigkeit von vor fünf-sechs Generationen, aber haben einen niedrigeren Verbrauch und ist für den Einsatz ausreichend. Nur weil es für uns zu langsam ist, heißt das nicht, dass man nicht damit arbeiten kann.
Unis setzen teilweise noch auf A6 APUs von AMD, und das reicht auch aus für die meisten Aufgaben an den CIP-Pools.

CDLABSRadonP... schrieb:
Seit wann wird das durch das Verbauen ungenügender Bildschirme gefördert?
1366*768 auf 11,5" sind noch immer 135 ppi, ich habe zwei Notebooks mit ähnlichen Bildschirmen (ein ASUS Netbook und ein ThinkPad X240) weite Teile durch mein Bachelor-Studium verwendet. Es ist natürlich nicht das allerbeste, aber es ist ausreichend. Meine Güte, tut nicht so, als würden einem sofort die Augen verbrennen, nur weil man mal auf ein Bild mit weniger als 150 ppi blicken muss.

CDLABSRadonP... schrieb:
Das gerade war eine Frechheit.
Sorry, aber Produktion als nachhaltig zu betiteln ist ebenso eine Frechheit. Hier reden zig Techies komplett am Usecase vorbei, weil sie, pardon, keine Ahnung haben, was der Usecase ist - aber sich darüber beschweren können, wie schlecht und schwach doch das System ist, ohne auch nur mal in die ungefähre Richtung davon geblickt zu haben.
Es läuft drauf, was in den Schulen so im Alltag drauf laufen muss. Es wird ausreichend viel dargestellt. Es gab genügend Mitstudis von mir, die es nicht nötig hatten, bei ihren Hausarbeiten und Essays ordentlich zu recherchieren dabei - warum sollen es bei K-8 Students (Kindergarten bis 8. Klasse) anders sein?
Da läuft pro Unterrichtsstunde ein Programm. Der Bildschirm ist ausreichend. Die Leistung ist ausreichend. Und die Schulen müssen sich das als Palettenwaren leisten können.
 
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tomgit schrieb:
Sorry, aber Produktion als nachhaltig zu betiteln ist ebenso eine Frechheit. Hier reden zig Techies komplett am Usecase vorbei, weil sie, pardon, keine Ahnung haben, was der Usecase ist - aber sich darüber beschweren können, wie schlecht und schwach doch das System ist, ohne auch nur mal in die ungefähre Richtung davon geblickt zu haben.
Es geht darum, dass du pauschal austeilst. Du scherst Leute als Teccies über einen Kamm. Du haust auf User, die darstellen, warum die Displays keine Option darstellen.
tomgit schrieb:
Sind vielleicht auf der Geschwindigkeit von vor fünf-sechs Generationen, aber haben einen niedrigeren Verbrauch und ist für den Einsatz ausreichend. Nur weil es für uns zu langsam ist, heißt das nicht, dass man nicht damit arbeiten kann.
Unis setzen teilweise noch auf A6 APUs von AMD, und das reicht auch aus für die meisten Aufgaben an den CIP-Pools.
Und statt der Geschwindigkeit von vor fünf-sechs Generationen ist es nicht besser, herumliegende Hardware von vor vier Generationen zu verwenden, die bereits produziert wurde und die erst, wenn sie noch zwei Generationen altert, auf dem gleichen relativen Niveau landen wird, auf dem jetzt die LowEnd-Neuware spielt? Wird es langsam klar?
tomgit schrieb:
Das bedeutet aber auch Produktion und Produktion ist niemals Nachhaltig, weil es kein 100%iges Recycling gibt.
Was für eine Definition von Nachhaltigkeit verwendest du, wenn es dafür 100%iges Recycling bräuchte?
tomgit schrieb:
Eine nachhaltigere Gesellschaft kann nur aus einem längeren Productlifecycle entstehen,
Genau diesen fordere ich doch und genau diesem stehen solche Geräte im Wege! Sie selbst bieten keinen langen Produktlebenszyklus.
tomgit schrieb:
Refurbished Produkte sind eben nur in einer Menge X vorhanden und die Anzahl sinkt fortlaufend. Man kann nicht die Schulen endlos mit Refurbished-Geräten versorgen, wenn man zeitgleich einen gewissen Status Quo aufrecht erhalten mag.
Nachhaltigkeit gebietet uns, Effizienzverbesserungen auch in die Praxis umzusetzen und zwar an den Stellen mit der größten Wirkung. Allein deshalb werden auch in Zukunft Geräte ausgetauscht werden. Und deshalb ist es so wichtig, die Weichen zu stellen, dass diese Geräte in den Gebrauchtmarkt wandern können!
Insbesondere führt das auch dazu, dass die Produkte mit mehr Weitblick entwickelt werden müssen. Die technischen Limits müssen härter gepushed werden. Für mehr Nachhaltigkeit braucht es mehr Fortschritt und keine Enthaltsamkeitsethik. Für mehr Nachhaltigkeit braucht es eine Inpflichtname von Industrie.
tomgit schrieb:
1366*768 auf 11,5" sind noch immer 135 ppi, ich habe zwei Notebooks mit ähnlichen Bildschirmen (ein ASUS Netbook und ein ThinkPad X240) weite Teile durch mein Bachelor-Studium verwendet. Es ist natürlich nicht das allerbeste, aber es ist ausreichend. Meine Güte, tut nicht so, als würden einem sofort die Augen verbrennen, nur weil man mal auf ein Bild mit weniger als 150 ppi blicken muss.
Die absolute Auflösung bleibt gering. Die absolute Diagonale bleibt gering. Selbst für flüssiges Zeichnen beschleunigtes eInk ist heutzutage bereits weiter und das befand sich jahrelang im Tiefschlaf.
Sieh das auch aus dem Blickwinkel der Papierlosigkeit, ein derartiges Panel bremst Papierlosigkeit.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Nochmal: Es geht um Nachhaltigkeit. Ein derartiges Projekt wie der Surface Laptop SE sollte aus Nachhaltigkeitsgründen sterben und durch leicht verfügbare Gebrauchtware ersetzt werden. Hauptvorteil für die Endkonsumenten in den Schulen: Vernünftige Displays. Hauptvorteil für die restliche Gesellschaft: Weniger Elektroschrott, weniger unnütz verschwendeter Platz auf Wafern. Der wird in der Chipletära eh vollständig ausgebucht sein!
Wenn die letzte gebraucht SSD Verkauft wurde, das letzte gebraucht Smartphone verschickt und der letzte Gebrauchte Laptop an eine Schule geliefert wurde, wirst auch Du merken, gebraucht Ware wächst nicht auf Bäumen. 😉

Auch wenn ich für Nachhaltigkeit bin, wirst nicht in jemanden Bereich damit was reißen können.
 
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@CDLABSRadonP...

Meine Frau unterrichtet an einer K-8-Schule, daher habe ich einen tieferen Einblick in die Materie. Laut dem Direktor ihrer Schule, gibt es in Maricop County (Großraum Phoenix) knapp 800.000 K-8 Schüler – dürften allerdings auch locker 50%+ aller Schüler in Arizona sein.

Laut dem National Center for Education Statistics (hoffe die Seite ist aus Deutschland zugänglich), gibt es in den USA ca. 34.3 Mio. K-8 Schüler und ca. 15.5 Mio. 9-12 Schüler. Diese Zahlen enthalten keine Schüler von privaten Schulen. Den Gebrauchtmarkt möchte ich sehen, in welchem man zusätzlich zur bestehenden Nachfrage, verlässlich und „günstig“ alle paar Jahre an ca. 30-50 Mio. Tablet/Laptops kommt.

Unabhängig davon bezweifle ich ganz stark, dass die Schulbezirke hier das Budget für die zusätzlichen IT-Admin-Stellen genehmigt bekommen würden. Es ist schließlich ein großer Unterschied, ob ich ein RMA beim Hersteller/Händler stelle oder einen gebrauchen Laptop reparieren muss.

PS: Rechen-Beispiel zusätzlicher IT-Admin für Gebrauchtware

Wenn eine Schule alle 3 Jahre 1.500 Laptops/Tablets zu je $300 kauft, kostet das die Schule $450.000 ($150.000/Jahr) – Steuern lasse ich außen vor, da diese hier eh niedriger sind. Eine IT-Admin an einer Schule verdient im Schnitt wohl $60.000/Jahr – und hier lasse ich ebenfalls den AG-Anteil an der Personalkosten weg. Mit nur einem einzelnen zusätzlichen IT-Admin, welcher für Reparaturen zuständig ist, kosten die anzuschaffenden Geräte schlagartig ca. 40% mehr. Selbst wenn alle Ersatzteile (Verfügbarkeit außenvor gelassen) kostenlos wären, ist dies aus der Sicht der BWL katastrophal!
 
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xexex schrieb:
Klassenlösungen sehen heute so aus:
[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/1673277493997-png.1309492/[/IMG]
imRa schrieb:
Persönlich finde ich, dass das iPad bzw. iOS perfekt für diesen Einsatzzweck ist. Die Tablets sind zwar „überdimensioniert“, haben aber den Vorteil, dass sich fast jeder sofort zurechtfindet. Das gelieferte Software-Paket ist ideal für den Bildungssektor und der Wertverlust der iPads hält sich in Grenzen.
Alles bekannt. Aber jetzt kommt der...
imRa schrieb:
Tellerrand-Vernichter!
Stellt euch vor, das Einsteiger-iPad, welches in Punkto Energieeffizienz und insbesondere CO²-Produktionseffizienz nicht gut (siehe Apples eigene Umweltberichte!) abschneidet, würde gestrichen und durch folgendes Ersatzkonzept ersetzt: Die iPads werden reparierbarer, Apple refurbished Massen an iPad Airs/ Pros früherer Generationen aus den diversen Einsatzszenarien für den Bildungseinsatz und es entsteht obendrein ein iPad Ultra über dem aktuellen Pro. Das wäre ein großer Schritt in Punkto Nachhaltigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet: (Sprache)
Die 768p Auflösung kannst sowieso vergessen und das selbst bei 15".
Hinzu kommt, wenn man auf 125% skaliert werden neuere Programme oft gar nicht mehr ganz angezeigt.
Ja so geistesgestört kann man auch programmieren.
Und selbst der Maximieren Button oder die Scrolleiste fehlen oft.
Nicht mal Mausrad hilft,
Dafür gibt es dann Riesenabstände für nichts gratis dazu.
Und Tatsache ist auch dass Kurzsichtigkeit enorm zunimmt.
Die armen Kids tun mir nur noch leid.
Und dann sollen sie noch Geld für so einen Gängelsondermüll ausgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
das einzige was an dem gerät für schüler ist, das könnte der preis sein. man könnte aber das ding auch bürger-notebook oder renter-laptop nennen. schüler werden daran auf dauer keine freude haben.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Stellt euch vor, dass Einsteiger-iPad, das in Punkto Energieeffizienz und insbesondere CO²-Produktionseffizienz nicht gut abschneidet (siehe Apples eigene Umweltberichte!) würde gestrichen und durch folgendes Ersatzkonzept ersetzt: Die iPads werden reparierbarer, Apple refurbished Massen an iPad Airs/ Pros früherer Generationen aus den diversen Einsatzszenarien für den Bildungseinsatz und es entsteht obendrein ein iPad Ultra über dem aktuellen Pro. Das wäre ein großer Schritt in Punkto Nachhaltigkeit.
Das möchte ich auch nicht bestreiten. Ganz im Gegenteil, ich wäre absolut dafür! Einen Aufpreis von ca. 20% sollte das der Gesellschaft auch mindestens wert sein…

Nur, leider leben wir in einer Welt, in welcher wir noch nicht so weit sind. Daher müssen wir uns eben noch mit der Ressourcen-Verschwendung abfinden. Privat halten meine (Apple-)Geräte mehr als 5 Jahre, welche ich auch nur Ersetze, wenn es einen triftigen Grund gibt. Ich bezweifle sehr stark das Apple (und andere Hersteller) die o.g. Masse an refurbished Geräten derzeit bereitstellen kann – vor allem mit dem Hintergrund das ein Großteil der refurbished iPads vermutlich bereits aus dem Bildungssektor stammen.

capitalguy schrieb:
schüler werden daran auf dauer keine freude haben.
Sorry, aber das ist doch Humbug. Die Schüler, welche auf dem Laptop vorzugsweise lediglich Lesen und Aufgaben bearbeiten sollen, werden laut dir daran keine Freude haben. Für den 0815 Michel und dessen Opa, welche damit auch surfen und spielen würden, reicht es hingegen aus. Genau für diese Gruppe sind die genannten Einschränkungen ein Grund diesen Laptop nicht zu kaufen...
 
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