GeForce GTX 1080 Mini im Test: Zotac hat die schnellste Grafikkarte für Mini-ITX

 3/4
Wolfgang Andermahr
78 Kommentare

Lautstärke

Unter Windows schalten die zwei Lüfter der Zotac GeForce GTX 1080 Mini nicht ab und drehen weiter mit 1.100 Umdrehungen in der Minute. Das ist aus einem geschlossenen Gehäuse herauszuhören, wie auch der Messwert von 33,0 Dezibel zeigt. Das Kühlsystem stört zwar beim Arbeiten nicht, da das Laufgeräusch angenehm ist. Aber für einen Silent-PC eignet sich die Grafikkarte entsprechend nicht.

Lautstärke – Windows-Desktop
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      28,0
    • EVGA GTX 1080 FTW
      28,0
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      28,0
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      28,0
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      28,0
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      28,0
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      28,0
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      28,0
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      29,0
    • Zotac GeForce GTX 1080 Mini
      33,0
Einheit: dB(A)

Im Spielebetrieb agieren die zwei Lüfter mit rund 1.900 Umdrehungen. Die GeForce GTX 1080 Mini kommt damit auf einen Messwert von 43,5 Dezibel und agiert damit in etwa gleich laut wie die GeForce GTX 1080 Founders Edition. Die Grafikkarte ist so vor allem in leisen Spielszenen gut aus einem geschlossenen Gehäuse zu hören. Auf der Habenseite gilt auch hier, dass das Laufgeräusch angenehm ist und man primär die Luftumwälzung hört. Das ändert jedoch nichts daran, dass das kleine Zotac-Modell die lauteste der getesteten Partnerkarten der GeForce GTX 1080 ist.

Diagramme
Lautstärke – beim Spielen
  • Anno 2205:
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      33,0
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      34,0
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      37,0
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      38,0
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      38,0
    • EVGA GTX 1080 FTW
      38,5
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      39,5
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      42,0
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      42,5
    • Zotac GeForce GTX 1080 Mini
      43,5
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      48,0
Einheit: dB(A)

Temperatur

Die Temperaturentwicklung stellt auf der Zotac GeForce GTX 1080 Mini kein Problem dar. Auf dem Windows-Desktop wird die GP104-GPU nicht wärmer als 34 Grad Celsius. Und unter Last gibt es mit gemessenen 74 Grad Celsius noch genügend Spielraum für den Hochsommer und das auf 83 Grad Celsius konfigurierte Temperature-Target.

Diagramme
Temperatur
  • Windows-Desktop:
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      32
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      32
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      33
    • Zotac GeForce GTX 1080 Mini
      34
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      35
    • EVGA GTX 1080 FTW
      35
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      35
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      41
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      41
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      42
  • Last (Anno 2205):
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      71
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      71
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      72
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      73
    • Zotac GeForce GTX 1080 Mini
      74
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      74
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      76
    • EVGA GTX 1080 FTW
      80
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      82
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      83
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      85
Einheit: °C

Leistungsaufnahme

Da die Zotac GeForce GTX 1080 Mini mit einem recht restriktiven Power-Target daherkommt, hält sich die Leistungsaufnahme in Grenzen. Das Testsystem benötigt mit der Grafikkarte 278 Watt, sodass es sich knapp um die sparsamste getestete Partnerkarte der GeForce GTX 1080 handelt. Trotzdem benötigt die Zotac-Grafikkarte rund 30 Watt mehr als die Founders Edition, ist aber eben auch etwas schneller. Unter Windows zeigt das Messgerät 52 Watt an. Damit liegt die Grafikkarte auf demselben Niveau wie die anderen Partnerkarten.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem
Leistungsaufnahme Gesamtsystem – Anno 2205
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      246
    • Zotac GeForce GTX 1080 Mini
      278
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      280
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      291
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      293
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      299
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      304
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      306
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      320
    • EVGA GTX 1080 FTW
      326
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      348
Einheit: Watt (W)

Übertaktbarkeit

Trotz des verhältnismäßig kleinen Kühlers lässt sich die Zotac GeForce GTX 1080 Mini noch gut übertakten. So erlaubt die GP104-GPU ein Plus von 176 MHz, sodass der Basistakt 1.796 MHz beträgt. Der GDDR5X-Speicher lässt ein Plus von 600 MHz und damit einen Takt von 5.600 MHz zu, bevor es zu ersten Grafikfehlern kommt. Je nach Spiel steigt die Performance um zehn bis dreizehn Prozent. Die Leistungsaufnahme legt um 47 Watt und die Lautstärke um ein Dezibel zu.

Übertakten der Grafikkarte
  • Anno 2205:
    • Zotac GTX 1080 Mini – Übertaktet (1.746/5.600)
      54,4
    • Zotac GTX 1080 Mini – Standard (1.620/5.000)
      48,1
  • Rise of the Tomb Raider:
    • Zotac GTX 1080 Mini – Übertaktet (1.746/5.600)
      55,9
    • Zotac GTX 1080 Mini – Standard (1.620/5.000)
      50,6
  • The Witcher 3:
    • Zotac GTX 1080 Mini – Übertaktet (1.746/5.600)
      53,6
    • Zotac GTX 1080 Mini – Standard (1.620/5.000)
      48,7
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
WWDC 2026 (8.–12. Juni 2026): Alle 12 News auf der Themenseite!
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dir gefällt ComputerBase? Lasse dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen!