7/9 GeForce GTX 950 im Test : Asus, EVGA und MSI verleihen Nvidias neuester Grafikkarte Flügel

, 211 Kommentare

Leistungsaufnahme

Der Testrechner nimmt mit allen vier Testkandidaten zwischen 75 und 76 Watt auf, wenn sich das System im Windows-Betrieb befindet. Ein normaler Wert für GeForce-Grafikkarten, der aber nicht beeindruckend ist. Die GeForce GTX 960 schafft es zum Beispiel auf bessere 73 Watt – was schlussendlich aber völlig gleichgültig ist.

Unter Last zeigt sich dann, dass die GeForce GTX 950 dank der energieeffizienten Maxwell-Architektur eine sehr geringe Leistungsaufnahme hat – aber nur, wenn sich die Grafikkarte an die von Nvidia vorgegebenen Taktraten hält! Denn dann kommt das System auf 170 Watt, was gar noch ein Watt weniger als die GeForce GTX 750 Ti ist!

Bei den stark von Haus aus übertakteten Karten läuft die Leistungsaufnahme dann aus dem Ruder. Diese ist zwar immer noch gut, fällt aber massiv höher aus. Und zwar derart höher, dass selbst die schnellere GeForce GTX 960 eine niedrigere Leistungsaufnahme vorweisen kann. Die Partnerkarten sind somit ein wenig mit Gewalt auf eine hohe Geschwindigkeit getrimmt.

In Zahlen ausgedrückt kommt die langsamste MSI GeForce GTX 950 Gaming 2G mit 212 Watt noch auf den besten Messwert. Das ist aber schon 42 Watt mehr als bei den Nvidia-Vorgaben und auch 14 Watt mehr als eine schnellere GeForce GTX 960. Die konkurrierende Radeon R7 370 von AMD ist mit 225 Watt kaum noch entfernt.

Bei der Asus GeForce GTX 960 Strix und EVGA GeForce GTX 950 FTW liegt die Leistungsaufnahme noch ein paar Watt höher und die Zotac GeForce GTX 950 AMP! legt nochmal einen drauf. Der Rechner benötigt mit der Grafikkarte 240 Watt. Die Differenz zu einer normalen GeForce GTX 950 beträgt 70 Watt!

20 Einträge
Leistungsaufnahme - Gesamtsystem
Angaben in Watt (W)
  • Last in Ryse: Son of Rome:
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      171
    • AMD Radeon R7 360
      191
    • Nvidia GeForce GTX 960
      198
    • MSI GeForce GTX 950 Gaming 2G
      212
    • AMD Radeon R7 260X
      214
    • GeForce GTX 960 OC-Karte
      215
    • Asus GeForce GTX 950 Strix
      217
    • EVGA GeForce GTX 950 FTW
      220
    • AMD Radeon R7 370
      225
    • Asus Radeon R7 370 Strix
      231
    • Zotac GeForce GTX 950 AMP!
      240
    • Nvidia GeForce GTX 760
      242
    • Nvidia GeForce GTX 970
      244
    • AMD Radeon R9 270X
      246
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      268
    • AMD Radeon R9 285
      282
    • Nvidia GeForce GTX 980
      283
    • AMD Radeon R9 380
      293
    • Nvidia GeForce GTX 770
      295
    • AMD Radeon HD 6970
      298
    • GeForce GTX 980 OC-Karte
      318
    • Nvidia GeForce GTX 780
      325
    • AMD Radeon R9 290X
      326
    • Nvidia GeForce GTX 580
      337
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      337
    • AMD Radeon R9 280X
      340
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      353
    • Nvidia GeForce GTX Titan X
      354
    • AMD Radeon R9 290
      360
    • Nvidia GeForce GTX Titan X (Max)
      374
    • AMD Radeon R9 Fury
      389
    • AMD Radeon R9 390
      395
    • AMD Radeon R9 Fury X
      395
    • GeForce GTX 980 Ti OC-Karte
      400
    • Radeon R9 290 OC-Karte
      402
    • Radeon R9 290X OC-Karte
      411
    • AMD Radeon R9 390X
      420

Im Blu-ray-Betrieb zieht der Rechner mit den GeForce-GTX-960-Karten je nach Modell zwischen 84 und 86 Watt aus der Steckdose. Das ist ein guter Wert. Auch im Zwei-Monitor- und im Drei-Monitor-Betrieb ist der Energiehunger niedrig. Bei letzterem taktet der 3D-Beschleuniger jedoch nicht mehr korrekt in den 2D-Modus herunter. Einzig die Grafikkarten mit HBM-Speicher, sprich die Radeon R9 Fury und die Radeon R9 Fury X von AMD, sind derzeit dazu in der Lage.

Übertaktbarkeit

Die meisten Partnerkarten haben die GM206-GPU bereits stark übertaktet, sodass große Steigerungen nicht mehr möglich sind. Den höchsten Takt schafft die Asus GeForce GTX 950 Strix, die auf 1.550 MHz kommt – jedoch nur alternierend mit einer Frequenz von 1.519 MHz. Die eigentlichen Leistungssteigerungen kommen durch die höhere Speicherfrequenz zustande. Je nach Modell konnten zwischen 3.800 MHz und 4.000 MHz erzielt werden.

In den Spielen schafft die MSI GeForce GTX 950 Gaming 2G aufgrund des geringsten Taktes mit einer Steigerung von zwölf bis 13 Prozent den größten Leistungszuwachs. Danach kommt die Asus GeForce GTX 950 Strix mit zehn bis zwölf Prozent und dann die EVGA GeForce GTX 950 FTW mit fünf bis sieben Prozent und die Zotac GeForce GTX 950 AMP! mit vier bis acht Prozent.

Übertaktbarkeit
  • Assassin's Creed Unity:
    • Asus GTX 950 Strix – Übertaktet (1.273/3.804)
      33,8
    • EVGA GTX 950 FTW – Übertaktet (1.251/3.815)
      33,6
    • MSI GTX 950 Gaming – Übertaktet (1.275/4.028)
      33,3
    • Zotac GTX 950 AMP! – Übertaktet (1.226/3.960)
      33,1
    • Zotac GTX 950 AMP! – Standard (1.203/3.510)
      31,8
    • EVGA GTX 950 FTW – Standard (1.203/3.300)
      31,4
    • Asus GTX 950 Strix – Standard (1.165/3.300)
      30,3
    • MSI GTX 950 Gaming – Standard (1.127/3.326)
      29,8
  • Far Cry 4:
    • Asus GTX 950 Strix – Übertaktet (1.273/3.804)
      23,9
    • EVGA GTX 950 FTW – Übertaktet (1.251/3.815)
      23,7
    • MSI GTX 950 Gaming – Übertaktet (1.275/4.028)
      23,7
    • Zotac GTX 950 AMP! – Übertaktet (1.226/3.960)
      23,5
    • EVGA GTX 950 FTW – Standard (1.203/3.300)
      22,1
    • Zotac GTX 950 AMP! – Standard (1.203/3.510)
      21,8
    • Asus GTX 950 Strix – Standard (1.165/3.300)
      21,4
    • MSI GTX 950 Gaming – Standard (1.127/3.326)
      21,1
  • Ryse:
    • MSI GTX 950 Gaming – Übertaktet (1.275/4.028)
      33,8
    • Asus GTX 950 Strix – Übertaktet (1.273/3.804)
      33,5
    • Zotac GTX 950 AMP! – Übertaktet (1.226/3.960)
      33,5
    • EVGA GTX 950 FTW – Übertaktet (1.251/3.815)
      33,2
    • Zotac GTX 950 AMP! – Standard (1.203/3.510)
      31,7
    • EVGA GTX 950 FTW – Standard (1.203/3.300)
      31,5
    • Asus GTX 950 Strix – Standard (1.165/3.300)
      30,4
    • MSI GTX 950 Gaming – Standard (1.127/3.326)
      29,9

Auf der nächsten Seite: Preis-Leistungs-Verhältnis