GeForce GTX 560 Ti im Test: Nvidia-Karte mit guter Leistung und hohem Preis

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Wolfgang Andermahr
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Impressionen

Nvidia GeForce GTX 560 Ti

Die GeForce GTX 560 Ti soll im Performancesegment für Unruhe sorgen, dort die Radeon HD 6870 schlagen und die Radeon HD 6950 ärgern. Um das zu erreichen, hat sich Nvidia für einen Preis von etwa 229 Euro entschieden. Ab dem heutigen Tage sollen die ersten Karten lieferbar sein, wobei zahlreiche Boardpartner Varianten mit einem anderen Kühlsystem und höheren Taktraten anbieten werden.

Nvidia GeForce GTX 560 Ti
Nvidia GeForce GTX 560 Ti

Das Referenzdesign der GeForce GTX 560 Ti kommt mit einem 23 cm langen PCB in Schwarz daher. Die Karte ist damit länger als eine GeForce GTX 460, wobei der Einbau in ein handelsübliches Gehäuse dennoch problemlos von statten gehen sollte. Da die typische Leistungsaufnahme laut Nvidia bei 170 Watt liegt, sind zwei Sechs-Pin-Stromstecker notwendig.

GeForce GTX 560 Ti Rückseite
GeForce GTX 560 Ti Rückseite
GeForce GTX 560 Ti Lüfter
GeForce GTX 560 Ti Lüfter
GeForce GTX 560 Ti Muster
GeForce GTX 560 Ti Muster

Der Dual-Slot-Kühler belegt die gesamte Vorderseite der Karte und weist große Ähnlichkeiten mit dem auf der GeForce GTX 460 auf. Das Herzstück besteht aus einem Kupferblock, der direkt auf der GF114-GPU aufliegt. Um diesen herum befinden sich einige kreisförmig angeordnete Lamellen aus Aluminium, die mittels dreier Heatpipes mit weiteren Alu-Lamellen verbunden sind. Das gesamte Kühlkonzept ist von einer Plastikhaube umgeben.

GeForce GTX 560 Ti Anschlüsse
GeForce GTX 560 Ti Anschlüsse
GeForce GTX 560 Ti Schriftzug
GeForce GTX 560 Ti Schriftzug
GeForce GTX 560 Ti Stromanschlüsse
GeForce GTX 560 Ti Stromanschlüsse

Genau über dem Rechenkern ist ein im Durchmesser 75 mm großer Axiallüfter montiert, der für die nötige Frischluft sorgt. Eine temperaturgeregelte Lüftersteuerung sorgt für einen kühlen und dennoch leisen Betrieb – mehr dazu im Abschnitt der „sonstigen Messungen“. Die Rückseite bleibt von jeglichen Kühlmaßnahmen verschont.

GeForce GTX 560 Ti von oben
GeForce GTX 560 Ti von oben
GeForce GTX 560 Ti GPU-Rückseite
GeForce GTX 560 Ti GPU-Rückseite
GeForce GTX 560 Ti Slotblech
GeForce GTX 560 Ti Slotblech
GeForce GTX 560 Ti Kühlerhaube
GeForce GTX 560 Ti Kühlerhaube
GeForce GTX 560 Ti ohne Haube
GeForce GTX 560 Ti ohne Haube
GeForce GTX 560 Ti Lüfter
GeForce GTX 560 Ti Lüfter

Wie auf den größeren GeForce-GTX-500-Karten ist auf der GeForce GTX 560 Ti der Schutzmechanismus vor einer zu hohen Leistungsaufnahme implementiert, der bei im Treiber hinterlegten Anwendungsprogrammen wie dem „Furmark“ reagiert und die Karte herunter taktet. Das Feature ist aber optional und der Boardpartner kann entscheiden, ob es implementiert werden soll oder nicht.

GeForce GTX 560 Ti Alu-Lamellen
GeForce GTX 560 Ti Alu-Lamellen
GeForce GTX 560 Ti Heatpipes und Lamellen
GeForce GTX 560 Ti Heatpipes und Lamellen
GeForce GTX 560 Ti Heatpipes
GeForce GTX 560 Ti Heatpipes
GeForce GTX 560 Ti SLI-Anschluss
GeForce GTX 560 Ti SLI-Anschluss
GeForce GTX 560 Ti Stromversorgung
GeForce GTX 560 Ti Stromversorgung
GeForce GTX 560 Ti GPU und Speicher
GeForce GTX 560 Ti GPU und Speicher

Die TMU-Domäne der GeForce GTX 560 Ti taktet unter Windows auf 51 MHz herunter, um so Strom sparen zu können. Dasselbe gilt für die Shadereinheiten, die dann noch mit 101 MHz laufen. Der 1.024 MB große GDDR5-Speicher, der von Samsung hergestellt wird, arbeitet in dem Szenario mit 135 MHz. Auf dem Slotblech der Grafikkarte haben zwei Dual-Link-DVI- sowie ein Mini-HDMI-Anschluss nach dem 1.4a-Standard ihren Platz.

GeForce GTX 560 Ti Kühlerrückseite
GeForce GTX 560 Ti Kühlerrückseite
GeForce GTX 560 Ti ohne Kühler
GeForce GTX 560 Ti ohne Kühler