4/6 Samsung SSD 850 Evo 4 TB im Test : Die größte und schnellste SATA-SSD

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Praxistests

Über die graue Schaltfläche „+ xx Einträge anzeigen“ sind weitere SSDs vergleichbar. Bei den M.2/PCIe-SSDs kommt ein anderes Mainboard zum Einsatz, weshalb die Vergleichbarkeit nicht zu hundert Prozent gegeben ist. Die einzelnen Diagramme lassen sich über die orangenen Pfeile wechseln.

Programmstart & Installation

Die Anwendungstests verliefen ohne Auffälligkeiten. Das typische Niveau von SATA-SSDs wird in beiden Einzeltests erreicht.

Entpacken & Kopieren

Nach zahlreichen Tests haben sich die Marke von 20 Sekunden beim Entpacken und die Marke von 50 Sekunden beim Kopiertest als Schallmauer für schnelle SATA-SSDs herausgestellt. Die Samsung 850 Evo mit 4 TByte unterbietet beide Werte und ist beim Kopieren das schnellste Laufwerk mit SATA-Schnittstelle.

Leistungsaufnahme

Als Äußerst sparsam erweist sich die Samsung 850 Evo 4 TB bei Inaktivität. 260 Milliwatt sind der zweitbeste Wert hinter der Samsung 850 Pro mit 2 TB. Bei aktiviertem Link Power Management sind hingegen zahlreiche SSDs sparsamer. 50 Milliwatt sind dennoch ein gutes Ergebnis.

Unter Last benötigen Samsungs V-NAND-SSDs beim Lesen mehr Energie als beispielsweise Modelle mit effizientem SMI-Controller wie die Mushkin Reactor. Beim Schreiben ist die Leistungsaufnahme in Relation zur Speicherkapazität niedrig. Hier zeigen sich die Vorteile des neuen 3D-NAND sowie des SLC-Cache.

ComputerBase misst die Leistungsaufnahme bei Aktivität während zweiminütiger Belastung mit Iometer. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme während des Tests bildet die Basis für die Werte im Diagramm. Der SLC-Cache nimmt nicht nur auf die Leistung, sondern auch auf die Leistungsaufnahme Einfluss. Bei der 850 Evo mit 4 TByte konnte zwar bei der sequenziellen Schreibrate kein Einfluss des Zwischenspeichers festgestellt werden, die SSD schrieb durchweg mit rund 520 MB/s, doch durchaus bei der Leistungsaufnahme. Die ersten rund 100 von 120 Sekunden benötigte die SSD nur 2,66 Watt, danach wurde das Limit des 48 GByte fassenden SLC-Cache erreicht und die Leistungsaufnahme stieg deutlich auf 3,43 Watt. Das höhere Niveau blieb auch im Anschluss des Tests eine Weile bestehen, die Daten im SLC-Cache müssen schließlich noch auf den regulären TLC-Speicher übertragen werden.

Modell SLC-Cache Seq. Schreiben im SLC-Cache Seq. Schreiben jenseits SLC-Cache
4.000 GB 48 GB ~520 MB/s
2,66 W
~520 MB/s
3,43 W

Beim wahlfreien 4K-Schreiben trat dieses Phänomen nicht auf, denn der SLC-Cache wurde nicht überschritten. Bei rund 300 MB/s wurden innerhalb von zwei Minuten nur 36 GByte geschrieben, sodass die Daten problemlos noch in den Zwischenspeicher passten. Entsprechend lag auch die Leistungsaufnahme konstant bei 2,08 Watt.

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