Deepcool Quadstellar: Ein Nachfolger für das Raumschiff-Gehäuse

Max Doll 9 Kommentare
Deepcool Quadstellar: Ein Nachfolger für das Raumschiff-Gehäuse
Bild: Deepcool

Neben RGB-Kühlern zeigt Deepcool auf der Computex 2017 Gehäuse mit ungewöhnlichen Ideen. Darunter sind Bundle-Tower, die mit All-in-One-Wasserkühler ausgeliefert werden, sowie eine größere Version des „Raumschiff-Gehäuses“ Tristellar (Test): das Quadstellar.

Tristellar + eine Kammer = Quadstellar

Das Quadstellar wurde um ein zusätzliches Abteil erweitert und nimmt nicht nur mehr, sondern auch größere Komponenten auf. Statt ITX- lassen sich in dieser Version ATX-Hauptplatinen verbauen. Ein Abteil dient dabei als Stauraum für neun HDDs, ein weiteres Abteil bringt drei Erweiterungskarten unter, die über Riser-Karten vom Mainboard getrennt werden. Von dieser Anordnung verspricht sich Deepcool Vorteile bei der Kühlung. Die Belüftung erfolgt vollautomatisch: Das Gehäuse soll den Luftstrom in Abhängigkeit von Temperatursensoren steuern. Das Gehäuse soll es allerdings erst ab Oktober geben, der Preis ist mit 299 US-Dollar angesetzt.

Bereits ab Juni wird das New Ark 90 in den Händlerregalen stehen. Das ATX-Gehäuse ist größtenteils mit Glas verkleidet und erlaubt einen ungestörten Blick in den Innenraum, der von einer RGB-Beleuchtung erhellt wird. Wie der auch vom Layout schlichte Micro-ATX-Tower BaronKase wird das New Ark 90 mit einer Kompaktwasserkühlung der Captain-Serie mit 280- beziehungsweise 120-mm-Radiator ausgeliefert. Spezifikationen zu den Gehäusen waren nicht in Erfahrung zu bringen.

Deepcool EarlKase

Mit dem EarlKase schafft Deepcool zudem Konkurrenz für das Phanteks Eclipse P400 (Test): Der Midi-Tower ist mit einem Echtglas-Seitenteil, pulverbeschichteter Metallfront und einer integrierten RGB-Beleuchtung ausgestattet. Realisiert wird die Lightshow mit einem einzelnen erweiterbaren RGB-LED-Strip, der sich über das Frontpanel ansteuern lässt.

Im Innenraum setzt der Hersteller indes auf Bewährtes: Eine Blende für Netzteil und HDD-Käfig (2 × 2,5/3,5"), Einbaumöglichkeiten für 120- oder 140-mm-Lüfter und der Verzicht auf Hindernisse hinter der Gehäusefront entsprechen der Norm. Im Handel erhältlich sein soll das Gehäuse zu einer Preisempfehlung von rund 80 US-Dollar im Juli.

Lüfter mit Rahmen-Spielereien

Außerdem hat Deepcool einen Lüfter mit ungewöhnlichem Konzept vorgestellt. Der MF120GT besitzt einen Rahmen aus einer Aluminium-Legierung, die Vibrationen dämpfen soll. Zudem wird der – vollständig demontierbare – Rahmen auch über die Lüfterblätter gelegt und im RGB-Farbraum beleuchtet. Das Innere des Rahmens, das normalerweise LEDs aufnimmt, bleibt bei Deepcool im Gegenzug dunkel.

Angeboten wird der MF120GT auch in einer rahmenlosen Version, die nur über den beleuchteten Aluminium-Bügel verfügt. Beide Lüftermodelle können per PWM-Signal zwischen 500 und 2.200 U/Min geregelt werden. Alternativ lassen sich Geschwindigkeit und LEDs auch über eine App steuern. Die Lüfter werden laut Deepcool ab April in Dreierpaketen für rund 100 beziehungsweise 90 US-Dollar angeboten.

Deepcool EarlKase
Mainboard-Format: ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H): ? × ? × ? (?)
Seitenfenster
Material: Kunststoff, Stahl, Glas
Nettogewicht: ?
I/O-Ports: 2 × USB 3.0, HD-Audio, RGB-Beleuchtung
Einschübe: 2 × 3,5"/2,5" (intern)
? × 3,5" (intern)
? × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 7
Lüfter: Front: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (optional)
Heck: ?
Deckel: 2 × 140/120 mm (optional)
Boden: ? × ?
Staubfilter: Front?, Netzteil?, Boden?
Kompatibilität: CPU-Kühler: ?
GPU: ?
Netzteil: ?
Preis: 80 $