GeForce Experience: Shadowplay wird Highlights und Ansel wird Public

Wolfgang Andermahr 22 Kommentare
GeForce Experience: Shadowplay wird Highlights und Ansel wird Public

Nvidia hat auf der Games Developers Conference einige Neuigkeiten über GeForce Experience (Download) bekannt gegeben, die sowohl ShadowPlay als auch Ansel betreffen. So wird sich ShadowPlay unter der Bezeichnung ShadowPlay Highlights von GeForce Experience trennen und für Spieleentwickler separat ins Spiel integrierbar sein.

Entsprechend muss der Spieler bei einer GeForce-GTX-Grafikkarte GeForce Experience nicht mehr installieren, um Videos aufzuzeichnen. Da das Tool in das Spiel integriert ist, kann auf die wichtigsten Optionen vom Spielmenü aus direkt zugegriffen werden. Dort lassen sich dann zum Beispiel Auflösung und Bitrate konfigurieren – das ist aber dem Spielentwickler überlassen.

Dasselbe gilt auch dafür, wann ShadowPlay eingreifen soll. So ist es zum Beispiel möglich, dass ShadowPlay durchweg im Hintergrund das Spielgeschehen aufnimmt. Erkennt das Spiel dann eine plötzlich eintretende Spielsituation – zum Beispiel eine Kill-Serie – speichert ShadowPlay automatisch die letzten Sekunden seit der Aktion, ohne dass manuell eine Funktion ausgeführt werden muss. Nach dem eigentlichen Spielen lässt sich dann im Spielmenü festlegen, was mit den aufgenommenen Videos geschehen soll. Von einfach auf die Festplatte laden bis hin zum Upload auf die gängigen Videoplattformen ist alles möglich. Ein wichtiges Ziel von ShadowPlay Highlights ist es, sämtliche Funktionen so leicht wie möglich anzubieten.

Ansel erhält ein frei erhältliches SDK

Für das Screenshotverfahren Ansel wird es ein Public-SDK geben. Damit kann jeder Entwickler Ansel in das eigene Spiel einbauen. Darüber hinaus hat Nvidia bekannt gegeben, dass die Lumberyard-Engine von Amazon Ansel integrieren wird. Und das nächste Triple-A-Spiel mit Unterstützung von Ansel wird Ubisofts Ghost Recon: Wildlands werden.

Ansel bekommt ein Public SDK
Ansel bekommt ein Public SDK

Downloads