3/6 DDR3-Arbeitsspeicher im Test : Welchen RAM für Intel Ivy Bridge?

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Testergebnisse mit GeForce GTX 680

Als Grundlage für den Test dient unser aktualisierter Parcours für Prozessortests. In unserem Rating schlüsseln wir wie in den letzten Jahren nach und nach die unterschiedlichen Bereiche auf. In das zusammenfassende Rating fließen wie üblich nur Tests aus den Bereichen Anwendung sowie Spiele, wobei alle anderen Segmente separat ausgegeben werden. An erster Stelle präsentieren wir dabei das Ergebnis, das den höchsten Realitätsgehalt hat, also alle Anwendungen und die Spiele in einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Bildpunkten. Parallel dazu geben wir aber auch das Rating aus, welches einen mehr oder minder präzisen Blick in die Zukunft ermöglicht, unter der Prämisse, dass die Anwendungen nahezu gleich bleiben, Spiele aber weiterhin nicht nur auf Grafik sondern auch auf CPUs hin optimiert werden. Deshalb fließen dort die Games in geringer Auflösung sowie ohne AA/AF ein. Zur guter Letzt werden die Bereiche Anwendungen, Spiele in geringer und hoher Auflösung sowie die theoretischen Tests separat ausgegeben und analysiert.

Gesamt

Rating mit Anwendungen und Spielen (1.920 x 1.080)
Angaben in Prozent
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-2133 (9-11-9-27)
      100,0%
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-1866 (9-9-9-27)
      99,3%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1600 (8-8-8-24)
      99,2%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1333 (7-7-7-20)
      99,0%
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-1333 (7-7-7-20)
      99,0%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1600 (9-9-9-24)
      98,9%
    • Intel Core i7-3770K, 16 GB DDR3-1333 (9-9-9-24)
      98,2%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1333 (9-9-9-24)
      98,0%
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-1066 (7-7-7-18)
      95,5%

Erwartungsgemäß spielt Arbeitsspeicher keine wesentliche Rolle, wenn es um die Performance eines PCs mit neuem Prozessor und zusätzlicher diskreter Grafikkarte geht. Lediglich zwei Prozent trennen die günstigsten Riegel von den teuersten und damit auch die auf dem Papier langsamsten von den schnellsten. Wer sich im letzten Jahr bei niedrigsten Speicherpreisen für DDR3-1333 entschieden hatte, braucht deshalb keinesfalls über eine Neuanschaffung nachdenken und kann das Geld lieber in einen eventuell schnelleren Prozessor oder die nächst stärke Grafikkarte investieren – dort sind die Auswirkungen weitaus größer.

Selbst vier Jahre alter DDR3-1066-Speicher kann noch mit einem modernen System gepaart werden. Anhand der niedrigen Speicherpreise landet man dann aber wirklich langsam in der Zwickmühle, da sich die Kosten für DDR3-1600 oder auch DDR3-1866 nicht überschlagen. Denn unterm Strich liegen wir gerade bei 40 Prozent von dem Preis, was die Module noch vor einem Jahr zum Start von „Sandy Bridge“ gekostet haben.

Da die Geschwindigkeit genau so wie die Timings nur minimale Einflüsse auf die Gesamtleistung des Systems haben, kommt es auf persönliche Bedürfnisse an. Wer viel mit großen Video und Bilder in professionellen Programmen arbeitet, dem bringt eine größere Menge Arbeitsspeicher deutlichere Vorteile als eine kleinere Kapazität, die auf dem Papier schneller arbeiten soll.

Wie bereits in den letzten Jahren üblich ist auch die Herstellermarke zur Nebensache geworden. Alle Hersteller setzen auf die quasi gleichen Speicherchips, auch die PCBs, auf denen die Chips dann verbaut sind, kommen aus den gleichen Werken. Kein Wunder also, dass alle auch satte Garantien auf ihre Module geben – dies fängt beim 27-Euro-Speicher aus dem Hause TeamGroup an und geht über Corsair, GeIL, und Kingston bis hin zu Adata. Den klassischen No-Name-Speicher gibt es kaum noch, zumindest nicht im Retail-Markt.

Abschließendes Performancerating
Angaben in Prozent
  • mit Anwendungen und Spielen in geringer Auflösung:
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-2133 (9-11-9-27)
      100,0%
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-1866 (9-9-9-27)
      99,0%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1600 (9-9-9-24)
      99,0%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1600 (8-8-8-24)
      98,8%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1333 (7-7-7-20)
      97,7%
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-1333 (7-7-7-20)
      97,2%
    • Intel Core i7-3770K, 16 GB DDR3-1333 (9-9-9-24)
      96,9%
    • Intel Core i7-3770K, 8 GB DDR3-1333 (9-9-9-24)
      95,8%
    • Intel Core i7-3770K, 4 GB DDR3-1066 (7-7-7-18)
      93,0%

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