3/4 Gears of War 4 Benchmark : Eine überraschend gute PC-Version mit UWP

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Benchmarks auf dem Intel Core i7-6700K

In 1.920 × 1.080 zeigt Gears of War 4 mit dem Ultra-Preset auf einem Intel Core i7-6700K eine gute Leistung. Mit einer GeForce GTX 1060 oder einer Radeon RX 480 kommt man ein gutes Stück über die 60-FPS-Marke, was auch die GeForce GTX 970 noch schafft. Und dies ist durchaus wichtig, denn ab 60 FPS ist GoW 4 sehr gut spielbar. Rund 45 FPS werden dann für ein annehmbares Spielvergnügen benötigt. Noch geringere Frameraten sind dagegen nicht mehr empfehlenswert.

Es ist wenig verwunderlich, dass die GeForce GTX 1080 die mit Abstand beste Grafikkarte für Gears of War 4 ist. Das setzt sich auch in den höheren Auflösungen fort. Auch in 3.840 × 2.160 lässt sich das Actionspiel noch spielbar genießen, wobei man auf das Hoch-Preset zurückschalten muss. Das schafft sonst keine andere Grafikkarte.

Sehr gut schlagen sich die AMD-Grafikkarten – für ein Spiel mit der Unreal Engine 4 gar überraschend gut. In Full HD muss sich die Radeon RX 480 noch um sechs Prozent der GeForce GTX 1060 geschlagen geben. Dafür übernimmt die Polaris-Karte in 2.560 × 1.440 jedoch um vier Prozent die Führung. Die Radeon R9 390 ist in Full HD knapp langsamer als die neue Radeon RX 480 unterwegs, in höheren Auflösungen dagegen etwas schneller.

Erstaunlich gut schlägt sich die Radeon R9 Fury X. In Full HD liegt diese bereits gleich auf mit der GeForce GTX 980 Ti und agiert in 2.560 × 1.440 um elf Prozent schneller. In Ultra HD liegt die Differenz noch bei sieben Prozent.

Benchmarks auf dem AMD FX-8370

Je langsamer der Prozessor ist, desto mehr geraten AMD-Grafikkarten gegenüber der Nvidia-Konkurrenz ins Hintertreffen. Das ist nicht immer so, jedoch meistens. Nur will das in Gears of War 4 nicht zur Geltung kommen. In dem Actionspiel dreht sich das Spielchen mit einer langsamen CPU wie dem AMD FX-8370 genau um.

So kommt es, dass in Full HD die Radeon R9 Fury X auf dem FX-8370 klar schneller als die GeForce GTX 1080 rendert. In einer Auflösung, in der die Fiji-Karte normalerweise ziemliche Schwierigkeiten hat, die Rohleistung auf den Boden zu bringen. So ist die Radeon-Karte dort 19 Prozent schneller als die GeForce GTX 1080. Selbst die Radeon RX 480 ist kaum langsamer als Nvidias GeForce-Flaggschiff. In 2.560 × 1.440 ähnelt die Situation dann deutlich wieder dem Ergebnisse mit einer schnelleren CPU und in Ultra HD gibt es keine Unterschiede mehr.

Wenn man die Benchmarks genau vergleicht, zeigt sich, dass die schnellen Nvidia-Grafikkarten in Gears of War 4 durchweg in ein CPU-Limit laufen, das es für AMD nur in einer sehr abgemilderten Form zu geben scheint. So verliert zum Beispiel die GeForce GTX 1080 durch den langsameren Prozessor rund 45 Prozent der eigentlich vorhandenen Performance, die GeForce GTX 980 Ti noch 23 Prozent und die GeForce GTX 1060 13 Prozent.

Bei langsamen CPUs verlieren Radeon-Grafikkarten weniger Leistung

Auch die AMD-Karten verlieren an FPS, aber deutlich weniger. Bei der Radeon R9 Fury X betragen die Verluste selbst auf der Radeon R9 Fury nur acht Prozent und auf der Radeon RX 480 sieben Prozent.

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