GeForce GTX 1080 Mini im Test: Zotac hat die schnellste Grafikkarte für Mini-ITX 2/4

Wolfgang Andermahr 74 Kommentare

Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten seit Mai 2016 testet, welche Taktraten anliegen und welche Treiber installiert sind, lässt sich im Benchmark-und-Methodik-Artikel nachlesen. Für diesen Test kommt eine verkürzte Version des Testparcours zum Einsatz.

Taktraten unter Last

Damit die Kühllösung der GeForce GTX 1080 Mini nicht überfordert wird, hat Zotac ein recht restriktives Power-Target gewählt. Das Ergebnis: Die GPU taktet in jedem Spiel sofort vom Maximaltakt von 1.898 MHz herunter.

In Spielen liegen meistens Frequenzen im Bereich zwischen 1.700 und 1.800 MHz an. Den niedrigsten Takt gibt es – wie gewohnt – in Anno 2205. In dem Strategiespiel taktet die Zotac GeForce GTX 1080 Mini mit 1.671 MHz bis 1.696 MHz. Der höchste Takt im Testparcours zeigt sich dagegen in Rainbow Six Siege. Er liegt mit 1.759 MHz bis 1.785 MHz ein gutes Stück höher als in Anno 2205. Im Mittelfeld landen Titel wie The Witcher 3, in dem die Grafikkarte mit 1.707 bis 1.747 MHz arbeitet.

Die tatsächlichen Taktraten im Fractal Design Define R5
Spiel (3.840 × 2.160) Maximal möglicher Takt Takt nach 20 Minuten
Anno 2205 1.898 MHz 1.671-1.696 MHz [PT]
Rainbow Six Siege 1.898 MHz 1.759-1.785 MHz [PT]
Rise of the Tomb Raider 1.898 MHz 1.747-1.785 MHz [PT]
The Division 1.898 MHz 1.747-1.785 MHz [PT]
The Witcher 3 1.898 MHz 1.707-1.747 MHz [PT]
[P] = Power-Target limitiert, [T] = Temperature-Target limitiert

Die GeForce GTX 1080 Mini taktet höher als die Founders Edition

Damit taktet die GeForce GTX 1080 Mini zwar nicht so hoch wie viele andere Partnerkarten der GeForce GTX 1080, aber immer noch höher als die Founders Edition. Die meisten anderen, deutlich größeren Partnertakten arbeiten dagegen in der Regel mit 1.900 MHz oder mehr.

Benchmarks in Ultra HD

Damit ist die Zotac GeForce GTX 1080 Mini im Schnitt auch in 3.840 × 2.160 etwas schneller unterwegs als das Referenzdesign. Im Durchschnitt sind es sechs Prozent. Allerdings reicht die Performance nicht dafür aus, eine Founders Edition mit erhöhtem Power- und Temperature-Target zu schlagen. Eine solche Karte ist wiederum knapp zwei Prozent zügiger als die Zotac-Grafikkarte. Die gleiche Maßnahme steht aber natürlich auch beim Modell von Zotac zur Auswahl.

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Performancerating – 3.840 × 2.160
Angaben in Prozent
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      100,0
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      99,1
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      98,9
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      98,1
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      96,4
    • EVGA GTX 1080 FTW
      95,3
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      95,0
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      94,1
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      91,4
    • Zotac GeForce GTX 1080 Mini
      89,9
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      84,8
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      79,5
    • Nvidia GeForce GTX 1070 (8GB)
      69,4
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      67,3
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      65,3
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      63,2
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      60,4
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      57,6
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      56,3
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      55,2
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      55,0
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      52,5

Wenig verwunderlich sind die restlichen Partnerkarten schneller als die 21 Zentimeter lange GeForce GTX 1080 Mini. So liegt die Differenz zur MSI GeForce GTX 1080 Gaming X und damit der langsamsten langen Partnerkarte bei fünf Prozent. Der Abstand zum schnellsten Modell, der Zotac GeForce GTX 1080 AMP! Extreme, beträgt elf Prozent.

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